Kann was, manchmal zu angestrengt
Das war zugegebenermaßen eine echt harte Nuss.
Ich hatte mich auf leichte Unterhaltung gefreut und unterhaltsam war es, allerdings zwischendurch echt anstrengend. Aber der Reihe nach.
Prinzipiell finde ...
Das war zugegebenermaßen eine echt harte Nuss.
Ich hatte mich auf leichte Unterhaltung gefreut und unterhaltsam war es, allerdings zwischendurch echt anstrengend. Aber der Reihe nach.
Prinzipiell finde ich die Idee das sich die Autorin- hier „Tash“- bei der Verfilmung ihres Erstlingsromans mit einem Intimitätskoordinator auseinander setzen soll um die Szene stilgerecht zu verpacken richtig toll.
Endlich mal was ganz anderes denk mir, die Szenerie ist also ungewöhnlich aber glaubhaft.
Mein erstes Problem geht gleich am Anfang los. Bis ich mich zurecht finde in den Dschungel aus Namen und deren Beziehung zueinander vergehen schon fast 35% des Buches. Das liegt mitunter daran, das der Inhalt des Buches von Tash so detailliert beschrieben wird, für mich einfach sehr ausführlich. (Zumal das auch kein Buch wäre das ich lesen würde und mein Interesse dahingehend so semi ist).
Die Kapitel sind ungewohnt lang, immer zwischen 15-20 Minuten sagt mein Kindle. Dadurch geht der Drang mal eben 2 Kapitel zu lesen gänzlich verloren.
Die Sätze sind zudem das ein oder andere Mal wahnsinnig lang und verschachtelt. So als würde man krampfhaft versuchen den Witz einer Situation durch Auseinanderpflücken und akribisches detailliertes Beschreiben zu Tode reiten.
Schade, denn insgesamt finde ich die Stimmung zwischen Tash und Caleb gut, wenn mir der Spannungsbogen zwischen ihnen nicht doll genug gespannt ist.
Aufgrund der erwähnten Kritik gibts 3,5 ⭐️⭐️⭐️