Irgendwann ist es mit der Unschuld vorbei. Irgendwann hört jeder Spaß auf.
Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt.
Dieses Buch handelt von einer verlorenen Liebe und wie es danach weitergeht. Alles spielt im Freizeitpark-Setting und im Vordergrund spielt sich auch noch die Aufdeckung eines Mordes ab.
Was mich oft an ...
Dieses Buch handelt von einer verlorenen Liebe und wie es danach weitergeht. Alles spielt im Freizeitpark-Setting und im Vordergrund spielt sich auch noch die Aufdeckung eines Mordes ab.
Was mich oft an Stephen Kings Büchern abschreckt, ist sein sehr ausführlicher Schreibstil, der mir persönlich oft etwas zu langatmig war. Doch in diesem Buch wurde ich davon überzeugt, dass es auch anders geht. Dieses Mal bin ich geradezu durch die Seiten geschwebt. Hier wurde eine spannende Mörder-Story mit einer Liebesgeschichte verbunden.
Für den fünften Stern hat es nicht gereicht, da ich leider oft geahnt habe, was als Nächstes passiert. Außerdem war ich etwas verwirrt von den Zeitsprüngen.
Ein Student verbringt seine Semesterferien als Arbeiter im Joyland. Genau zu dem Zeitpunkt als auch ein Mörder und ein Kind den Vergnügungspark aufsuchen.
Joyland würde für mich wohl deutlich schlechter ...
Ein Student verbringt seine Semesterferien als Arbeiter im Joyland. Genau zu dem Zeitpunkt als auch ein Mörder und ein Kind den Vergnügungspark aufsuchen.
Joyland würde für mich wohl deutlich schlechter abschneiden, wenn Stephen Kings Schreibstil mich nicht generell auf eine überragende Weise einnehmen würde. Er schafft es wie kein anderer mich an Orte des Geschehens zu bringen und Charaktere aufzubauen, die man zu mögen lernt.
Inhaltlich war Joyland jedoch kein Highlight, sondern leider das komplette Gegenteil. Die Story ist auf einem niedrigen (Spannungs-)Level und auch das Ende konnte mich nicht überraschen. Die drei Sterne gibt es lediglich, weil ich dennoch gerne von Devin Jones gelesen habe und ich mir seine Zeit im Joyland bildlich vorstellen konnte. Jedem, der Kings Schreibstil generell als langatmig empfindet, würde ich dennoch von Joyland abraten und allen, die gerne ihren ersten King lesen möchten ebenso.