Summer in the City
"Summer in the City" von Alex Aster entführt uns in die quirlige Welt New Yorks und erzählt die Geschichte von Drehbuchautorin Elle, die sich mit einer Schreibblockade herumschlägt. Ihr Plan, in der Stadt ...
"Summer in the City" von Alex Aster entführt uns in die quirlige Welt New Yorks und erzählt die Geschichte von Drehbuchautorin Elle, die sich mit einer Schreibblockade herumschlägt. Ihr Plan, in der Stadt Inspiration zu finden, nimmt eine unerwartete Wendung, als sie auf den Tech-Milliardär Parker Warren trifft. Sein Vorschlag, eine Fake-Beziehung einzugehen, klingt nach einer Win-Win-Situation: Er bekommt mediale Ablenkung, sie Stoff für ihr Drehbuch.
Der Schreibstil ist flüssig und geschmeidig, selbst ihre verschachtelten Sätze fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Besonders gelungen ist das spritzige World-Building, das perfekt zur Hauptprotagonistin Elle passt. Elle ist zynisch, sarkastisch, selbstkritisch und chaotisch – eine Figur, mit der man sich sofort verbunden fühlt. Ihre Persönlichkeit sorgt für einen fantastisch leichten Einstieg in die Geschichte. Obwohl Elle ein starker Charakter ist, nimmt sie Parker nicht die Show. Die anfänglichen Gegensätze zwischen den beiden weichen im Verlauf des Buches einer spürbaren Gemeinsamkeit, was die Dynamik der Romanze besonders reizvoll macht.
"Summer in the City" bietet wunderschöne Szenen, insbesondere die Annäherung zwischen Elle und Parker ist zauberhaft beschrieben. Das Buch ist weit mehr als nur kurzweilige Unterhaltung; es regt zum Nachdenken über Vorurteile an und zeigt, wie wichtig es ist, sich aus seiner Komfortzone zu wagen, um dem Leben eine Chance zu geben. Für mich ist es ein Herzensbuch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.