Cover-Bild Die Ferien
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kjona Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 22.07.2025
  • ISBN: 9783910372481
Weike Wang

Die Ferien

Roman. »Sehr komisch!« Elke Heidenreich
Andrea O' Brien (Übersetzer)

Zwei Sommerurlaube mit den Schwiegereltern, die herrlich schiefgehen: Keru und Nate verlieben sich gerade wegen ihrer kulturellen Unterschiede ineinander. Keru arbeitet als Unternehmensberaterin und ist mit sechs aus China in die USA eingewandert. Nate forscht als Biologe zum Sozialverhalten von Fruchtfliegen. Er ist der Erste in seiner Familie, der eine Universität von innen sieht. Das Einzige, worin ihre Eltern sich einig sind: Es ist Zeit für Enkel. Aber Keru und Nate wollen keine Kinder. Um des lieben Friedens willen planen die beiden zwei gemeinsame Sommerurlaube mit ihren Eltern, auf Cape Cod und in den Catskills. Doch irgendwann kann Keru ihre über Jahre aufgestaute Wut nicht mehr unterdrücken,
so viele Erwartungen, so viel Druck. Und Nate hat sich längst so sehr in die Welt seiner Forschungsobjekte zurückgezogen, dass er keinen Weg mehr findet, seine Frau aufzuhalten.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2025

Vielschichtige Gesellschaftssatire einer literarisch talentierten Autorin

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Weike Wang hat hier ein ehrliches Porträt über langjährige romantische Beziehungen geschrieben und verknüpft sie wie eine Art Kammerspiel intelligent mit gesellschaftlichen Ambivalenzen sowie Differenzen. ...

Weike Wang hat hier ein ehrliches Porträt über langjährige romantische Beziehungen geschrieben und verknüpft sie wie eine Art Kammerspiel intelligent mit gesellschaftlichen Ambivalenzen sowie Differenzen. Keru, amerikanische Chinesin aus einem wohlhabenderen Akademikerhaushalt, und Nate, weißer Erstakademiker, machen Urlaub mit ihren beiden Eltern. Zeitlich getrennt - aus Gründen, wie sich im Laufe der Handlung herausstellt.

Der Culture Clash ist dabei ebenso fein konstruiert wie die Figuren selbst. Wang schafft es auf beeindruckende Art, Stereotype irgendwie gleichzeitig zu bedienen und nicht zu bedienen. Die Charaktere sind vielschichtig und reflektieren über bestimmte eigene Stereotype. So verhandelt die Autorin Fragen zu Verantwortung ebenso wie zu Selbstakzeptanz und Identitätsfindung.

Das ewige People Pleasing Kerus lässt sich damit erklären, dass ihre Eltern sie genau so sozialisiert haben - die in einer rassistischen Gesellschaft wiederum ihre Gründe dafür hatten. Nate kommt aus einer weißen Familie, die sparsam leben musste - entsprechend verständlich ist sein Unwohlsein angesichts luxuriöser Urlaube. Das bedeutet umgekehrt aber auch nicht, dass Kerus Familie in jeglicher Hinsicht über mehr Kapital verfügt. Ich fand die ganzen Ambivalenzen beim Lesen durchaus fordernd, aber ganz toll herausgearbeitet.

Die Ursprungsfamilien beider Hauptfiguren sind wirklich sehr furchtbar und nur dank Wangs bissigem Humor aushaltbar. Überpenibel, gewaltvoll und kühl auf der einen Seite, rassistisch und egozentrisch auf der anderen. Dass die jeweiligen Schwiegerkinder damit ihre Schwierigkeiten haben und nicht so recht wissen, was sie tun sollen, ist nicht nur äußerst authentisch portraitiert, sondern eskaliert auch auf überspitzte Art und Weise.

Der Erzählstil ist durchaus anspruchsvoll, weil die Perspektiven so fließend wechseln. Ich bin da eher Fan von klarerer Abgrenzung, konnte mich aber im Verlauf gut dran gewöhnen. Wang hat ein Talent für eine klare und direkte, zugleich aber auch einfühlsame Sprache, die einen tollen Lesesog entwickelt.

Dabei ist das Werk kein locker-flockiger Sommerroman, sondern regt durch seine sarkastischen und ehrlichen Stellen zum Nachdenken über Privilegien und familiäre Sozialisierung an. Der zweite Teil bricht noch einmal mit der vorherigen Erzählung. Das wirkt im ersten Moment unpassend, ich empfand es aber als eine interessante zusätzliche Sozialstudie - zumal sich die Fronten (Keru: Wohlstand, Nate: Einfachheit) über die Zeit weiter verhärtet haben, die Kinderfrage für sie aber wiederum klar und übereinstimmend geklärt ist.

Dadurch können die Konflikte innenfamiliär noch einmal neu betrachtet und zudem um eine Perspektive der gesellschaftlichen Sicht auf Kinderfreiheit ergänzt werden. Nichtsdestotrotz geht es am Ende unglaublich schnell und bleibt eher undeutlich, das war nicht ganz mein Fall. Insgesamt verbleibe ich aber positiv überrascht von diesem gleichzeitig komplexen und gut lesbaren Werk.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Gesellschaftskritischer Roman über Herkunft und familiäre Erwartungen

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Keru und Nate lernten sich an der Universität kennen. Gerade ihre kulturellen Unterschiede fanden sie spannend. Keru war mit ihren Eltern mit sechs Jahren aus China in die USA eingewandert; sie arbeitet ...

Keru und Nate lernten sich an der Universität kennen. Gerade ihre kulturellen Unterschiede fanden sie spannend. Keru war mit ihren Eltern mit sechs Jahren aus China in die USA eingewandert; sie arbeitet als Unternehmensberaterin. Nate bezeichnet sich selbst als „white trash“; er ist der erste seiner Familie, der eine Universität von innen sieht. Er forscht als Biologe; seine Eltern hätten es lieber gesehen, wenn er Jura studiert hätte. Als Keru und Nate heiraten, sind beide Elternpaare nicht wirklich begeistert:

"Kerus Mutter sprach das Wort Hochzeit wie Huchzeit aus, unbeabsichtigt, sie konnte den Unterschied nicht hören. Aber vielleicht gab es auch keinen. Was genau löste dieses Huch aus? Dass Keru ihrer Familie entrissen und nun in eine andere Familie verpflanzt wurde? Nun wuchs da plötzlich eine verdächtige, ausländische Pflanze auf einem ansonsten makellos gepflegten Rasen. "

Einzig in einer Frage sind sich die Eltern der beiden dann doch einig: Es ist an der Zeit, dass Keru und Nate ihnen Enkelkinder liefern. Doch das Paar hat sich gegen Kinder entschieden.
Widerwillig organisieren Nate und Keru zwei gemeinsame Sommerurlaube, um den Familienfrieden wieder herzustellen. Sie laden ihre Eltern in ein Ferienhaus ein, erst die Eltern von Keru, danach die von Nate. Doch was als Wiederannäherung gedacht war, endet im Aufbrechen von alten Wunden, Frustration und lange aufgestauter Wut.

"Wie sinnlos Urlaubmachen war. An einem neuen Ort zu sein mit neuen Straßen, Häusern und Menschen. Sich vorübergehend neue Angewohnheiten zuzulegen, angefangen davon, sich Wildfremden vorzustellen, bis zum Zwang, ein gutes Restaurant zu finden. Ohne die übliche Routine war sogar das Streiten um Kleinigkeiten anders. Was bei Keru die Frage aufwarf, warum sie in den Urlaub fuhr, obwohl sie keine Freude daran hatte."

„Die Ferien“ von Weike Wang ist keine leichte Urlaubslektüre, sondern eher ein tiefgründiger, gesellschaftskritischer Roman. Der Schreibstil ist ruhig und nüchtern, die Geschichte eher handlungsarm. Zwischenzeitlich fand ich das Buch etwas zäh, doch insgesamt ist es ein kluges Buch über soziale und kulturelle Herkunft, Alltagsrassismus, famililäre Erwartungen, die Entscheidung für oder gegen Kinder und die allgemeine Frage, wie man „das richtige Leben“ führt.

"Obwohl Keru sich gegen Kinder entschieden hatte, durchlief sie nach diesen Unterhaltungen immer wieder ein Wechselbad der Gefühle.
Wenn Sie die Familie nicht weiterführt, wer sonst?
Aber hatte sie es sich ausgesucht, das einzige Kind ihrer Eltern zu sein?"

Ein nicht leicht zu lesendes Buch, das aber viele interessante Themen mit Tiefgang behandelt.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Ein guter gesellschaftskritischer Roman

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Ein wunderbares Feriencover, aber keine klassische Feriengeschichte, sondern eine gesellschaftskritische Satire ist dieser Roman von Weike Wang. Für Nate und Keru werden die Ferien zum Stressfaktor, aber ...

Ein wunderbares Feriencover, aber keine klassische Feriengeschichte, sondern eine gesellschaftskritische Satire ist dieser Roman von Weike Wang. Für Nate und Keru werden die Ferien zum Stressfaktor, aber so ist das vielleicht auch, wenn man die Eltern einlädt ???
Die beiden haben sich an der Universität kennengelernt und geheiratet. Nate stammt aus einer weißen Arbeiterfamilie (Trump-Anhänger). Nate wird Wissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt Fruchtfliegen. Keru arbeitet als Unternehmensberaterin. Sie ist mit sechs Jahren mit ihren Eltern aus China in Amerika eingewandert. Nate und Keru führen ein glückliches Leben in New York, Kinder sind nicht vorgesehen, dafür haben sie die Hirtenhündin Mantou.
Zu ihren Eltern haben beide einen distanzierten Kontakt, doch nach der Pandemie haben sie vielleicht ein schlechtes Gewissen und laden ihre Eltern nacheinander zu einem gemeinsamen Urlaub am Meer ein. Und hier wird die Geschichte richtig lustig. Die chinesischen Eltern sind extrem überkorrekt und ängstlich. Sie wollen das Haus nicht verlassen und erwarten eine klinisch saubere Umgebung. Selbst der Hund muss sich die Pfoten vor der Haustür spülen lassen. Und dann das ewige Thema mit den Enkelkindern. Die amerikanische Familie ist zwar locker, aber ebenso engstirnig und rassistisch. Im zweiten Teil kommt noch eine extrem übergriffige Nachbarfamilie mit Kindern ins Boot, die das Paar als Dinky bezeichnet (Double income no kids). Vor allem Keru ist verärgert darüber, dass ihr Lebenskonzept, kinderlos zu bleiben, von der Gesellschaft nicht akzeptiert wird. Und dann taucht plötzlich Nates Bruder mit seiner Freundin auf.
Mir hat die kluge Auseinandersetzung mit Kultur, Identität und Liebe gefallen. Es werden unbequeme Fragen gestellt. Der Roman folgt ihren Wegen durch Konflikte, Missverständnisse und kleinen Alltagsmomenten. Die Geschichte ist kein klassischer Roman, sondern zeigt, was passiert, wenn Vorurteile sichtbar werden und überwunden werden müssen. Es gibt keinen Spannungsbogen im eigentlichen Sinne. Die Sprache ist nüchtern, die Figuren sind vielschichtig. Keru wird nicht als „chinesische Kultur“, Nate nicht als „der Westen“ reduziert; beide werden als komplexe Individuen gezeigt, deren Wünsche und Ängste sich mit ihren Identitäten verankern. Der Humor ist manchmal sehr scharf und dann wieder heilend.
Mir hat dieser gesellschaftskritische Roman gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Gesellschaftskritische Satire

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Keru und Nate lernen sich an der Universität kennen. Sie ist als Kind mit ihren Eltern aus China ausgewandert und sehr streng erzogen worden. Er stammt aus einer weißen Arbeiterfamilie und ist der erste ...

Keru und Nate lernen sich an der Universität kennen. Sie ist als Kind mit ihren Eltern aus China ausgewandert und sehr streng erzogen worden. Er stammt aus einer weißen Arbeiterfamilie und ist der erste mit einem akademischen Abschluss, was bei seinen Eltern eher auf Ablehnung stößt, Die beiden heiraten.. Als Biologieprofessor an einer Universität verdient Nate nicht viel. Dank Kerus gutem Einkommen als Unternehmensberaterin können sie sich ein bequemes Leben in New York leisten, Kinder sind nicht vorgesehen, ihre Stelle nimmt die riesige Hirtenhündin Mantou ein. Beide Elternpaare reagieren auf diese Ehe nicht erfreut, besonders vermissen sie Enkelkinder, was sie den beiden auch immer wieder vorhalten.

Da man sich während der Pandemie lange nicht gesehen hat, laden Keru und Nate ihre Eltern nacheinander zu einem gemeinsamen Urlaub am Meer ein. Hier treten deren Eigenarten und die Dynamik innerhalb der Familien wie unter einem Brennglas zu Tage, Die überkorrekten, ängstlichen Chinesen zeichnet die Autorin genauso überspitzt, wie die engstirnigen, bemüht lässigen Amerikaner. Das las sich komisch, doch mir blieb so manches Mal das Lachen im Halse stecken.

Keru und Nate versuchen, ihre verschiedenen Kulturen zu vereinbaren. Dabei leidet Keru naturgemäß viel mehr, weil sie „die Fremde“ ist. Ihre Gedanken kreisen oft um das Thema Kinder, ihre Vorstellung vom Muttersein ist deprimierend, ich verstehe, dass sie darauf verzichten möchte.

Die Autorin schreibt in einem nüchternen Stil, der dennoch viele Emotionen transportiert. Das hat mir gut gefallen. Die häufigen zeitlichen Wechsel haben dagegen meinen Lesefluss gestört.

Auf der einen Seite ist der Roman sehr unterhaltsam, auf der anderen zeigt er prägnant gesellschaftliche und kulturelle Problempunkte auf. Ich empfehle ihn gern weiter,

Veröffentlicht am 21.07.2025

Klug und gesellschaftskritisch ...

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DIE FERIEN

Weike Wang

Keru, eine Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln, lernt Nate während ihrer Collegezeit kennen.

Ihre Eltern waren einst mit ihr vom chinesischen Festland in die USA emigriert – ...

DIE FERIEN

Weike Wang

Keru, eine Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln, lernt Nate während ihrer Collegezeit kennen.

Ihre Eltern waren einst mit ihr vom chinesischen Festland in die USA emigriert – mit dem Ziel, ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen.
Sie verzichteten auf persönliche Wünsche und Annehmlichkeiten, um Keru ein konzentriertes Studium zu ermöglichen.
Freude oder Leichtigkeit hatten in diesem Lebensentwurf keinen Platz.

Nate stammt aus einfachen Verhältnissen.
Trotz Stipendium muss er einen Studienkredit aufnehmen und nebenbei arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Erst nachdem der Kredit beglichen ist, stimmen Kerus Eltern einer Heirat zu – ein Ausdruck ihres Strebens nach Sicherheit und Stabilität.

Heute ist Keru als Unternehmensberaterin beruflich sehr erfolgreich, während Nate verbeamtet an einer Universität arbeitet und ein deutlich geringeres Einkommen erzielt.
Gemeinsam mit ihrem Hund führen sie ein erfülltes Leben – Kinder waren nie Teil ihrer gemeinsamen Lebensplanung, und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Für einen vierwöchigen Aufenthalt mieten sie ein Ferienhaus auf Cape Cod und laden zunächst Kerus Eltern, später auch Nates Eltern zu Besuch ein.
Die kulturellen und persönlichen Unterschiede könnten größer kaum sein:
Kerus Eltern zeigen sich ängstlich, tragen aus Angst vor Ansteckung mehrere Masken übereinander und interessieren sich fast ausschließlich für Essen und Fernsehen.
Aktivitäten außerhalb des Hauses lehnen sie ab.
Nates Eltern dagegen wirken betont unkompliziert, neigen politisch zu konservativen Haltungen, sind Trump-Anhänger, Corona-Leugner – und zufrieden mit einem Dosenbier beim Grillen.

In einem Punkt aber sind sich beide Elternpaare erstaunlich einig:
Ihrer Meinung nach ist es höchste Zeit für Enkelkinder.
Diese Erwartungshaltung sorgt jedoch für erhebliche Spannungen.

Auch wenn mir der Zugang zu den beiden Hauptfiguren mitunter schwerfiel, hat mich vieles an diesem Roman überzeugt.
Besonders die Darstellung der asiatischen Eltern ist bemerkenswert gelungen.
Ich lebe seit fast 30 Jahren in Asien – und ja, dieses Verhalten entspricht in vielerlei Hinsicht meiner Beobachtung:
das Tragen mehrerer Masken alleine sitzend im eigenen Auto,
der völlige Verzicht auf persönliche Wünsche zugunsten des einzigen Kindes, das als Investition und Altersvorsorge gilt.

Dass Keru sich bewusst gegen Kinder entscheidet, ist aus Sicht ihrer Eltern ein regelrechtes Scheitern – und das, obwohl es sich „um die erste Generation in Amerika Geborener“ handeln würde.

Besonders eindrucksvoll fand ich auch die schonungslose Darstellung des gesellschaftlichen Drucks, mit dem kinderlose Paare konfrontiert sind.
Die Authentizität dieser Passagen hat mich überzeugt.

Einige Stellen im Buch blieben für mich jedoch unklar;
ich war mir nicht sicher, welche Intention die Autorin an diesen Punkten verfolgte.

Fazit:
Ein kluger, gesellschaftskritischer Roman – stellenweise bewusst überspitzt, aber durchgehend interessant und lesenswert.
4/5

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