Cover-Bild Kreuzweg der Raben
Band 6 der Reihe "The Witcher"
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 02.09.2025
  • ISBN: 9783423285117
Andrzej Sapkowski

Kreuzweg der Raben

Roman – The Witcher 6 (Das Prequel) | Der neue Teil der Witcher-Saga: Wie alles begann ...
Erik Simon (Übersetzer)

Das größte Fantasy-Epos unserer Zeit!

Nach den harten Jahren der Ausbildung macht der junge Geralt seine ersten Schritte als Hexer und muss sich schon bald tödlichen Gefahren stellen. Im Land Kaedwen beginnt sein Weg, doch Geralt ist nicht allein. Ihm zur Seite steht sein Mentor Preston Holt, der Geralt vor dem Tod rettet – aber dann zum Geächteten wird.

Wenn das Unheil naht, ist es Zeit, den Hexer zu rufen

Bewaffnet mit zwei Runenschwertern kämpft Geralt fortan im Zeichen des Kodex, für das ungeschriebene Gesetz der Hexer. Gegen die Brut der Ungeheuer, vor denen die Menschheit erzittert. …

Auf dieser Saga basiert die erfolgreiche netflix-Serie 

Die schöne, geheimnisvolle Zauberin Vrai Natteraven scheint seine wichtigste Verbündete zu werden, doch die Intrigen, in die sie verwickelt ist, holen auch Geralt ein. Schwer verwundet, muss er sich dem Bösen stellen.

Der Großmeister der Fantasy kehrt zurück in die Jugendjahre von Geralt

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2025

Der junge Geralt

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Gerade erst hat der junge Geralt von Riva seine Ausbildung als Hexer abgeschlossen. Aus diesem Grunde verlässt er Kaer Morhen, um seine eigenen Wege zu gehen. Als Geralt sich selbst in eine gefährliche ...

Gerade erst hat der junge Geralt von Riva seine Ausbildung als Hexer abgeschlossen. Aus diesem Grunde verlässt er Kaer Morhen, um seine eigenen Wege zu gehen. Als Geralt sich selbst in eine gefährliche Situation bringt, begegnet er Preston Holt der ihm zu Hilfe kommt. Holt bietet Geralt an, sein Mentor zu werden und Geralt nimmt an. Von Holt lernt er nicht nur zu kämpfen, sondern auch mehr über die Monster, auch von den menschlichen.
Kreuzweg der Raben ist das Prequel aus dem Witcher Universum, in dem wir ganz viel über den jungen Geralt von Riva erfahren und mit dem man einige Lücken im bereits vorhandenen Wissen schließen kann. Es ist aber auch tatsächlich nicht notwendig, die Saga zu kennen, da dieses Buch einfach die Vorgeschichte erzählt.
Der Stil Sapkowskis ist hier natürlich absolut erkennbar, fesselnd, lebendig, aber auch mit ein wenig Humor. Die Atmosphäre ist nach wie vor eher düster, mittelalterlich angehaucht, voller Gefahren und Monster jeder Art. In diesem Sinne bleibt der Autor sich absolut treu.
Spannend ist, dass wir hier mehr über Geralts Vergangenheit erfahren, gerade auch, was den Hexenzirkel betrifft oder über Kaer Morhen. Damit schließt der Autor die ein oder andere Lücke.
Was hier definitiv anders ist, ist das Tempo, denn hier wird auf langwierige Charakterentwicklungen oder Weltenaufbau eher verzichtet. Stattdessen gibt es hier Episoden, die aus diversen Aufgaben etc. bestehen und jede davon dient, den späteren Charakter des Geralt von Riva kennenzulernen und zu verstehen. Was mich allerdings ein wenig an den einzelnen Episoden gestört hat, ist, dass ihnen ein wenig der Fluss in der Handlung fehlen, es wirkt eher zusammengesetzt, was ein bisschen schade ist, aber vielleicht auch so gewollt.
Geralt muss hier definitiv lernen, dass das Leben nicht einfach nur gut oder böse, schwarz oder weiß ist. Er wird hier als sehr idealistischer Mann dargestellt, doch hier wird er lernen müssen, wie er mit Enttäuschungen und Verrat umgehen muss. Das erklärt durchaus den späteren Geralt.
Mein Fazit: Für Fans der Witcher Reihe eine gute Ergänzung, da man einfach ganz viel erfährt, wie Geralt zu dem geworden ist, der er später ist. Für Einsteiger ebenfalls perfekt, da man gleich Grundlagen hat, auf die die spätere Reihe aufbaut. Mir hat es gefallen und ich kann es empfehlen.

Veröffentlicht am 22.10.2025

Raben, Runen und richtig viel Rambazamba

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Es riecht nach kaltem Stahl, altem Blut und nassem Leder – und mittendrin steht er: Geralt, der wohl wortkargste Charmebolzen, den die Fantasy je gesehen hat. Sapkowski hat es mal wieder geschafft, mich ...

Es riecht nach kaltem Stahl, altem Blut und nassem Leder – und mittendrin steht er: Geralt, der wohl wortkargste Charmebolzen, den die Fantasy je gesehen hat. Sapkowski hat es mal wieder geschafft, mich in seine düster-verrückte Welt zu saugen. Und das, obwohl der Anfang eher nach „Hexer-Bootcamp“ klingt. Junge Hexer, harter Drill, ein Mentor mit mehr Geheimnissen als ein dunkler Magierturm – und schon ist man drin im Sumpf aus Monstern, Intrigen und Schwertgeklirre.

Was mir besonders gefällt: Dieser Band kratzt an Geralts Ursprüngen, ohne zu sehr in Selbstmitleid oder Heldentum zu verfallen. Stattdessen gibt’s deftige Sprüche, absurde Situationen und die Art von Magie, die nicht glitzert, sondern beißt. Preston Holt ist ein Mentor, den man gleichzeitig umarmen und erschlagen möchte, und Vrai Natteraven? Eine Mischung aus Schachspielerin, Sirene und wandelnder Katastrophe.

Sapkowski schreibt wie ein alter Hexer mit zu viel Met im Blut – lakonisch, bissig, mit einem Augenzwinkern. Es gibt Absätze, bei denen ich lachen musste, während gleichzeitig jemand den Kopf verliert (im wahrsten Sinne). Aber zwischen all dem Blut und Chaos steckt eben auch Philosophie: Was bedeutet es, ein Monster zu sein – oder das Monster zu jagen?

Kleine Schwäche: Einige Kapitel wirken etwas zerhackt, als hätte der Autor selbst mitten im Kampf kurz eine Pause gebraucht. Doch unterm Strich ist das wieder feinster Witcher-Stoff – roh, rau, mit Herz und Hieb. Der Großmeister zeigt, dass er’s noch draufhat, auch wenn die Serie dagegen plötzlich ziemlich blass wirkt.

Ein düsteres, dreckiges Vergnügen, das nach Metall schmeckt und nach mehr schreit.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Spannende Rückkehr ins Witcher-Universum

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Geralt von Riva hat erst kürzlich seine Ausbildung zum Hexer in der Festung Kaer Morhen abgeschlossen und ist ins Land Kaedwen gereist, um dort nach Arbeit zu suchen. Schon bald endet er beinahe am Strick, ...

Geralt von Riva hat erst kürzlich seine Ausbildung zum Hexer in der Festung Kaer Morhen abgeschlossen und ist ins Land Kaedwen gereist, um dort nach Arbeit zu suchen. Schon bald endet er beinahe am Strick, nachdem er einen Räuber getötet hat, der ein Bauernmädchen schänden wollte. Doch er erhält unverhofft Hilfe und lernt so seinen neuen Mentor kennen, den Hexer Preston Holt, von dem er erstaunlicherweise nie zuvor gehört hat. Von ihm lernt er eine neue Art zu kämpfen und erfährt von Vorfällen aus der Vergangenheit der Hexer, die ihm bislang verschwiegen wurden. Er kommt nicht nur Monstern auf die Spur, sondern auch Menschen, die schon lange nichts Gutes mehr im Sinn haben.

Mit „Der Kreuzweg der Raben“ kehrt Andrzej Sapkowski noch einmal ins Witcher-Universum zurück und präsentiert seinen Leser:innen einen jungen, unerfahrenen Geralt von Riva. Er steckt voller Tatendrang, ist aber noch sehr impulsiv und wenig kampferfahren. Damit bringt er sich in Schwierigkeiten, doch zum Glück gibt es auch ihm wohlgesonnene Charaktere, die ihm helfen und von denen er lernen kann.

Eine Weile wirkt das Buch wie eine lose Aneinanderreihung von Aufträgen und die Kapitel lesen sich wie Kurzgeschichten. Erst mit der Zeit kristallisiert sich ein übergreifender Handlungsbogen heraus, in dem Intrigen, Machtspiele und moralische Entscheidungen im Vordergrund stehen. Wer die Reihe rund um den Witcher bereits kennt, der freut sich über neue Informationen zu den Ursprüngen der Hexer und eine Begegnung mit Nenneke. Aber auch ohne Vorkenntnisse findet man hier ein lesenswertes Abenteuer vor. „Der Kreuzweg der Raben“ ist spannend, intensiv und fesselnd erzählt. Ein Muss für Witcher-Fans und ein idealer Einstieg für alle, die Geralt noch nicht kennen und ganz von vorn beginnen möchten.

Veröffentlicht am 14.09.2025

Wie alles begann

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Wie alles begann

Der Kreuzweg ist Teil sechs, doch eigentlich ist es der Beginn der Reihe.
Wir lernen den jüngeren Geralt kennen und seine ersten Schritte als Hexer.

Ich liebe alles rund um den Witcher ...

Wie alles begann

Der Kreuzweg ist Teil sechs, doch eigentlich ist es der Beginn der Reihe.
Wir lernen den jüngeren Geralt kennen und seine ersten Schritte als Hexer.

Ich liebe alles rund um den Witcher und so war es natürlich klar, dass ich auch dieses Buch lesen will.

Man wird sofort in die Geschichte geschmissen und ich habe mich direkt wieder wohl gefühlt, in diese Welt einzutauchen. Natürlich ist es erstmal ungewohnt, da ja viele Protagonisten, die man so lang begleitet hat, hier noch nicht auftauchen. Es ist anders, aber dennoch gut. Jedoch hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, eine Reihe von kurzen Abenteuern aneinandergereiht zu lesen. Die kleine Rahmenhandlung rund um Holt war zwar da, aber sonst waren es - eher wie im Spiel - verschiedene Aufgaben, die gelöst werden mussten.

Daher könnte ich mir vorstellen, dass wenn man dieses zuerst liest, die anderen Bücher nicht unbedingt lesen möchte. Die Tiefe und das Besondere der anderen Bücher fehlt leider etwas.

Das Buch an sich sieht wunderschön aus. Das Rot und auch die Beschichtung auf dem Umschlag sind wirklich gut gelungen. Ich finde es allerdings schade, dass das Design der Bücher nicht fortgeführt wurde. Warum Hardcover, wenn doch alle anderen Teile im Taschenbuch erschienen sind?

Alles in allem ein gutes Buch für Leute, die schon im Universum rund um den Witcher sind. Allen, die neu beginnen wollen, empfehle ich, mit “Der letzte Wunsch: Die jungen Jahre des Witchers” zu beginnen.

ISBN: 978-3423285117
Autor: Andrzej Sapkowski
Verlag: dtv
Veröffentlicht. 02.09.25
Umfang: 352 Seiten

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