Cover-Bild Schmelzpunkt
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT E-Book
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 17.05.2022
  • ISBN: 9783644012844
Wolf Harlander

Schmelzpunkt

Der neue Klimathriller von Bestsellerautor Wolf Harlander. Erschreckend realistisch, beeindruckend rasant, vor atemberaubender Kulisse.
Über dem ewigen Eis knallt die Sonne. Es ist heiß. Kantige Gletscher ragen in den blauen Himmel. Immer wieder stürzen gigantische Eisriesen ins Meer und lassen das Land erzittern. Die Arktis schmilzt. Und es geht rasend schnell.
Als der junge Inuk Nanoq Egede zahllose qualvoll verendete Tiere im Eis findet, ist er fassungslos. Die deutsche Wissenschaftlerin Dr. Hanna Jordan bestätigt: Diese Tiere sind nicht auf natürliche Weise gestorben. Nanoqs Volk ist in größter Gefahr. Denn es steht eine Katastrophe bevor, die alles bisher Befürchtete übertrifft.
Auch Nelson Carius und Diana Winkels vom BND reisen in die Arktis, die schon lange im Zentrum erbitterter globaler Kämpfe steht. Die Gier nach Profit und Macht ruft gefährliche Gegner auf den Plan, die vor nichts zurückschrecken. Die Spur führt mitten hinein in die geheimen Machenschaften einflussreicher Mächte. Bis das ewige Eis zum Schauplatz eines Kampfes wird, in dem es nicht nur für Hanna und Nanoq um Leben und Tod geht.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2022

kurzweiliger Thriller für jeden der Agentenstory, Klima, Geopolitisch und neues lernen will

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Inhalt:
Der Schwerpunkt der Geschichte findet in Grönland statt, und zwar in beim Sermeq Kujalleq (auch als Jakobshavn Isbræ oder Ilulissat-Gletscher bekannt). Sie beginnt mit einem jungen Inuk, der ein ...

Inhalt:
Der Schwerpunkt der Geschichte findet in Grönland statt, und zwar in beim Sermeq Kujalleq (auch als Jakobshavn Isbræ oder Ilulissat-Gletscher bekannt). Sie beginnt mit einem jungen Inuk, der ein massives Fischsterben, während seiner Touristentouren in der Diskobucht, entdeckt. Dieses versucht er aufzuklären und erhält hierbei Unterstützung von einer deutschen Wissenschaftlerin des Alfred-Wegner Instituts und zwei BND Mitarbeiter Diana Winkel und Nelson Carius. Wie für einen Klimathriller passend, geht es um das Thema Klimawandel, den Grund es Fischsterben und damit verbunden einer Agentengeschichte.

Persönliche Meinung:
Ich mag die Thriller von Wolf Harlander. Die Geschichten werden zwar immer nach dem gleichen Schema aufgebaut, wobei ich unschlüssig bin, ob das nicht ein klassisches 'Thrillerschema' ist. Anfangs werden die Charaktere vorgestellt. Wie immer ist ein Zivilist, der über Fachkenntnisse oder besondere Beobachtung verfügt, der Mittelpunkt der Geschichte. Im Schmelzpunkt handelt es sich um einen jungen Inuk, der versucht nach seiner Zeit in Dänemark wieder Fuß in Grönland zu fassen. Dazu kommen meistens ExpertInnen. In vorliegenden Buch eine deutsche Wissenschaftlerin des Alfred-Wegner Instituts und Kriminalbeamte des BND. Die im letzten Thriller eingeführten Charaktere Diana Winkels und Nelson Carius bekommen mehr Tiefe und die Entwicklung wird weiter fortgeschrieben.
Was der Geschichte dem gewissen Salz in der Suppe verleiht, denn auch die restlichen Charaktere wurden gut herausgearbeitet. Man fiebert mit ihnen, entwickelt eine Sympathie oder auch eine Antipathie und manche hab ich auch bedauert. Es gibt genug zwielichtige Gestalten, um bis zum Ende miträtseln zu können, wie die Zusammenhänge sind. Für mich wirkt manches, aber dann doch zu konstruiert, zu viel Klischee... Wobei wer weiß, vielleicht ist mehr Wahrheit dran, die ich gerne verdränge...
Sehr gut finde ich, dass die Geschichte von Nelson Carius weiter erzählt wird und man damit einen zweiten Plotstrang über die verschiedenen Bücher hinweg erhält. Wie lange die Suche nach der Wahrheit über das Verschwinden der Eltern noch spannend hinausgezögert werden kann, wird man in den Nachfolgeromanen sehen, wovon ich ausgehe. Sonst wäre es ein absoluter Minuspunkt, denn ich mag keine unfertigen Plotstränge.



Wie schon die ersten Bücher fand ich die Geschichte zum Nachdenken. Sei es der Wassermangel in Deutschland, die Abhängigkeit vom Internet oder in diesem Fall die wirtschaftlichen geopolitischen Ressourcenkämpfe in Grönland. Diese werden durch den Klimawandel verstärkt und anhand einer konstruierten Geschichte in Illusat erläutert. Sie ist sehr sozialkritisch und mein Wissen über Grönland, die Verkettung Antarktis und unser Wetter und die Folgen dazu wurde gesteigert.
Als Manko finde ich leider für mich manche logischen Fehler z. B. das Unwetter vom letzten Jahr hier in Deutschland und den Krieg in die Ukraine. Jammern auf hohen Niveau, denn der Rest des Buches schein sehr gut recherchiert zu sein.

Fazit:
Kurzweiliger Thriller mit klassischen Elementen auf der Basis des Klimawandels, Geopolitik, Marktwirtschaft und sozialen Ungerechtigkeiten. Ich finde die Themen gut in der Geschichte verpackt, sie regen zum Nachdenken an, ohne dass der große Zeigefinger erhoben wird. Aus dem Grund kann ich das Buch jeden empfehlen, die in das Genre eintauchen wollen und sich für die o. g. Thematiken interessieren.

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Veröffentlicht am 20.05.2022

Die Arktis brennt

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Schon die Aufmachung des Covers zieht die Blicke auf sich. Man bekommt sofort ein Gefühl für den düster-gefährlichen Inhalt des Buches.

Die Arktis schmilzt rapide und schuld daran scheinen nicht (nur) ...

Schon die Aufmachung des Covers zieht die Blicke auf sich. Man bekommt sofort ein Gefühl für den düster-gefährlichen Inhalt des Buches.

Die Arktis schmilzt rapide und schuld daran scheinen nicht (nur) natürliche Grunde. Als Nanoq bei seiner Arbeit als Touristenführer mehrere seltsame Vorkommnisse entdeckt, nimmt das Unheil seinen Lauf.

Schon kurz darauf wird Hanna, eine junge, deutsche Forscherin in die Arktis geschickt um der Sache auf den Grund zu gehen.

Doch nicht nur an dieser Stelle ist es brenzlig, auch hinsichtlich der Machtkämpfe der Nationen steht es im ewigen Eis kritisch so dass auch der BND Leute schickt. Nicht nur einmal kommen Diana und Nelson noch glimpflich davon.

In diesem packenden Thriller verwickeln sich mehrere Handlungsstränge zu einer fesselnden Story mit Realitätsbezug. Selten wurde die bestehende Umweltproblematik so hervorragend in Szene gesetzt.

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Veröffentlicht am 01.07.2022

spannend und interessant

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" Schmelzpunkt" von Wolf Harlander war für mich ein wirklich lohnendes Leseerlebnis , dass Spannung und Information über relevante Themen vereinigte.

Im Mittelpunkt dieses Thrillers steht das unerklärliche ...

" Schmelzpunkt" von Wolf Harlander war für mich ein wirklich lohnendes Leseerlebnis , dass Spannung und Information über relevante Themen vereinigte.

Im Mittelpunkt dieses Thrillers steht das unerklärliche Fischsterben in der Arktis. Die Biologin Dr. Hanna Jordan und der Inuit Nanoq Egede, versuchen dem ganzen auf den Grund zu gehen in Zusammenarbeit mit den beiden BND Mitarbeitern Nelson Carius und Diana Winkels.

Abgesehen davon , dass dies ein spannender Fall ist, fand ich die vielen Informationen über Klimawandel und die Ausbeutung des Nordpols durch verschiedene Länder wie China, USA und Russland, mehr als interssant. Die etwas klischeehaften Darstellungen der " bösen " Russen und Chinesen habe ich zur Kenntnis genommen, sie haben bei mir aber nicht dazu geführt, dass ich das Buch weniger gut fand.

Dass die Ureinwohner der Arktis, genauso wie Ureinwohner anderer Länder immer diejenigen sind, die über den Tisch gezogen werden, die Konsequenzen der Ausbeutung ihrer Länder tragen müssen und diskriminiert werden, ist mir durch dieses Buch wieder einmal bewusst geworden, aber auch, wie fragil unser Ökosystem ist und wie erbarmungslos Großmächte vorgehen, um ihre Macht zu demonstrieren, aber auch um Rohstoffe zu sichern, damit ihr Wohlstand wächst, ohne sich um Konsequenzen zu scheren. Mir wird Angst und Bange, wenn ich an die Zukunft denke, in der uns unser Handeln auf die Füsse fällt.

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Veröffentlicht am 02.08.2022

Zu (viel) gewollt

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Der Inuk Nanoq Egede ist Fremdenführer und Outdoor-Guide, und entdeckt in der Nähe seines Heimatortes Ilulissat auf Grönland eine große Menge toter Fische und Vögel sowie Risse im Gletscher. Seine Entdeckungen ...

Der Inuk Nanoq Egede ist Fremdenführer und Outdoor-Guide, und entdeckt in der Nähe seines Heimatortes Ilulissat auf Grönland eine große Menge toter Fische und Vögel sowie Risse im Gletscher. Seine Entdeckungen führen dazu, dass die Wissenschaftlerin Hanna Jordan nach Grönland geschickt wird, um die Ursache des Tiersterbens zu ermitteln. Auch die beiden BND-Beamten Nelson Carius und Diana Winkels werden in die Arktis entsandt, weil es Klagen über Sabotageakte gibt.

Leider muss ich sagen, dass, obwohl ich den Start in den Roman noch vielversprechend fand, er mich zunehmend langweilte, am Ende hatte ich gar überhaupt keine Lust mehr, ihn weiterzulesen und habe mich durch die Seiten gequält.

In erster Linie liegt das daran, dass alles sehr übertrieben ist, zu viele Themen, zu viel Action, zu viele Anschläge, zu viel Lebensgefahr …..

Desweiteren sind die Charaktere leider viel zu blass, so dass mir keiner nahe kommen konnte, und sie mir im Grunde egal waren, so konnte ich auch nicht mitfühlen und mitzittern. Die beiden BND-Beamten wirken zudem völlig inkompetent, was auch deren Chef zumindest in Teilen so sieht – man möge doch in Zukunft etwas dezenter vorgehen und weniger Leichen hinterlassen, da man aber ja noch nicht so lange dabei sei, würde man das sicher noch lernen – da hat es mir schon ein bisschen die Sprache verschlagen.

Eine Ausnahme ist Nanoq, der etwas tiefgründiger gezeichnet ist, und durch seine Zugehörigkeit zu einer indigenen Minderheit interessant ist. Durch ihn erfährt man auch ein bisschen über die Kultur seines Volkes und über Grönland bzw. die Arktis. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor hier gut recherchiert hat.

Und auch die, in meinen Augen völlig unnötige, Liebesgeschichte hat mich kein bisschen berührt, zumal die Gefühle für mich aus dem Nichts kamen. Dazu noch ein unnötiger Stalker, lokale Behörden, die nichts von Gefahren wissen wollen, und lieber wegsehen – wie schon gesagt, von allem gibt es einfach zu viel. Der Autor wollte wohl viel Spannung erzeugen, bei mir hat er eher das Gegenteil erreicht.

Hätte man sich mehr auf ein Thema fokussiert, und dieses besser und umfassender thematisiert, einiges an Action herausgenommen, dafür die Charaktere authentischer und tiefgründiger dargestellt, wäre es sicher interessanter zu lesen gewesen. Außerdem hätte ich mir auch ein Nachwort des Autors gewünscht, in dem er z. B. über Fakten (und Fiktion) schreibt.

Leider hat mich „Schmelzpunkt“ trotz seines eigentlich interessanten Themas nicht berühren und auch nicht unterhalten können. Thema und Charaktere werden für überbordende Action und in meinen Augen aufgesetzte Spannung geopfert.

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