Cover-Bild Vorstandssitzung im Paradies
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 26.07.2024
  • ISBN: 9783404193462
Arto Paasilinna

Vorstandssitzung im Paradies

Roman
Regine Pirschel (Übersetzer)

Von finnischen Waldarbeitern, schwedischen Hebammen und einer Schnapsbrennerei auf einer Pazifik-Insel ... Ein von der UN gechartetes Flugzeug verunglückt über dem Stillen Ozean. Die Passagiere können sich retten und aus dem Flugzeugrumpf jede Menge kupferner Verhütungsspiralen und einiges andere Notwendige wie Äxte und Messer bergen. Weit und breit ist keine Rettung in Sicht, und die illustre Truppe muss sich zusammenraufen. Ein Jahr vergeht, bis ein fantasievoller SOS-Plan realisiert werden kann ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2025

Geheimtipp

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Vorstandssitzung im Paradies von Arto Paasilinna aus dem #lübbeverlag
🛖
Herrlich! Gestern Abend angefangen. Heute Abend beendet.
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Diese Geschichte habe ich unheimlich gerne gelesen.
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Und dieses Buch ...

Vorstandssitzung im Paradies von Arto Paasilinna aus dem #lübbeverlag
🛖
Herrlich! Gestern Abend angefangen. Heute Abend beendet.
.
Diese Geschichte habe ich unheimlich gerne gelesen.
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Und dieses Buch war ein absoluter Zufallsfund.
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Leben, Lieben und Streiten auf einer einsamen Insel.
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Was wäre, wenn eine Gruppe von Menschen unfreiwillig auf einer einsamen Insel stranden?
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Das ist interessant und super gut zu lesen.
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Was für ein Abenteuer und was für Erlebnisse.
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Dieses Buch ist mein Geheimtipp für euch. Ideal um Abenteuer vom Sofa aus zu erleben 😉

Veröffentlicht am 03.08.2024

Richtungswechsel ?

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Im Buch ,Vorstandssitzung im Paradies’ von Arto Paasilinna geht es um das altbekannte, vielmals klischeehaft behandelte Thema, dass ein Flugzeug über dem Meer abstürzt und die Geretteten auf einer einsamen ...

Im Buch ,Vorstandssitzung im Paradies’ von Arto Paasilinna geht es um das altbekannte, vielmals klischeehaft behandelte Thema, dass ein Flugzeug über dem Meer abstürzt und die Geretteten auf einer einsamen Insel ums Überleben kämpfen. Hier sind es vorrangig finnische Waldarbeiter und schwedische Hebammen, die sich aus dem indischen Ozean auf eine unbewohnte Insel retten,
Hinterkünftig und sarkastisch, mit klaren Worten dringt der Autor ins Innerste seiner Protagonisten ein. Er offenbart sowohl grundlegende zwischenmenschliche Bedürfnisse wie auch gesellschaftliche Abgründe. In der Wildnis wird geliebt, gelebt, gehasst wie auch in der zivilisierten Welt. Schnell treten Spannungen auf und der Wunsch nach Struktur und Regeln. Man organisiert sich den Umständen entsprechend.
In monatelanger körperlicher Schwerstarbeit wird eine Rettungsaktion vorbereitet. Sie gelingt. Doch will man überhaupt zurück vom mittlerweile gut eingeführten und behaglichen Inselsozialismus in die westliche Welt?
Die Richtung passt nicht mehr für jeden, was auch der Marsch mit dem Rettungsboot auf dem Cover genial zur Geltung bringt.
Gefesselt sowohl von der Handlung, als auch von dem klaren und treffsicheren Schreibstil, beginnt auch der Leser, sich den bohrenden Fragen Paasilinnas zu stellen.
Gesellschaftskritik, witzig und skurril verpackt, ein absolutes Muss.

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Veröffentlicht am 02.08.2024

Gehen oder bleiben?

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Nach einem Flugzeugabsturz im indonesischen Luftraum, retten sich finnische Waldarbeiter, schwedische Hebammen, die Flugzeugbesatzung und einige englische Journalisten auf eine gänzlich unbewohnten Insel. ...

Nach einem Flugzeugabsturz im indonesischen Luftraum, retten sich finnische Waldarbeiter, schwedische Hebammen, die Flugzeugbesatzung und einige englische Journalisten auf eine gänzlich unbewohnten Insel. Nach dem ersten Schock und anfänglichen Schwierigkeiten organisiert sich die Gruppe. Es ist beeindruckend wie aus den wenigen Mitteln und einigen Resten, die noch aus dem Wrack geholt wurden, später ein Kühlschrank gebaut, Schnaps gebraut wird, auch eigene Hütten und eine Bar in der Schnaps ausgeschenkt wird. Nach einigen Zwischenfällen wird eine Kommission gebildet, die das Zusammenleben vereinfachen soll. Es gibt zum Beispiel kein Privateigentum, es wird festgelegt in welcher Sprache überwiegend geredet wird und eine Sprachschule geründet, in der diese gelehrt wird. Es wird sogar ein Plan geschmiedet mit dem es eine Chance gibt die Insel zu verlassen. Es wird aber auch über die wunderschöne Natur berichtet, wie sich die Menschen wieder auf sie besinnen und fast erleichtert sind, den Zwängen und Regeln der westlichen Welt entkommen zu sein. Sie lassen sich auf die Umstände ein und lernen mit ihr statt gegen sie zu leben. Das hat mich sehr beeindruckt. Ich hatte zwischendurch völlig vergessen, dass dieses Buch eine Neuauflage ist und eigentlich schon aus den Siebzigern stammt. Das Beschriebene ist brandaktuell. Die Geschichte wird aus der Sicht eines der Journalisten erzählt. Der Schreibstil ist flüssig, einfach zu lesen. An einigen Stellen sehr skurril und sehr, sehr witzig geschrieben. Ich lese dieses Genre eigentlich weniger, war aber von der Leseprobe sehr angetan und habe es nicht bereut. Das Cover ist für mich, nun nachdem ich die Geschichte las, sehr passend. Es zeigt Menschen mitten aus der Gesellschaft, die vielleicht nicht genau wissen in welche Richtung es geht - mit dem Strom oder dagegen - und am Ende auf dieser Insel doch alle gleich sind.

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Veröffentlicht am 01.08.2024

Was brauchen wir wirklich zum Leben ?

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Nach einem Flugzeugabsturz über den indonesischen Inseln finden sich finnische Waldarbeiter, schwedische Krankenschwestern und Ärzte sowie englisches Flugpersonal an einem einsamen Strand wieder. Erzählt ...

Nach einem Flugzeugabsturz über den indonesischen Inseln finden sich finnische Waldarbeiter, schwedische Krankenschwestern und Ärzte sowie englisches Flugpersonal an einem einsamen Strand wieder. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht eines finnischen Journalisten, der die UN-Gruppe begleitet hat, in der Rückschau nach der Rettung. Der Stil ist nüchtern bis lakonisch, leicht und flüssig lesbar, mit einigen skurrilen Einfällen, wie die Gruppe sich zusammenrauft und ihr Überleben auf der Insel mit den gegebenen Mittel organisiert. Das ist manchmal amüsant und lässt staunen über die Findigkeit der Überlebenden, etwa was sie mit Kupferspiralen alles anfangen, wie sie einen Kühlschrank bauen, Salz gewinnen, Schnaps brennen und eine Riesenschneise in Form eines SOS-Zeichens in den Urwald schlagen und dann anzünden. Faszinierend auch, wie sie das soziale Miteinander gestalten. Es gibt gewählte Vorstände sowie ein Strafsystem bei allerlei Vergehen. Als die Gestrandeten nach fast einem Jahr gerettet werden, wollen einige von ihnen die Insel überhaupt nicht verlassen. Sie werden jedoch zwangsläufig von den amerikanischen Rettern nach Hause gebracht. Nur der Kapitän des Flugzeugs kommt später auf die Insel zurück um dort zu leben. Ansonsten bleibt man in losem Kontakt und arrangiert sich wiederum mit dem alten / vorigen Leben. Nachdenklich macht es, wie aktuell der 1974 geschriebene Roman mit der unterschwelligen Gesellschafts- und Sozialkritik anmutet. Der Autor läd ein zu der Frage: Was brauchen wir wirklich zum Leben ? Absolut empfehlenswert. Macht neugierig auf weitere Paasilinna-Lektüre.

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Veröffentlicht am 30.07.2024

Unterhaltsame und zeitlose Gesellschaftskritik

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Der Buchtitel und das gelungene Cover lassen schon ahnen, dass es sich hier um eine unterhaltsame Gesellschaftskritik handelt. Das Beeindruckende ist, dass das Finnische Original bereits 1974 erschienen ...

Der Buchtitel und das gelungene Cover lassen schon ahnen, dass es sich hier um eine unterhaltsame Gesellschaftskritik handelt. Das Beeindruckende ist, dass das Finnische Original bereits 1974 erschienen ist und sich das Buch ohne Abstriche lesen lässt, da es so zeitlos ist. Die Überlebenden des Flugzeugabsturzes sind aufgrund ihrer Zusammensetzung schon urkomisch, genauso wie die Ladung. Die Art und Weise, wie sich das Leben auf der Insel entwickelt und die Gemeinschaft sich formt und Regeln gibt, wird sehr fokussiert beschrieben. Zwischendurch gibt es immer wieder mal ausgesprochen komische Szenen. Der Schreibstil ist nüchtern und sachlich und wirkt tatsächlich sehr skandinavisch auf mich. Der skurril-schwarze Humor des Autors ist auf jeder Seite zu spüren und macht das Buch so unterhaltsam. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Deshalb werde ich auf jeden Fall noch mehr von diesem Autor lesen.

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