Cover-Bild Dear Logan

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 19.09.2019
  • ISBN: 9783522506243
Ally Carter

Dear Logan

Ulrike Köbele (Übersetzer)

Zwei wie Feuer und Eis – spannende Liebesgeschichte in der gefährlichen Wildnis Alaskas.

Als Logan nach sechs Jahren Funkstille plötzlich vor der Tür ihrer Hütte steht, will Maddie ihn am liebsten umbringen. Egal, ob Logan der Sohn des US-Präsidenten ist oder dass sein Lächeln ihr Schmetterlinge verursacht! Doch bevor sie sich über ihre Gefühle für ihn klar werden kann, wird Logan entführt – und plötzlich liegt es an Maddie, ihren ehemals besten Freund zu retten. Dumm nur, dass ein gewaltiger Schneesturm aufzieht und die Zeit unerbittlich gegen sie arbeitet ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2020

nette, jugendliche, spannende Geschichte

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Inhalt vom Buch:

"Als Logan nach sechs Jahren Funkstille plötzlich vor der Tür ihrer Hütte steht, will Maddie ihn am liebsten umbringen. Egal, ob Logan der Sohn des US-Präsidenten ist oder dass sein Lächeln ...

Inhalt vom Buch:

"Als Logan nach sechs Jahren Funkstille plötzlich vor der Tür ihrer Hütte steht, will Maddie ihn am liebsten umbringen. Egal, ob Logan der Sohn des US-Präsidenten ist oder dass sein Lächeln ihr Schmetterlinge verursacht! Doch bevor sie sich über ihre Gefühle für ihn klar werden kann, wird Logan entführt – und plötzlich liegt es an Maddie, ihren ehemals besten Freund zu retten. Dumm nur, dass ein gewaltiger Schneesturm aufzieht und die Zeit unerbittlich gegen sie arbeitet ..."


Mir hat die kurze Anfangssequenz, in der die beiden Hauptcharaktere 10 Jahre alt sind, sehr gut gefallen.
War auch perfekt als Einstieg in die Geschichte.


Maddie ist eine sehr unabhängige und starke weibliche Protagonistin. Manchmal gelingt ihr manches fast ein bisschen zu leicht.

Auch Logan hat mir als Charakter sehr gut gefallen.

Dass aus Maddies und Logans Sicht erzählt wird macht die Geschichte spannender, vielschichtiger und man weis was beide denken und fühlen, was mir sehr gut gefallen hat.

Die einsame, kalte, verschneite Welt, also Alaska, hat mir gut als Handlungsort gefallen.


Richtig spannend, aufregend und perfekt hat mir die Auflösung der verschiedenen Themen beim Lesen gefallen.

Am Ende sind die allgemeinen Fragen zu dem Buch zwar geklärt, aber die Schlusssituation, die komplett neu ausgereichtet war, ist wirklich sehr abrupt und unfundiert. Es hätte mir dort besser gepasst, wenn diese Szene noch weiter ausgeführt worden wäre, auch wenn es nicht zur eigentlich erzählten Geschichte gehört.


Der Schreibstil war locker, kurz und gut zu lesen. Hat die Geschichte nicht behindert, sondern ermöglich die Geschichte fließend zu lesen.






Achtung SPOILER:





Maddie musste mit ihrem Vater wegziehen, weil dieser den Vergeltungsschlag eines russischen Bösewichts geführchtet hat. So ist es dann ja auch eingetreten.

Logan hat Maddies Briefe bekommen, hat ihr aber nicht geantwortet, weil er sie schützen wollte.

Auch Maddies Vater ist in der Gewalt der Bösen.

Es hat mir sehr gut gefallen, dass Sephan, der Entführer, eigentlich nicht der Böse ist und dies nur tut weil die Bösen ihn mit seiner Schwester erpressen. Am Ende lässt Maddie ihn und seine Schwester flüchten.

Maddie bringt den Bösen, genannt Wolf, um.
Ihr Vater überlebt, muss aber in Behandlung.
Solange geht sie zusammen mit Logan zur Schule. Die beiden sind ein Paar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2020

Eine schöne Geschichte über eine Wiedervereinigung und die Veränderungen, die das Leben so mit uns allen anstellt.

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Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Eine abenteuerliche Liebesgeschichte im Jugendbuchstil schien mir für nächtliche Stunden in der schlaflosen Jetsetter-Nacht irgendwie angemessen.

Mein Fazit:

Es ist ...

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Eine abenteuerliche Liebesgeschichte im Jugendbuchstil schien mir für nächtliche Stunden in der schlaflosen Jetsetter-Nacht irgendwie angemessen.

Mein Fazit:

Es ist schwierig in Worte zu fassen, wie viel manche Stellen dieses Buches in mir aufgewühlt haben. Irgendwie tendiere ich beim aktuellen Lesen dazu Parallelen zu meinem Leben zu finden/zu sehen. Die Freundschaft, die irgendwie verloren gegangen ist und dann doch wieder auflebt war sehr schön zu sehen/zu lesen.

Der Schreibstil war wie erwartet super locker und schön zu lesen. Die Geschichte war spannend, fesselnd und abwechlsungsreich. Die beiden erleben ein Abenteuer, was man so nun auch wieder keinem wünscht. Durch Carters Schreibstil hat man das Gefühl direkt daneben zu stehen und manches Mal wünschte ich mir, ich könnte sie warnen. Ich war quasi von der Geschichte eingenommen.

Leider waren manche Situationen ein wenig sehr stark dramatisiert, daher ziehe ich einen Stern ab. Auch Helden dürfen verletzt werden oder einen Rückzug antreten. (Das fehlt mir aktuell auch in den Actionfilmen – oder auch anderen Büchern…)

Dennoch kann ich die Geschichte allen ans Herz legen, die gerne Abwechslung zum reinen „Friede Freude Eierkuchen“-Lesen haben wollen. Liebe – ja, Abenteuer – ja, Action – ja, Spannung – definitiv!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2020

zu wenig Handlung

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Mein erster Eindruck von dem Buch war sehr gut, da ich sowohl Cover als auch Klapoentext sehr gelungen fande. Jedoch konnte die Geschichte mich überhaupt nicht von sich überzeugen. Das Buch hatte kaum ...

Mein erster Eindruck von dem Buch war sehr gut, da ich sowohl Cover als auch Klapoentext sehr gelungen fande. Jedoch konnte die Geschichte mich überhaupt nicht von sich überzeugen. Das Buch hatte kaum Handlung, vor allem in den ersten 100 Seiten, ist fast nichts geschehen oder zumindest extrem wenig für 100 Seiten. Zum Schluss ist dann mehr passiert, aber da wirkte es für mich unrealistisch, da es zu viele Zufälle gab, die ich dem Buch nicht abgekauft habe oder weithergeholt war. Die Spannung wirkte für mich erzwungen und hat mich absolut nicht gepackt. Zudem war der Schreibstil mir teilweise zu kindlich, und für das, was passierte unpassend. Logan war mir viel zu unreif und manche Handlungen absolut nicht nachvollziehbar.
Wie ihr sehen könnt gab es für mich leider sehr viele Kritikpunkte, die ich an dem Buch hatte, was ich sehr schade finde, da die Geschichte sicher Potential hatte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2020

Rasante Handlung und sich ruhig entwickelnde Liebe stehen in schöner Balance zueinander

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Klappentext
„Zwei wie Feuer und Eis – spannende Liebesgeschichte in der gefährlichen Wildnis Alaskas.

Als Logan nach sechs Jahren Funkstille plötzlich vor der Tür ihrer Hütte steht, will Maddie ihn am ...

Klappentext
„Zwei wie Feuer und Eis – spannende Liebesgeschichte in der gefährlichen Wildnis Alaskas.

Als Logan nach sechs Jahren Funkstille plötzlich vor der Tür ihrer Hütte steht, will Maddie ihn am liebsten umbringen. Egal, ob Logan der Sohn des US-Präsidenten ist oder dass sein Lächeln ihr Schmetterlinge verursacht! Doch bevor sie sich über ihre Gefühle für ihn klar werden kann, wird Logan entführt – und plötzlich liegt es an Maddie, ihren ehemals besten Freund zu retten. Dumm nur, dass ein gewaltiger Schneesturm aufzieht und die Zeit unerbittlich gegen sie arbeitet ...“

Gestaltung
Der blau weiße Hintergrund erinnert an einen düsteren Wald mitten im Winter, in dem alles voller Schnee ist. Mitten durch die kahlen Bäume rennt ein Schatten, den man nicht näher erkennen kann. Mit dieser Szene passt das Cover wie die Faust aufs Auge zur Geschichte, in der es auch um eisige Kälte und die gehetzte Suche nach jemandem geht. Das Herz des Titelschriftzugs deutet auf die Liebe in der Geschichte hin und steht auch ein wenig in Kontrast zu der einsamen Person mitten im Schnee.

Meine Meinung
„Wie cool klingt bitte der Klappentext?“, dachte ich mir beim Lesen von eben diesem und schon war es um mich geschehen! In „Dear Logan“ geht es um Maddie, deren bester Freund Logan der Sohn des US-Präsidenten ist und der jahrelang keinen Kontakt zu ihr hatte. Bis er plötzlich wieder vor ihrer Tür steht. Gefährlich wird es, als Logan entführt wird und Maddie versucht, ihn zu retten. So beginnt ein Rennen gegen die Zeit, denn ein gefährlicher Schneesturm zieht auf…

Maddie und Logan sind Kindheitsfreunde, denn sie ist die Tochter des Sicherheitschefs. So wurde ich Zeuge, wie Maddie und Logan zu Beginn des Buches noch Kinder waren, die gemeinsam spielten. Bis ein Ereignis Maddie dazu veranlasst, wegzuziehen. Dies wiederum ist der Grund für Logan sich in eisiges Schweigen zu hüllen, sodass beide erst einige Jahre später wieder in Kontakt miteinander treten. Mir gefiel es gut, dass wir Logan und Maddie schon in ihrer Kindheit kennen lernen und dass die Geschichte so früh einsetzt, denn so erhielt die Bindung zwischen beiden Charakteren für mich mehr Tiefe.

Als Logan dann bei Maddie vor der Tür steht, wird er entführt. Ich fand es dabei etwas unrealistisch, dass ausgerechnet Maddie sich aufmacht, ihn zu suchen. Auch wenn sie sich in der Zeit in der Wildnis verändert hat und Tochter des Sicherheitschefs ist, kam ich einfach nicht umhin immer wieder zu denken, dass jeder normale Teenager es vermutlich auf die Polizei gewartet hätte. Ich wusste ja schon durch den Klappentext, dass dies so kommen würde und hatte mich auch mit dem Gedanken angefreundet, aber die Art und Weise wie Maddie an alles herangeht, hat meinen inneren Unglauben einfach verstärkt. Maddie hat nämlich immer einen Plan und alles, was sie sich vornimmt, schafft sie auch. Dabei ist sie wie gesagt noch ein Teenager. Ich hätte nichts gegen ihre Suche nach Logan einzuwenden gehabt, wenn sie menschlich geblieben wäre und auch mal Fehler gemacht hätte, aber dem war leider nicht so.

Die Handlung ist in meinen Augen ziemlich rasant, denn nach der kurzen Einführung und der darauf schnell folgenden Entführung geht es ziemlich brenzlig zur Sache. Andauernd passiert irgendetwas. Entweder wird jemand gesucht, gejagt oder es flieht jemand vor jemandem. Ohne zu Spoilern kann ich hierzu nichts Genaueres sagen, aber so viel steht fest: die Handlung ist unglaublich rasant und trotzdem entwickelt sich die Beziehung zwischen Logan und Maddie authentisch und nicht zu schnell. Dadurch, dass die Geschichte aus den Sichtweisen von beiden Charakteren geschildert wird, kann man die Gefühlswelten beider Figuren gut nachvollziehen und ihre Gefühle füreinander hautnah miterleben.

Fazit
„Dear Logan“ ist eine rasant erzählte Entführungsgeschichte in der rauen Wildnis Alaskas, wobei das Tempo der Erlebnisse enorm ist. Dazu stellt die Entwicklung der Beziehung zwischen beiden Hauptfiguren eine schöne Balance her, denn die Gefühle entwickeln sich langsam und stetig. Etwas schade fand ich, dass Maddie mit ihren jungen Jahren so dargestellt wurde, als würde ihr alles gelingen, denn so wurde ihre Suche nach Logan recht unrealistisch.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 30.12.2019

Super spannend und mitreißend!

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Als ich das erste Mal von „Dear Logan“ hörte, war meine Neugierde sofort geweckt. Besonders das Setting reizte mich sehr - ich liebe Bücher, die in der Wildnis Alaskas spielen! Da mich der Klappentext ...

Als ich das erste Mal von „Dear Logan“ hörte, war meine Neugierde sofort geweckt. Besonders das Setting reizte mich sehr - ich liebe Bücher, die in der Wildnis Alaskas spielen! Da mich der Klappentext auf Anhieb überzeugen konnte und mich auch das wunderhübsche Cover sofort ansprach, stand für mich schnell fest, dass ich das Buch unbedingt bei mir einziehen lassen muss. Von Ally Carter hatte ich bisher noch nichts gelesen. „Dear Logan“ sollte also mein erstes Werk von ihr werden.

Logan, der Sohn des US-Präsidenten und Maddie, die Tochter eines Sicherheitschefs, waren einst die allerbesten Freunde und quasi unzertrennlich. Im Alter von zehn Jahren wird ein schlimmer Vorfall ihre innige Freundschaft jedoch auf einen Schlag beenden. Maddie zieht daraufhin mit ihrem Vater in die Einsamkeit von Alaska, in eine kleine karge Blockhütte. Maddie möchte den Kontakt zu Logan aufrechterhalten und beginnt damit, ihm Briefe zu schreiben. Sie erhält aber auf keinen einzigen ihrer vielen Briefe jemals Antwort. Als Logan nach sechs Jahren plötzlich in ihrer Hütte auftaucht, ist Maddie verständlicherweise wenig begeistert darüber, schließlich hat er sich in den ganzen Jahren über nie bei ihr gemeldet. Da kann er noch so charmant lächeln – Maddie ist stinkwütend auf ihren ehemals besten Freund! Doch dann wird Logan entführt und auf einmal liegt es an Maddie, den Sohn des US-Präsidenten zu retten. Sie kennt sich mittlerweile aus mit den Gefahren Alaskas und weiß, wie man der rauen Wildnis dieses Landes überleben kann. Ein gefährliches Abenteuer beginnt…

Mit „Dear Logan“ ist Ally Carter in meinen Augen ein richtig schönes Jugendbuch gelungen, welches mich zwar leider nicht komplett überzeugen konnte, das mir aber dennoch tolle Lesestunden beschert hat. Für mich war „Dear Logan“ einfach das perfekte Buch für zwischendurch. Dank der extrem packenden Handlung, den angenehm kurzen Kapiteln und dem locker-leichten, lebendigen Schreibstil bin ich hier nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch im Nu beendet.

Ich hatte einen super Einstieg in das Buch. Zu Beginn der Geschichte lernen wir Logan und Maddie kennen, als sie zehn Jahre alt sind. Mir hat es total gefallen, dass wir die zwei kurz als kleine Kinder erleben dürfen, als noch alles in Ordnung war und sie die allerbesten Freunde waren. Es kommt dann aber sehr schnell zu einem Zeitsprung von sechs Jahren. Dass Ally Carter relativ fix „zur Sache kommt“ und uns nicht mit einer unnötig langen Einführung konfrontiert, fand ich große Klasse. Der Zeitsprung ist meiner Ansicht nach prima gelungen. In Form von den Briefen, die Maddie Logan seit ihrem Umzug nach Alaska regelmäßig schreibt, erfahren wir, wie es ihr in den letzten Jahren so ergangen ist und bekommen einen fabelhaften Einblick in ihr Gefühlsleben. Die Idee mit den Briefen zu Beginn jedes Kapitels hat mir unheimlich gut gefallen. Die Briefe lesen sich wunderschön und traurig zugleich. Man spürt als Leser nur zu deutlich, wie sehr es Maddie belastet, dass ihr (einst) bester Freund nicht auf ihre Briefe antwortet und sich seit ihrem plötzlichen Wegzug überhaupt nicht mehr bei ihr meldet. Auch ihr neues Leben in der einsamen Wildnis Alaskas ist nicht einfach für das Mädchen. Maddie wird sich durch ihren neuen Heimatort sehr verändern und enorm an Selbstbewusstsein und Stärke gewinnen. Ich fand Maddie großartig. Sie ist klug, mutig und stark und lässt sich nicht unterkriegen. Allerdings muss ich gestehen, dass sie mir im Verlaufe des Buches stellenweise zu tough und superwomanmäßig drauf war. Sie mag in der Zeit, die sie mittlerweile in Alaska lebt zwar so einiges an Know-how gesammelt haben, allerdings fand ich es dann doch sehr unglaubwürdig, dass Maddie, ein 16-jähriges Mädchen, stets für alles eine Lösung hat und sofort immer weiß, was zu tun ist. Da musste ich dann doch öfters mal die Augenbrauen hochziehen, weil ich ihre heldenhaften Fähigkeiten einfach zu überzogen fand.

Ich habe die Story insgesamt leider schon als sehr unrealistisch empfunden, was ich als ein wenig störend beim Lesen empfunden habe. Vor allem das sehr abrupte (und meinem Empfinden nach etwas übertriebene) Ende konnte mich nicht so wirklich zufriedenstellen.

Ansonsten aber fand ich das Buch echt gut. Dieser Mix aus fesselndem Thriller, abenteuerlichem Survivalroman und emotionaler Liebesgeschichte konnte mich richtig begeistern. Die Handlung ist wirklich hochspannend und hält uns Leser bis zum Schluss in Atem. Für meinen Geschmack ging es manchmal sogar etwas zu sehr Schlag auf Schlag, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich so jemand bin, der gar nicht so sehr auf actionreiche Bücher steht. Wer so etwas aber gerne mag, wird hier garantiert ganz auf seine Kosten kommen.
Super fand ich, wie die besondere Beziehung von Maddie und Logan dargestellt wird. Die zwei sind ziemlich verschieden, was sowohl für prickelnde, als auch für sehr unterhaltsame Momente sorgen wird.

Was mir äußerst gut gefallen hat, waren die ständigen Sichtwechsel. Wir erfahren die Geschichte im Wechsel von Maddie und Logan, jeweils in der dritten Person, was das Ganze nur noch mitreißender macht. Ich liebe wechselnde Erzählperspektiven und finde, dass es hier einfach nur perfekt passt und hervorragend gelungen ist. Mir persönlich haben Maddies Kapitel besser gefallen, da ich mich in sie besser hineinversetzen konnte. Logans Handeln konnte ich leider nicht immer nachvollziehen. Sympathisch waren sie mir aber beide, sehr sogar.

Wovon ich euch endlos etwas vorschwärmen könnte, ist das Setting. Die verschneite Wildnis Alaskas mit all ihren Gefahren und all ihrer Schönheit wird so atemberaubend beschrieben – mega cool, sag ich euch! Ich finde, man merkt sehr, dass Ally Carter eine ganz genaue Recherche für ihren Roman betrieben hat. Ihre unfassbar anschauliche Erzählweise hat mir von allen Orten die tollsten Bilder in den Kopf gezaubert und die Atmosphäre, die durch die einzigartige Kulisse entsteht, konnte mich komplett in ihren Bann ziehen.

Fazit: Trotz kleiner Schwächen ein wunderbarer Jugendroman, welchen ich wärmstens empfehlen kann! „Dear Logan“ erzählt eine unglaublich fesselnde und sehr emotionale Geschichte über Freundschaft, Liebe, Mut, Vertrauen und Abenteuer. Das Buch steckt voller Spannung und jeder Menge Überraschungen und unerwarteter Wendungen und kann mit einem fantastischen Setting aufwarten. Auch wenn die Story insgesamt schon sehr realitätsfern ist, hat sie mich dennoch bestens unterhalten. Ich kann „Dear Logan“ sehr empfehlen und vergebe knappe 4 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere