Cover-Bild Azzurro mortale
Band 2 der Reihe "Ein Fall für Commissario Grassi"
(18)
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 02.04.2024
  • ISBN: 9783426284117
Andrea Bonetto

Azzurro mortale

Ein neuer Fall für Commissario Vito Grassi

Eine Wasserleiche und Familienbesuch aus Rom:

Im italienischen Urlaubskrimi »Azzurro mortale« ermittelt Commissario Vito Grassi und sein Powerfrauen-Team zum 2. Mal  im  atemraubend schönen Ligurien .

Raue Klippen, malerische Dörfer und das karibisch anmutende Blau des ligurischen Meeres: Commissario Vito Grassi hat sich in seinem idyllisch gelegenen Rustico in Levanto eingelebt und freut sich über den Besuch seiner Frau und seines Sohnes aus Rom. Seine resolute Mitbewohnerin Toni ist allerdings wenig begeistert darüber, dass sie deswegen vorübergehend zu ihrer Mutter ziehen soll.

Während Grassi mehr oder weniger erfolgreich versucht, sein Privatleben zu managen, wird im beschaulichen Corniglia - dem kleinsten Dorf der Cinque Terre - eine Leiche angeschwemmt. Identität, Fundort und die Todesursache "trockenes Ertrinken" geben der Polizei Rätsel auf. Grassi ist überzeugt, dass der junge Mann ermordet wurde. Über eine anonyme Zeugin können er und seine schlagfertige junge Partnerin Marta Ricci eine überraschende Verbindung des Toten zum Einsturz der Morandi-Brücke herstellen. Als Grassi knapp einen weiteren Mord verhindert und dabei selbst in Lebensgefahr gerät, wird ihm klar, dass er mit seinen Ermittlungen einem größeren Feind in die Quere gekommen ist.

 Mit Vito Grassi hat der Autor Andrea Bonetto für seinen Italien-Krimi einen einfühlsamen wie eigenwilligen Commissario erschaffen. G eistreich und mit viel Humor ermittelt er an der schönsten Küste Italiens  – perfekte Urlaubslektüre für Fans von Krimis mit Humor und für Leser*innen von Donna Leon, Pierre Martin oder Jean-Luc-Bannalec.

 »Eine höchst kurzweilige Verbrecherjagd in der ligurischen Provinz. Auf die versprochene Fortsetzung mit Commissario Grassi und seinem Team darf man sich freuen.« Westfalenpost über Abschied auf Italienisch

Ihren ersten Fall lösen Commissario Vito Grassi und sein Powerfrauen-Team im Urlaubskrimi »Abschied auf Italienisch«, dem ersten Teil der Krimi-Reihe »Ein Fall für Commissario Grassi«.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2024

Spannung in Ligurien

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Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Azzurro mortale“ ein spannender und an realen Ereignissen anknüpfender Krimi bestens gelungen.

Auch wenn ich den ersten Band nicht kannte, so fand ich mich mit den Personen ...

Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Azzurro mortale“ ein spannender und an realen Ereignissen anknüpfender Krimi bestens gelungen.

Auch wenn ich den ersten Band nicht kannte, so fand ich mich mit den Personen schnell und gut zurecht, da der Autor die wichtigsten Informationen zu seinen DarstellerInnen recht geschickt in die Geschichte eingebaut hatte, ohne dabei zu langweilen. Die Einteilung der Kapitel nach den Wochentagen der Ermittlung sprach mich an und auch die Kapitellänge empfand ich als gut gelungen.

Die sympathische Hauptfigur des Commissario Vito Grassi schien mir zerrissen zu sein zwischen seinem vormaligen Leben in Rom und seinem neuen Leben in Ligurien. So hatte er nicht nur einen Fall zu lösen, sondern auch privat einiges aufzudröseln. Die Ermittlungen wurden durch den flotten Schreibstil spannend vorangetrieben und so manche vorkommende Autofahrt hätte durchaus in einem actionreichen James-Bond-Film Eingang finden können.

Die Puzzlesteine fallen am Ende alle an ihren richtigen Platz und das sich ergebende Gesamtbild ist zwar einleuchtend, aber auch besorgniserregend, vor allem wenn man die Anmerkungen des Autors noch dazu nimmt. Einiges ist in der Realität so oder sehr ähnlich abgelaufen, wie in dem Krimi dargestellt und das kann einem auch ein gewisses Kopfzerbrechen bereiten.

Die Beschreibung der Gegend gefiel mir besonders gut und ich kam ob der Beschreibung der ligurischen Hitze und Trockenheit direkt ein wenig in Urlaubsstimmung. Auch diverse Caféhaus- oder Barbesuche waren so plastisch geschildert, dass ich die Szenerien vor meinem inneren Auge nicht nur sehen, sondern die italienische Geräuschkulisse auch hören konnte.

Ein ansprechender Ligurien-Krimi ging faszinierend zu Ende und ich fühlte mich hervorragend unterhalten und konnte zusätzlich noch einiges Neues erfahren. So kann ich mir jetzt z. B. die Cinque Terre viel besser vorstellen und die besondere Atmosphäre des Landstriches imaginieren.

Ich freue mich auf eine Fortsetzung der Reihe, schon alleine um zu erfahren, welches Fahrzeug Vito Rossi im nächsten Fall fahren wird😉.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem spannenden und actionreichen Ligurien-Krimi mit einem sympathischen Commissario ist, dem sei „Azzurro mortale“ bestens empfohlen. Von mir gibt es die volle Sternezahl und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.04.2024

Kampf mit übermächtigen Gegnern

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Vor dem Hintergrund des Einsturzes der Morandi-Brücke in Genua erzählt Andrea Bonetto seinen neuen Fall von Commissarrio Vito Grassi.

Erneut ein Fall mit viel Humor um den eigenwilligen Commissarrio und ...

Vor dem Hintergrund des Einsturzes der Morandi-Brücke in Genua erzählt Andrea Bonetto seinen neuen Fall von Commissarrio Vito Grassi.

Erneut ein Fall mit viel Humor um den eigenwilligen Commissarrio und mit viel Lokalkolorit der wunderschönen Cinque Terre. Just als Vito erstmals Besuch von Frau und Sohn in seiner neuen Heimat bekommt, wird eine unbekannte Wasserleiche etndeckt und der Commissario beordert sich selbst aus dem Urlaub zurück. Denn eigentlich liegt dafür gar kein Grund vor. Die Todesursache und damit auch die Zuständigkeit ist noch völlig unklar und Inspettore Ricci ist ja auch noch da.

Hätte Grassi die Füße ruhig gehalten und wäre weiter mit seiner Familie wie ein Tourist die Küste der Cinque Terre bereist, wäre ihm auch der ganze nun folgende private Schlammassel erspart geblieben. Denn plötzlich steht seine Frau Chiara seiner Mitbewohnerin Toni gegenüber, von der sie annimmt, dass sie bereits ausgezogen ist. Und als der Commissario nach Tag 1 des neuen Falles nach Hause kommt, verlassen ihn Frau und Sohn wieder Richtung Rom.

Aber weil er mit dem privaten Schlammassel noch nicht genügend zu kämpfen hat, legt sich der Commissario nun mit ganz übermächtigen Gegnern an. Mit seinem Eigensinn folgt er gegen den Willen seiner Chefin erneut einer nur vermuteten Spur in Richtung eines mächtigen Baukonzerns und plötzlich hat der Commissario nicht nur eine alteingesessene, reiche Familie als Gegner sondern die berühmt-berüchtigte 'Ndrangheta.

Aber Commissario Grassi kann sich wieder einmal auf seinen kriminalistischen Spürsinn verlassen. Mit Hilfe von Ricci und Toni und dieses Mal auch von Capitano Bruzone löst er auch diesen spannenden Fall. Vielleicht werden die beiden doch noch Freunde.

Der Krimi erzählt neben einem wirklich bis zum Schluss spannenden Fall auch viele wahre und sehr interessante Hintergründe um die Katastrophe um die Morandi-Brücke. Dazu sollte der Leser auch die sehr aufschlussreichen "Anmerkungen des Autors" am Ende des Buches lesen.

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Veröffentlicht am 12.04.2024

800 Stufen für eine Leiche

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„Die Großen lässt man laufen, und die Kleinen hängt man auf oder trampelt über ihre Gräber.“ (S. 181)
Eigentlich macht Commissario Vito Grassis gerade einen Ausflug mit seiner Frau und seinem erwachsenen ...

„Die Großen lässt man laufen, und die Kleinen hängt man auf oder trampelt über ihre Gräber.“ (S. 181)
Eigentlich macht Commissario Vito Grassis gerade einen Ausflug mit seiner Frau und seinem erwachsenen Sohn, die ihn endlich in Ligurien besuchen, doch als ihn seine Partnerin Ispettore Ricci anruft und eine im Hafenbecken von Corniglia treibende Leiche meldet, fährt er sofort dorthin. Nachdem sie den Toten endlich bergen konnten, wirft er gleich mehre Fragen auf. Er kann nicht identifizieren werden, ist an trockenem Ertrinken gestorben und hat kurz vor seinem Tod Austern, Hummer und Champagner zu sich genommen, obwohl er nicht so aussieht, als könnte er sich solche Mahlzeiten leisten. Grassi ist sich sicher, dass er ermordet wurde. Aber erst als ihn ein Rechtsanwalt informiert, dass eine anonym bleiben wollende Mandantin den Toten kannte, kommt Bewegung in den Fall. Sie hatte ihn vor 4 Jahren das letzte Mal beim Einsturz der Morandi-Brücke gesehen und dachte, er sei damals wie so viele andere gestorben. Um herauszubekommen, wer ihn jetzt warum ermordet hat, müssen Grassi und Ricci ermitteln, was der Tote seitdem gemacht hat.

Andrea Bonetto baut bei Vito Grassis zweitem Fall auf einen realen Hintergrund. Die Morandi-Brücke verband den Ost- und Westteil von Genua und stürzte am 14.8.2018 aufgrund längst bekannter und nie behobener Baumängel ein, wobei 43 Menschen starben. Die Verbindung des realen Unglücksfalls mit einem zwar konstruierten, aber sehr spannenden Kriminalfall ist dem Autor ausgesprochen gut gelungen. Grassi und Ricci ermitteln im Umfeld großer Baufirmen, die mit der Mafia in Verbindung gebracht werden.

Der Krimi lebt auch vom Zwischenmenschlichen. Grassis Frau hatte erwartet, dass er in Ligurien nur den Tod seines Vaters verarbeitet und danach zu ihr nach Rom zurückkehrt, doch es gefällt ihm hier viel zu gut, die Arbeit und das Leben sind viel entspannter. Außerdem stößt ihr auf, dass er in der von seinem Vater „geerbten“ Untermieterin Toni eine sehr gute Freundin gefunden hat und sie weiterhin bei sich wohnen lässt. Ist da etwa mehr zwischen ihnen? Das wissen auch Grassi und Toni nicht immer so genau …

Wie schon der erste Band hat mich dieser wieder mit seinen Beschreibungen von Land, Leuten und kulinarischen Genüssen begeistert (es ist sogar ein Rezept für Testaroli, die älteste Pasta Italiens drin). Da bekommt man glatt Lust auf einen Urlaub in Ligurien, nur bitte ohne Mord.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Zwischen Urlaubsfrust und Mafia - sehr spannend

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Commissario Vito Grassi hat Urlaub und zeigt Frau und Sohn die bezaubernden Dörfer direkt an der ligurischen Küste. Beide leben in Rom, wo er ursprünglich auch herkommt. Leider, leider passiert ein Mord ...

Commissario Vito Grassi hat Urlaub und zeigt Frau und Sohn die bezaubernden Dörfer direkt an der ligurischen Küste. Beide leben in Rom, wo er ursprünglich auch herkommt. Leider, leider passiert ein Mord genau dort und er kann es gar nicht abwarten den Urlaub zu unterbrechen…

Sehr zum Verdruss seiner Frau, die unterdessen auch noch mitbekommen hat, dass er immer noch mit dieser Toni zusammen im ehemaligen Haus seines Vater wohnt. Er hat ganz vergessen zu sagen, das diese Toni so hübsch ist. Der Urlaubssegen hängt in den Kniekehlen. Und der Krimi nimmt wunderbar Fahrt auf. Ein spezieller Fall mit vielen Wendungen, einem alten Alfa Romeo und einer „Polizei-Flunder“ mit röhrendem Motor, viel Witz und Amüsement in den Nebenschauplätzen. Und echter Spannung. Super. Freu mich auf den 3. Fall von Vito Grassi!

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Veröffentlicht am 25.04.2024

Rätselhafter Leichenfund in Corniglia

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Azzurro Mortale ist mein zweiter Krimi von Andrea Bonetto und ich fand es zunächst einmal sehr schön, wieder zurück in Ligurien zu sein, auch wenn einen die vielen Stufen hoch und runter schon beim Lesen ...

Azzurro Mortale ist mein zweiter Krimi von Andrea Bonetto und ich fand es zunächst einmal sehr schön, wieder zurück in Ligurien zu sein, auch wenn einen die vielen Stufen hoch und runter schon beim Lesen ins Schwitzen bringen.

Vito Grassi ist seit einigen Monaten an der ligurischen Küste, wo er das Haus seines verstorbenen Vaters mitsamt einer jungen Frau geerbt hat. Toni hatte damals mit seinem Vater zusammengelebt und pflegt Garten und Olivenhain. Außerdem ist sie eine gute Köchin und war ihm im ersten Band eine Brücke zu seinem Vater, mit dem er zu Lebzeiten wenig Kontakt pflegte.

Gerade sind Vitos Frau und Sohn zu Besuch und die drei erkunden die malerischen Dörfer entlang der Küste. Ein Anruf beendet diesen Anruf abrupt, vor Corniglia wurde eine Leiche im Wasser treibend gefunden.

Chiara weiß zwar von Tonis Existenz, hatte aber keine Ahnung, dass die beiden sich das Haus immer noch teilen. Verschnupft reist sie kurzentschlossen ab, als sie Toni in der Nähe des Fundorts der Leiche kennengelernt hat.

Somit kann Vito sich ganz auf den neuen Fall konzentrieren und der gibt Rätsel auf. Weder die Identität des jungen Mannes, noch die Todesursache lassen sich zunächst einfach bestimmen. Erst eine Einladung zu einem Rechtsanwalt nach Genua bringt erstes Licht in das Dunkel. Und diesem Licht folgen Grassi und seine Kollegin Ricci nun konsequent. Es führt sie zu Drogengeschäften, korrupten Baukonzernen und sogar der Mafia und die Ermittlungen sind alles andere als ungefährlich.

Gut fand ich, dass der Krimi auf realen Begebenheiten aufbaut, im Nachwort gibt der Autor dem Leser noch Informationen zu den zugrundeliegenden tatsächlichen Geschehnissen, die Ermittlungen Grassis und Riccis sind natürlich Fiktion.

Ricci und Grassi sind mittlerweile gut aufeinander eingespielt, beharken sich zwar noch hin und wieder ein wenig, aber das ist eher nett gemeint. Schön ist die Szene mit Anton, dem Drogenhund, hier blitzt der Humor des Autors durch, als Anton auch noch die Drogensorte benennen soll.:)

Typisch italienisch scheint mir die Liebe zu schönen Autos zu sein, nur sollte man sie vielleicht nicht gerade Grassi anvertrauen.

Wie in einem Cozy Crime üblich, spielen familiäre Beziehungen mit in die Handlung hinein. Die Zukunft von Vitos und Chiaras Ehe steht auf dem Spiel, Vito wünscht sich, seine platonische Freundin Toni in seiner Nähe zu haben, aber das muss zwischen ihm und Chiara geklärt werden. Vielleicht im nächsten Fall?!

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