Cover-Bild Radikale Selbstfürsorge. Jetzt!

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Psychologie
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 200
  • Ersterscheinung: 08.04.2021
  • ISBN: 9783959103329
Svenja Gräfen

Radikale Selbstfürsorge. Jetzt!

Eine feministische Perspektive (Mit zahlreichen Abbildungen von Slinga Illustration)
Lea Hillerzeder (Illustrator)

Svenja Gräfen hielt Self-Care lange für egoistisch, unsolidarisch und allem voran für ein falsches Versprechen der milliardenschweren Wellness-Industrie. Höchste Zeit für ein Update: Denn eigentlich ist Selbstfürsorge weder Produkt noch Luxus, sondern zugänglich für jede*n und eine Basis, um auch für andere da sein zu können. In diesem Buch erzählt die Autorin von eigenen Strategien und Erfahrungen. Sie macht deutlich, warum Self-Care gerade jetzt so wichtig ist – und weshalb Selbstfürsorge und Feminismus einander nicht widersprechen, sondern sogar zusammengehören.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2021

Selbstfürsorge und Feminismus

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[Rezensionsexemplar]
In dem Buch “Radikale Selbstfürsorge Jetzt! - Eine feministische Perspektive” erzählt Svenja Gräfen von ihren Strategien und Erfahrungen, die sie mit Selbstfürsorge gemacht hat. Dabei ...

[Rezensionsexemplar]
In dem Buch “Radikale Selbstfürsorge Jetzt! - Eine feministische Perspektive” erzählt Svenja Gräfen von ihren Strategien und Erfahrungen, die sie mit Selbstfürsorge gemacht hat. Dabei erklärt sie, wieso Selbstfürsorge wichtig ist und inwiefern Selbstfürsorge und Feminismus zusammengehören.

Ich selbst mag die vielen Self-Care-Tipps, die als Instagram Post geteilt werden oder auch Sprüche wie “Du bist genug” auf Postkarten. Allerdings reicht das natürlich nicht, um sich “wirklich” um sich selbst zu kümmern. Klar, so ein Schaumbad tut gut, aber das löst wohl nicht meine Probleme, oder? Deshalb kann ich ja auch gleich darauf verzichten und etwas “produktiveres” mit meiner Zeit machen. So denke ich manchmal tatsächlich. Ich kann mich mit so vielen Dingen identifizieren, die die Autorin anspricht. Bspw. sich gestresst fühlen, obwohl ich doch nur im Bett herumliege und nur am Handy bin.

Deshalb finde ich es so wichtig, dass Gräfen in ihrem Buch aufzeigt, wie wichtig Selbstfürsorge ist und was das auch alles sein kann. Denn es ist wichtig, dass wir uns um uns selbst kümmern, sodass wir die Energie haben uns auch für politische und gesellschaftliche Veränderungen einsetzen können.

Wichtig ist, dass das Buch nicht als Anleitung verstanden wird. Es gibt nämlich sowieso keine allgemeingültige Anleitung, aber es werden einige Impulse und Denkanstöße gegeben. Was mit richtig gut gefallen hat: Es wird durchgehend gegendert! Die Autorin benennt auch aus welcher Perspektive sie schreibt (weiße, bisexuelle cis Frau, ohne körperliche Beeinträchtigung). Außerdem werden wichtige Themen wie struktureller Rassismus, Cisheteronormativität, Ableismus und performativer Allyship angeschnitten. Besonders gefallen hat mir der Teil "Kulturelle und spirituelle Aneignung", weil es nun mal leider so ist, dass viele Menschen sich keine Gedanken darüber machen, woher etwas kommt und wer davon profitiert. In diesem Buch geht sie auf das Thema Yoga und Meditation ein.

Am Ende des Buches gibt es ein Glossar, das Begriffe wie “cis”, “Marginalisierung”, und “weiblich/männlich gelesen” kurz erklärt. Außerdem sind dort auch Nachweise und Anmerkungen, die auf weitere Ressourcen verweisen, wie bspw. die Seite www.decolonizingyoga.com.

Tolles Buch für alle, die sich mit Selbstfürsorge und Feminismus mal anders auseinandersetzen und erst einmal einen Einblick haben möchten.

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Veröffentlicht am 02.04.2021

Selbstgespräch

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Wohl sehr selten ist es mir begegnet, dass der Titel eines Buches derart wenig zum Inhalt passt. Um Selbstfürsorge geht es hier gelegentlich immer mal wieder am Rande, doch kommt sie weder radikal noch ...

Wohl sehr selten ist es mir begegnet, dass der Titel eines Buches derart wenig zum Inhalt passt. Um Selbstfürsorge geht es hier gelegentlich immer mal wieder am Rande, doch kommt sie weder radikal noch feministisch daher.

Svenja Gräfen legt sehr viel Wert auf politischen Aktivismus und Kapitalismuskritik. Für mich persönlich hat sie damit das eigentliche Themá des Buches leider überfrachtet. Teilweise wirkten ihre Betrachtungen auf mich fast wie eine Art Selbstgespräch. Sie lässt sehr viel Persönliches einfließen, was oft hilfreich ist, wenn man sich als Leserin darin wiederfindet. Das war hier nicht der Fall. Wenn Frau Gräfen sich beispielsweise darüber beklagt, dass sie unter Druck gerät, sich auf Instagram zu allem Möglichen äußern zu sollen oder die dortigen Posts ihr bekannter Aktivistinnen zitiert, ist das für mich eine eher fremde, wenig anziehende Welt. Ich persönliche hätte mir viel mehr Selbstfürsorge und weniger Weltanschauung der Autorin gewünscht. Schade

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Veröffentlicht am 02.04.2021

TU ES FÜR DICH!

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Mit seinem farbenfrohen und grafisch spektakulären Cover wirkt das Buch sofort modern und "im Trend".

Die Autorin fordert mitreißend und strotzend vor innerer Stärke auf zu größerer Selbstfürsorge - ...

Mit seinem farbenfrohen und grafisch spektakulären Cover wirkt das Buch sofort modern und "im Trend".

Die Autorin fordert mitreißend und strotzend vor innerer Stärke auf zu größerer Selbstfürsorge - und zwar nicht nur zum "erhalten der Wirtschaftskraft", sondern FÜR DAS SELBST.

Die feminsitische und achtsame Perspektive wirkt erfrischend und die Uatorin weiß zu überzeugen, auch, wenn einige Passagen etwas einfacher im Schreibstil dem Lesefluss gut tun würden, finde ich.

Nichtsdestotrotz wird man wunderbar zum Nachdenken angeregt und genau das will die Autorin wohl erreichen. Also : Alles gut!

Der Ratgeber weiß zu überzeugen, vor allem, als ein erster Berührungspunkt mit der Thematik Selbstfürsorge. Letztlich muss der Leser "für sich selbst sorgen" und "etwas draus machen"!

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Veröffentlicht am 31.03.2021

Ein Einsteiger Buch

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Ich habe mich bereits viel mit dem Thema Selbstfürsorge auseinander gesetzt, daher war für mich nichts Neues dabei. Vieles kannte ich aus der Positiven Psychologie bereits. Was an der Sachen radikal ist, ...

Ich habe mich bereits viel mit dem Thema Selbstfürsorge auseinander gesetzt, daher war für mich nichts Neues dabei. Vieles kannte ich aus der Positiven Psychologie bereits. Was an der Sachen radikal ist, hat sich mir nicht erschlossen. Die Zusammenhänge, die an manchen Stellen zum Weltgeschehen hergestellt werden (Allyship, Feminismus, etc) scheinen mir irgendwie erzwungen, als wollte man hiermit ein Alleinstellungsmerkmal für das Buch/Marketing kreiieren. Aber es zieht sich meiner Meinung nach nicht konsequent durch.
Einerseits betont die Autorin immer wieder, dass jeder seinen individuellen Weg finden soll/muss, andererseits schreibt sich meiner Meinung nach herablassend über bestimmte Dinge, ob Schaumbäder, Atmen, Yoga oder positive Affirmationen. Nur, um sie dann an anderer Stelle wieder selbst zum Thema zu machen.

Alles in allem leider nicht mein Fall. Ich denke, ich war nicht die Zielgruppe.

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Veröffentlicht am 30.03.2021

Selbstfürsorge als Selbstzweck

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In und mit ihrem Buch „Radikale Selbstfürsorge“, trifft Autorin Svenja Gräfen auf jeden Fall den Zeitgeist. Mitreißend und redegewandt plädiert sie darin für mehr Selbstfürsorge, radikal deshalb da diese ...

In und mit ihrem Buch „Radikale Selbstfürsorge“, trifft Autorin Svenja Gräfen auf jeden Fall den Zeitgeist. Mitreißend und redegewandt plädiert sie darin für mehr Selbstfürsorge, radikal deshalb da diese als Selbstzweck und nicht zum Erhalt der eigenen (wirtschaftlichen) Leistungsfähigkeit, dienen soll. Trotz des wunderbaren Konzepts, hatte das Buch in meinen Augen, dennoch einige Schwächen. Alle Kapitel sind zwar durchgängig interessant, lassen allerdings einen roten Faden vermissen und auch der eher anspruchsvolle Schreibstil, wirkte durch viele Fremdwörter eher sperrig. Darüber hinaus hätte dem Buch etwas mehr wissenschaftlich fundierter Hintergrund und weniger eigene Meinung gut getan. Dennoch enthält der Ratgeber einige gute Impulse, jede Menge zeitgemäßer Fragestellungen und prangert konsequent Missstände an. So wird man als Leser*in förmlich dazu gezwungen das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen. Die Autorin betont außerdem immer wieder, das jeder Mensch individuell ist und darum auch unterschiedliche Methoden/Mittel helfen können, aber eben nicht müssen. Wer sich bisher noch wenig mit dem Thema „Selbstfürsorge“ beschäftigt hat, für den wird dieser Ratgeber ein guter Einstieg sein, wer aber schon vertrauter mit der Materie ist, erfährt wenig Neues. Für die ansprechende Idee, sowie zahlreiche anregende Denkanstöße vergebe ich gute 3 von 5 Sternen.

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