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Elisa__

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Alles war ein Highlight, aber die Protagonistin hat es mir versaut.

The Romance Rivalry
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Das Buch ist optisch schon ein totaler Hingucker, wenn man mich fragt! Gefällt mir total und passt auch sehr gut zu den beiden. Auch der Schreibstil war ein Highlight, flüssig und angenehm. Sowieso kann ...

Das Buch ist optisch schon ein totaler Hingucker, wenn man mich fragt! Gefällt mir total und passt auch sehr gut zu den beiden. Auch der Schreibstil war ein Highlight, flüssig und angenehm. Sowieso kann man die Idee hinter dem Buch eigentlich wenig kritisieren. Ein Deal mit großer Auswirkung! Ich finde diese aber total kreativ und spannend und es war mal wieder etwas anderes, als die Masse der Bücher.

Machen wir weiter mit dem Setting. Brighton - super schön! Ich war selbst schon dort, es ist einfach total toll. Hat man allerdings wenig bis gar nichts mitbekommen. Sie waren immer nur auf dem Campus, was für eine solche Geschichte okay ist, ich mir aber ein bisschen Abwechslung - ein, zwei Szenen - gewünscht hätte.

Aiden, unser Hauptprotagonist ist Mega! Ein richtiger Bookboyfriend und total die Greenflag. Ob er allerdings das perfekte Match zu Irene, unser Protagonistin ist, darüber lässt sich streiten. Ich finde nicht, denn er ist es, der immer zurücksteckt, geduldig handelt und sie scheinbar bedingungslos liebt. Sie, ist mir eher ein Dorn im Auge. Laut der Idee ist sie eine totale People Pleaserin und handelt selten eigennützig. Das habe ich anders erlebt… Sie kam mir sehr ignorant und selbstsüchtig vor, immer stand sie im Mittelpunkt und über andere schien sie kaum nachzudenken. Auch fürs zwei Schritte weiter denken war sie nicht unbedingt bekannt. Schade!

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und möchte mich auch nochmal ganz herzlich bei Lesejury bedanken, dass ich Teil dieser Leserunde sein durfte, auch wenn sich das Potenzial des Buches nicht ganz für mich entfalten konnte!

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Ein Buch voller kleiner Weisheiten zwischen den Zeilen!

Under The Same Stars
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Under the Same Stars ist ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt. Einerseits steckt es voller Weisheiten und Einblicke, die oft geschickt in Dialoge und Alltagssituationen eingebettet sind, sodass ...

Under the Same Stars ist ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt. Einerseits steckt es voller Weisheiten und Einblicke, die oft geschickt in Dialoge und Alltagssituationen eingebettet sind, sodass man beim Lesen immer wieder kleine Aha-Momente erlebt. Diese Momente haben mir sehr gefallen und zeigen, dass die Autorin ein feines Gespür für psychologische und zwischenmenschliche Nuancen besitzt.

Andererseits zieht sich die Lektüre für mich persönlich deutlich in die Länge. Besonders der erste Teil ist stark von Sachwissen geprägt, was dem Buch zwar Tiefe verleiht, aber den Lesefluss deutlich verlangsamt. Mir fehlte an vielen Stellen das erzählerische Momentum: zu wenig Handlung, zu viel erklärender Exkurs. Dadurch wirkte das Buch stellenweise eher wie ein Lehrbuch mit persönlichen Reflexionen als wie eine durchgehend spannende Geschichte.

Trotzdem konnte ich den Charme des Buches nicht übersehen. Die Dialoge zwischen den Figuren sind warmherzig, oft klug und regen zum Nachdenken an. Es sind genau diese kleinen, weisheitsvollen Momente, die das Buch trotz seiner Längen lesenswert machen. Wer Geduld mitbringt und Freude daran hat, zwischen den Zeilen Einsichten über das Leben und die menschliche Psyche zu entdecken, wird Under the Same Stars sicherlich zu schätzen wissen.

Insgesamt ist es für mich ein Buch mit vielen wertvollen Impulsen, das inhaltlich manchmal sperrig wirkt, aber gerade wegen seiner leisen Weisheiten und nachdenklichen Passagen eine besondere Note behält.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Ein Liebesbrief an die Liebe!

First-Time Caller
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Dieses Buch ist ein wahres Kaleidoskop an Emotionen: schmerzhaft, humorvoll, herzerwärmend und wunderschön zugleich. Der Einstieg fiel mir persönlich zunächst etwas schwer – besonders das erste Drittel ...

Dieses Buch ist ein wahres Kaleidoskop an Emotionen: schmerzhaft, humorvoll, herzerwärmend und wunderschön zugleich. Der Einstieg fiel mir persönlich zunächst etwas schwer – besonders das erste Drittel verlangte Geduld –, doch danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Seiten flogen nur so vorbei, und ich verlor mich vollkommen in der Geschichte.

Was dieses Werk besonders macht, ist seine ruhige, aber nachhaltige Wirkung. Es ist kein lautes Highlight, das nach Applaus verlangt, sondern ein leises, nachklingendes Erlebnis, das noch lange im Gedächtnis bleibt. Besonders gefallen hat mir die Darstellung der Single-Mom-Trope: Maya ist nicht einfach nur ein passives Nebenstück der Handlung, sondern ein vollwertiger Bestandteil der Geschichte, während Lucie als Protagonistin weder hilflos noch auf Rettung angewiesen ist.

Das Buch überzeugt außerdem durch die Vielfalt seiner Familienmodelle und den liebevollen Umgang mit dem „found family“-Motiv. Es vermittelt ein warmes, heimeliges Gefühl – fast wie eine sanfte Umarmung, die man noch lange nach dem Lesen spürt.

Und natürlich darf die Aiden-Liebe nicht unerwähnt bleiben! Aiden hat einiges durchgemacht, bleibt aber trotz allem ein unglaublich liebenswerter, leicht grummeliger Charakter. Die Dynamik zwischen ihm und Lucie wirkt organisch und glaubwürdig – ein Paar, von dem man sich sicher sein kann, dass es auch über das Buch hinaus zusammenbleibt.

Alles in allem ist dies ein Buch, das auf vielen Ebenen berührt: emotional, humorvoll und warmherzig. Es ist ein stiller Schatz, der durch seine Tiefe und Authentizität überzeugt und den Leser lange begleitet. ✨🧡

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Ein Buch, was anders ist als die meisten.

Write Me for You
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Es gibt Bücher, die man liest – und dann gibt es Bücher, die einen danach einfach nicht mehr loslassen.
Write Me for You gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.

Ich bin ohne große Erwartungen ...

Es gibt Bücher, die man liest – und dann gibt es Bücher, die einen danach einfach nicht mehr loslassen.
Write Me for You gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.

Ich bin ohne große Erwartungen in diese Geschichte gestartet und wurde komplett überrascht. Nicht, weil sie laut oder besonders dramatisch ist – sondern, weil sie sich leise entfaltet und dabei emotional eine Wucht entwickelt, die man erst nach und nach begreift.

Der Schreibstil ist dabei einer der größten Stärken des Buches. Er ist fließend, zugänglich und gleichzeitig unglaublich feinfühlig. Zwischen den Zeilen passiert oft mehr als im Offensichtlichen. Gedanken, Blicke, kleine Gesten – all das wird so greifbar beschrieben, dass man sich als Leser:in mitten im Geschehen wiederfindet. Es ist diese Art von Stil, die nicht schreit, sondern flüstert – und gerade deshalb so intensiv wirkt.

Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Figuren, die beide auf ihre eigene Weise mit sich selbst und ihrer Vergangenheit kämpfen. Was mich besonders berührt hat, ist die Art, wie ihre Entwicklung erzählt wird: nicht geradlinig, nicht perfekt, sondern ehrlich. Es geht nicht nur um romantische Gefühle, sondern um Verletzlichkeit, um unausgesprochene Ängste und um den Mut, sich trotzdem auf jemanden einzulassen.

Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich dabei langsam und glaubwürdig. Nichts wirkt überstürzt oder konstruiert. Stattdessen bekommt jede Emotion, jede Entscheidung und jeder Rückschritt den Raum, den er braucht. Genau das macht die Dynamik so authentisch – und gleichzeitig so schmerzhaft schön. Man fiebert nicht nur mit, man fühlt mit.

Besonders hervorheben möchte ich, wie das Buch mit dem Thema Kommunikation umgeht – oder vielmehr: mit dem, was nicht gesagt wird. Missverständnisse entstehen nicht aus künstlicher Dramatik, sondern aus echten Unsicherheiten. Und genau das macht die Konflikte so nachvollziehbar. Es ist frustrierend, ja – aber auf eine Weise, die sich real anfühlt.

Trotz all der emotionalen Tiefe gibt es auch leichtere Momente. Kleine Szenen, die zum Lächeln bringen, die Wärme ausstrahlen und die zeigen, dass Liebe nicht nur aus Schmerz besteht, sondern auch aus Nähe, Vertrauen und stiller Geborgenheit.

Wenn ich einen Kritikpunkt nennen müsste, dann vielleicht, dass sich einige Passagen in ihrer Emotionalität etwas ziehen. Nicht, weil sie schlecht geschrieben sind, sondern weil sie sehr intensiv sind und Zeit brauchen. Das kann für manche Leser:innen anstrengend sein – für mich war es jedoch eher ein Zeichen dafür, wie sehr mich die Geschichte berührt hat.

Am Ende ist Write Me for You kein Buch, das man einfach zuklappt und hinter sich lässt. Es bleibt. In Gedanken, in Gefühlen, in kleinen Momenten, in denen man sich plötzlich wieder an eine Szene erinnert.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

700 Seiten voller Spannung, Herzklopfen und Leidenschafft.

Rules of the Game, Band 1 - Offside
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Es ist wieder eine Rezension, bei der ich gerade dieses Buch beendet habe und erstmal klarkommen muss.

Als das Buch bei mir ankam, dachte ich: Wow, 700 Seiten, hoffentlich zieht sich das nicht. Turns ...

Es ist wieder eine Rezension, bei der ich gerade dieses Buch beendet habe und erstmal klarkommen muss.

Als das Buch bei mir ankam, dachte ich: Wow, 700 Seiten, hoffentlich zieht sich das nicht. Turns out: Hat es definitiv nicht. Es war krass. Absurd. Wild. Schrecklich. Süß.

Fangen wir aber erstmal mit dem Rahmen an: Offside ist mit einem fesselnden, einfachen Schreibstil geschrieben, bei dem man nur so durch die Seiten fliegt, obwohl es so viele sind! Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass es sich zieht. Diese Geschichte brauchte Platz, Zeit und musste Raum einnehmen. Es hat zu Chase und Bailey gepasst!

Das Buch wird mit reißerischen Zeilen vermarktet. Der typische Bad Boy und das Girl, das Rache an ihrem Exfreund sucht. Spicy und ohne Tiefgründigkeit. Genau das war es allerdings, was mich gecatcht hat. Ist es wirklich so? Warum ist es das, was in der Buchbranche funktioniert?

Ich für meinen Teil kann sagen: Dieses Buch hätte eigentlich mehr verdient. Es geht um Leid und Heilung. Um Verzeihen und lernen. Um Entscheidungen und Vertrauen, die unter vergangenen Erlebnissen leiden.

Trotzdem, ich muss es erwähnen: In diesen 700 Seiten ist viel Platz für Spiceszenen, immer sehr explizit. Dadurch, dass es ein dickes Buch und somit viel Platz für anderen Inhalt war, ging es, aber es war mir zu viel.

Und Chase. Er ist eigentlich so eine Greenflag, aber die Autorin macht ihn ein bisschen kaputt. Während des Lesens hatte ich leider mehrmals das Gefühl, dass sie ihn in die Rolle des oberflächlichen Arschloches zwingen will, obwohl er das schon garnicht mehr ist bzw. nie so richtig war. Das erfüllt die Klischees, ja, aber es macht mir die Geschichte kaputt. Schade…

Das sind auch die Gründe, weshalb es kein 5 Sterne Buch geworden ist. Es war toll, hitzig und mit Spannung gefüllt, aber leider wurde ab und zu das Klischee bestätigt und oberflächlicher an Dinge rangegangen, als eigentlich nötig war.

Insgesamt war es trotzdem ein Highlight und ich mochte die Beziehung unf Verbindung zwischen den beiden sehr 🤍

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