Cover-Bild Phoebe - Eine Straßenhündin checkt ein
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12,85
inkl. MwSt
  • Verlag: Kampenwand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 394
  • Ersterscheinung: 27.11.2020
  • ISBN: 9783947738731
Uwe Krauser

Phoebe - Eine Straßenhündin checkt ein

Phoebe, eine clevere, sehr liebenswerte Terrier-Mischlingshündin, findet nach einer langen Zeit in einem kroatischen Tierheim ein neues Zuhause in einem niederbayerischen Dorf.
Sie wird dort ab sofort mit zwei männlichen Hotelbesitzern leben und hat die beiden schon nach kürzester Zeit ziemlich gut im Griff.
Sie erzählt vom ersten Jahr in ihrer neuen Heimat, welches voller Begegnungen und Erlebnisse steckt, mit denen sie den Leser zum Lachen, Nachdenken aber manchmal auch zum Weinen bringt.
Phoebe findet sehr schnell zwei Freunde: den übergewichtigen Mops Hector und die sanftmütige Mischlingshündin Flora, mit denen sie einige spannende Abenteuer zu bestehen hat. Die beiden Hunde helfen ihr, die täglichen Herausforderungen in der Welt der manchmal doch recht komplizierten Menschen zu meistern und ihr Verhalten ein wenig nachvollziehen zu können.
Die unterschiedlichsten Personen kreuzen den Weg der schwulen Hotelbesitzer samt Hotelhund und sorgen dafür, dass ihr Leben nicht langweilig wird. So lernt Phoebe z.B. Uwes Schwiegermutter kennen, die so gar nicht den Vorstellungen der kleinen Hündin entspricht, während sie von dem recht einfach gestrickten Ehepaar Marilyn und Dieter aus dem tiefsten Ruhrpott hellauf begeistert ist.
Auch der Hotelalltag, samt nicht immer ganz einfachen Gästen, sorgt für reichlich Abwechslung und es ergeben sich einige unglaubliche Situationen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2021

Der Hotelhund (Teil 1)

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Die 2 niederbayrischen Hotelbesitzer Uwe und Oliver, die auch ein Paar sind, holen sich die Terrier-Mischlingshündin Phoebe aus einem kroatischen Tierheim. Sie lernt viele Freunde kennen, die ihr auch ...

Die 2 niederbayrischen Hotelbesitzer Uwe und Oliver, die auch ein Paar sind, holen sich die Terrier-Mischlingshündin Phoebe aus einem kroatischen Tierheim. Sie lernt viele Freunde kennen, die ihr auch helfen, ihre Menschen zu erziehen.

Das Cover ist liebevoll gestaltet und zeigt natürlich die Titelfigur "Phoebe", die es auch in echt gibt.

Die Charaktere sind wundervoll gezeichnet und haben auch meist einen realen Hintergrund. Der Schreibstil insgesamt ist ausgezeichnet.

Toll war vor allem, dass das Buch aus Sicht der Hündin Phoebe erzählt wird und so natürlich auch sehr humorvoll beschrieben wird, wie sich die Hunde untereinander anleiten, um die Menschen zu erziehen.

Dazu gibt es skurrile Personen en masse, und trotzdem hat jeder Hundebesitzer schon vieles von dem miterlebt, was hier beschrieben steht.

Es gibt aber auch einige sehr emotionale Szenen v.a. mit Flora, Queen Mum und Steffi und natürlich jeweils der Hauptprotagonistin.

Ich selbst habe 2 Hunde, einer davon heißt sogar Phoebe und auch sie hat eine Freundin, die Flora heißt. Dazu habe ich jetzt auch einen Hundewelpen.

Jedem Hundebesitzer kann ich diesen Roman nur ans Herz legen. Aber auch "Nicht-Hunde-Menschen" wird das Buch gefallen, das mittlerweile schon eine Fortsetzung mit "Layla" gefunden hat, die am Ende dieses Buches auch schon mitspielt.

Fazit: Humorvoller und emotionaler Roman aus Sicht einer Hündin. 5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 12.01.2021

Eine humorvolle und emotionale Geschichte

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Ein sehr charmanter und unterhaltsamer Einstieg.
Ich finde es sehr schön, dass aus der Sicht des Hundes geschrieben wurde. Und ich musste immer wieder schmunzeln oder vor mir hinkichern.

Die kleine ...

Ein sehr charmanter und unterhaltsamer Einstieg.
Ich finde es sehr schön, dass aus der Sicht des Hundes geschrieben wurde. Und ich musste immer wieder schmunzeln oder vor mir hinkichern.

Die kleine Phoebe ist mir sehr ans Herz gewachsen, sowie ihr Freund Hector. Die beiden sind schon ein witziges Gespann.
Den Mops finde ich sehr trollig, wie er versucht Phoebe etwas über Menschenerziehung beizubringen und Phoebe treudoof ihm alles glaubt.

Es ist eine schöne unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch. Mit witzigen und emotionalen Momenten.

Der Abschluss war sehr gelungener und durch die vielen Fotos am Ende konnte man die Geschichte sacken lassen und abschließen.

Man merkt das Uwe Krauser mit Herz und viel Liebe die Geschichte seines Hundes aufgeschrieben hat und erzählt. Die Protagonisten sind witzig, charmant,  sympathisch und liebevoll.

Besonders am Ende sind mir Anna, Barbara und Renate sehr ans Herz gewachsen durch ihren einzigartigen Charakter.

Das Buch kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen und bekommt von mir 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.01.2021

Glückstreffer

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Diese wirklich schöne Geschichte über das Schicksal der kleinen, unglücklichen und vernachlässigten Hündin Phoebe aus Kroatien berührt jeden Tierfreund. Fast wäre es für sie zu spät gewesen, denn lange ...

Diese wirklich schöne Geschichte über das Schicksal der kleinen, unglücklichen und vernachlässigten Hündin Phoebe aus Kroatien berührt jeden Tierfreund. Fast wäre es für sie zu spät gewesen, denn lange hätte sie unter den katastrophalen Bedingungen in einem dortigen Tierheim wohl nicht überlebt. Zum Glück gab es zwei tierliebe Menschen in Bayern, die auf die kleine Hündin aufmerksam wurden, um sie schnell aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Für die lustige, anhängliche, sehr liebe Hündin beginnt nun erst einmal ihr richtiges Leben. Viele neue Erlebnisse und treue Freunde warten auf sie. Sogar Menschen, die Hunden anfangs eher weniger zugetan sind, erobert sie im Sturm und wickelt sie innerhalb kurzer Zeit um den Finger, besser gesagt um ihre kleinen Pfötchen.

Letztendlich bekommt Phoebe auch noch eine Gefährtin, mit der sie jetzt im Haushalt nicht mehr allein ist, wenn ihre Besitzer arbeiten müssen.

Volltreffer für Phoebe, denn nun fängt ein noch schönerer Abschnitt für sie an, wie man vermutet. Ich bin gespannt.

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Veröffentlicht am 01.01.2021

Klasse Hundebuch

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„...Traurig sitze ich auf dem kalten Betonboden in der hintersten Ecke des Hundezwingers. Ich schaue auf die Erde und versuche das wilde Bellen um mich herum zu ignorieren...“

Noch ahnt die Hündin Phoebe ...

„...Traurig sitze ich auf dem kalten Betonboden in der hintersten Ecke des Hundezwingers. Ich schaue auf die Erde und versuche das wilde Bellen um mich herum zu ignorieren...“

Noch ahnt die Hündin Phoebe nicht, dass der heutige Tag den Wendepunkt in ihrem Leben bringen wird. Dann aber erscheinen Uwe und Oliver und wollen sie um jeden Preis mitnehmen. Die geschäftstüchtige Besitzerin der Tierpension hätte ihnen ja lieber einen Schäferhund angedreht.
Der Autor hat ein abwechslungsreiches und amüsantes Hundebuch geschrieben. Phoebe selbst erzählt von ihrem ersten Jahr als Hotelhund in Bodenmais.
Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen.
Phoebe weiß, was sie will und versucht das durchzusetzen. Trotz der harten Schule in der Hundepension ist sie ein Hund mit Charakter geblieben. Das zeigt sich schon am ersten Abend. Oliver formuliert das so:

„...Ein Hund hat im Bett nichts zu suchen … soso! Ich denke, wir werden noch Viel Freude mit dem kleinen Teufel haben...“

Wenige Tage später lernt Phoebe Anna, eine Freundin ihrer Herrchen, und deren Mops Hector kennen. Während Anna das wandelnde Tageblatt der Gemeinde ist, hat Hector eine Menge Unsinn im Kopf. Im Gegensatz zu Anna setzt Uwe allerdings seinem Hund, ziemlich unauffällig und doch sehr wirksam, klare Grenzen. Anna redet ohne Punkt und Komma. Der Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen stellt sich schon einmal so dar:

„...Nun. Ihr kennt ja die Vroni, die bei Rewe an der Kasse sitzt. Die hat es von einer Freundin gehört, deren Bruder einen Bekannten hat, dessen Vater der Nachbar einer Tante von der Huber Angelika ist, und aus der Ecke hat sie es dann gehört...“

Im Hotel lernt Phoebe die verschiedensten Gäste kennen. Beim ersten Zusammenkommen mit Olivers Eltern gibt es insbesondere bei der Schwiegermutter noch Optimierungsbedarf. Auch die Gästewanderungen lesen sich amüsant. Für Uwe waren sie sicher eher stressig, denn es gibt nicht nur unerzogene Hunde.
Eingebettet in das Geschehen sind die Lebensberichte mehrerer Hunde. Auch Phoebe hört auf diesem Weg, wie sie eigentlich im Tierheim gelandet ist.
Gekonnt räumt er Autor mit Vorurteilen auf. Wer im Spitzenrestaurant mit seinem unkonventionellen Auftreten auffällt, kann trotzdem ein großes Herz haben.
Es sind die vielen kleinen Erlebnisse, die das Lesen zum Vergnügen machen. Auch Abschied und Trauer fehlen nicht.
Einige Fotos zeigen die tierischen und menschlichen Protagonisten.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

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Veröffentlicht am 30.12.2020

Für mich ein ganz besonderes Buch!

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Mit seinem Buch über die kleine Phoebe hat Uwe Krauser bei mir einen Volltreffer gelandet! Ich finde das Buch ist etwas ganz, ganz besonderes und ich habe etwas vergleichbares noch nicht gelesen.

Phoebe ...

Mit seinem Buch über die kleine Phoebe hat Uwe Krauser bei mir einen Volltreffer gelandet! Ich finde das Buch ist etwas ganz, ganz besonderes und ich habe etwas vergleichbares noch nicht gelesen.

Phoebe hatte es nicht leicht! Nach einem sehr traurigen Start ins Leben hat sie eines Tages wahnsinniges Glück, denn sie wird von Uwe und seinem Mann Oliver adoptiert. Ab da beginnt ihr richtiges Leben, in dem sie ihre beiden Herrchen ganz schön auf Trab hält! Phoebe "arbeitet" von nun an nämlich im Hotel der beiden und muss noch so einiges lernen. Das Buch ist aus der Sicht von Phoebe geschrieben und die kleine Hündin hat es faustdick hinter den Ohren Ich habe mich schon manchmal gefragt, wie Hunde die Welt sehen, was sie denken (und zu ihren Freunden sagen) und Uwe bietet mit seinem Buch eine humorvolle, aber auch teilweise traurig-schöne Geschichte.

Unterteilt ist das Buch in Kapitel, die alle ein anderes "Thema" haben. Mal kommt Besuch, mal geht's in die Hundeschule oder Phoebe lernt einen neuen Spielgefährten kennen. Diese bringen Phoebe viel Neues bei, zum Beispiel wie man sich bei einem Waldspaziergang ausreichend tarnt Wie im echten Leben auch, haben die Hunde im Buch alle einen anderen Charakter. So ist z. B. Hector ein recht wilder und pummeliger Mops, der ganz genau weiß, wie er an die besten Leckerlis kommt. Aber auch die Menschen in diesem Buch sind sehr charakterstark und bieten einiges zum Schmunzeln.

Was mich sehr beeindruckt und begeistert hat ist, wie viele Emotionen über einen Roman aus Hundesicht transportiert werden können — ich hatte beim Lesen teilweise Tränen in den Augen, an anderen Stellen musste ich dann grinsen/lachen.

So, mehr wird nun aber nicht verraten, denn ich empfehle euch dieses wunderbare Buch von ganzem Herzen weiter! Auch wenn es an einigen Stellen traurig ist, ist das Buch für mich ein absolutes Wohlfühlbuch.

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