Cover-Bild Winzerschuld
Band der Reihe "Kurt-Otto Hattemer"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 15.10.2020
  • ISBN: 9783740809249
Andreas Wagner

Winzerschuld

Kriminalroman
Wein, Mord und Fassenacht.

Alle feiern Fassenacht. Die große Sitzung ist in vollem Gange, bis in die Morgenstunden wird bei Wein und Sekt getanzt. Als am nächsten Tag eine der Bedienungen tot aufgefunden wird und der Till spurlos verschwunden ist, wird schnell klar, dass in diesem Jahr einiges aus dem Ruder gelaufen ist. Kurt-Otto Hattemer versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Eine fieberhafte Suche beginnt, die schnell offenbart, dass Schuld niemals verjährt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2020

Winzerkrimi mit Humor

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Inhaltsangabe, übernommen: "Alle feiern Fassenacht. Die große Sitzung ist in vollem Gange, bis in die Morgenstunden wird bei Wein und Sekt getanzt. Als am nächsten Tag eine der Bedienungen tot aufgefunden ...

Inhaltsangabe, übernommen: "Alle feiern Fassenacht. Die große Sitzung ist in vollem Gange, bis in die Morgenstunden wird bei Wein und Sekt getanzt. Als am nächsten Tag eine der Bedienungen tot aufgefunden wird und der Till spurlos verschwunden ist, wird schnell klar, dass in diesem Jahr einiges aus dem Ruder gelaufen ist. Kurt-Otto Hattemer versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Eine fieberhafte Suche beginnt, die schnell offenbart, dass Schuld niemals verjährt."

"Winzerschuld" ist der vierte Teil der Reihe um den Hobbydetektiv Kurt-Otto Hattemer, für mich war es der erste. Der Einsteig war aufgrund vieler Protagonisten etwas holprig, ich habe eine Zeitlang gebraucht um mich mit allen vertraut zu machen. Dann konnte ich aber richtig gut in die Story einsteigen und miträtseln, wer für den Mord verantwortlich ist und wie die Stränge zusammenpassen, denn neben dem Strang in der Gegenwart gibt es Rückblicke in Form von Auszügen aus Krankenakten.

Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet, ein wenig tat mir Kurt-Otto leid, der in der Ehe definitiv nicht die Hosen an hat. Was mir sehr gut gefallen hat ist der Humor, der nicht zu kurz kommt. Bei Kurt-Ottos Dosenwurst-Eskapaden oder dem Winzer-Yoga musste ich an vielen Stellen laut lachen.

Der Krimi hat mich gut unterhalten, ich hätte mir lediglich ein wenig mehr Spannung gewünscht.

Fazit: Gemütlicher Winzerkrimi mit Humor

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Veröffentlicht am 06.11.2020

Wein, Mord und Konfetti

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Inhaltsangabe lt. Klappentext:

Wein, Mord und Fassenacht.

Alle feiern Fassenacht. Die große Sitzung ist in vollem Gange, bis in die Morgenstunden wird bei Wein und Sekt getanzt. Als am nächsten Tag eine ...

Inhaltsangabe lt. Klappentext:

Wein, Mord und Fassenacht.

Alle feiern Fassenacht. Die große Sitzung ist in vollem Gange, bis in die Morgenstunden wird bei Wein und Sekt getanzt. Als am nächsten Tag eine der Bedienungen tot aufgefunden wird und der Till spurlos verschwunden ist, wird schnell klar, dass in diesem Jahr einiges aus dem Ruder gelaufen ist. Kurt-Otto Hattemer versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Eine fieberhafte Suche beginnt, die schnell offenbart, dass Schuld niemals verjährt.


Leseeindruck:

Mit „Winzerschuld“ von Autor Andreas Wagner liegt dem Leser ein gut strukturierte und lesenswerter Winzer-Krimi vor.
Der Winzer und Hobby-Detektiv Kurt-Otto Hattemer bekommt es hier mit seinem vierten Fall zu tun und das ausgerechnet zur Fastnachtszeit, die Zeit, die ihm so gar nicht liegt. So begleitet er voller Widerwillen seine Frau Gemahlin zu einem Fassenachtsfest und ebenso widerwillig wird ihm ein Kostüm verpasst, dessen Kopfbedeckung sich irgendwann zu später Stunde nicht mehr auffinden lässt. Tags darauf macht er sich auf die Suche nach dieser und findet im Müll eine weibliche Tote. Schließlich ist auch noch Georg Winternheimer, der Till dieser Fastnachtsgesellschaft verschwunden. Das weckt natürlich seine Ermittlerinstinkte und schon befinden wir uns mitten in einem spannenden Krimi….

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Gerade eben die anschaulich beschriebene Fastnachtsstimmung, sowie auch die detailliert und gut vorstellbaren Figuren. Der Krimi ist spannend verfasst, leitet den Lesen auf viele Spuren und erst spät löst sich der Fall überraschend aber schlüssig auf. Die 267 Seiten ließen sich zügig und ohne Langeweile lesen. Das Cover passt wunderbar zu Wein und Mordfall.
Von mir gibt es 4 Sterne als Leseempfehlung.

@esposa1969

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Veröffentlicht am 04.11.2020

Mord nach der Fastnachtsitzung

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„Winzerschuld“ von Andreas Wagner erschien am 15.10.2020 bei Emons Verlag.
Das Cover ist sehr geschmackvoll gestaltet.

Der Hobby-Detektiv Kurt-Otto Hattemar muss wie jedes Jahr seine Ehefrau zur großen ...

„Winzerschuld“ von Andreas Wagner erschien am 15.10.2020 bei Emons Verlag.
Das Cover ist sehr geschmackvoll gestaltet.

Der Hobby-Detektiv Kurt-Otto Hattemar muss wie jedes Jahr seine Ehefrau zur großen Fastnachtssitzung im Dorf begleiten, dieses Jahr als Gott des Weines. Zu diesem Kostüm gehört eine dekorierte Mütze, die zu später Stunde nicht mehr zu finden ist. Am nächsten Morgen geht er noch einmal auf die Suche, im Müllcontainer wird er fündig. dort liegt nicht nur seine Mütze, sondern auch die Leiche einer jungen Frau. Georg Winternheimer, der „Till“ der Fastnachtssitzung ist seit der Sitzung spurlos verschwunden und am Tor seines Hofes hat sich ein Schmierfink verewigt. Da ist einiges völlig schief gelaufen.

Andreas Wagner hat einen etwas anderer Kriminalroman geschrieben. Der Fokus liegt nicht auf der üblichen polizeilichen Ermittlungsarbeit. Der Hobby-Detektiv Kurt-Otto hat da seine eigene Methode zu ermitteln. Der Autor beleuchtet das ganze Dorf, er lässt tief blicken in die dörflichen Strukturen, bis ins kleinste Detail. Einige Spuren führen zu einem Ereignis zur Zeit des zweiten Weltkrieges, das ein Tatmotiv darstellt. Doch der Autor bietet im Verlauf der Geschichte noch mehrere Tatmotive.
Andreas Wagner besitzt einen bemerkenswerten Schreibstil, sehr wortreich und ausführlich versteht er die Kunst mit Wörtern zu spielen. Er besitzt die Gabe sehr gewandt mit Worten umzugehen, fast schon poetisch klingen einige Passagen.
Die Charaktere sind ausgezeichnet ausgearbeitet, sie sprühen vor Lebendigkeit, besitzen Ecken und Kanten. Der Blick des Autor geht sehr tief, die Handlungen seiner Protagonisten sind dadurch nachvollziehbar dargestellt.

Fazit: Mich konnte der etwas andere Kriminalroman von Andreas Wagner sehr gut unterhalten. Die Beschreibung des dörflichen Lebens, die Verflechtungen, die Fastnachtssitzung, hat er sehr authentisch, humorvoll und bildreich beschrieben. Ich habe mich bei einigen Szenen köstlich amüsiert. „Winzerschuld“ kann ich absolut weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 31.10.2020

Hat mich nicht überzeugt

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Kurt-Otto Hattemer, Winzer und Hobbydetektiv, darf nun schon zum vierten Mal ermittelt.

Es ist wieder einmal der Freitag vor den Fassenacht und wie jedes Jahr herrscht der Ausnahmezustand im beschaulichen ...

Kurt-Otto Hattemer, Winzer und Hobbydetektiv, darf nun schon zum vierten Mal ermittelt.

Es ist wieder einmal der Freitag vor den Fassenacht und wie jedes Jahr herrscht der Ausnahmezustand im beschaulichen Winzerort. Es sind jene Tage, die Kurt-Otto so überhaupt nicht ausstehen kann, denn auch die sonst so gesundheitsbewusste Frau Gemahlin schlägt über die Stränge. Nicht nur das, sie verkleidet sich und auch Kurt-Otto regelmäßig, um an den diversen Fassenachtssitzung und Umzügen teilzunehmen.

Am Tag nach der großen, für ihn mehr feuchten als fröhlichen, Sitzung sucht Kurt-Otto nach seinem verloren gegangenen giftgrünen Kopfschmuck und findet im Müllcontainer eine weibliche Leiche. Hat die mit dem Verschwinden des Georg Winternheimer, seines Zeichens Großwinzer und Till der Fassenachtsitzung zu tun? Georg ist als Womanizer und Schreck aller Sitzungen bekannt, denn er übertreibt es mit dem Sarkasmus.

Meine Meinung:

Für mich ist dieser Fall der erste der bislang vierteiligen Reihe rund um Kurt-Otto Hattemer. Leider komme ich mit dieser Figur nicht so ganz klar. Möglicherweise fehlen mir die Vorgänger. Die Abneigung gegen diese Fassenachtbräuche kann ich sehr gut nachvollziehen, warum er den Detektiv zu spielt, erschließt sich mir nicht. Neugierde? Langeweile? Oder will er schlichtweg seiner dominanten Ehefrau entkommen, die ihn neben dem Faschingstreiben noch auf Diät setzt bzw. Zum „Winzer-Yoga“ mitschleppt?

Sehr einfühlsam ist die Lebensgeschichte der Eleonore eingeflochten, die 1944 in Hadamar ermordet worden ist und deren gewaltsamer Tod, in der Gegenwart eine Rolle spielt.
Interessant sind auch die Beschreibungen der Winzerarbeit. Hier merkt der Leser, dass der Autor vom Fach ist, während die eigentliche Krimi-Handlung sowie die polizeilichen Ermittlungen eher ein Schattendasein führen.


Fazit:

Mir sind die vielen Details rund um die Fassenacht, die am Mord unbeteiligten Dorfbewohner und Kurt-Ottos Eheleben ein wenig zu ausführlich geraten. Ich hätte mir mehr Krimi gewünscht. Leider kann ich hier nur 3 Sterne vergeben.