Cover-Bild Earthventure in Las Vegas
Band 1 der Reihe "Earthventure"
(28)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Phantorion Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Ersterscheinung: 07.10.2025
  • ISBN: 9783911884051
Beatrice Sonntag

Earthventure in Las Vegas

Abenteuerurlaub auf der Erde
Diese Donuts werden mir am meisten fehlen!

Ulionk, erfolgreiche Geschäftsfrau vom Planeten Angrodan, will Abenteuer statt Alltagsroutine und entdeckt die Erde als perfektes Urlaubsziel. In Las Vegas soll der nichtsahnende Durchschnittstyp Josh ihr authentischer Fremdenführer sein. Doch was als harmloser Trip beginnt, eskaliert schnell: Gangster, illegale Hahnenkämpfe, Schlammvulkane, Hüpfburgen und tonnenweise Süßigkeiten.

Während „Tante Uli“ immer auffälliger wird und die Polizei misstrauisch, kämpft Josh darum, seine schrille Alien-Gästin zu bändigen und nebenbei die Welt nicht untergehen zu lassen.

Eine abgedrehte Sci-Fi-Komödie mit Herz, Chaos und jeder Menge Vegas-Glamour.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2025

Herrlich chaotisch, skurril und witzig

0

Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Auf den zweiten Blick fällt der Farbschnitt mit den Donuts auf, und ich bin neugierig geworden: Was haben Donuts mit dieser Geschichte zu tun?

Im ...

Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Auf den zweiten Blick fällt der Farbschnitt mit den Donuts auf, und ich bin neugierig geworden: Was haben Donuts mit dieser Geschichte zu tun?

Im ersten Kapitel lernen wir Ulionk, eine Außerirdische, kennen. Es gibt eine Unmenge fremder Wörter: Namen, Planeten, außerirdische Völker... aber Ulionks Leben scheint gar nicht so fremd zu sein. Sie war Beamtin, ist jetzt im Ruhestand, und auch mit drei Ehemännern scheint ihr Familienleben nicht besonders glücklich zu sein... zumindest für sie. Sie sehnt sich nach Abenteuern, was natürlich heißt: die Erde zu besuchen!

Nachdem wir die Aliens kennengelernt haben, kehren wir zur Erde zurück. Spätestens dann merkt man, wie lustig und ironisch der Schreibstil ist, denn die Erde klingt genauso schräg wie Angrodan. Ich habe immer wieder gekichert, als der arme Odiklu versucht, einen Nerd zu finden. Die Autorin schafft es meisterhaft, den Blickwinkel der Außerirdischen einzunehmen.

Trotzdem handelt es sich nicht um eine „ernste“ Sci-Fi-Geschichte, sondern um eine chaotische Komödie im besten Sinne. Die Figuren sind schräg und witzig, essen Unmengen an Zucker und geraten in immer skurrilere und absurdere Situationen.

Die Lektüre war absolut unterhaltsam, und ich bin von diesem Buch restlos begeistert!

Veröffentlicht am 07.10.2025

Humor und Aliens

0

Josh langweilt sich, sein Job bei Walmart ist stupide und wenig angenehm, und auch sonst ist sein Leben sehr gewöhnlich. Das ändert sich, als er auf der Comic Con Odiklu begegnet, und der ihm einen Job ...

Josh langweilt sich, sein Job bei Walmart ist stupide und wenig angenehm, und auch sonst ist sein Leben sehr gewöhnlich. Das ändert sich, als er auf der Comic Con Odiklu begegnet, und der ihm einen Job anbietet. Odiklu ist nicht irgendwer, er kommt vom Planeten Angrodan, und er hat eine richtig gute Business-Idee, er will die Erde für Angrodaner touristisch erschließen, zumindest so lange diese noch nicht unter Naturschutz gestellt wurde. Denn so können die Angrodaner sie noch betreten und hautnah erleben, was es hier zu erleben gibt. Die Bezahlung, die er Josh anbietet, ist so exorbitant hoch, dass Josh nicht nein sagen kann.

Schon bald hat Odiklu eine erste Kundin, Ulionk ist gerade in Rente gegangen, ihre drei Männer kümmern sich vor allem umeinander, und in den bisherigen Urlauben konnte sie die anderen Welten nur aus dem Orbit beobachten. Auch sie langweilt sich, und sehnt sich nach Aufregung.

Aufregung bekommt sie, aber vor allem Josh, zur Genüge. Josh ist sehr bemüht, Ulionks Wünsche zu erfüllen, die sie vor allem irdischen Streamingprogrammen entnommen hat, die Odiklu ihr zur Verfügung gestellt hatte. Da ist der Besuch eines Kindergeburtstages mit Pinata noch das harmloseste.

Fremde Kulturen, egal ob auf dem eigenen Planeten oder einem fremden, sind immer spannend, halten aber auch viele Fettnäpfe bereit. Doch das ist nicht das einzige Problem, das es zu umschiffen gilt, denn Angrodaner sehen zwar Menschen ähnlich, aber es gibt auch offensichtliche Unterschiede, so dass Ulionks Geheimnis immer in Gefahr ist, aufzufliegen. Josh sieht sie mehr als einmal in Area 51 verschwinden.

Das alles wird auch noch sehr bildhaft erzählt, so dass mein Kopfkino aus dem Arbeiten gar nicht mehr herauskam. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schmunzeln oder gar laut lachen musste, nahezu jede Szene bietet auch Situationskomik. Und bei all dem Humor ist es der Autorin auch noch gelungen, skurrile Charaktere zu kreieren, die man einfach mögen muss, naja, zumindest die meisten. Las Vegas ist zudem ein perfektes Setting, denn ungewöhnliche Leute gibt es da öfter.

Der Roman hat mich gut unterhalten, ich hatte viel Spaß beim Lesen. Wer gerne einmal einen humorvollen Ausflug mit einem Alien in Las Vegas erleben möchte, und wer wollte das nicht, sollte unbedingt zugreifen. Ich freue mich auf weitere Bände der Earthventure-Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 07.10.2025

Wenn Außerirdische das Menschsein entdecken

0

Josh fällt aus allen Wolken, als er auf den Angrodaner Odiklu trifft. Noch kaum realisiert geschweige denn verarbeitet, dass es Außerirdische gibt, schlägt ihm dieser einen Deal vor: für das Beherbergen, ...

Josh fällt aus allen Wolken, als er auf den Angrodaner Odiklu trifft. Noch kaum realisiert geschweige denn verarbeitet, dass es Außerirdische gibt, schlägt ihm dieser einen Deal vor: für das Beherbergen, Unterhalten und Betreuen einer Touristin vom Planeten der Angrodaner erhält er im Gegenzug eine außerirdisch hohe Bezahlung in irdischer Währung. Josh lässt sich dennoch auf den Deal ein und erwartet Angrodanerin Ulionk, die sich insbesondere auf den versprochenen illegalen Hahnenkampf freut... Wird schon schief gehen!

Beatrice Sonntag entführt uns mit „Earthventure in Las Vegas“ in eine charmant-abgedrehte Geschichte, in der Außerirdische im Rahmen eines Urlaubs auf die Eigenheiten der Menschheit treffen – mit jeder Menge Situationskomik, Herz und Augenzwinkern.

Schon im ersten Abschnitt habe ich den intergalaktischen "Reiseveranstalter" und gebürtigen Angrodaner Odiklu ins Herz geschlossen. Seine neugierige, offene Art und die unbeholfenen, aber herzerwärmenden Versuche, mit Menschen in Kontakt zu treten, waren einfach zu goldig. Auch Josh als menschlicher Reiseführer ist ein sympathischer, bodenständiger Charakter, dessen eintöniges Leben durch den touristischen Besuch der Angrodaner ordentlich durcheinandergewirbelt wird.

Die Geschichte lebt von vielen kleinen, humorvollen Details. Dabei schafft es die Autorin, aus scheinbar banalen Alltagsbeobachtungen immer wieder witzige oder liebevolle Momente zu zaubern. Besonders schön empfand ich, wie sich das Außergewöhnliche mit dem Alltäglichen vermischt z.B. wenn Angrodanerin und "Touristin" Ulionk auf kindliche Weise fasziniert auf menschliche Eigenheiten reagiert.

Ab dem Eintreffen von Ulionk aka "Tante Uli" nahm die Geschichte spürbar Fahrt auf. Die Szenen mit ihr, Josh und weiteren Figuren waren nicht nur komisch, sondern oft auch herzallerliebst. Ulionk brachte eine ansteckende Energie in die Handlung und ihre offene Sicht auf die Welt sorgte für viele charmante Missverständnisse. Besonders gelungen fand ich, dass trotz aller Albernheiten immer auch eine warmherzige Botschaft über Neugier, Toleranz und das Miteinander verschiedener Wesen (oder eben Kulturen) mitschwang.

Natürlich blieb die Handlung eher seicht und humorvoll, was auch ihren Reiz ausmacht. Man sollte keine tiefgehende Science-Fiction oder komplexe Charakterstudien erwarten, doch genau diese Mischung aus sanftem Witz, liebevoller Skurrilität und positiver Grundstimmung macht das Buch so besonders.

Das Finale war für mich ein rundes, versöhnliches Ende mit einem Augenzwinkern und der Aussicht auf eine Fortsetzung, die ich gerne lesen möchte. Besonders mochte ich, wie sich Josh im Verlauf des Buchs entwickelte, ohne seine Bodenständigkeit zu verlieren.

Ein kleiner Kritikpunkt: Bei den irdischen Figuren hätte ich mir manchmal etwas mehr Tiefe gewünscht. Vor allem bei Josh, dessen Hintergrund und Motivation noch Raum für Entwicklung bieten. Aber die Geschichte funktioniert auch so als humorvolle, charmante Alltagsflucht mit einem Hauch intergalaktischer Lebensfreude.

Fazit: Ein liebevoll-verrücktes Abenteuer mit leichtem Witz, Herz und einem Schuss Gesellschaftssatire. Die Angrodaner muss man einfach liebhaben! Kurzweilige Wohlfühllektüre für alle, die Lust auf sympathische Figuren, charmante Absurditäten und sanften Humor haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2025

Irdischer Zuckerschock

0

"Earthventure in Las Vegas" von Beatrice Sonntag ist der erste Band der Reihe.
Josh lebt in Las Vegas, arbeitet bei Walmart unter einem verhassten Boss und ist chronisch pleite. Durch einen Zufall wird ...

"Earthventure in Las Vegas" von Beatrice Sonntag ist der erste Band der Reihe.
Josh lebt in Las Vegas, arbeitet bei Walmart unter einem verhassten Boss und ist chronisch pleite. Durch einen Zufall wird ihm von einem Außerirdischen ein Job als Reiseleiter angeboten für einen Urlaub auf der Erde. Er soll unfassbar viel Geld dafür bekommen.
Er ist Star Trek-Fan und kann trotzdem nicht so richtig begreifen, was ihm da geschieht, als sich eine Besucherin vom Planeten Angrodan, Ulionk, in seiner kleinen Wohnung mit einnistet.
Sie will ausgewählte irdische Events erleben, wie einen Kindergeburtstag oder einen illegalen Hundekampf und Josh soll alles organisieren.
Das Buch ist sehr unterhaltsam, allerdings mehr in die humoristische Ecke als Science Fiction. Wer sich damit anfreunden kann, wird gut unterhalten.
Es gibt schon ein paar satirische und kritische Blicke auf uns Erdbewohner und einige Aspekte zum nachdenken.
Ich wurde gut unterhalten und würde die Reihe auch gerne weiterlesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2025

Schräges Abenteuer

0

In „Earthventure in Las Vegas“ landet die Außerirdische Ulionk zu Urlaubszwecken auf der Erde – genauer gesagt in Las Vegas. Gemeinsam mit dem überforderten Josh stolpert sie von einem absurden Abenteuer ...

In „Earthventure in Las Vegas“ landet die Außerirdische Ulionk zu Urlaubszwecken auf der Erde – genauer gesagt in Las Vegas. Gemeinsam mit dem überforderten Josh stolpert sie von einem absurden Abenteuer ins nächste und sorgt mit ihrer naiven Neugier für jede Menge Chaos.

Das Buch verbindet leichte Science-Fiction und Humor zu einer leichten, unterhaltsamen Satire über das Menschsein und kulturelle Missverständnisse. Der Stil ist flott, witzig und bildhaft, das Setting farbenfroh und überdreht.

Was mich etwas gestört hat: einige Szenen sind etwas zu wild und die Geschichte bleibt eher oberflächlich, doch wer schräge Figuren und komische Situationen liebt, wird bestens unterhalten.🤭

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere