Cover-Bild Das Kamelienhaus
Band 1 der Reihe "Kamelienhaus-Saga"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 26.09.2025
  • ISBN: 9783751784085
Tabea Bach

Das Kamelienhaus

Aufbruch von einer Kameliengärtnerei in der Bretagne nach Japan – erzählt von Bestsellerautorin Tabea Bach. Roman

Lucy kehrt nach ihrem Studium auf die Kamelieninsel in der Bretagne zurück, wo sie in die Kosmetikfirma ihrer Mutter Sylvia einsteigen soll. Aber es ist nicht so einfach, sich wieder in den Ort ihrer Kindheit einzufinden. Als eine Reise nach Japan zu einer Kamelienölmanufaktur ansteht, ist Lucy darüber mehr als erfreut, zumal sie unterwegs den attraktiven Finn kennenlernt und mit ihm einen zauberhaften Tag in Tokio verbringt. Doch ist Finn wirklich der, den sie in ihm sieht? Und kann sie ihre Mission für die Kosmetikfirma ihrer Familie erfüllen? Denn die Manufaktur steht durch den Tod ihres Inhabers kurz vor dem Aus und Lucys Zeit in Japan verläuft völlig anders als geplant ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2025

Überall Probleme

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Lucy soll nach ihrem Studium in die Firma ihrer Mutter in der Bretagne einsteigen. Sich dort wieder einzufinden ist nicht ganz einfach. Da kommt eine Reise nach Japan zur Kamelien-Ömanufaktur gerade wie ...

Lucy soll nach ihrem Studium in die Firma ihrer Mutter in der Bretagne einsteigen. Sich dort wieder einzufinden ist nicht ganz einfach. Da kommt eine Reise nach Japan zur Kamelien-Ömanufaktur gerade wie gerufen. Sie lernt, unterwegs Finn kennen und verlebt einen Tag in Tokio mit ihm. Doch es er wirklich so, wie sei ihn sieht? Wird ihre Mission für die Familienkosmetikfirma gelingen? Die Kamelien-Öl-Manufaktur in Japan steht, da der Inhaber kürzlich gestorben ist vor dem Aus und Ludys Reise geht anders aus als gedacht.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text vermochten meinen Lesefluss zu stören. Es gab sie einfach nicht. In die Geschichte bin ich gut reinekommen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Für Lucy hat es mich gefreut, dass sie in Tokio, nachdem Ihre Freundin, wie der Leser erfahren wird, verhindert war, doch noch etwas Gesellschaft hatte. Und dann der Schock auf der Kamelieninsel, als sie erfuhr, dass der Mann, den sie aufsuchen wollte, verstorben ist. Man hatte vergessen, ihrer Mutter das mitzuteilen. Doch wer weiß, wozu das gut war. Die eigenen Probleme treten etwas in den Hintergrund, denn eine Firma, die Lucy verabscheut, will die ganze Insel kaufen. Lucy setzt allesdaran, dass dies nicht geschieht. Doch was wird ihre Mutter zu ihren Plänen sagen, denn auch in der Bretagne tauchen Probleme auf. Der Leser wird dies erfahren. Mit hat das Buch sehr gut gefallen, denn es ist sehr spannend geschrieben. Ein Verdacht, den ich von Anfang an bzw. fast Anfang an hatte, hat sich im Laufe des Buches bestätigt, aber es hat mich trotzdem gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

Veröffentlicht am 25.10.2025

Brücken

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Noch bevor Lucy in die Naturkosmetikfirma ihrer Mutter Sylvia einsteigen kann, muss sie an deren Stelle eine Geschäftsreise nach Japan antreten. Von der dortigen Kamelienölmanufaktur kommen keine Nachrichten ...

Noch bevor Lucy in die Naturkosmetikfirma ihrer Mutter Sylvia einsteigen kann, muss sie an deren Stelle eine Geschäftsreise nach Japan antreten. Von der dortigen Kamelienölmanufaktur kommen keine Nachrichten mehr, dabei ist das auf der Insel Soshima nach alter Tradition gewonnene Öl eine wesentliche Grundlage für die hochwertigen Pflegeprodukte aus der Bretagne. Ein auf den ersten Blick charmant scheinender Amerikaner kreuzt Lucys Weg nach Tokyo und weckt in ihr widerstreitende Gefühle. Aufregende Tage zwischen Frankreich und Japan stehen bevor, die Zeit drängt und es ist fraglich, ob zwischen den unterschiedlichen Welten Brücken geschlagen werden können.

Auch wenn diese neue Reihe auf der Kamelieninsel-Saga fußt, sind keinerlei Vorkenntnisse zum Genießen dieses wunderbaren Romans vonnöten, das diesbezügliche Vorwort kann ich nur bestätigen – neugierig auf die Vorgeschichte bin ich aber jetzt auf jeden Fall. Ihre Charaktere zeichnet Tabea Bach wie gewohnt lebendig, die Emotionen spürt man aus jeder einzelnen Zeile. Lucy mit ihren Kenntnissen der japanischen Sprache und Kultur passt perfekt in die Rolle einer Vermittlerin, die einem Sprichwort gemäß das Unterschiedlichste durch eine Brücke zu verbinden sucht. Großartige Eindrücke der Landschaft, bildreiche Beschreibungen von fremden Sitten und eine zarte Liebesgeschichte verdichten die Handlung zu einem spannenden Leseerlebnis, das man nur ungern unterbricht. Der Duft fremdländischer Speisen steigt einem immer wieder in die Nase, üppige Vegetation und glitzernde Wasser ziehen einen in ihren Bann, sorgfältig recherchierte Details zur japanischen Lebensrealität versetzen den Leser in eine gänzlich andere Welt, die durchaus ihren Reiz zu zeigen vermag. Dazu gesellt sich noch die Frage, wie weit Traditionen und Natur bewahrt werden sollen im Wettstreit mit rein profitorientierten Konkurrenten.

Abwechslungsreich und kurzweilig fließen die Kapitel dahin, erzählen eine stimmige Geschichte aus Lucys Blickwinkel und beginnen eine aufregende Reise in die schönsten Kameliengärten zwischen der Bretagne und der fiktiven japanischen Insel Soshima. Auf anmutige Weise stellt die Autorin zwei sehr unterschiedliche Kulturen einander gegenüber und schafft es mit bemerkenswerter Leichtigkeit, jeder einzelnen Figur Respekt und Würde entgegenzubringen. Der Auftakt dieser neuen Reihe ist bestens gelungen!


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Veröffentlicht am 10.11.2025

Wohlfühlroman, der nach Japan führt

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Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Figuren unterhalten und von einem Familienunternehmen erzählen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Das Kamelienhaus“, nachdem ...

Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Figuren unterhalten und von einem Familienunternehmen erzählen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Das Kamelienhaus“, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich habe das Buch auch sehr gerne gelesen, auch wenn ich etwas mehr Spannung erwartet hatte.

Die Geschichte dreht sich um Lucy, diese kehrt nach ihrem Studium auf die Kamelieninsel in der Bretagne zurück, wo sie in die Kosmetikfirma ihrer Mutter Sylvia einsteigen soll. Aber es ist nicht so einfach, sich wieder in den Ort ihrer Kindheit einzufinden. Als eine Reise nach Japan zu einer Kamelienölmanufaktur ansteht, ist Lucy darüber mehr als erfreut, zumal sie unterwegs den attraktiven Finn kennenlernt und mit ihm einen zauberhaften Tag in Tokio verbringt. Doch ist Finn wirklich der, den sie in ihm sieht? Und kann sie ihre Mission für die Kosmetikfirma ihrer Familie erfüllen? Denn die Manufaktur steht durch den unerwarteten Tod ihres Inhabers kurz vor dem Aus und Lucys Zeit in Japan verläuft völlig anders als geplant.

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden, denn der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Er ist locker-leicht und schön bildlich. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens gefühlt und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Dennoch hätte ich ein wenig Spannung und Wendungen gut gefunden, es gab auch mal ein paar langatmigere Passagen. Wie die Landschaft und generell Japan beschrieben wurde, war einfach nur toll und ich konnte mir ein eigenes Bild von diesem interessanten Land machen.

Alles in allem wird die Geschichte unterhaltsam erzählt, einige überraschende Wendungen wären noch schön gewesen. Ich vergebe desalb 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Leser, die sich für Japan interessieren.


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Veröffentlicht am 04.11.2025

Absoluter Wohlfühlroman mit japanischen Flair und Romantik

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Ich bin gerne mit Lucy in die Bretagne und dann nach Japan gereist. Eine starke Hauptprotagonistin und eine Liebesgeschichte, die Schmetterlinge flattern lässt. Lucy ist die nächste Generation im Kamelienhaus ...

Ich bin gerne mit Lucy in die Bretagne und dann nach Japan gereist. Eine starke Hauptprotagonistin und eine Liebesgeschichte, die Schmetterlinge flattern lässt. Lucy ist die nächste Generation im Kamelienhaus und soll neben ihrer Mutter Sylvia, der Hauptprotagonistin der ersten drei Bände der Kamelieninsel, nun als Juniorchefin in die Firma der Naturkosmetik einsteigen. Dazu gehört auch das japanische Kamelienöl, was von der Insel Soshima bezogen wird, es ist besonders fein und rein. Eigentlich sollte Sylvia die Geschäftsreise nach Japan antreten, kann es aber aus familiären Gründen dann nicht und Lucy springt ein. Sie kennt Japan bereits von ihrem einjährigen Aufenthalt in der Vergangenheit sehr gut und spricht auch die Sprache. Bereits am Flughafen lernt sie den Amerikaner Finn kennen und bei beiden sprühen die Funken. Jedenfalls verbringen sie einen Tag und eine Nacht zusammen in Tokio, wandeln auf romantischen Pfaden und Brücken, singen Karaoke und kommen sich ganz nahe. Was aber unausgesprochen bleibt ist, was beide tatsächlich in Tokio tun und so trennen sie sich zunächst am nächsten Tag. Lucy schwebt auf Wolke 7 und reist dann zur Insel Soshima. Und es kommt, wie es kommen musste, dort begegnet sie Finn wieder, aber sie stehen plötzlich geschäftlich auf ganz unterschiedlichen Seiten. Zerbricht daran die Liebe?

Was war das eine schöne Reise. Zunächst ging es aber in die Bretagne und da ich die Bände der Kamelieninsel nicht gelesen hatte, tat ich mich zunächst etwas schwer mit den Personen. Für diejenigen, die die Reihe kennen, wird es ganz sicher ein Nachhause kommen sein. Aber durch die kurzen Erklärungen, bin ich dann gut in die Geschichte gestartet. Letztlich geht es auch mehr um Lucy, ihren Bruder und auch um ihre beste Freundin Lily, das berühmte Model. Tabea Bach schreibt in einer sehr bildhaften und flüssigen Sprache, ich konnte sowohl die Kamelieninsel in der Bretagne wie auch dann die in Japan vor meinem Auge sehen. Was mir auch sehr gefallen hat war, dass ich durch den Roman etwas über die japanische Kultur erfahren habe, vieles war mir bislang unbekannt. Das lässt die Autorin sehr locker einfließen, so dass ich mich immer gut unterhalten fühlte und nicht damit überfrachtet. Besonders schön waren natürlich auch die Momente in denen die Romanze beschrieben wurde, das tut der Leserseele gut. Meiner in jedem Fall. Insgesamt hat das Buch so einige Wendungen, einiges ist natürlich schon vorherzusehen und nicht überraschend, aber das hat meinen Wohlfühlmomenten während der Lesereise nach Japan nicht geschadet. Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter, insbesondere an diejenigen, die neben einem schönen Wohlfühlroman mit Liebe auch in eine andere Welt im fernen Japan eintauchen möchten. Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Japan-Liebe

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Dieses Buch hinterlässt gemischte Gefühle bei mir.

Positiv hervorheben kann ich den bildhaften und flüssig. Der Einstieg in das Buch ist damit schnell gemacht und man ist sofort mittendrin.
Sehr gut gefallen ...

Dieses Buch hinterlässt gemischte Gefühle bei mir.

Positiv hervorheben kann ich den bildhaften und flüssig. Der Einstieg in das Buch ist damit schnell gemacht und man ist sofort mittendrin.
Sehr gut gefallen haben mir auch die vielen Informationen über Japan, welche sehr authentisch wirkten und die Mentalität und Lebenswirklichkeit toll dargestellt haben.

Dies führt mich allerdings auch gleich zum ersten Kritikpunkt: Wenn man die Mentalität der Japaner betrachtet, ist ihr Verhalten im Buch doch oft widersprüchlich, insbesondere, dass sofort zu Lucy Vertrauen gefasst wird und der Wildfremden direkt alles anvertraut wird. Auch schafft sie es in dieser Welt sämtliche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, trifft natürlich einen hilfreichen Kontakt und generell scheinen sich eh alle Probleme sehr schnell in Luft aufzulösen. So sehr ich Happy Ends liebe, ein klein wenig realistischer hätte es durchaus laufen können.
So lief vor allem Richtung Ende alles Schlag auf Schlag und trotz vermeintlicher Zitterpartie zu glatt.

Lily als beste Freundin und generell der Handlungsstrang um sie hat mich irritiert, sie wirkte eher Teenie mäßig. Das erfolgreiche Model bzw. eine gute Geschäftsfrau konnte ich da so gar nicht erkennen. Sehr schade.

Die Liebe zu Japan und den Kamelienbäumen, sowie auch Lucys Vision haben mir sehr gut gefallen, da hat es sich wunderbar wegträumen lassen.

Ein tolles Wohlfühlbuch, welches leider doch etwas an der Realität vorbeischrammt.

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