Cover-Bild Vampirmelodie
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9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 01.03.2014
  • ISBN: 9783423215008

Vampirmelodie

Roman

Der krönende Abschluss der Kult-Vampirserie!

Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, hat das unangenehme Gefühl, dass sie es sich mit Eric, ihrem Vampirfreund, nachhaltig verscherzt hat; und womöglich bei der gesamten Vampirgemeinde in Ungnade gefallen ist. Dann wird die kleine Stadt Bon Temps von einem schockierenden Mord erschüttert – und Sookie wird unter Mordverdacht festgenommen. Nachdem sie gegen Kaution freigelassen wurde, macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder. Dabei muss sie schmerzhaft erfahren, wie undeutlich die Grenzen zwischen Wahrheit und Lügen, zwischen Gerechtigkeit und Blutvergießen in Bon Temps sind. Aber auch die Liebe hat noch ein Wörtchen mitzureden …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2016

Das Finale der Serie

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Nun, was habe ich von diesem Buch erwartet, von dem ich ja wusste, dass es das Finale der Serie ist? Auf jeden Fall ein würdiges und sinnvolles Ende einer Buchreihe, die mich mehrere Jahre begleitet hat. ...

Nun, was habe ich von diesem Buch erwartet, von dem ich ja wusste, dass es das Finale der Serie ist? Auf jeden Fall ein würdiges und sinnvolles Ende einer Buchreihe, die mich mehrere Jahre begleitet hat. Und das ist "Vampirmelodie" auch. Mal abgesehen davon, dass der deutsche Titel keinen Sinn macht, aber das hat die Reihe ja leider schon seit langem so an sich.
Wir erinnern uns, dass Sookie im letzten Teil das Cluviel Dor benutzt hat, um Sam das Leben zu retten bzw. ihn sogar von den Toten zurück zu holen, nachdem er von seiner "Freundin" Jannalynn im Kampf tödlich verletzt wurde.
Das nimmt ihr Eric immer noch ziemlich übel, denn er hätte es lieber gesehen, wenn Sookie das Cluviel Dor für ihn benutzt hätte.
Auch das zwischen Erics Schöpfer und der Königin von Oklahoma getroffene Arrangement trägt nicht gerade zur Verbesserung der Beziehung mit dem Vampir bei. Ich muss sagen, zu Beginn der Reihe mochte ich Eric, besonders nachdem wir erfuhren, was Bill ihr angetan hat. Aber in letzter Zeit war mir Bill wieder wesentlich sympathischer geworden und ich mochte Eric immer weniger. Und auch Sookie spürt nun, dass Eric sie fallen lassen will, aber was wird dann aus ihr, wenn sie nicht mehr unter dem Schutz des Sheriffs von Bezirk 5 steht? Und wer wird Erics Nachfolger, wenn er tatsächlich nach Oklahoma geht?
Aber es gibt noch andere Dinge, um die Sookie sich Sorgen machen muss, denn eine alte Freundin taucht plötzlich wieder in Bon Temps auf. Kurz darauf wird diese ermordet im Müll von Sams Bar gefunden. Und Sookie ist die beste Tatverdächtige, die die Polizei auftreiben kann. Aber ihre Freunde versuchen gemeinsam ihre Unschuld zu beweisen und verfolgen jede erdenkliche Spur nach dem wahren Täter.
Wer dann allerdings hinter all dem steckt, damit hätte ich am Ende doch nicht gerechnet.

Bis es aber soweit ist, tauchen ein paar alte Bekannte in der Geschichte auf, von denen man länger nichts gelesen hat, wie z.B. Barry, der ebenfalls telepathische Fähigkeiten hat und den Sookie bei der Hotelexplosion in Rhodes zum ersten Mal traf. Auch Amelia und Bob sowie die Halbdämonen Diantha und Mr. Cataliades tauchen wieder auf und unterstützen Sookie. Überhaupt erfährt unsere Heldin Hilfe und Zuspruch von vielen Seiten und wie immer sagt sie sich, das Leben muss schließlich weitergehen. Ihr Garten wächst und blüht ohne Unterlass (ein Abschiedsgeschenk von Niall) und sie kommt kaum gegen die Unmengen an Tomaten an. Sie lebt ihren Putz- und Waschwahn aus und macht sich Gedanken über bevorstehende Hochzeiten und Babyparties, erledigt ihre Einkäufe und kocht für ihre Freunde Mehr-Gang-Menüs. Mit anderen Worten: Sookie ist erfrischend wie immer und bemüht, ein ganz normales Leben zu leben. Und wie so oft fragt sie sich, was ihre Großmutter wohl von ihrem Leben halten würde und ob sie stolz auf sie wäre.

In diesem Buch gibt es übrigens zum ersten Mal auch Passagen, die nicht aus Sicht von Sookie geschrieben sind. So erfährt der Leser auch Hintergründe über Dinge, die erst später noch passieren werden. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen.

Also alles in allem ein gelungener Abschluss einer tollen Reihe, die sicher ihre Höhen und Tiefen hatte, genau wie ihre Heldin selbst. Sookie hat wieder zu ihrer alten Form zurück gefunden und ich wusste wieder, warum ich die Bücher so gerne lese und Charlaine Harris' Schreibstil so mag.
Im Vorwort schreibt sie: "...Es ist mir leider nicht möglich, all meine Leser mit dem Ende der Buchserie zufriedenzustellen, deshalb bin ich meinem eigenen Plan gefolgt - jenem, den ich schon von Anfang an hatte -und hoffe, dass alle ihn passend finden." Nun, ich finde ihn sehr passend und ich finde es gut, dass sie "ihr Ding durchgezogen hat", wie man so schön sagt. Schließlich sind die Bewohner von Bon Temps ihre Geschöpfe und ihrer Fantasie entsprungen.

Vielen Dank, liebe Sookie, dass ich eine Zeitlang dein überaus interessantes und aufregendes Leben begleiten durfte. Ich wünsche dir und....nein, den Namen verrate ich jetzt nicht g ....alles Gute für die Zukunft.

Veröffentlicht am 22.01.2022

Guter Abschluss

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Die Sookie Stackhouse-Reihe von Charlaine Harris ist ein Genremix aus Romantic Fantansy und Romantic Suspense. Im Zentrum des Geschehens steht die Kellnerin Sookie Stackhouse. Sie ist nicht wie normale ...

Die Sookie Stackhouse-Reihe von Charlaine Harris ist ein Genremix aus Romantic Fantansy und Romantic Suspense. Im Zentrum des Geschehens steht die Kellnerin Sookie Stackhouse. Sie ist nicht wie normale Menschen, sie hat die Gabe Gedanken lesen zu können. Der Art aus der Norm zu fallen macht ihr arge Probleme, deshalb lebt sie ein recht zurückgezogenes Leben bei ihrer Großmutter. Doch als ihr eines schönen Tages der fabelhaft aussehende Vampir Bill über den Weg läuft, soll sich einiges gehörig in ihrem Leben verändern.
Die Autorin hat einen angenehm modernen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Schnell ist man in der Handlung drin. Die temporeiche Story spart nicht mit den Themen Liebe, Mord und natürlich Vampire. Die vielen interessanten Individuen, allen voran natürlich Sookie und Bill, sind überzeugend charakterisiert und ziehen einen durch ihre Vielseitigkeit und Tiefe in ihren Bann. Durch die gekonnte Mischung aus Mystery, Spannung und Erotik hat diese Reihe ein ganz eigenes Flair. Mir hat sie viele tolle Lesestunden bereitet und ich kann sie nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 22.05.2022

Ich bewundere den Mut der Autorin, dennoch trifft das Ende nicht 100 % meinen Geschmack

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"Vampirmelodie" ist der 13. und auch der letzte Band der "Sookie Stackhouse" Reihe von Autorin Charlaine Harris.

Erst einmal muss ich sagen, dass es mir nicht so gut gefallen hat, dass den Leser/innen ...

"Vampirmelodie" ist der 13. und auch der letzte Band der "Sookie Stackhouse" Reihe von Autorin Charlaine Harris.

Erst einmal muss ich sagen, dass es mir nicht so gut gefallen hat, dass den Leser/innen die Geschichte plötzlich auch aus anderen Perspektiven erzählt wird. Am Anfang dachte ich sogar, dass ich ein falsches Buch vor mir hätte. Irgendwie passt das hier nicht so gut. Es war immer Sookies Ich-Erzählung, die ich toll fand, und so hätte es meiner Meinung nach auch enden sollen.

Bitte lest hier am besten nicht mehr weiter, wenn ihr das Buch noch nicht kennt. Ich weiß nicht, ob ich es ganz spoilerfrei halten kann, bemühe mich aber.

Fand ich die Entwicklung in diesem Buch total daneben? Nein, ich kann es teilweise nachvollziehen. Die Autorin hatte wohl von Anfang an ein klares Bild vor Augen, wie das ganze enden soll. Allerdings glaube ich, dass sie die Leser*innen schon ein paar Teile früher irgendwie inhaltlich auf diesen Ausgang vorbereiten hätte sollen. Man liebt gewisse Charaktere und mag sie über viele Bände hinweg und dann hasst man sie am Ende beinahe. Ich weiß nicht, ob man das nicht auch ein wenig anders verpacken hätte können. Im Prinzip hat es die ganze Story zerstört.

Dennoch finde ich es auch irgendwie gut, dass Sookie sich treu bleibt und auch die Aussage am Ende, in der sie mehr oder weniger sagt, dass sie sich nicht völlig von einem Mann abhängig machen möchte. Das trifft durchaus meinen Geschmack.

Mein Fazit: Sookie ist immer noch eine starke Frau, was ich richtig toll finde. Trotzdem tut es mir sehr leid um gewisse Charaktere und auch wie sie am Ende dargestellt werden. Teilweise hat sich da ja das ganze Wesen eines Charakters noch einmal um 180 Grad geändert. Und das betrifft nicht nur eine Person. Zudem geht das dann am Schluss auch irgendwie alles zu schnell.

Obwohl ich diese Reihe liebe und den Schreibstil der Autorin regelrecht vergöttere, kann ich trotzdem nur sehr knappe 4 Sterne geben. Ich tendiere sogar eher zu 3 - 3,5. Den Mut der Autorin zur Veränderung möchte ich aber auch belohnen. Auch wenn das Ende nicht unbedingt zu 100% meinen Geschmack trifft, hat sie sich hier nichts hineinreden lassen. Es gab sehr viel Kritik und ich bin mir sicher, dass sie genau wusste, was sich ihre Fans erwarten.

Hier folgen noch einige Infos zum Hörbuch:
11 Stunden und 57 Minuten / Ungekürzte Ausgabe
Sprecherin: Ann Vielhaben
Die Sprecherin bekommt 5 Sterne von mir.
Verlag: Audible Studios

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Veröffentlicht am 31.03.2021

Enttäuschendes Finale

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Ich liebe Sookie ❤ Sie ist kein graues Mäuschen, ganz im Gegenteil. Schlagfertig, mutig, manchmal sarkastisch und mit einem guten Herz hat sie mich total begeistert. Wenn es Probleme gibt, nimmt sie die ...

Ich liebe Sookie ❤ Sie ist kein graues Mäuschen, ganz im Gegenteil. Schlagfertig, mutig, manchmal sarkastisch und mit einem guten Herz hat sie mich total begeistert. Wenn es Probleme gibt, nimmt sie die auch gerne mal selbst in die Hand (was zugegeben nicht immer die beste Idee ist) und beweint erst danach ihr Schicksal. Sie liebt ihre kleine Stadt und ihre Arbeit, sie geht gerne in die Sonne und jeden Schicksalsschlag steckt sie weg, wenn natürlich auch nicht sofort.
Überhaupt hat diese Reihe einige tolle Charaktere zu bieten wie Eric, Pam, Amelia und so weiter. Viele Nebencharaktere haben sich in mein Herz geschlichen, die auch immer mal wieder auftauchen (wenn sie nicht gestorben sind). Das Kleinstadtfeeling hat mir total gut gefallen. Vieles spielt sich direkt in Bon Temps ab und man kennt die Akteure einfach irgendwann bessser als seine eigenen Nachbarn.
Wir begegnen einigen übernatürlichen Wesen wie Vampiren, Gestaltwandlern und Elfen. Grandios!
Charlaine Harris hat einen Schreibstil, der mich immer wieder ins einen Bann gezogen hat. Wenn ich einmal angefangen hatte, musste ich einfach weiterlesen. Viele Verwicklungen fand ich großartig und ich habe mitgefiebert, mitgelitten und mitgeschrien. Man hatte aber auch einfach so großartige Hasscharaktere, die so herrlich böse waren. Die Figuren machen durchaus eine Charakterentwicklung durch, nicht jede ist positiv, aber manche schon.
Ich wusste durch Rezis und Meinungen von Leuten, welche die Reihe bereits gelesen haben, dass viele nicht mit dem Ende zufrieden waren. Ich war also vorgewarnt. Nur so viel: Ich verstehe, warum viele unzufrieden sind. Mir hat das Ende nicht zugesagt, aber nicht nur, weil mir die Richtung gar nicht gefallen hat, sondern weil in den letzten zwei Bänden so vieles unlogischer wird. Weil es einfach kein richtiges Ende ist. Die Richtung, die das Ende eingeschlagen hat, war mir ab einem bestimmten Punkt klar und ich verstehe auch, warum Harris diesen Weg gewählt hat. Doch wie das passiert ist, nun, das empfand ich als unbefriedigend und enttäuschend.
Leider war der letzte Band auch der schwächste Teil der Reihe. Trotzdem ist diese Reihe eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.06.2017

Runder Abschluss einer tollen Serie

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Bye, bye Sookie: „Vampirmelodie“ ist der 13. und somit finale Band der außergewöhnlichen Vampirserie um die gedankenlesende Kellnerin Sookie Stakhouse. Zwar ist der Band nicht der beste, aber sicher auch ...

Bye, bye Sookie: „Vampirmelodie“ ist der 13. und somit finale Band der außergewöhnlichen Vampirserie um die gedankenlesende Kellnerin Sookie Stakhouse. Zwar ist der Band nicht der beste, aber sicher auch nicht der schlechteste der Serie. Im Großen und Ganzen ist es Harris gelungen, einen runden und passenden Abschluss für ihre Reihe zu finden, ohne die Geschichte tot zu schreiben. Wie es sich für ein gutes Finale gehört, überschlagen sich im letzten Band die Ereignisse noch einmal: Sookie muss nicht nur um ihre Beziehung zur Eric und ihre Freundschaft zu Sam bangen, sie muss auch ums nackte Überleben kämpfen. Denn einige Gegner schmieden grausame Rachepläne gegen sie und schließlich wird Sookie auch noch eines Mordes verdächtigt. Zum ersten Mal in der Serie wird die Geschichte im 13. Band nicht nur aus Sookies Sicht erzählt. In einigen Szenen lässt Harris auch einen auktorialen Erzähler berichten. So erfährt man als Leser von Dingen, von denen Sookie noch keine Ahnung hat, was die Geschichte wiederum sehr spannend macht. Generell gab es im finalen Band wieder mehr Action und Dramatik, was ich ja vor allem im 12. Band etwas vermisst habe. Der Schreibstil steht den vorangegangen Bänden in nichts nach, auch der ganz eigene Humor dieser Serie ist wieder zu gegen. Darüber hinaus hat es Harris geschafft, ihre Figuren weiterzuentwickeln, was ich sehr positiv finde. Vor allem Sookie ist erwachsener und reflektierter geworden. Was mir an diesem finalen Band noch sehr gut gefallen hat, ist, dass viele Figuren aus den anderen Bänden nochmal auftauchen. Leider ist die Geschichte nicht ganz so ausgegangen, wie ich mir das erhofft habe und auch die Rachemotive von Sookies Gegnern fand ich dann zum Teil etwas dürftig und an den Haaren herbeigezogen. Nichts desto trotz hat Harris aber ein recht gutes Finale hingelegt und auch im Nachhinein kann ich die Sookie-Stakhouse-Reihe nur uneingeschränkt empfehlen. Sie ist tatsächlich die erste längere Buch-Reihe, die ich komplett gelesen habe.