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18,00
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  • Verlag: Hanser, Carl
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 128
  • Ersterscheinung: 15.03.2021
  • ISBN: 9783446269224
Sylvie Schenk

Roman d’amour

Roman
Sylvie Schenks fein gesponnener Ehebruchroman, voller Lebenserfahrung und Weisheit

Charlotte Moire hat einen Roman über eine Affäre geschrieben, die sie vor Jahrzehnten mit einem verheirateten Mann hatte. Aus der Erinnerung an Verlangen und Leidenschaft ist Fiktion geworden. Nun aber sitzt ihr, der über Siebzigjährigen, eine beharrlich insistierende Interviewerin gegenüber, vor der sie immer wieder abstreiten muss, diese Geschichte selbst erlebt zu haben. Immer schwerer fällt es Charlotte in ihren Auskünften, zwischen Werk und eigenem Leben zu unterscheiden. Unmerklich fließen die Geschichten zweier Frauen ineinander, die nichts miteinander zu tun haben sollen und doch viel gemein haben. „Roman d’amour“ ist ein dichtes und kluges Buch über die Liebe und das Erzählen von Liebe.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2021

Ein Roman über einen Roman

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INHALT:

"Die Leidenschaft hat Ihrem Leben keinen Sinn gestiftet, sondern wie ein Tsunami alles weggefegt."

Sylvie Schenk hat einen neuen Roman geschrieben, welcher im März 2021 im Hanser Verlag erschienen ...

INHALT:

"Die Leidenschaft hat Ihrem Leben keinen Sinn gestiftet, sondern wie ein Tsunami alles weggefegt."

Sylvie Schenk hat einen neuen Roman geschrieben, welcher im März 2021 im Hanser Verlag erschienen ist. Er trägt den Titel «Roman d’ amour» und kommt als eher schmaler Band mit 128 Seiten daher. Auf dem Titelbild erkennt man das Meer, Steinküste, einen alten, windschiefen Baum und zwei Fahrräder. Was es mit diesem Foto auf sich hat, erschliesst sich den Lesenden, wenn sie in die Geschichte eintauchen: Erinnerungen an eine Fahrradtour durch Irland, welche die Hauptfigur Charlotte vor vielen Jahren mit ihrem Geliebten unternommen hat, bilden das Herzstück der Erzählung.



Um diese herum webt nun Sylvie Schenk in sprachlich poetischer und fesselnder Weise ihren «Liebesroman». Der eigentlich ein Roman im Roman ist. Denn Charlotte ist Schriftstellerin und hat über ihre 25 Jahre zurückliegenden Erinnerungen an die Zeit mit ihrem verheirateten Geliebten Ludo ein Buch veröffentlicht. Dafür soll ihr nun ein eher unbedeutender Literaturpreis verliehen werden. Charlotte ist eigens dafür auf eine Nordseeinsel gereist und soll sich im Vorfeld der Preisverleihung mit einer ihr bis dato unbekannten Journalistin zu einem Interview treffen.


MEINE MEINUNG:

Was zunächst eher als «Bringen wir es hinter uns» - Gespräch zwischen den beiden weiblichen Hauptfiguren beginnt, entwickelt sich im Lauf der Geschichte immer mehr zu einem Verhör, in welchem sich Charlotte zusehends durch die bohrenden Fragen der Anderen in die Enge getrieben fühlt. Denn einerseits wird sie das Gefühl nicht los, dass ihr Gegenüber weiss, dass Charlotte in ihrem Liebesroman im Grunde genommen ihre eigene Autobiographie geschrieben hat. Andererseits fühlt sie sich durch die immer persönlicher werdenden Äusserungen der Journalistin herausgefordert, über das Wesen der Liebe und ihre eigene Rolle darin nachzudenken.

"Ich taumelte vor Einsamkeit und landete immer wieder in seinen Armen, beschämt von so vielen Zwiespälten."

Indem Charlotte ihre Geschichte mit Ludo noch einmal Revue passieren lässt, wird ihr klar, dass es im Grunde beide Frauen waren, welche aus dieser Dreiecksbeziehung sowohl als Leidtragende wie auch als aktiv Handelnde hervorgingen und -gehen mussten. Charlotte erkennt: Die Sprache der Liebe ist nie allein die zwischen den zwei Hauptpersonen, sie wirkt auch in das nahe und weitere Umfeld hinein. Und so wie es in der Übersetzung von einer Fremdsprache in die andere zu Unsicherheiten und Missverständnissen kommen kann, so ist dies auch in der Liebessprache möglich. Charlotte und eine Hauptfigur in ihrem eigenen Roman kennen dies aus eigener Erfahrung, ist doch ihre Muttersprache das Französische (wie es bei Sylvie Schenk selbst übrigens auch der Fall ist). Beide Frauen stellen sich schliesslich die Frage, ob und wie man überhaupt angemessen über die Liebe sprechen kann.

So ist dieser kleine Roman eine Liebesgeschichte, in welcher auch immer wieder über den Begriff "Liebe" nachgedacht und gesprochen wird.

FAZIT:

«Roman d’amour» ist ein vielschichtiger, berührender und nachdenklich machender Liebesroman. Auch die Schilderung der Naturgewalten, vor allem des Meeres, bilden eine sehr schöne Ergänzung zu den Mächten und Gedanken, die sich im Inneren der Protagonistinnen Bahn brechen. Das Buch lebt von der Vermischung der verschiedenen Zeit- und Beziehungsebenen und durch den Wechsel von Fiktion und Realität. Vor allem aber bezieht es seine Substanz aus der Lebensklugheit der Autorin. Empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 08.06.2021

Verbotene Liebe

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Die Schriftstellerin Charlotte hat ihren Roman "Roman d' amour" veröffentlicht. Eine Frau Sittich möchte sie vor der Preisverleihung noch interviewen. Doch die Fragen werden sehr intim und drängend....als ...

Die Schriftstellerin Charlotte hat ihren Roman "Roman d' amour" veröffentlicht. Eine Frau Sittich möchte sie vor der Preisverleihung noch interviewen. Doch die Fragen werden sehr intim und drängend....als wüsste Frau Sittich um dieses Geheimnis um die beschriebene Affäre mit einem verheirateten Mann...

"Manche finden ihre Erfüllung in politischen Kämpfen, in der Religion, in der Meditation, in der Spiritualität,im beruflichen Erfolg, auf der Bühne. Und manche schreiben Bücher. Das Einzige aber, was in der Reichweite von jedem bleibt, egal ob Uniprofessor oder Putzfrau, Schullehrerin oder Friseur, ist die Liebe, sind die Sinne, ist Bejahung der eigenen Existenz durch Verschmelzung. Die reinste Quelle des Glücks." (Seite 104)

Ein kleines Büchlein möchte man meinen und doch wirft es jeden Leser durcheinander, lässt ihn neu denken und fühlen, alte Muster aufbrechen, neue Situationen überdenken und ganz zum Ende überrascht die Autorin die Leserschaft.

Der Schreibstil ist poetisch, verträumt, doch die Realität holt sich ihren Platz. Der Wechsel auf die Perspektiven hat mir unheimlich gut gefallen. Waren sie doch unterschiedlich und dann wieder gleich. Schnell verschwimmt Wahrheit und Fiktion. Was ist noch die Geschichte zum Roman, was hat sich genau so zugetragen? Gefühlvoll und bildgewaltig schreibt die Autorin.

Wir lernen die Autorin Charlotte kennen die ihren Roman d'amour vorstellen soll. Eine ältere Dame die sich nach ihrer Affäre mit einem verheirateten Mann wieder aufrappeln konnte. Frau Sittich möchte gerne ein Interview vor einer Preisverleihung führen.

Recht schnell wird klar dass Frau Sittich gewisse Probleme mit den Ansichten und dem Handeln der Protagonisten hat. Und man muss sich diesen Spiel hingeben denn es lohnt sich, versprochen!

Zwischen eigenen Erinnerungen an ihre Affäre und der Affäre ihrer Protagonisten zeichnet sich ein immer genaueres Bild ab. Die Autorin bedient keine dummen Klischees einer Affäre oder wird, in meinen Augen kitschig oder unrealistisch. Was darf Liebe und was nicht? Was ist erlaubt und wo werden andere Freiheiten verletzt? Geht Sex ohne Liebe oder umgekehrt? Wo wäre Moral angemessen wo sollte die wegbleiben? Hier werden einige Themen intensiv diskutiert in Form der zwei Damen.

Ein Liebesroman der so ganz anders, ehrlich und bewegend ist. Welcher mich begeistert und komplett einnehmen konnte. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.


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Veröffentlicht am 03.06.2021

Genial konstruiert

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Ihr müsst euch das folgendermaßen vorstellen:
Erzählt wird von Klara, einer geschiedenen Schuldirektorin, und Lew, einem jungen, verheirateten Lehrer. Es geht um eine Liebe, die nicht erfüllend ist, die ...

Ihr müsst euch das folgendermaßen vorstellen:
Erzählt wird von Klara, einer geschiedenen Schuldirektorin, und Lew, einem jungen, verheirateten Lehrer. Es geht um eine Liebe, die nicht erfüllend ist, die geheim bleiben muss in all ihrer Tragik. Schuld und Trauer und Leid bringt sie Klara ein, bis kurz vor der Selbstauflösung.
Diese Liebesgeschichte ist jedoch fiktiv, sie findet nur in einem Roman namens "Roman d'Amour" statt. Geschrieben wurde er von Charlotte Moire, die ebenfalls auf eine tragische, verzehrende Liebesgeschichte zurückblickt. Während sie mit einer Journalistin über ihr Buch spricht, werden Parallelen zwischen Autorin und Protagonisten deutlich, wir werden Zeuge einer Entwicklung, in der der Autorin selbst einiges bewusst zu werden scheint. Themen wie Moral und Gerechtigkeit spielen eine Rolle, auch Misstrauen. Kann man das eigene Glück auf einer Lüge, auf Verrat aufbauen?
Die Geschichte ist jedoch fiktiv, sie findet nur in einem Roman namens "Roman d'Amour" statt. Geschrieben wurde er von Silvie Schenk.
Diesen Roman halte ich nun in der Hand, bis nach hier draußen reicht die Geschichte, ich bin nun ein Teil davon, als Leser nehme ich den Faden der Journalistin auf, ich frage mich ebenfalls, ob nicht Silvie Schenk die ist, die hier autofiktional ihre Erlebnisse auf einen der Protagonisten projeziert und verarbeitet, Anhaltspunkte dazu hat sie selbst absichtlich platziert, über die Figur der penetranten Interviewpartnerin provoziert sie Assoziationen bei mir als Leser.
Damit hat sie meisterhaft gezeigt, was Literatur kann. Diese Autorin hat die Grenzen des Buchdeckels überwunden, sie verbindet die Handlungsstränge der unterschiedlichen Ebenen bis sie in die Realität greifen, Silvie Schenk gehört für mich dafür mit mindestens einem Bein in das Buch.
So beeindruckend der Aufbau des Buches ist, so begeistert war ich vom Inhalt und Schreibstil. Die Beschreibung von Liebe, Leidenschaft und Obsession mit all ihrer Unvereinbarkeit, ihren Unmöglichkeiten und Unzulänglichkeiten, der Verzweiflung und zerstörerischen Kraft hat mich auch aus ganz persönlichen Gründen mitgenommen - und mitgenommen. Ich komme nicht umhin zu glauben, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt.
Die große sprachliche Stärke des Romans ist hierbei, das Ungesagte und Unerklärbare zu verbalisieren, eben diese Machtlosigkeit und Resignation, und das mit so leisen, wenigen Worten, ohne anzuklagen, ohne Zwischenmenschlichkeit in richtig oder falsch zu unterteilen.

Ich habe mich in der Geschichte wiedergefunden. Sei's drum, was letztendlich wahr ist und was ausgedacht, dieses Buch hatte beides, es hatte alles, es ist grandios.

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Veröffentlicht am 25.05.2021

Ein Liebesroman, der durch seine besondere Konstruktion auf verschiedenen Ebenen auffällt

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Die gebürtige Französin Sylvie Schenk hat in ihrem Liebesroman „Roman d’amour“ zwei fiktive, tragische Liebesgeschichten ineinander verschachtelt. Ihre Protagonistin Charlotte Moire ist wie sie selbst ...

Die gebürtige Französin Sylvie Schenk hat in ihrem Liebesroman „Roman d’amour“ zwei fiktive, tragische Liebesgeschichten ineinander verschachtelt. Ihre Protagonistin Charlotte Moire ist wie sie selbst über 70 Jahre alt und Autorin. Charlotte erzählt die Geschichte aus der eigenen Perspektive. Ihr jüngstes Werk handelt über eine Affäre zwischen dem Lehrer Lew, der um die 50 Jahre alt ist, und der ein paar Jahre älteren Klara, einer Schuldirektorin. Der eher unbekannte Literaturpreis „Kaskade“ soll ihr für den Roman verliehen werden. Charlotte ist allerdings die Begründung für die Verleihung nicht bekannt.

Wenige Stunden vor dem Überreichen des Preises möchte die Journalistin Sittich ein Interview für einen Radiobeitrag am nächsten mit ihr führen. Dem hat sie zugestimmt, aber sie will auf jeden Fall dabei nicht offenbaren, dass sie selbst eine ähnliche Geschichte vor mehr als zwanzig Jahren erlebt hat. Doch die Journalistin ist unerwartet gut vorbereitet und stellt ihre Fragen zunehmend hintergründig. Immer wieder gleiten die Gedanken von Charlotte bei ihren Antworten in die Vergangenheit zu ihrem eigenen Ehebruch und tiefe Gefühle drängen ans Tageslicht. Dabei ist es nur eine Frage der Zeit, dass sie ins Stolpern gerät und Gegensteuern muss.

In kursiv gedruckten Abschnitten erhielt ich als Leserin Einblick in das, was Charlottes in Romanform ausgedrückt hat. Gegenüber der Journalistin bekam ich auf diese Weise den Vorteil, dass mir die Gedankengänge der Protagonistin die wahre Geschichte dahinter offenbarten. Unwillkürlich habe ich als Leserin aber auch vermutet, dass Sylvie Schenk eigenes Erlebtes hier verarbeitet hat, denn die Gefühle sind einfühlsam beschrieben und wirken authentisch und bewegend.

Im Interview scheut die Journalistin nicht davor zurück, den Ehebruch von Lew moralisch zu hinterfragen. Die Autorin schildert die Beziehung zwischen den Paaren eindringlich und nachvollziehbar. Der Roman überraschte mich weniger mit den Geschichten über die Liebe als vielmehr durch sein Verweben des Erzählten und dem Schlagabtausch mit der Journalistin, deren Interesse an den Hintergründen im Laufe der Zeit nicht nur beim Leser die Frage aufwirft, warum sie sich mit einer solchen Vehemenz dem Roman widmet.

„Roman d’amour“ von Sylvie Schenk ist ein Liebesroman, der durch seine besondere Konstruktion auf verschiedenen Ebenen auffällt. Die Geschichte wechselt zwischen einem Interview in der Gegenwart, Ausschnitten aus dem Roman den die Protagonistin geschrieben hat und deren Erinnerungen an das Selbsterlebte, das in die Erzählung eingeflossen ist. Auf ergreifende bewegende Weise zeigt sie die Leidenschaft, mit der Liebe gelebt werden kann. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 22.05.2021

Moralisch zwiespältig

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In dem Buch "Roman d'amour" von Sylvie Schenk geht es um die Autorin Charlotte, die von einer jungen Frau zu ihrem Buch interviewt wird, in dem sie hinter ihrer eigenen Protagonistin versteckt über ihre ...

In dem Buch "Roman d'amour" von Sylvie Schenk geht es um die Autorin Charlotte, die von einer jungen Frau zu ihrem Buch interviewt wird, in dem sie hinter ihrer eigenen Protagonistin versteckt über ihre eigene Affäre mit einem verheirateten Mann schreibt.

Gut gefallen hat mir die Thematik des Buches. Affären zu haben ist natürlich ein sehr verpöntes Thema und gesellschaftlich gar nicht gern zu sehen und auch ich selbst war vor dem Lesen des Romans sehr extrem diesbezüglich. Ich hätte wirklich nie erwartet, dass jemand meine Meinung diesbezüglich ändern könnte- doch genau das hat dieses Buch geschafft. Diese doch -für mich- so verwerfliche Sache wurde für mich zu einer so logischen und nachvollziehbaren Tat, dass ich letztendlich doch total überrascht war und meine vorherige Meinung überdacht habe.

Die Handlung war sehr interessant dargestellt und das Buch hat sich auch sehr schnell weggelesen. Der Schreibstil war sehr angenehm und oft auch poetisch und hat die ganze Geschichte so begleitet, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.

Die Charaktere fand ich alle sehr überzeugend, ihre Motive waren logisch und nachvollziehbar und die Autorin hat es auch geschafft, mir die Interviewerin, die mir am Anfang total unsympathisch erschien, am Ende doch sympathischer zu machen.

Als Fazit lässt sich sagen, dass ich die Thematik des Romans und dessen Umsetzung einfach großartig fand und dieses Buch wirklich jedem empfehlen kann, der bereit ist über den Tellerrand der verstaubten Ansichten zu schauen.

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