Cover-Bild Angelfall - Nacht ohne Morgen
Band 1 der Reihe "Angelfall-Reihe"
(29)
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 08.08.2016
  • ISBN: 9783453315204
Susan Ee

Angelfall - Nacht ohne Morgen

Roman
Kathrin Wolf (Übersetzer)

Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2016

Konnte mich leider nicht überzeugen

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Das Cover dieses Buches hat mich schon als kleines Bild auf dem Schirm meines Laptops begeistert; in echt ist es aber noch viel, viel schöner! Der Engel mit den dunklen Flügeln im Vordergrund glänzt, während ...

Das Cover dieses Buches hat mich schon als kleines Bild auf dem Schirm meines Laptops begeistert; in echt ist es aber noch viel, viel schöner! Der Engel mit den dunklen Flügeln im Vordergrund glänzt, während die Stadt im Hintergrund trüb ist. Der Kontrast ist perfekt und passt sehr gut zur Geschichte!
Meiner Meinung lohnt es sich das Buch auch allein wegen des Covers zu kaufen XD




Nachdem ich dieses Buch schon so oft gesehen habe und es in den höchsten Tönen gelobt wurde, wollte ich dieses Buch mit dem Wahnsinnscover auch lesen.
Nun, mit den Hypes ist es ja so, dass einem nicht immer gefällt, was die anderen so loben. Das war bei mir mit "Angelfall" der Fall.

Den Einstieg fand ich nicht sehr gelungen, da man ohne jede Erklärung in das Geschehen geworfen wird und erst einmal überhaupt keine Ahnung hat, in welcher Situation man sich genau befindet. Ich wusste nicht, was genau geschehen war oder was das mit den Menschen gemacht hat, das habe ich mir erst nach mehreren dutzend Seiten zusammenreimen können - ich bin zwar oft etwas begriffsstutzig, aber bei den meisten Büchern weiß ich dann doch, was gerade läuft.
Als ich mich dann zurechtgefunden habe, konnte ich mich schon viel mehr auf den Schreibstil, die Figuren und die Handlung konzentrieren.
Der Schreibstil ist sehr schön, ich konnte mir alles gut vorstellen, allerdings ist er nicht überragend. Genau richtig zum Lesen eigentlich, nicht lange im Gedächnis bleibend.

Dann kamen einige Dinge, die mir nicht so gefallen haben.
Die Figuren; Penryn war mir nicht unsympathisch, ich mochte sie aber aus irgendeinem Grund nicht sehr. Sie wird als "tough" bezeichnet, aber ich finde nicht, dass sie es ist. Raffe dagegen fand ich toll ^^ ich weiß nicht warum, kann es wirklich nicht benennen, aber Penryn mochte ich nicht (allein der Name ist schrecklich) und Raffe schon.
Die Mutter von Penryn und Paige ist ziemlich seltsam. Ich wusste nicht, was ich von ihr halten sollte, ob sie sehr gut oder sehr schlecht ausgearbeitet wurde, bei ihr konnte man das nicht unterscheiden.
Die Autorin hat mit der Mutter einen klugen Schachzug getan: eine so seltsame Figur, die keiner durchschauen kann, kann sie so einsetzen, wie es ihr passt und keiner wundert sich. Meiner Meinung nach hat sie es sich da etwas zu leicht gemacht.

Die Handlung war ganz schön und es kamen in der Tat einige Aspekte zusammen, was ich dann aber etwas übertrieben fand. Das alles hört sich ziemlich abwertend an, aber ich habe das Gefühl, Susan Ee hat versucht, möglichst viele kleinere Dinge aus anderen Bestsellern in ihrem eigenen Werk unterzubringen, damit auch ja der erwartete Erfolg kommt. Ich bin sehr gespannt, wie sie das jetzt zuende bringt.
Man erfährt als Leser aber auch nicht sonderlich viel über das, was die Engel eigentlich vorhaben - sie wissen es ja selber nicht. Das würde ich auch gern wissen, was genau da dahintersteckt. Die Autorin wird sich jetzt was sehr gutes einfallen lassen müssen.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen und wenn dieses tolle Cover nicht wäre, dann hätte ich wohl nur 2,5 Sterne gegeben, da ich die Idee dann doch zu schön finde, um nur zwei Sterne zu vergeben.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannungslos oder abgehärtet?

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Inhaltsangabe
Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen ...

Inhaltsangabe
Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe, einem flügellosen Engel...

Meine Meinung
Nachdem dieses Buch doch bei sehr vielen Lesern in aller Munde war, musste es im neuen Design nun auch endlich bei mir einziehen.
Erwartet habe ich mir eine starke Protagonistin, einen heißen männlichen Engel und Action.

In Hinsicht auf Penryn konnte mich die Autorin schon überzeugen. Penryn, die sich auf die Suche nach ihrer Schwester macht und sich wirklich von nichts und niemanden aufhalten lässt. Wäre da nicht dieser Engel, dem vor ihren Augen seine wunderschönen weißen Flügel abgeschnitten wurden. Wie soll sie sich ihm gegenüber verhalten. Einerseits sieht er so hilflos aus, andererseits gehört er zu den Feinden. Die Engel haben ihre Welt zerstört und ihre Schwester entführt.
Aber Penryn sieht in ihm ihre Chance herauszufinden, wo sie Paige hingebracht haben. Ein Geben und Nehmen also.
Gemeinsam machen sie sich auf den nicht einfachen Weg in Richtung des Engelhorstes.

Trotzdem es mir beim Lesen und aufgrund der guten Idee an Spannung und Action fehlte, lies das Buch sich sehr gut lesen. Am Schreibstil hat es also absolut nicht gelegen. Auch das Bildhafte war da, für meinen Geschmack nur nicht intensiv genug. Die Autorin verwarf den Fokus auf eine Sache zu schnell wieder.

Überzeugen konnte mich letztendlich wirklich das Ende, welche einen Showdown mit sich brachte, Emotionen hervorrufen konnte und mit einem grandiosen Cliffhanger dienen kann. Dieser Punkt wird wahrscheinlich auch dazu führen, dass ich auch den zweiten Band der Reihe lesen werde.
Und gleichzeitig zu hoffen, dass ich mehr von der Welt der Engel erfahren werde und die Story spannungsreich in die zweite Runde geht.
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Wurde mir der Charakter Penryn recht gut dargestellt, war mir der Engel Raffe viel zu blass. Im Nachhinein stelle ich mir einen Engel ohne Flügel vor, der tolle Bauchmuskeln hat. Aber das reicht mir nicht. Da es in diesem Buch auch um die Anziehung zwischen den beiden geht, müssen da mit mehr Reizen gearbeitet werden, die dem Leser in Erinnerung bleiben.
Betrachtet man dieses Thema ein wenig allumfassender, ist mir das gesamte Thema um die Engel viel zu kurz gekommen. Welche Rolle spielen die Flügel und das Engelsschwert? Welchen Hintergrund hat der Horst? Alles wurde angeschnitten, aber in einem Buch, mit der tollen Idee, dass die Engel an der Macht sind, müssen diese für meinen Geschmack mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Engel vs. Menschen, die Städte liegen im Chaos, das Setting und auch die Stimmung sind düstern gestaltet, wieso kam bei mir kein Funke an Spannung herüber?
In der Hinsicht plätscherte das Geschehen nur so vor sich hin.

Eine Welt regiert von Engelwesen, welche sich nochmals in gute und dunkle Engel aufteilen. Reicht das nicht aus, um den Leser in eine andere Welt zu entführen? Für mich hätte es die Wesen im Labor absolut nicht geben müssen.

Mein Fazit
Auch wenn ich nicht ganz so häufig in diesem Genre lese und es viele begeisterte Meinungen zu diesem Reihenauftakt gibt, konnte mich dieser erste Teil nicht überzeugen. Allerdings erhoffe ich mir nach einem tollen Ende eine Steigerung vor allem in Hinsicht auf das Thema Spannung im zweiten Band der Reihe. Für alle Fans von Urban Fantasy, Endzeit- und Dystopieszenarien ist dieses Buch zu empfehlen. Leser von Spannungsliteratur wird es zu sacht erscheinen.

Veröffentlicht am 12.08.2018

Angelfall - Nacht ohne Morgen ∣ Rezension

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Inhalt

Die Welt wurde ins Chaos gestürzt, denn Engel sind auf die Erde gekommen. Aber anders als gedacht sind diese nicht erschienen, um Gutes zu tun, sondern um Brutalität und Schrecken zu verbreiten. ...

Inhalt

Die Welt wurde ins Chaos gestürzt, denn Engel sind auf die Erde gekommen. Aber anders als gedacht sind diese nicht erschienen, um Gutes zu tun, sondern um Brutalität und Schrecken zu verbreiten. Penryn, ihre Schwester Paige und ihre Mutter versuchen in dieser neuen apokalyptischen Welt ums Überleben zu kämpfen. Doch eines Tages wird Paige von den Engeln entführt und die kleine Familie getrennt. Penryn hat von nun an nur noch ein Ziel: ihre Schwester zu retten. Dabei trifft sie auf den Engel Raffe, dem seine Flügel genommen wurden. Doch obwohl Penryn nicht weiß, ob sie ihm trauen kann, ist sie gezwungen mit ihm zusammenzuarbeiten, um ihre Schwester wiederzusehen.

Meine Meinung

„Angelfall - Nacht ohne Morgen“ ist der erste Band einer Trilogie über eine Engelapokalypse von Susan Ee. Ich war überaus gespannt und neugierig auf dieses Buch, da ich nur Gutes darüber gehört hatte. Aber wie es so oft ist, wurden meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Die Geschichte ist in ihren Grundsätzen recht gut gelungen aber voll und ganz überzeugen konnte sie mich letzten Endes dann leider nicht.

Die Handlung weist eine sehr gute Grundidee auf, denn ein Buch über eine Engelapokalypse habe ich bisher noch nicht gelesen. Der Verlauf der Geschichte ist weitestgehend unvorhersehbar und geht in eine Richtung, die ich nicht erwartet hätte. Dennoch haben die Entwicklungen meinen Geschmack nicht getroffen und wirkten für mich etwas übertrieben.

Der Schreibstil von Susan Ee ist schonungslos und sehr bildreich. Sie schafft es dadurch starke Bilder im Kopf zu erzeugen, sodass man beim Lesen ein bisschen das Gefühl hat eine Art Film zu schauen. Allerdings sind viele Handlungsstränge sehr blutig und brutal, welches durch den Erzählstil nur noch mehr hervorgehoben wird und manchmal sehr schockierend auf mich gewirkt hat.

So bildreich der Schreibstil auch war, so sehr wurde leider auch an den Details für den Aufbau der Welt gespart. Es wurde komplett außen vor gelassen wie es zu der Apokalypse gekommen ist. Durch den Engel Raffe bekommt man zwar einen kleinen Einblick in die Strukturen der Engel, allerdings wird dies nur kurz angerissen und danach nicht weiter erklärt. So wurde dem Leser Wissen vorausgesetzt, welches aber nicht vorhanden war. Vielleicht wollte die Autorin so die Neugier der Leser wecken, mich ließ dies aber eher verwirrt und unzufrieden zurück.

Die Charaktere waren sympathisch und gerade die zwei Protagonisten Penryn und Raffe mochte ich sehr gerne. Beide funktionierten gut zusammen und handelten sehr authentisch. Der einzige Nebencharakter, der mir nicht gefallen hat, war die Mutter von Penryn und Paige. Sie hat alles andere als die typische Mutterrolle eingenommen und zeichnete sich durch ein gestörtes und verrücktes Verhalten aus. Da dies aber nicht weiter erklärt wurde, fiel es mir sehr schwer ihr Verhalten nachvollziehen zu können.

Das Ende der Geschichte war sehr spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Dennoch wirkte das Ende auf mich überaus verstörend und es traten Science-Fiction Elemente auf, die mir in diesem Zusammenhang gar nicht gefallen haben.

Insgesamt betrachtet ist „Angelfall – Nacht ohne Morgen“ eine solide Geschichte mit einem interessanten postapokalyptischen Ansatz, der durchaus viele Leser begeistern kann, die offen für etwas „andere“ Entwicklungen der Handlungsstränge sind. Mich konnte dieses Buch allerdings nicht in vollen Zügen von sich überzeugen, da der Verlauf der Handlung meinen Geschmack nicht getroffen hat. Obwohl mir der Schreibstil gut gefallen hat und die Geschichte mich an manchen spannenden Stellen fesseln konnte, werde ich die Reihe wohl nicht weiterlesen.

Veröffentlicht am 24.04.2019

Leider nicht meins

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Cover: Gefällt mir sehr gut und passt zu der gesamten Geschichte. Stimmt auch richtig gut auf die Atmosphäre des Buches ein.

Schreibstil: Sehr angenehm. Man hat keine Probleme in die Geschichte einzutauchen ...

Cover: Gefällt mir sehr gut und passt zu der gesamten Geschichte. Stimmt auch richtig gut auf die Atmosphäre des Buches ein.

Schreibstil: Sehr angenehm. Man hat keine Probleme in die Geschichte einzutauchen und alles aufzunehmen. Ich empfand ihn als passend und gelungen.

Meinung: Ich hatte mich schon sehr auf die gesamte Reihe gefreut, da ich nur gutes von ihr gehört hatte.
Anfangs kam ich auch sehr gut in alles rein. Ich verstand Penryn, war erschüttert über den Zustand der Welt und kämpfte ums Überleben. Aber schon nach 100 Seiten merkte ich das dieses Buch nichts für mich ist. Tatsächlich komme ich jetzt am Ende der Geschichte zu der Erkenntnis das das Ganze zu abstrakt für meine Verhältnisse ist. Viel zu lange fragte ich mich wieso die Engel auf die Erde gekommen sind, weshalb sie einander und die Menschen bekriegten, was Raffe ausgefressen haben musste das er den Tod verdiente und was in Gottes Namen mit Penryns Mutter los war. Einige Fragen wurden beantwortet, andere wiederum nicht. Vieles bleibt schwammig und für mich viel zu unvorstellbar erklärt als das ich es wirklich greifen konnte. Es scheint kein wirklicher Faden vorhanden zu sein an dem man sich langhangeln kann.
Es verläuft nicht ganz biblisch wie ich vielleicht gedacht hätte und doch werden viele Fragmente daraus genutzt und angeführt.
Im Laufe der Geschichte kommt es zu immer mehr seltsamen Geschehnissen, unerklärlichen Fällen, dämonischen Angriffen und und und. Irgendwie waren es mir zu viele Mysterien, es wirkte überlastet.
Auch die Liebesgeschichte die sich entwickelt konnte ich nicht wirklich greifen und auch Penryn und Raffe an sich als alleinstehende Personen waren mir seltsam. Zu viel schien kalkuliert, zu vieles schon vor dem Untergang so gerade gebogen das es auch im Nachhinein passt.
Alles in allem einfach kein Buch für mich, was wirklich schade war.
Wer allerdings auf etwas abstraktere Engelsgeschichte, apokalyptische Handlung und viele Fragezeichen steht, sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen. Geschrieben ist sie super, verständlich ist auch alles gemacht und interessant alle mal. Nur eben nicht meins.

Fazit: Ich werde die Reihe nicht weiterlesen.