Cover-Bild Die große Pause
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Gräfe und Unzer Autorenverlag ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Psychologie
  • Genre: Weitere Themen / Humor, Satire, Kabarett
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 07.10.2020
  • ISBN: 9783833877544
Bastian Bielendorfer

Die große Pause

Mein Corona-Tagebuch

"Wenn die Welt ein Intensivbett wäre, wollte ich Bastian Bielendorfer als Pfleger. Klug, empathisch, witzig. Unsere Zeit braucht Bücher wie dieses."
Micky Beisenherz

Mit genügend Humor wird alles leichter. Bastian Bielendorfer dokumentiert deshalb vom ersten Tag an, durch welche Absurditäten sich unser Leben seit dem Beginn des Corona-Wahnsinns verändert hat. Innerhalb weniger Stunden wird die Hausärztin zur Seuchen-Expertin, der Postbote zum Hochrisikoarbeiter, die Klorolle zum Luxusgut. Und Bastis Zuhause mutiert zur Zwangs-WG mit Frau, Mops und Schwiegermutter. Nach ein paar Tagen im Horror-Hausarrest erklärt Basti der Corona-Angst den Krieg, bügelt entschlossen seine Jogginghose und beginnt mit seinen schriftstellerischen Aufräumarbeiten in einer Welt, die nie wieder so sein wird wie zuvor.

"Bielendorfer schreibt über die Apokalypse und es ist genauso lustig, wie die Bücher zuvor, nämlich: sehr! Vermutlich kann er gar nicht anders."
Torsten Sträter

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.12.2020

Vom dringend benötigten Humor

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Vorab muss ich zugeben: Ich war bei der drölfzigsten Publikation zum Thema Corona schon ein wenig augenrollenderweise skeptisch, ob ich es lesen sollte oder nicht. Und bei den meisten anderen Autoren hätte ...

Vorab muss ich zugeben: Ich war bei der drölfzigsten Publikation zum Thema Corona schon ein wenig augenrollenderweise skeptisch, ob ich es lesen sollte oder nicht. Und bei den meisten anderen Autoren hätte ich sehr wahrscheinlich auch verzichtet, aber als kleiner Lehrerkind-Fan war ich einfach viel zu neugierig.

Bastian Bielendorfer nimmt den Leser mit in seinen ganz persönlichen Alltag in der Pandemie und bietet damit zum Teil recht spezifische Eindrücke, da er durch das zeitweilige komplette Auftrittsverbot zu jenen Berufsgruppen gehört, die von Corona stark betroffen waren und es auch immer noch sind. Trotz aller unterschwelligen Ernsthaftigkeit schwingt dennoch stets eine ordentliche Portion Humor mit und ich habe mich im Nachhinein sogar sehr geärgert, dass ich nicht mehr bis zur Veröffentlichung des Hörbuchs gewartet habe, so sehr hatte ich an einigen Stellen die Stimme im Ohr. Bei allem Humor ist dann der Epilog doch noch ein sehr persönliches, auch bewegendes Kapitel.

Ein klein wenig meckern auf recht hohem Niveau muss ich allerdings noch: Ich bin etwas pingelig bezüglich Fehler in Büchern (vor allem solchen aus großen Verlagen, bei denen ich einfach von einem ordentlichen Korrektorat ausgehe). Hier bin ich dann doch gelegentlich über ein paar Macken aus der beliebten Kategorie „Schusselfehler“ gestolpert, die eigentlich hätten vorher auffallen können. Weiterhin verursachte es bei mir leichtes Lidzucken, wenn schon gescheite Popkultur-Referenzen eingebaut werden – und dann aus Hobbingen Hobbitingen wird. Ups.

Aber wie gesagt, das ist ganz hohes Niveau und zumindest in diesem Fall nicht störend genug, das Lesevergnügen nachhaltig zu trüben. Deshalb bleibt es am Ende bei aufgerundeten 4,5 Sternen und hey, da der nächste Lockdown ja so gut wie vor der Tür steht, stehen vielleicht die Chancen auf einen Nachfolger gar nicht so schlecht…

Veröffentlicht am 30.11.2020

Mit Humor ist alles leichter

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Seit Beginn des Corona-Wahnsinns hat sich wohl das Leben von jedem erheblich verändert. Auch das von Bastian Bielendorfer. Und dies beschreibt er auf seine humorvolle Art in Form eines Corona-Tagebuches. ...

Seit Beginn des Corona-Wahnsinns hat sich wohl das Leben von jedem erheblich verändert. Auch das von Bastian Bielendorfer. Und dies beschreibt er auf seine humorvolle Art in Form eines Corona-Tagebuches. Denn plötzlich befindet er sich in einer Zwangs-WG mit Ehefrau, Mops und Schwiegermutter...

Zu Beginn des Buches befindet sich Bielendorfer noch bei einem Auftritt und merkt schon, dass das wohl einer seiner letzten für viele Monate sein könnte. Von heute auf Morgen mit der Ungewissheit wie es im Job weiter gehen wird. Das kommt hier neben den lustigen Aspekten auch sehr gut rüber und gibt wohl nochmals einen guten Einblick wie schwer es Kunstschaffende zur Zeit haben.

Aber im Vordergrund steht hier dennoch ganz klar die Unterhaltung und der Humor, der wohl schon immer am besten geholfen hat um schwere Zeiten zu überstehen. Und die absurden und auch lustigen Momente, die er beschreibt, lenken einen gut ab. Auch wenn das böse C-Wort doch immer noch Ausgangspunkt dieses Buches ist.

Gerade die beschriebenen Momente mit der Schwiegermutter, die eigentlich nur zu Besuch war und jetzt notgedrungen Mitglied in Bielendorfers "Zwangs-WG" wird, waren sehr unterhaltsam.

Sehr schön finde ich auch die Aufmachung des Buches. Durch die Schriftart und einige Kritzeleien am Rand, vermittelt dieses Buch direkt das Gefühl ein "wirkliches" Tagebuch in den Händen zu halten.

Wer gern humorvolle Bücher liest, sollte sich dieses Tagebuch nicht entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 06.10.2020

Lacher über Lacher

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Das Corona Tagebuch von Bastian Bielendorfer ist kein gewöhnliches Tagebuch, so wie es viele Menschen führen würden, sondern dieses Buch enthält Tatsachen, die durch etliche Lacher und ironische Einlassungen ...

Das Corona Tagebuch von Bastian Bielendorfer ist kein gewöhnliches Tagebuch, so wie es viele Menschen führen würden, sondern dieses Buch enthält Tatsachen, die durch etliche Lacher und ironische Einlassungen eindeutig dem Comedian Bielendorfer zuzuordnen sind.

Eine sehr schwere Zeit, die die Menschheit nachhaltig sehr belastet, und auch verändern wird, darf durchaus auch einmal humorvoll betrachtet werden. Dabei bedarf es einen Autor, der Lacher zu Papier bringt, die nachdenklich stimmen, nicht plump daher kommen, und die Fakten der Problematik nicht in Frage stellen. Bastian Bielendorfer zeigt mit seinen Aufzeichnungen, dass er dieses Talent besitzt, nicht nur auf der Bühne, sondern auch als Autor.
Er versteht es die Ernsthaftigkeit des Corona- Pandemie- Problems nicht zu verleugnen, es aber mit Ironie und mit Humor zu schmücken. Da bleibt beim Lesen kein Auge trocken. Es gibt aber durchaus auch Passagen, wo kein Lacher den Körper verlässt. Ganz besonders wird dies im Epilog " Der leere Stuhl " deutlich. Hier lernt man die sensible und nachdenkliche Seite des Comedian kennen. Passt ganz hervorragend als Schlusskapitel. Bastian Bielendorfer ist keineswegs in eine bestimmte Schublade zu legen, dieses beweist er auch mit diesem Buch.

Wer ihn schon mal auf der Bühne erleben durfte, der wird ihn beim Lesen immer wieder vor Augen haben. Live Auftritte haben ganz gewiss einen besonderen Kick, und nicht nur er hofft bald wieder auf der Bühne stehen zu können, sondern auch seine Fans, und auch seine Leserschaft, die jetzt neugierig auf ihn geworden ist. Wann die Zeit dieser Auftritte kommen wird, dies bestimmt ausschließlich das Coronavirus---also warten wir geduldig !

Ich empfehle dieses Buch Jung und Alt, die es verkraften und genießen können, wenn ein ernstes Thema auch mal " durch den Kakao " gezogen wird. Der Umgang und die Schwere dieser Pandemie werden mit diesem Buch gewiss nicht in Abrede gestellt. Lachen ist bekanntlich die beste Medizin, und kann zumindest die Stimmung für einige Zeit heben !

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Viel besser als erwartet

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Er kann auch anders!
Zumindest ein bisschen anders

Natürlich nimmt Bastian Bielendorfer auch dieses ernste Thema Corona mit einer guten Portion Humor. Aber wie heißt es schon in dem altbekannten Sprichwort: ...

Er kann auch anders!
Zumindest ein bisschen anders

Natürlich nimmt Bastian Bielendorfer auch dieses ernste Thema Corona mit einer guten Portion Humor. Aber wie heißt es schon in dem altbekannten Sprichwort: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Obwohl es ihm ganz bestimmt nicht immer zum lachen zumute war; schließlich ist auch er vom Lockdown stark betroffen. Stärker vermutlich, als die Angehörigen anderer Branchen. Gerade Kleinkünstler arbeiten größtenteils als Freiberufler und bekommen die wohl geringste Unterstützung vom Staat in diesen Zeiten.

Wie dem auch sei... herausgekommen ist eine Art Tagebuch in Zeiten der beginnenden Corona-Pandemie. Ein ausgesprochen unterhaltsames Tagebuch, das einem auch einmal die komischen Auswüchse (ich sage nur: Klopapier) und Erstaunlichkeiten dieser absolut ungewöhnlichen Zeit mit einem Augenzwinkern in Erinnerung ruft. Und schließlich befinden wir uns ja gerade jetzt, wie prophezeit, in einem Lockdown-Recall, das hoffentlich nur eine Kleine Pause bleiben wird.
Auch die Aufmachung ist durchaus gelungen. Wertig als Hardcover herausgegeben und innen mit zahlreichen Flecken und Kritzeleien versehen kommt es ziemlich frech daher. Ganz so, wie man sich Bielendorfers Schulhefte schon vorstellte. Er hat halt so einen leicht chaotischen Touch an sich, den auch das Buch vermittelt.
Obwohl das Buch voller komischer Geschichten steckt, ist es m. E. weit weg von Comedy und Klamauk. In fast jeder Story stecken letzten Endes Gedankenblitze, die weit tiefer gehen und einen kurz innehalten lassen. Das Buch entbehrt beileibe nicht der nötigen Ernsthaftigkeit - nur halt amüsant verpackt. Er kann eben doch auch anders, wenn er will. Und ich hätte ihm gar nicht zugetraut, dass er so gut schreiben kann. Das Lesen macht wirklich Spaß!

Manchem mag ein humorvolles Buch über Corona so gar nicht angebracht erscheinen. Aber ich gehöre zu den Lesenden, die auch Themen wie Krankheit, Verfall und Tod immer noch mit einer gehörigen Portion Humor entgegentreten möchten. Es gibt momentan so viel Schlimmes auf der Welt, dass ich dankbar für jedes Lächeln beim lesen oder auch ein herzhaftes Lachen bin.
Man merkt: Ich bin Bielendorfer-Fan und mag ihn schon sehr, den armen Lehrersohn. Hoffentlich normalisiert sich bald alles etwas, dass ich ihn auch wieder live erleben kann.

Fazit: Wer sich nicht nur todernst mit Corona befassen möchte, der ist hier gut aufgehoben!

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Veröffentlicht am 25.10.2020

Und täglich grüßt die Pandemie...

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Das Thema ist leider gerade wieder sehr aktuell und man fühlt sich unsicher und hilflos angesichts der beängstigenden, steigenden Zahlen zur Ausbreitung von Covid-19. Schon bei der ersten Welle mit anschließendem ...

Das Thema ist leider gerade wieder sehr aktuell und man fühlt sich unsicher und hilflos angesichts der beängstigenden, steigenden Zahlen zur Ausbreitung von Covid-19. Schon bei der ersten Welle mit anschließendem Lockdown gab es für uns nicht viel zu lachen. Was liegt für einen Komiker da näher, als ein witziges Tagebuch darüber zu schreiben? Bastian Bielendorfer hat es getan und das Ergebnis ist gelungen. In gewohnt lässiger Manier und mit viel Selbstironie beschreibt er, wie sich die neue Situation mit ihren Beschränkungen auf seinem Beruf auswirkt. 'Amüsant statt Kopf in den Sand' könnte dabei sein Motto sein, womit er mir beim Lesen seines Tagebuchs ein paar Mal ein Grinsen entlockt hat. Die Sendung, auf die er sich am Anfang bezieht, habe ich sogar gesehen und kann mich noch gut an die Szene mit der Flasche Desinfektionsmittel erinnern.

Mir gefällt sein frecher Schreibstil mit den witzigen Vergleichen und wie er sich über seine eigenen Fehler lustig macht. Ich freue mich, dass auch seine Familie samt Mops wieder eine große Rolle spielt und man launige Anekdoten aus ihrem Alltag während der Krise serviert bekommt. Er beleuchtet unser aller Verhalten und man erkennt sich in der einen oder anderen Situation direkt wieder. Übrigens finde ich, dass der Titel 'Die große Pause' sich mit seiner doppelten Bedeutung sehr passend und genial in die Reihe seiner Schulbücher einordnet. Dieses besondere Tagebuch kann ich zur Aufheiterung gegen den Corona-Blues sehr empfehlen, auch wenn es ein paar nachdenkliche und ernste Gedanken enthält, die mir den Künstler nur noch sympathischer machen.