Eine gefährliche Reise, eine geheimnisvolle Weissagung und eine Liebe, die nicht sein darf
Die junge Wikingerin Yrsa scheint am Ziel ihrer Träume. Sie geht mit einer Gruppe erfahrener Kämpfer auf große Reise. Mit an Bord ist auch der junge Krieger Avidh. Seine düstere Ausstrahlung fasziniert Yrsa, und Avidh scheint sich in sie verliebt zu haben. Doch eine mysteriöse Warnung überschattet die Reise. Avidh droht Gefahr. Schon bald geht es um viel mehr als nur einen gelungenen Raubzug – und Yrsa weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann. Aber eines weiß sie genau: Sie wird für das Leben und die Liebe jenes Mannes kämpfen, der ihr alles bedeutet.
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Das Buch hadelt von Yesa die auf ihre erste große Fahrt mit den Wikingern geht. Zusmamen mit alten bekannten die wir aus dem ersten band gehen. Das Buch bringt alles mit Von Liebe bis Kampf, so finde ich ...
Das Buch hadelt von Yesa die auf ihre erste große Fahrt mit den Wikingern geht. Zusmamen mit alten bekannten die wir aus dem ersten band gehen. Das Buch bringt alles mit Von Liebe bis Kampf, so finde ich es am besten. Gerade da es um Winkinger geht erwarte ich auch ein gewisses maß an kampf darin. Dieses Buch bietet beides, auch wenn der liebes Teil etwas überwiegd. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Es ist besser den ersten Band zu kennen, aber kein unbedingtes muss.
Das Buch ist wieder flüssig geschrieben und man taucht wunderbar in die Geschichte ein. Ich kann es nur empfehlen für alle die gerne in solche welten eintauchen.
In „Yrsa. Die Liebe der Wikingerin“ lebt Yrsa nun endlich ihren großen Traum und reist erstmals als Kämpferin. Erneut lässt Autorin Alexandra Bröhm so ein längst vergangenes Jahrhundert lebendig werden. ...
In „Yrsa. Die Liebe der Wikingerin“ lebt Yrsa nun endlich ihren großen Traum und reist erstmals als Kämpferin. Erneut lässt Autorin Alexandra Bröhm so ein längst vergangenes Jahrhundert lebendig werden. Man merkt dem Roman auf jeden Fall ihre Expertise als Historikerin an. Da aber vieles nicht schriftsprachlich überliefert wurde, ist natürlich auch Fiktion im Spiel. Und obwohl ich historische Romane sonst nicht bevorzugt lese, konnte mich die Geschichte wirklich voll und ganz fesseln. Auf über 600 Seiten passiert dabei so Einiges und die Autorin weiß mit großen Gefühlen, Dramatik und Intrigen zu unterhalten. Zwei wichtige Wendungen bzw. Zusammenhänge habe ich ehrlich gesagt allerdings schon früh erraten. Und auch wenn ein Teil der Spannung dadurch für mich verloren ging, las sich die Geschichte doch interessant. Nebem dem Kampfgeschehen mochte ich auch die romantischen Szenen zwischen Yrsa und Avidh sehr gerne. Allgemein tut ihre wertschätzende Beziehung auf Augenhöhe einfach gut. Aber auch die zahlreichen Herausforderungen der Frauen damals werden thematisiert, was mir gut gefiel. Der Schreibstil passt sprachlich durchaus zur Geschichte, ist aber dennoch auch modern und lässt sich dadurch mühelos lesen. Alles in allem gefiel mir „Yrsa. Die Liebe der Wikingerin“ also richtig gut. Es ist ein würdiger zweiter Band, welchen ich Fans von historischen Romanen mit starken Frauenfiguren, nur weiterempfehlen kann.
Die Autorin hat ihre Geschichte im 9.Jahthundert angelegt, in der Zeit als Karl der Große das riesige Frankenreich zu einer einmaligen Blüte gebracht hatte. Es lohnte sich für die Wikinger ihre regelmäßigen ...
Die Autorin hat ihre Geschichte im 9.Jahthundert angelegt, in der Zeit als Karl der Große das riesige Frankenreich zu einer einmaligen Blüte gebracht hatte. Es lohnte sich für die Wikinger ihre regelmäßigen Raubzüge in diese Gebiete durchzuführen.
So auch für die Gruppe, der die Romanheldin Yrsa angehört. Sie war eine Kämpferin, von frühester Jugend an ausgebildet und trainiert, als Bogenschützin war sie unübertroffen und wertvoll. Da es nicht üblich war, dass Frauen als Kämpferin ausgebildet waren und es bei manchen als Unglück galt eine Frau dabei zu haben, waren die Konflikte schon vorprogrammiert. Ehre, Rache und Kampf sind die bestimmenden Elemente im Leben eines Wikingers, der auf Raubzüge geht und immer geht es auch um Leben und Tod. Sie sind immer in spiritueller Begleitung ihrer Seherinnen und selbst stehen sie durch ihren heidnischen Glauben in Kontakt mit Naturgeistern, Elfen und Trollen, die ihnen helfen aber auch schaden wollen.
Alexandra Bröhm hat einen spannenden Schmöker von sechshundert Seiten geschrieben. Vergangene Zeiten, Liebesgeschichten, Verrat, Intrige, Verstrickungen, Abenteuer und Nordic Fantasy sind eine bewährte Mischung, die den Leser in ihren Bann ziehen. Besonders erhellend ist das Nachwort der Autorin zum historischen Hintergrund der Wikinger.
Ich bin ohne Vorwissen in „Ysra – Liebe einer Wikingerin“ eingestiegen (Teil 1 habe ich nicht gelesen), aber das war absolut kein Problem – wobei ich jetzt schon neugierig bin, wie genau Ysra und Avidh ...
Ich bin ohne Vorwissen in „Ysra – Liebe einer Wikingerin“ eingestiegen (Teil 1 habe ich nicht gelesen), aber das war absolut kein Problem – wobei ich jetzt schon neugierig bin, wie genau Ysra und Avidh sich kennengelernt haben.
Ysra ist inzwischen eine Kriegerin und kämpft Seite an Seite mit Gunnar und seinen Männern. Doch nicht alle sind begeistert von einer Frau unter Kriegern – sie muss sich durchbeißen, ihren Platz erkämpfen und darf ihre Gefühle nicht zeigen… und dann ist da auch noch Avidh. Die Gefühle sind da, aber das darf in der Gruppe niemand wissen – vor allem nicht Gunnar.
Ysra selbst ist eine mega spannende Figur. Ich fand sie total sympathisch – stark, mutig, leidenschaftlich – auch wenn sie manchmal ein bisschen naiv oder eigensinnig war. Avidh war für mich anfangs ein kleines Fragezeichen (vielleicht, weil ich Band 1 nicht kenne), aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr habe ich ihn verstanden – und auch schätzen gelernt. Die Lovestory war auf jeden Fall süß und emotional, ohne kitschig zu sein.
Und das Setting? Das war mein absolutes Highlight! Die ganze Welt rund um die Wikinger war so lebendig und bildhaft beschrieben – ich hatte durchgehend das Gefühl, mittendrin zu sein. Das Worldbuilding hat mich komplett abgeholt.
Fazit: Eine starke Geschichte mit Herz, Mut, Atmosphäre und einer Heldin, die man nicht vergisst. Auch wenn es keinen dritten Teil geben wird, fühlt sich dieser Abschluss rund und zufriedenstellend an – mit einem Hauch Wehmut, dass es vorbei ist. Aber: Was bleibt, ist ein Buch, das mich mitgenommen hat.
Die Geschichte ging nahtlos von Bd. 1 über, trzd. würde ich fast behaupten, man kann sie unabhängig davon lesen. Ich war direkt in der Story. Man steigt direkt ein in ein atmosphärisches Wikinger Setting, ...
Die Geschichte ging nahtlos von Bd. 1 über, trzd. würde ich fast behaupten, man kann sie unabhängig davon lesen. Ich war direkt in der Story. Man steigt direkt ein in ein atmosphärisches Wikinger Setting, das an die Serie Wikings erinnert. Allerdings wird Yrsa als Frau dort meist nicht wirklich ernst genommen, ganz anders als die Schildmaiden in der Serie. Dennoch gelingt es ihr, sich wiederholt zu behaupten. Obwohl Yrsa trotz der Kämpfe in der Vergangenheit stellenweise etwas zu naiv erscheint, ist eine Charakterentwicklung zu erkennen, die der Figur gut tut. Trotzdem habe ich mir mehr starke Kriegerin als graues Mäuschen erhofft.
Die subtile Lovestory hat mir richtig gut gefallen, ich hätte sogar gern etwas mehr davon gesehen, weil ich Avidh als Protagonisten und jungen Krieger unglaublich gern mochte. Deswegen wäre es ganz schön gewesen, wichtige Szenen mehr auszuformulieren und dafür auf Wiederholungen zu verzichten.
Zwar gab es im Mittelteil die eine oder andere Länge, die ich beinahe überflogen hätte, doch konnte der Plot insgesamt durch den Vibe, die historischen Details und das Worldbuilding überzeugen - wenn die Dialoge mMn. auch hin und wieder zu modern wirkten.
Leider hat mich die Sprache mit der Zeit immer mehr verdrossen. Auf einer Doppelseite habe ich fast 20x das Wort "sagt" gelesen. Hier hat mir einfach ein literarischeres, ausgearbeitetes Wordbuilding gefehlt, das für das Genre angemessen wäre. Diese ständigen Wiederholungen des Vokabulars haben mich mehrmals fast zum Abbrechen gebracht. Dass ich wissen wollte, wie es mit den Figuren weitergeht, und der Plot selbst haben mich letztlich bei der Stange gehalten.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten mit kleinen Schwächen bei Erzähltempo und Stil. Trotzdem konnte ich durchweg mit den Protagonisten fiebern. Der Fokus liegt ganz klar auf der Wikinger Atmosphäre, was auch gut gelungen ist.