Cover-Bild Das Dorf

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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 18.12.2014
  • ISBN: 9783596198344
Arno Strobel

Das Dorf

Psychothriller
DU WILLST DEM MENSCHEN HELFEN, den du am meisten liebst. Doch der Ort, an den dich deine Suche führt, ist anders als alles, was du kennst. WILLKOMMEN IM DORF OHNE WIEDERKEHR …

Der neue Bestseller von Erfolgsautor Arno Strobel

Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2020

Das Dorf von Arno Strobel

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Durch eine Onlinelesung von Arno Stobel, bin ich auf Das Dorf aufmerksam geworden. Und obwohl ich schon ein Buch von Arno Strobel gelesen habe, ist er irgendwie so ein bisschen an mir vorbei gegangen.

Zwei ...

Durch eine Onlinelesung von Arno Stobel, bin ich auf Das Dorf aufmerksam geworden. Und obwohl ich schon ein Buch von Arno Strobel gelesen habe, ist er irgendwie so ein bisschen an mir vorbei gegangen.

Zwei Monate ist es her, dass Anna Bastian verlassen hat, als er einen Anruf von ihr bekommt. Mit Todesangst in der Stimme bittet sie Bastian um Hilfe, sie würde in einem Dorf festgehalten und jemand möchte sie umbringen. Bastian zögert nicht lange und macht sich auf um nach Anna zu suchen, seine Suche, führt ihn in ein Dorf, in dem er alles andere als Willkommen zu sein scheint...

Das Dorf hat mich voll und ganz überzeugt. Spannend, von der ersten bis zur letzten Seite, die ganze Atmosphäre hat mich so gefangen genommen, dass ich Mühe hatte das Buch zur Seite zu legen. Ich hab jeder freien Sekunde entgegen gefiebert, in der ich noch eine Seite lesen konnte.

Arno Strobel schafft es, auf einem schmalen Grad zwischen surrealität und Wirklichkeit zu wandert, ich liebe es, wenn ich richtig schön miträtseln kann und dann während des Lesens auch immer wieder auf eine falsche Fährte geführt werde. Und das Ende hatte es dann so richtig in sich, das ganze Ausmaß, hätte ich so nie erwartet und damit war ich dann vollends überrascht.

Ein für mich unglaublich gutes Buch, ich freue mich schon auf den nächsten Strobel, den ich bald lesen werde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2020

Spannend - aber am Ende überzogen

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Spannend, aber am Ende überzogen

Zitat: „Du wirst jetzt dem Schmerz übergeben. Du wirst Leid erfahren, wie es kaum ein Mensch je ertragen hat.“

Vier Wochen lang waren Anna und der Journalist Bastian ...

Spannend, aber am Ende überzogen

Zitat: „Du wirst jetzt dem Schmerz übergeben. Du wirst Leid erfahren, wie es kaum ein Mensch je ertragen hat.“

Vier Wochen lang waren Anna und der Journalist Bastian Thanner ein glückliches Paar. Doch von einem Moment auf den anderen war alles vorbei. Anna packte ihre Koffer und ging. Jetzt, zwei Monate später, meldet sich Anna unverhofft bei Bastian. Kurz und gepresst ist ihre Stimme am Telefon und Bastian erhält nur wenige Informationen. Ist Anna verschleppt worden und in Gefahr? Bastian spürt ihre Todesangst und hat nur ein Ziel, Anna zu helfen. Sofort informiert er die Polizei, die zwar an seinen Angaben zweifelt, aber diese dennoch überprüft. Ohne Erfolg!
Bastian fühlt sich nicht ernst genommen und macht sich nun selbst mit seinem Freund Safi auf, um Anna zu suchen. Das Dorf Frundow hatte sie am Telefon erwähnt. Bereits bei ihrer Ankunft im Dorf ahnen Bastian und Safi, dass hier etwas Merkwürdiges vor sich geht. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. Das Dorf wirkt alt und verlassen. Die wenigen Bewohner, die sich blicken lassen, wirken abweisend. Was stimmt hier nicht? Wird es Bastian und Safi gelingen, Anna zu finden und dem Rätsel des Dorfes auf die Spur zu kommen?

Klappentext:
Ein Anruf. Sie hat Todesangst. Das spürst du genau. Sie braucht deine Hilfe. Du würdest alles für sie tun. Du versprichst, ihr zu helfen. Aber du weiß nicht, auf was du dich einlässt. Und du wirst es bereuen. Soviel ist sicher. Bastian Thanner strandet in einem abgelegenen Dorf, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Zu Recht…

Mein persönliches Fazit:
Teils spannend, teils gruselig und äußerst brutal. Der Schreibstil von Arno Strobel ist wie gewohnt flüssig und der Plot vielversprechend. Unglaublich gut gelungen ist dem Autor die bildhafte Beschreibung des Dorfes. Leider wirken die Charaktere der Story eher blass und oberflächlich. Wer schon mehrere Bücher von Arno Strobel gelesen hat, der wird ab einer bestimmten Stelle der Geschichte ahnen, welchen Verlauf sie nehmen wird. Die Auflösung der Story wirkt in meinen Augen sehr konstruiert und überzogen. Ein eher durchwachsener Psychothriller, der mich am Ende nicht überzeugen konnte. Für mich persönlich das schwächste Buch, welches ich bisher von Arno Strobel gelesen habe.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.08.2019

Guter Psychothriller mit viel Wahnsinn und Okkult

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Ich wusste es, Leute aus Dörfern sind allesamt seltsam! Zu blöd, dass ich selbst in einem lebe...
Wenigstens kann ich sagen, dass hier keine okkulten Messen abgehalten werden, bei denen die Opfer grausame ...

Ich wusste es, Leute aus Dörfern sind allesamt seltsam! Zu blöd, dass ich selbst in einem lebe...
Wenigstens kann ich sagen, dass hier keine okkulten Messen abgehalten werden, bei denen die Opfer grausame Qualen durchleben (hoffe ich zumindest), wie es im Psychothriller “Das Dorf” von Arno Strobel der Fall ist. Das Buch wurde 2015 unter dem Fischer-Taschenbuch Verlag veröffentlicht und ist darum bestrebt den Leser schon ab Seite 1 ein ungutes Gefühl zu geben.

Im Mittelpunkt des Romans steht der Journalist Bastian Thanner, der in seiner Kindheit zum Vollwaisen wurde, als seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Eines Vormittags bekommt er einen Anruf von einer unterdrückten Nummer. Schnell stellt er fest, dass am anderen Ende des Apparats seine Ex-Freundin Anna ist, die bitterlich um Hilfe schreit. Der einzige Hinweis auf ihren Aufenthalt, den sie hinterlässt, ist das Dorf Frundow. Bastian reagiert sofort und macht sich mit seinen besten Freund Safi auf zum besagten Ort. Dort erwartet ihn, aber so einiges, was er sich niemals hätte vorstellen können. Zerstochene Reifen und das Verschwinden von Safi sind bloß der Anfang eines unheimlichen Teufelskreises...

Die Story kam ziemlich schnell in Fahrt, da man von Beginn an mit mysteriösen Charakteren und Vorfällen konfrontiert wurde und somit die Spannung stark nach oben stieg. Zwischendurch bekommt man es immer wieder mit sogenannten “Entwürfen” zu tun, die Aufzeichnungen über das Leben im Dorf enthalten und enorm zur unheimlichen Atmosphäre beisteuern. Außerdem ist es äußerst interessant mit anzusehen wie Bastian dem Wahnsinn immer näher rückt und man als Leser selbst immer wieder mit der Frage beschäftigt ist, ob etwas der Realität oder Einbildung entspricht. Gegen Ende hatte ich zwar das Gefühl, dass die ganze Geschichte voraussehbarer wird, allerdings wäre Arno Strobel nicht Arno Strobel, wenn er dieses Problem nicht lösen könnte. Also macht euch auf was gefasst!

Bei den Charakteren ist mir Safi augenblicklich ans Herz gewachsen! Er hat nämlich einen Zahlentick und eine damit verbundene Zwangsstörung, die ihn unverkennbar machen und gerade zu Beginn des Thrillers mich ermuntert hat weiterzulesen. Bastian war mir um ehrlich zu sein ein wenig oberflächlich und sogar unsympathisch. Ich hatte ein paar Mal das Verlangen ihn ins Gesicht zu boxen, wenn er sich undankbar gegenüber Mia (die Frau, die ihn bei sich wohnen lässt) verhielt oder allgemein unüberlegte Aktionen startete. Aber heyyy.... er ist schließlich auch in einem Dorf gefangen, wo jeder ein bisschen am Rad dreht. Auf der anderen Seite, fand ich seine charakterliche Entwicklung interessant dargestellt, die zum Schluss wieder Mitleid bei mir, ihm gegenüber erzeugte.

Über den Schreibstil lässt sich nicht meckern. Flüssig, stimmig und zum Charakter von Bastian angepasst. Ganz besonders hat mir der metaphorische Stil gefallen, der besonders dann verstärkt aufkam als Bastian immer weniger in die Realität vertraute und sich allmähich dem Wahnsinn hingab.

Fazit

Storytechnisch hat der Roman viel zu bieten und schafft es auch in Sachen Atmosphäre zu überzeugen, allerdings hat man auf charakterlicher Seite das Gefühl, dass irgendetwas fühlt, was den Lesespaß aber nur gering beeinflusst. Alle Psychothriller-Fans, die auf eine nicht zu enden wollende Höllenfahrt Lust haben und dazu auf das Klischee gruselige Dorfbewohner stehen, sollten diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben!

LG Sophie

Veröffentlicht am 23.04.2019

Das Dorf

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Bastian erhält einen Anruf von seiner Ex-Freundin Anna. Sie fleht ihn um Hilfe an. Sie sei verschleppt worden und habe Todesangst. Er müsse ihr Helfen sonst werde sie sterben.

Sie kann Bastian noch sagen ...

Bastian erhält einen Anruf von seiner Ex-Freundin Anna. Sie fleht ihn um Hilfe an. Sie sei verschleppt worden und habe Todesangst. Er müsse ihr Helfen sonst werde sie sterben.

Sie kann Bastian noch sagen ich welchem Dorf sie gefangen gehalten wird, mehr erfährt Bastian dann nicht mehr.

Er wendet sich direkt an die Polizei, doch die unternimmt nicht wirklich viel, vielmehr glauben sie Bastian nicht so recht.




Damit will er sich nicht Zufrieden geben, Anna war seine große Liebe, auch wenn sie die Beziehungen beendet hat, so muss er sie finden und retten.

Er bittet seinen Freund Safi um Hilfe und die beiden machen sich auf den Weg nach Frundow, um dort auf eigene Faust nach Anna zu suchen.

Doch schnell wird Bastian klar, das dies der größte Fehler seines Lebens war.




Der Beginn und der Einstig ins Buch waren extrem vielversprechend. Ich raste nur so durch die Seiten. Die Geschichte scheint ein excellenter Psychothriller zu sein.

Leider nimmt dieser Eindruck ab der Hälfte rasant ab. Die Geschichte zieht sich sehr in die Länge, alles wird sehr verwirrend und ist nicht mehr spannend.

Zum Schluss hofft man auf ein Ende.

Dies ist jedoch sehr enttäuschend, da es für mich vorhersehr war.




Fazit: Beginnt sehr stark, und endet leider sehr schwach.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Ein unheimliches Dorf

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Alles beginnt mit dem Anruf von Anna. Bastians Exfreunden ist in Todesangst. Nachdem er das Gefühl hat ihr helfen zu müssen, macht er sich auf und sucht sie. Sein Freund Safi ist auch dabei. Doch in dem ...

Alles beginnt mit dem Anruf von Anna. Bastians Exfreunden ist in Todesangst. Nachdem er das Gefühl hat ihr helfen zu müssen, macht er sich auf und sucht sie. Sein Freund Safi ist auch dabei. Doch in dem Dorf stimmt etwas nicht. Bald ist Safi verschwunden und Bastian zweifelt an seinem Verstand.

Die Geschichte ist schon spannend und man fiebert mit, was passiert. Aber ab der Mitte zweifelt man wirklich daran, dass der Autor da noch die Kurve bekommt das Ganze logisch zu beenden. Und das ist dann auch das große Manko des Buches. Irgendwie ist das Ende schon schlüssig, aber zufrieden lässt es mich nicht zurück. Aber so ging es mir bis jetzt bei allen Büchern des Autors.

Ich finde gut nachvollziehbar, wie Bastian alles wahrnimmt. Man zweifelt als Leser auch immer mehr daran was wahr und unwahr ist. Das macht die Spannung in dem Buch aus, die Entwicklung von Bastian zu verfolgen.