Cover-Bild Jakob und Jelena
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 31.07.2025
  • ISBN: 9783551557575
  • Empfohlenes Alter: bis 14 Jahre
Tamara Bach

Jakob und Jelena

Barbara Yelin (Illustrator)

Neue Schule - neue Freunde? 

Jelena hat echt keine Ahnung, was sie und Jakob gemeinsam haben. Sie kennen sich doch gar nicht! Was sollen sie dann nur bei ihrem Referat erzählen? Bei ihrer besten Freundin Lotte würde ihr sofort ganz viel einfallen, aber die geht ja jetzt auf eine andere Schule.

Wenn Jakob einfach ein paar Bücher lesen könnte, wär das mit dem Referat kein Problem. Aber es geht ja leider nicht um Dinos oder so. Sie sollen sich in der neuen Klasse halt besser kennenlernen. Und er eben Jelena. Also setzt er sich in der nächsten Stunde einfach neben sie.

Was für ein Glück, dass Sich-Kennenlernen doch gar nicht so schwer ist. 

Ein warmherziges Kinderbuch über Schulwechsel, neue Freundschaften und unliebsame Spitznamen.
Feinfühlig aus zwei Perspektiven erzählt.

**Mit farbigen Illustrationen von Barbara Yelin!**

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2025

So herzergreifend

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Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen, da es so schön und unausgeschmückt eine reale Geschichte erzählt, die genau so hätte passiert sein können. Jakob und Jelena gehen nun in eine weiterführende ...

Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen, da es so schön und unausgeschmückt eine reale Geschichte erzählt, die genau so hätte passiert sein können. Jakob und Jelena gehen nun in eine weiterführende Schule nach der Grundschule und stehen nun vor den alltäglichen Problemen und Konflikten, die wir wohl alle noch kennen: man kennt zunächst niemanden, es gibt gemeine Mitschüler und die besten Freunde aus der Grundschule sind vielleicht auf einer ganz anderen Schule, wodurch man sich nur noch seltener sieht.
Mir gefällt an diesem Buch, wie sich die Freundschaft zwischen Jelena und Jakob langsam und so unschuldig beginnt. Das abwechselnde Schreiben aus der Sicht der beiden lässt einen einen sehr guten Eindruck über die geheime Gefühls- und Gedankenwelt gewinnen. Und man merkt, dass es eben nicht nur einem selbst so geht, dass man vielleicht unsicher ist, sondern dass andere eben genauso fühlen und dass es sich oft lohnt, andere Menschen einmal genauer kennenzulernen und eben auch zunächst versteckte Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Ich möchte übrigens auch noch erwähnen, dass ich es schön finde, wie Jelena ihre Definition von Familie beschreibt.

Alles in allem ein unaufgeregtes, aber wunderschön entspanntes Buch.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Alles ist fremd, eine neue Schule und die authentische Annäherung

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Jakob und Jelena, beide haben gerade einen Schulwechsel hinter sich und besuchen dieselbe Klasse. Alles ist neu, neue Abläufe und so viele neue Gesichter um sie herum. Jelena vermisst ihre Freundin, für ...

Jakob und Jelena, beide haben gerade einen Schulwechsel hinter sich und besuchen dieselbe Klasse. Alles ist neu, neue Abläufe und so viele neue Gesichter um sie herum. Jelena vermisst ihre Freundin, für die man eine andere Schule ausgesucht hat und die immer weniger Zeit für einen Austausch hat. Jacob ist eher von der stillen Sorte, Bücher sind seine Welt und die festen Strukturen in seinem Alltag, in denen er sich sicher fühlt. Und nun also das Kennenlernenprojekt, in dem sich Jelena und Jacob zusammentun sollen, um sich dann, auch gegenseitig, in einer Art Referat der Klasse vorzustellen. Für beide gar nicht so einfach, aber man tastet sich langsam vor. Nebeneinander sitzen ist der erste Schritt und dann ein gemeinsamer Tag. Bücher wären für Jacob ok, aber das hier ist schon Stress. Doch Jelena ist nett und für sie beide ist das Leben nicht gerade unbeschwert.
Ein tolles Buch, so unaufgeregt und leise und authentisch in den Einblicken, die es uns gewährt, die uns diese beiden Kinder erlauben. Ihr Denken, ihre Empfindungen und dann die Entwicklung, Zutrauen zu sich selbst und Vertrauen dem anderen gegenüber, das zu verfolgen, das ist einfach schön und gerade auch für die erwachsenen Leser eine ziemlich berührende Sache. Und was diese Begegung, der Austausch zwischen den zwei alles auslöst, das Hinterfragen, das die alten Strukturen in ihrem eigenen Umfeld, bei Vater und Sohn, bei Jelenas Mutter und ihrer Tochter, lockert und sich neu anpasst, ich mochte das alles sehr.
Ein Buch, mit seiner eher ruhigen Art, da muss sich der ein oder andere hibbelige Geist sicherlich erst einmal 'darauf einlassen'. Aber wenn es dann funktioniert, ist man damit ziemlich nah dran, am eigenen Erleben, irgendwann einmal. Und es macht Mut, denn das nächste 'neu sein' kommt bestimmt.

Veröffentlicht am 26.09.2025

Merkwürdig

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Das Cover und der Titel haben mich angesprochen. Es wird aus dem Leben von Jakob und Jelena erzählt -jeweils aus deren Sicht. Das ist soweit OK. Am Anfang Fremde in der Schule die sich im Laufe der Zeit ...

Das Cover und der Titel haben mich angesprochen. Es wird aus dem Leben von Jakob und Jelena erzählt -jeweils aus deren Sicht. Das ist soweit OK. Am Anfang Fremde in der Schule die sich im Laufe der Zeit näher kommen -leider dürfen wir nicht mehr daran teilnehmen wie dann eine Freundschaft entsteht (Vielleicht kommt eine Fortsetzung). Es werden die Schul- und verschiedenen Alltagsprobleme behandelt - leider ist die Sprache nicht immer in ganzen Sätzen. Bei Dialogen ist das ja OK doch im Text sollten schon ganze und korrekte sein, die Jugendlichen die es lesen sollen ja lernen wie es richtig geht (finde ich). Wie geht es weiter mit Sebastian, Lotte und den beiden Elternteilen? Zuviele Fragen bleiben meiner Meinung nach offen - schade. Ansonsten ein gutes Buch mit kurzen Kapiteln und großer Schrift. So ist es auch gut zum vorlesen geeignet oder als kurze Zwischendurchlektüre. Den Stern habe ich abgezogen da einfach zuviel an Fragen offen bleibt.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Ein Kinderbuch über Veränderung und Nähe

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„Jakob und Jelena“ ist für mich ein Buch, das gerade durch seine ruhige Erzählweise überzeugt. Die Geschichte dreht sich um zwei Kinder, die beide mit Veränderungen und Unsicherheiten in ihrem Alltag umgehen ...

„Jakob und Jelena“ ist für mich ein Buch, das gerade durch seine ruhige Erzählweise überzeugt. Die Geschichte dreht sich um zwei Kinder, die beide mit Veränderungen und Unsicherheiten in ihrem Alltag umgehen müssen. Mal dürfen wir in Jakobs Kopf schauen, mal begleiten wir Jelena, und so entsteht nach und nach ein Bild davon, wie ähnlich ihre Sorgen sind, auch wenn sie auf den ersten Blick ganz verschieden wirken.

Besonders schön finde ich, dass hier keine „große“ Handlung im Vordergrund steht, sondern die leisen, alltäglichen Dinge: ein Gespräch auf dem Schulhof, das Gefühl, anders zu sein, die Angst, nicht dazuzugehören. Das macht die Figuren sehr nahbar und authentisch. Gerade Kinder, die selbst schon einmal erlebt haben, wie schwer Veränderungen sein können, finden sich hier bestimmt wieder.

Mir persönlich hat das Buch gefallen, weil es einen ruhigen Ton anschlägt und zeigt, dass man nicht immer laut oder stark sein muss, um wichtig zu sein. Die Illustrationen, die immer wieder auftauchen, geben der Geschichte zusätzlich Wärme und Leichtigkeit.

Es ist sicher kein Buch für jeden – wer Action oder Spannung erwartet, wird hier enttäuscht sein. Aber als stilles, tröstliches Kinderbuch über Freundschaft, Familie und das Ernst nehmen von Gefühlen hat es mich überzeugt. Ich sehe es als eine Erzählung, die Kindern Mut macht, ohne sie zu überfordern, und Erwachsenen einen liebevollen Blick in kindliche Gedankenwelten schenkt.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Spannung im Ungesagten

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Jelena und Jakob gehen in dieselbe Klasse und beide haben ein Problem: Jelenas beste Freundin Lotte ist jetzt auf einer anderen Schule und kreuzunglücklich da. Die Mädchen sehen sich kaum noch. Jakob kann ...

Jelena und Jakob gehen in dieselbe Klasse und beide haben ein Problem: Jelenas beste Freundin Lotte ist jetzt auf einer anderen Schule und kreuzunglücklich da. Die Mädchen sehen sich kaum noch. Jakob kann nicht schwimmen, und das belastet ihn sehr, denn nach den Herbstferien soll er es können. Weil der Schwimmunterricht wie so oft kein Schwimmunterricht, sondern ein Zeig-mal-wie-gut-du-schwimmen-kannst-Unterricht ist.

Die Tagesabläufe sind verschränkt ineinander beschrieben. Berichtet Jakob noch vom Ende der Sportstunde, geht es im nächsten Kapitel weiter mit Jelena in der Umkleidekabine. Das ist technisch sehr gut und verleiht der Geschichte, die ohne große Sensationen auskommt, eine angenehme Grundgeschwindigkeit.

Sprachlich plaudert sich das Buch so weg, die Sätze kommen, wie die Kinder sie eben rauslassen würden. Das macht es umso spannender, die Konflikte und Entwicklungen zu erkennen, die oft im Ungesagten stecken.

Konsequent verfolgt das Buch die Sicht der Kinder, dadurch bleiben sich aufdrängende Fragen nach den Familienkonstellationen, der Erwerbstätigkeit der Erwachsenen und der Motivation der Lehrer unbeantwortet.

Jakob und Jelena ist auch für junge Leser gut zu bewältigen und zeigt auf, wie Kinder ihre Situation selbst verbessern können, indem sie Wünsche artikulieren und eigene Forderungen stellen. Leider befeuert die Geschichte Vorurteile über das Gymnasium als Lernfabrik.

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