Cover-Bild Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 19.01.2026
  • ISBN: 9783423448796
Alena Schröder

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel

Roman | Der neue Familienroman von Bestsellerautorin Alena Schröder
Was, wenn dein Leben eine Leinwand wäre? Und die Schichten von Farbe Schmerz und Glück?
Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Bauernkommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort eine alte, etwas unscheinbare Leinwand. Wilma, die Marlen geholfen hat sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Denn Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht. 
Auf zwei Zeitebenen wird die bewegende Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch eine unscheinbar wirkende Leinwand für immer verbunden ist. 
Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht ihre beste Freundin Rubi plötzlich ausziehen würde. Und wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Großmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?
Emotional, warmherzig, tiefgründig: Alena Schröder spürt in ihrem Roman der Frage nach, was wir unseren Eltern schulden und welches Erbe sie uns mitgeben.


»Es hat mich mit Macht hineingezogen in eine Mutter-Tochter-Frauen-und-Familien-Geschichte, aus der man nach 318 Seiten mit dem verträumten Gefühl wieder zu sich kommt, man habe eine Zeitreise gemacht.« Christine Westermann, Der Stern (über Alena Schröders SPIEGEL-Bestseller ›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹)


Von Alena Schröder sind außerdem erschienen: 
›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹
›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2026

Es geht weiter

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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, ist der dritte Roman, den ich von der Schriftstellerin Alena Schröder gelesen habe.
Der Titel bezieht sich wohl auf das verschwundene Bild.
Hannah, Silvia ...



Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, ist der dritte Roman, den ich von der Schriftstellerin Alena Schröder gelesen habe.
Der Titel bezieht sich wohl auf das verschwundene Bild.
Hannah, Silvia und Evelin spielen in allen drei Romanen mit.
Die Autorin versteht es gut, die verschiedenen Emotionen und Ansichten der Personen zu schildern.
Es gibt zwei Zeitebenen.
In diesem Roman kommen neue Personen dazu, mit dene er auch 1945 in Güstrow beginnt.
Die vierzehnjährig Marlen muss dich in einer Schublade vor den Russen verstecken. Da findet sie ein Portrait, das sie mitnimmt.
Sie hatte in dem Forsthaus Wilma getroffen. Die nimmt sie mit zu sich nach Hause. Wilma ist Malerin und nimmt sich der Waise an.
Die Autorin lässt Marlen und die Ärztin Evelin sich 1990 treffen.
In der zweiten Ebene geht es 2023 in Berlin mit Hannah weiter.
Die beiden Zeiten wechseln öfter. Das ist ganz gut.
Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar und ich denke es gibt noch mindestens ein Buch, auf das ich dann warte.


Veröffentlicht am 19.01.2026

Die Malerin

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Der dritte Band der Reihe beschäftigt sich in der Gegenwart mit Hannah Borowski, die daran zu knabbern hat, dass erst ihre beste Freundin auszieht und dann ihr Vater sie kennenlernen will, den sie bisher ...

Der dritte Band der Reihe beschäftigt sich in der Gegenwart mit Hannah Borowski, die daran zu knabbern hat, dass erst ihre beste Freundin auszieht und dann ihr Vater sie kennenlernen will, den sie bisher noch nie gesehen hat. Im Vergangenheitsstrang geht es um das Waisenkind Marlen, die als als geflüchtetes Mädchen von Wilma vor den Russen versteckt wird und seitdem bei ihr wohnt und ihr hilft. Die beiden Handlungsstränge werden im Verlauf des Buches abwechselnd erzählt, wobei mich die Vergangenheit mehr gefesselt hat, als Hannah in der Gegenwart. Hier wird öfter Bezug auf die anderen Bände der Reihe genommen, man versteht aber trotzdem den Zusammenhang. Mir fehlte ein bisschen mehr Bezug zu dem Strang aus der Vergangenheit, daher kam mir das Ende etwas banal vor. Mir hat der Erzählstil der Autorin sehr gut gefallen. Man konnte dem Geschehen sehr gut folgen. Sie hat die Geschichte sehr lebendig werden lassen, weil die Handlungen und Handlungsorte gut beschrieben wurden. Insgesamt ist dies ein schöner Abschluss der Familiengeschichte Borowski, der am Ende keine Fragen mehr aufwirft.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Zwei Zeitebenen und eine Leinwand

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In diesem warmherzigen, vielschichtigen Roman verknüpft die Autorin zwei Zeitebenen und die Schicksale mehrerer Frauen durch ein scheinbar unscheinbares Objekt: eine Leinwand, die über Jahre hinweg Erinnerungen, ...

In diesem warmherzigen, vielschichtigen Roman verknüpft die Autorin zwei Zeitebenen und die Schicksale mehrerer Frauen durch ein scheinbar unscheinbares Objekt: eine Leinwand, die über Jahre hinweg Erinnerungen, Geheimnisse und Lebenswege miteinander verbindet.

Die Handlung spielt in unterschiedlichen Zeiten und Rollen, wobei das Bild einer Leinwand zum zentrale Metapher wird. Wie Schichten aus Farbe auf einem Gemälde ist auch das Leben voller Erinnerungen, Glücksmomente, Traumata und Verluste. Die Autorin nutzt diese Metapher, um sehr feinfühlig Themen wie Herkunft, familiäres Erbe, Identität und persönliche Verantwortung zu erkunden.

Die Figuren sind stark verwoben mit ihren jeweiligen Lebenszeiten, die Geschichten wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit und schaffen so ein vielschichtiges Porträt von Menschen, die versuchen, ihr Leben zu verstehen und zu ordnen. Besonders die Frage, was wir unseren Eltern schulden und welches Erbe sie uns mitgeben, steht im Zentrum der Erzählung.
Schröders Schreibstil ist dabei klar, warmherzig und sensibel, ohne dabei oberflächlich zu werden. Die ruhige Sprache und die feinen Nuancen der Darstellung laden den Leser ein, innezuhalten und über die eigenen Schichten des Lebens nachzudenken.

Fazit:
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Tite ist ein nachdenklicher, atmosphärisch dichter Familienroman, der durch seine Bildsprache und die verwobenen Lebensgeschichten berührt. Ein Buch, das sowohl die Schönheit als auch die Komplexität des Lebens in den Blick nimmt und zum Nachdenken anregt. Ideal für Leserinnen und Leser, die gerne in Generationenromane mit Tiefgang eintauchen.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

eine Leinwand, die verbindet

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Dieses Werk war meine erste Berührung mit der Autorin Alena Schröder. Man muss die beiden vorgehenden Bände nicht gelesen haben, um den Kontext zu verstehen.
Im Mittelpunkt stehen ganz unterschiedliche ...

Dieses Werk war meine erste Berührung mit der Autorin Alena Schröder. Man muss die beiden vorgehenden Bände nicht gelesen haben, um den Kontext zu verstehen.
Im Mittelpunkt stehen ganz unterschiedliche Frauen und Lebenssituationen. Einmal haben wir 1945 in Güstrow und eine Teenagerin, die sich vor den Russen in einer Schublade verstecken muss. Sie hat Glück und wird bei der Familie dort aufgenommen, fühlt sich aber auch verpflichtet quasi unsichtbar als guter Geist eine helfende Hand über die nächsten Jahrzehnte zu werden. Ganz anders ist der Schreibstil der zweiten parallelen Erzählebene. Da sind wir in der aktuellen Zeit und mit Hannah, einer 34 jährigen alleinstehenden Frau in Berlin.
Immer stehen die Familienbande im Vordergrund und eine Leinwand verbindet beide Schicksale. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, insbesondere die Art, wie die Charaktere beschrieben wurden. Man fühlte sich gleich in der jeweiligen Zeit angekommen und wollte das weitere Leben der Protagonistinnen erfahren.
Das Ende war plötzlich und gefühlt zu schnell da.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Überbewertet?

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Ich will hier gar nicht vom Leder ziehen, es ist kein schlechtes Buch. Nur leider hatte ich andere Erwartungen. Ich hatte mir eine spannende lebensnahe Geschichte erwartet, deren Fäden am Ende alle zusammenlaufen. ...

Ich will hier gar nicht vom Leder ziehen, es ist kein schlechtes Buch. Nur leider hatte ich andere Erwartungen. Ich hatte mir eine spannende lebensnahe Geschichte erwartet, deren Fäden am Ende alle zusammenlaufen.

Scheinbar ist das bereits der dritte „Teil“, vielleicht fehlt mir hier auch was bzw erklärt das den fehlenden Bezug. So oder so, richtig warm geworden bin ich hier nicht.

Generell lese ich eher Romane, manch einer würde sie als seicht/vorhersehbar bezeichnen.

Genau auf diese positiven Dinge freue ich mich beim lesen, das es hier anders wird war mir schon nach der Leseprobe klar, es war für mich gerade am Anfang sehr fesselnd.

Insgesamt auch durchaus interessant, tolle und echte Charaktere, ehrliche Geschichten, normale Beziehungen, nichts beschönigt oder weich gezeichnet.
Allerdings habe ich bis zum Schluss gewartet einen richtigen Aha Moment zu haben.
Ja, die Geschichten in zwei Zeitzonen waren schön, Hannahs mochte ich irgendwie mehr, ich fand sie toll, ehrlich, echt und stark aber nicht auf diese übliche Powerfrau Art, sehr authentisch. Allerdings ist mir gerade der Teil mit ihrem Vater so überhaupt nicht nahe gegangen und ganz zum Schluss war es im Bezug auf den Gemüseverkäufer ein „Abhaken“.

Marlene‘s Geschichte fand ich anfangs noch interessanter, leider hat sie mich überhaupt nicht abholen können.
Insgesamt war das nicht meins, daher 3,5 Sterne.


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