Cover-Bild Das Weinen der Kinder
(12)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 20.06.2019
  • ISBN: 9783748555292
Arne M. Boehler

Das Weinen der Kinder

Thriller
Die Kunstexpertin Anke Neuhaus hat eigentlich genug Probleme: eine heftig pubertierende Tochter, einen Exmann, der ihr Knüppel zwischen die Beine schmeißt, und einen wehleidigen, ausbeuterischen Boss. Für den soll die überzeugte Großstadtbewohnerin mitten ins Nirgendwo ziehen, um sein Museum für moderne Kunst vor dem Ruin zu retten.
Um Anke zu helfen, bietet der bekannte Maler Niels Sörensen ihr Bilder zum Verkauf an, deren Herkunft er selbst nicht genau zu kennen scheint.
Als Anke die Porträts von weinenden Kindern tatsächlich ausstellt, beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens: Offenbar hat jemand etwas gegen die Gemälde, und dieser Jemand schreckt selbst vor dem Äußersten nicht zurück. Mord.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2020

Gänsehaut pur

0

Zunächst einmal zum Buchcover. Das sehr schlicht daher kommt, was ich aber keinesfalls negativ meine. Denn genau diese Schlichtheit ist es, die mich meist fesselt.

Und was soll ich sagen, ich war begeistert ...

Zunächst einmal zum Buchcover. Das sehr schlicht daher kommt, was ich aber keinesfalls negativ meine. Denn genau diese Schlichtheit ist es, die mich meist fesselt.

Und was soll ich sagen, ich war begeistert von diesem Thriller 😍
Und Arne M. Boehler ,dieses Buch ist echt der erste Thriller, den du geschrieben hast?
Das kann ich ja fast nicht glauben 😏

Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen und ich war schon nach dem ersten Kapitel gefesselt von der Story.

Das Weinen der Kinder von Arne M. Boehler ist ein grandioser Debüt-Thriller, den ich nicht mehr aus den Händen legen konnte. Die Geheimnisse der Protas zu Tage zu befördern und dem brutalen Mörder auf die Spur zukommen und Arne hat es geschafft mich mit einigen Wendungen und vor allem mit einen Ende zu überraschen mit dem ich niemals gerechnet hätte.
Aber genug meiner Lobeshymne... ihr müsst dieses Buch lesen !!!

Ein perfekter Thriller, der mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken gejagt hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2019

Lesenswert!

1

Das Weinen der Kinder

von

Arne M. Boehler


Klappentext:

Die Kunstexpertin Anke Neuhaus hat eigentlich genug Probleme:
eine heftig pubertierende Tochter, einen Exmann, der ihr Knüppel zwischen die ...

Das Weinen der Kinder

von

Arne M. Boehler


Klappentext:

Die Kunstexpertin Anke Neuhaus hat eigentlich genug Probleme:
eine heftig pubertierende Tochter, einen Exmann, der ihr Knüppel zwischen die Beine schmeißt, und einen wehleidigen, ausbeuterischen Boss.
Für den soll die überzeugte Großstadtbewohnerin mitten ins Nirgendwo ziehen, um sein Museum für moderne Kunst vor dem Ruin zu retten.
Um Anke zu helfen, bietet der bekannte Maler Niels Sörensen ihr Bilder zum Verkauf an, deren Herkunft er selbst nicht genau zu kennen scheint.
Als Anke die Porträts von weinenden Kindern tatsächlich ausstellt, beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens:
Offenbar hat jemand etwas gegen die Gemälde, und dieser Jemand schreckt selbst vor dem Äußersten nicht zurück. Mord.



Cover:

Das Cover finde ich sehr ansprechend und sehr gelungen.
Ich mag es immer, wenn man ein paar Elemente der Geschichte im Cover wiederfindet.



Rezension:

In diesem Werk wird man gleich zu Anfang mitten ins Geschehen geworfen, indem man als Leser einem Mord beiwohnt, der wohl die falsche Person trifft.
Aufgrund dieser Leseprobe hatte ich mich dazu entschlossen, es zu lesen und das war eine gute Entscheidung.

Die Story ist im Kunstmilieu angesiedelt, was ich als "mal ein erfrischend anderes Setting", empfand. Der Aufbau der Geschichte hat es mir schon sehr angetan. Nichts ist, wie es anfangs scheint und irgendwie hängt doch alles zusammen.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig und jeder einzelne hat seine kleinen bis großen Geheimnisse, was sie aber alle sehr authentisch macht.
Allen voran Protagonistin Anke Neuhaus.
Endlich mal eine Protagonistin, der man nicht permanent ein nasses Handtuch ins Gesicht schlagen möchte, um ihr ihre Weinerlichkeit und dummen Aktionen bzw. Reaktionen auszutreiben.
Nein, hier haben wir eine Frau die zwar viele Probleme hat, sowohl privater als auch beruflicher Natur, sich aber ihren Problemen stellt und eben nicht immer nur rumheult und auf jemanden wartet, der ihr alles aus der Hand nimmt und die Sache regelt. Natürlich strauchelt sie dann und wann und weiß manchmal auch nicht sofort weiter, doch gerade das machte den Charakter für mich glaubhaft und liebenswert.
Wigland war auch eine sehr sympathische und zeitweise tragische Figur, die aber auch die Kurve kriegt und zeigt das er ein erfahrener Ermittler ist.
Die Charaktere sind allesamt liebevoll ausgearbeitet und in ihren Handlungen nachvollziehbar. Abgesehen von Charlie, die fand ich nervig, naiv, nicht besonders helle und karrieregeil, aber das sollte sie ja wohl auch sein. Ich glaube, ich mochte sie nur einfach deswegen nicht.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und daher angenehm zu lesen.
Der Erzählstil ist packend, die Wendungen in dem Fall sind nachvollziehbar und steigern die Spannung bis zum Schluss, wo es dann zum großen Showdown kommt.
Mir persönlich war er ein klein wenig zu dick aufgetragen, aber damit kann ich dennoch gut leben.

Mir hat auch sehr gut gefallen, dass es nicht zu diesen allseits beliebten Happy Ends kommt. Nachdem alle Gefahren beseitigt und alle gerettet wurden, bekommt der Mann die Frau, die Frau den Mann … nö … nix dergeichen. Alle gehen einfach nach Hause und leben ihr Leben. Großartig!




Fazit:

Seit langer Zeit mal wieder ein Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte.
Und das bei einem Debüt-Roman.
Ganz große Klasse und eine Kompliment an den Autor.



Empfehlung:

Kann ich bedenkenlos allen Thriller- und Krimi-Fans weiterempfehlen.



Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 21.07.2019

Spannend

0

Der Thriller spielt in der Kunstszene. Ein besonderes Bild ist so dramatisch und auch realistisch gemalt, dass man es am liebsten gar nicht ansehen möchte. Dennoch fasziniert es und es scheint eine besondere ...

Der Thriller spielt in der Kunstszene. Ein besonderes Bild ist so dramatisch und auch realistisch gemalt, dass man es am liebsten gar nicht ansehen möchte. Dennoch fasziniert es und es scheint eine besondere Macht zu haben, denn bei jedem, der mit ihm in Kontakt gerät, verändert sich das Leben schmerzhaft. Ich fand die Idee zu dem Thriller sehr erfrischend und besonders. Die Figuren waren undurchsichtig und mysteriös, aber auch interessant. Der Schreibstil war angenehm und flüssig und auch das Cover passte sehr gut. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 03.08.2019

Gut durchdachte Krimihandlung

0

Das Buch beginnt mit dem Mord an Yvonne von Laatz, die in Süddeutschland am Aufbau einer Galerie beteiligt ist. Man erfährt sofort, dass der Täter meint, sich geirrt zu haben. Diese Frau hatte er nicht ...

Das Buch beginnt mit dem Mord an Yvonne von Laatz, die in Süddeutschland am Aufbau einer Galerie beteiligt ist. Man erfährt sofort, dass der Täter meint, sich geirrt zu haben. Diese Frau hatte er nicht als Yvonne in Erinnerung.

Der Geldgeber bittet nun Anke Neuhaus sich um die neue Galerie in München zu kümmern. Eigentlich sollte sein Assistent Zachy schon längst die ersten Ausstellungen planen, aber es sieht so aus, als ob er seine Arbeit nicht ernst genommen hat. Gegen den Widerstand ihrer Kinder zieht Anke nach München und hat schnell einen Plan, die Galerie doch noch erfolgreich zu eröffnen. Ein alter Freund und seine Bilderserie „Das Weinen der Kinder“ sollen dabei helfen. Doch plötzlich werden die Bilder geraubt!

Ganz behutsam tauchen neue Figuren auf, so tritt Kommissar Wiegland nicht durch seine Arbeit bei der Polizei, sondern als Teilnehmer in Ankes Therapiegruppe auf.
Am Ende gibt es viele Überraschungen, jede Person spielt eine Rolle und hat seine persönlichen Gründe. Die Figuren sind sehr facettenreich, der Autor bemüht sich nicht nur an der Oberfläche zu bleiben. Jeder hat kleine Geheimnisse und Probleme, niemand ist perfekt.
Für mich hatte die Hauptfigur Anke allerdings zu viele Macken, hier hätte man eine stärkere (oder verantwortungsvollere?) Frau erschaffen sollen.

Der Aufbau des Krimis ist wirklich gut und der Spannungsbogen bis zum Ende vorhanden. Obwohl der Mord am Anfang steht, nimmt die Geschichte erst danach Fahrt auf und hat mich dann bis zur letzten Seite gefesselt.

Dieses Buch ist das Debüt des Autors und ich hoffe sehr, noch mehr von Kommissar Wiegland zu lesen.

Veröffentlicht am 08.11.2019

Spannend, packend, überraschend

0

Dieser Psychothriller steckt voller Überraschungen und Wendungen und liefert am Ende einen Täter, den man niemals hätte erraten können.

Das Buch beginnt mit einem Treffen zwischen einem Mann und einer ...

Dieser Psychothriller steckt voller Überraschungen und Wendungen und liefert am Ende einen Täter, den man niemals hätte erraten können.

Das Buch beginnt mit einem Treffen zwischen einem Mann und einer Frau. Schnell wird klar, der Mann will die Frau töten – aus Rache. Doch hat er wirklich die richtige erwischt?
Im Folgenden lernen wir dann zunächst Anke und ihre Lebensumstände kennen. Dabei begleiten wir sie bis zu dem Punkt an dem sie von der Stadt aufs Land zieht, um die Eröffnung des Museums zu retten. Wie der Klappentext schon verrät, gelingt ihr das nur durch die Bilder von Niels Sörensen, Bilder von weinenden Kindern.
Doch schon bevor die Bilder ausgestellt werden, geschehen einige komische Dinge. Der Autor erzählt vieles parallel, sodass man sich als Leser immer fragen muss, was wie in Zusammenhang steht. Dabei ist vieles am Ende unbedeutend, doch während dem Lesen scheint jede Kleinigkeit wichtig und genau das macht den Reiz des Buches für mich aus. Es gibt sehr viele Akteure, von jedem erfährt man ein bisschen was. Was man damit anfangen soll, tja, das überlässt Böhler dem Leser. So kommt es, dass man alles und jeden bis ins kleinste Detail analysiert. Man malt sich alle nur erdenklichen Möglichkeiten aus, will unbedingt herausfinden was es mit den Bildern und den damit in Zusammenhang stehenden Geschehnissen auf sich hat, nur um am Ende zu erfahren, dass man komplett falsch lag. Der Autor legt eine Menge falsche Fährten und ich bin wohl auf so gut wie jede reingefallen, was bei mir eigentlich eher selten passiert. Dass er das geschafft hat, sagt also schon einiges aus.
Mit seinen knackigen 350 Seiten, habe ich das Buch trotz wenig Zeit extrem schnell verschlungen. Man muss einfach wissen was hinter den Bildern steckt.
Ein absolut gelungenes Debüt, ich bin gespannt was noch kommt!