Der Anfang war Mega, aber am Ende gab es kein happy ever after für mich…
The Happy Ever After PlaylistWas. War. Das?
Der Einstieg in The Happy Ever After Playlist war wirklich stark. Emotional, warm, mit genau der richtigen Mischung aus Traurigkeit und Hoffnung. Ja, es hat sich stellenweise etwas gezogen, ...
Was. War. Das?
Der Einstieg in The Happy Ever After Playlist war wirklich stark. Emotional, warm, mit genau der richtigen Mischung aus Traurigkeit und Hoffnung. Ja, es hat sich stellenweise etwas gezogen, aber das habe ich dem Buch gern verziehen, weil ich dachte: Okay, das baut gerade etwas Größeres auf. Spoiler: Tat es leider nicht.
Ab etwa der Mitte ging es für mich deutlich bergab. Die Handlung wurde zunehmend langweilig und vorhersehbar, und viele Konflikte wirkten konstruiert statt organisch. Besonders enttäuschend fand ich, wie unrealistisch sich vieles angefühlt hat – sowohl in der Story als auch im Verhalten der Figuren. Entscheidungen wurden getroffen, die für mich emotional und logisch einfach keinen Sinn ergeben haben, wodurch ich komplett den Zugang zu den Charakteren verloren habe.
Gerade die Charakterentwicklung hat mich oft ratlos zurückgelassen. Statt Wachstum gab es wiederholte Muster, unnötiges Drama und Reaktionen, die ich weder nachvollziehen noch ernst nehmen konnte. Ich wollte mitfühlen – aber es ging einfach nicht mehr.
Was bleibt, ist meine Unschlüssigkeit gegenüber diesem Buch. Ich sehe absolut, warum viele es lieben, und ich kann nicht leugnen, dass Abby Jiménez einen wirklich tollen, flüssigen und emotionalen Schreibstil hat. Daran lag es definitiv nicht. Aber die Geschichte selbst, die Dynamik zwischen den Figuren und die Richtung, die alles genommen hat, waren einfach nicht meins.
Unterm Strich: Schön geschrieben, stark begonnen – aber inhaltlich enttäuschend und für mich leider kein Happy Ever After