Die Schwarze Gräfin. Geheimnisse an der Eisenstraße
Roman
Ein faszinierender Gesellschaftsroman aus der Nachkriegszeit – mit scharfer Feder geschrieben.
1949, an der Eisenstraße. Magdalena lebt in ärmlichen Verhältnissen und leidet unter den Wutausbrüchen ihres trunksüchtigen Mannes. Doch nach außen hin freundlich, beherbergt sie eine dunkle Seele und weiß genau, was sie will: ein Leben voller Luxus und Unabhängigkeit wie das der gerade verstorbenen Ehefrau von Oscar Schneeberg, Erbe einer Hammerherrendynastie. Dafür würde Magdalena sogar über Leichen gehen – auch über die ihres Mannes. Gelingt es ihr, den reichen Industriellen für sich zu gewinnen und zur »Schwarzen Gräfin« aufzusteigen?
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„Die Schwarze Gräfin“ ist ein historischer Roman, der trotz seiner weniger als 300 Seiten viel Inhalt und Erzählstoff bietet. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich, was dazu beiträgt, dass man ...
„Die Schwarze Gräfin“ ist ein historischer Roman, der trotz seiner weniger als 300 Seiten viel Inhalt und Erzählstoff bietet. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich, was dazu beiträgt, dass man das Buch schnell durchliest. Das Cover passt gut zur Geschichte und zur Zeit, in der sie spielt.
Der Roman spielt in der Nachkriegszeit in einem österreichischen Dorf. Wir begleiten Magdalena, die unter ihrem Ehemann leidet. Sie möchte eigentlich ein Luxusleben führen und wäre bereit, dafür alles zu tun. Die Geschichte wird durch die wechselnden Perspektiven der Dorfbewohner und insbesondere durch die in der Ich-Form erzählten Kapitel Magdalenas lebendig und facettenreich.
Es gibt einige Überraschungen und Wendungen im Buch, die ich nicht erwartet habe.
Insgesamt hat mich „Die Schwarze Gräfin“ gut unterhalten. Es ist ein Buch, das nicht nur durch seine düstere Atmosphäre und die komplexen Charaktere besticht, sondern auch durch die gelungene Mischung aus historischem Kontext und schwarzem Humor.
Ich bin gespannt, was uns von der Autorin noch erwartet.
Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde lesen, vielen lieben Dank!
Auch hier finde ich das Cover sehr gelungen, es sprich mich sofort an ebenso wie die Gestaltung des Titels, auch der Klappentext ...
Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde lesen, vielen lieben Dank!
Auch hier finde ich das Cover sehr gelungen, es sprich mich sofort an ebenso wie die Gestaltung des Titels, auch der Klappentext ist spannend gewählt.
So war ich doch sehr neugierig auf das Innere des Buches, und ich muss sagen es hat mich nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig gestaltet so dass ich mich sofort in dem Buch zurecht gefunden habe und problemlos lesen und in die Geschichte eintauchen konnte. Was mir besonders gefallen hat waren die sehr spannend gearbeiteten Protagonisten zu einigen konnte ich eine Beziehung aufbauen und habe mich gefreut von ihnen zu lesen.
Ab und an gab es allerdings mal etwas längen, das war aber gottseidank nur von kurzer Dauer und es wurde schon bald wieder spannend so dass ich nur so durch die Seiten geschossen bin.
Gartenfee007s avatar
Gartenfee007vor ein paar Sekunden
Darum geht es (Klappentext) :
Ein faszinierender Gesellschaftsroman aus der Nachkriegszeit – mit scharfer Feder geschrieben.
1949, an der Eisenstraße. ...
Gartenfee007s avatar
Gartenfee007vor ein paar Sekunden
Darum geht es (Klappentext) :
Ein faszinierender Gesellschaftsroman aus der Nachkriegszeit – mit scharfer Feder geschrieben.
1949, an der Eisenstraße. Magdalena lebt in ärmlichen Verhältnissen und leidet unter den Wutausbrüchen ihres trunksüchtigen Mannes. Doch nach außen hin freundlich, beherbergt sie eine dunkle Seele und weiß genau, was sie will: ein Leben voller Luxus und Unabhängigkeit wie das der gerade verstorbenen Ehefrau von Oscar Schneeberg, Erbe einer Hammerherrendynastie. Dafür würde Magdalena sogar über Leichen gehen – auch über die ihres Mannes. Gelingt es ihr, den reichen Industriellen für sich zu gewinnen und zur »Schwarzen Gräfin« aufzusteigen?
Meine Meinung :
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Einziger Kritikpunkt ist, daß der Roman an manchen Stellen gerne ausführlicher hätte sein dürfen. Das Ende ist sehr schnell. Sonst hat das Buch mir gut gefallen.. Der Schreibstil war sehr flüssig und verständlich. Die Geschichte konnte man als Leser sehr gut folgen.
Magdalena war mir sympathisch und auch die anderen Personen waren gut und abwechslungsreich gewählt worden. Als Leser konnte man sich alle Charaktere sehr gut vorstellen und mit ihnen mitfühlen oder sich über diese ärgern. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und ist daher hervorragend ausgewählt worden.
„Die schwarze Gräfin“ von Astrid Miglar ist ein historischer Gesellschaftsroman, in dessen Mittelpunkt eine Frau steht, die sich auf raffinierte Art und Weise aus ärmlichen Verhältnissen hochkämpft.
Worum ...
„Die schwarze Gräfin“ von Astrid Miglar ist ein historischer Gesellschaftsroman, in dessen Mittelpunkt eine Frau steht, die sich auf raffinierte Art und Weise aus ärmlichen Verhältnissen hochkämpft.
Worum geht es?
1949. Magdalena wurde mit einem älteren, trunksüchtigen und brutalen Mann verheiratet. Sie träumt von Luxus und Unabhängigkeit. Es gelingt ihr, den Tod ihres Mannes herbeizuführen – als Unfall getarnt. Als Witwe ist sie wieder frei und nimmt den ebenfalls verwitweten Hammerherrn ins Visier …
Das Cover stellt geschickt die Verbindung her zwischen der Landschaft und der Protagonistin, von der man eine optische Vorstellung gewinnt. Das Buch erschien 2024. Die Kapitel sind kurz, ohne Orts- oder Zeitangaben. Die Handlung spielt in der Nachkriegszeit, und zwar in der sogenannten Eisenwurzen, einem in Oberösterreich gelegenen Landstrich, der bis Anfang des 20. Jahrhunderts noch geprägt war von Sensenschmieden. Die Unternehmer nannte man Hammerherren. Die Autorin recherchierte ausführlich und gibt einen guten Überblick über die Entwicklung der Produktion sowie die nötige Neuorientierung nach Kriegsende. Ich fand das sehr interessant.
Der Schreibstil ist flüssig, die Sprache der Zeit angepasst. Das Lokalkolorit kommt durch immer wieder eingestreute typisch österreichische Begriffe ebenfalls gut zum Ausdruck. Mit Liebe zum Detail beschreibt die Autorin sehr gut vorstellbar landschaftliche Besonderheiten ebenso wie Einzelheiten des Interieurs. Durch Perspektivenwechsel bekommt man Einblick in das Umfeld und in die Gedanken bzw. Intentionen der diversen Protagonisten, wobei Magdalena stets den Mittelpunkt bildet, auch vom Stil her offensichtlich – ihr Part wird in der Ich-Form erzählt.
Nach Einführung in die Geschichte der Hammerherren taucht man in Magdalenas tristes, von einem geizigen, aggressiven Mann bestimmtes Leben ein. Sie ist eine Frau mit facettenreichen Eigenschaften: tüchtig, fleißig, eine gute Hausfrau, liebenswürdig, charmant und demütig (wenn es sein muss), doch sie hat auch negative Charakterzüge. Mit Raffinesse, Selbstbewusstsein, Skrupellosigkeit und Zielstrebigkeit geht sie buchstäblich über Leichen, um ein besseres Leben zu erreichen. Der Roman zeigt ein deutliches Frauenbild der damaligen Zeit, aus dem Magdalena gewissermaßen ausbricht. Sie hat eine erotische Ausstrahlung und bedient sich ihrer Reize, um die Männer in ihrem Umfeld für sich zu gewinnen. Ich spürte stets eher nur Berechnung, keine ehrliche tiefe Liebe. Selbst die erotischen Szenen empfand ich als zu nüchtern und zu distanziert. Wie ich annehme, durchaus von der Autorin so beabsichtigt. Magdalenas Schicksal ließ mich nicht kalt, ich gönnte ihr den Erfolg. Dennoch konnte sie meine Sympathie nicht wecken.
Die Charaktere der übrigen Protagonisten sind ebenfalls vielschichtig dargestellt, insbesondere durch Hinweise auf ihre Vergangenheit. Sie wirken authentisch und lebendig.
Am Ende wurde ich noch von so mancher Wendung überrascht. Dennoch, die Geschichte endete für meine Begriffe zu abrupt mit einer Aufzählung von Fakten der restlichen Lebensjahre Magadalenas, ohne nähere Einblicke auf das gemeinsame Leben mit Oscar.
„Die schwarze Gräfin“ ist ein historischer Roman, der mir Wissenswertes und ein anschauliches Bild der damaligen Gesellschaft vermittelt hat. Es fehlte nicht an Spannung, Dramatik, bestürzenden Ereignissen, Intrigen und boshaften Aktionen. Als Gegenpol war verbotene Liebe und Erotik mit verwoben. Was fehlte, waren auf mich während des Lesens überspringende Emotionen, und ich wurde mit der Protagonistin nicht richtig warm. Daher gibt es für dieses durchaus lesenswerte Buch von mir nur 4 Punkte.
Magdalena lebt in ärmlichen Verhältnissen und hat einen trinksüchtigen Mann mit Wutausbrüchen und sie möchte so gerne ein Leben in Luxus und Zufriedenheit. Sie hat den Oscar Schneeberg im Auge, der gerade ...
Magdalena lebt in ärmlichen Verhältnissen und hat einen trinksüchtigen Mann mit Wutausbrüchen und sie möchte so gerne ein Leben in Luxus und Zufriedenheit. Sie hat den Oscar Schneeberg im Auge, der gerade Witwer geworden ist. Aber sie schreckt vor nichts zurück.
Weil ich das Cover so toll fand, hat mich das Buch neugierig gemacht. Die schwarze Gräfin – super Titel, der nicht passender hätte gewählt werden können. Wir sind in der Nachkriegszeit in der Eisenstrasse und Magdalena ist alles andere als zufrieden. Mit ihrem Mann ist sie nicht glücklich und dabei möchte sie doch „nur“ ein schönes Luxusleben, das kommt ihr der reiche Oscar Schneeberg gerade recht, der gerade Witwer geworden ist. Aber was wird mit ihrem Mann? Also ich habe Magdalena sofort ins Herz geschlossen, auch wenn sie es faustdick hinter den Ohren hat. Wir lernen das Leben in der Nachkriegszeit kennen und ich glaube - keiner hätte damit tauschen mögen. . Es ist ein Leben, das man keinem wünscht und Magdalena will es auch nicht mehr. Und plötzlich ist der Weg frei für ein anderes Leben und Magdalena lässt sich einiges einfallen. Unglaublich auf was für Ideen sie kommt. Am Anfang war ich noch erst skeptisch, ob mir das Buch gefällt, aber mich hat es immer mehr in seinen Bann gezogen und es ist ein so wunderbarer Schreibstil, das man gar nicht anders kann als weiter zu lesen. Die Geschichte nimmt dann mit jeder Seite mehr fahrt auf und am Ende fragt man sich, wie hat Magdalena das alles hinbekommen. Aber das schöne ist, ich mag sie immer noch, was für eine Frau !!!
Ich kann nur jedem dieses Buch empfehlen – ein wahres Erlebnis.