Cover-Bild Rules For Being A Girl
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dragonfly
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 22.09.2020
  • ISBN: 9783748800422
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Candace Bushnell, Katie Cotugno

Rules For Being A Girl

Sylvia Bieker (Übersetzer), Martina Tichy (Übersetzer)

Macht Mädchen Mut, sie selbst zu sein

Wie alle Mädchen ist Marin an ihrer Schule mit lauter ausgesprochenen und unausgesprochenen Anforderungen konfrontiert: Schminke dich, aber trag nicht zu viel Make-up. Werd nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. Sei witzig, aber dränge dich nicht in den Mittelpunkt … Und Marin ist gut darin, die Regeln zu befolgen. Bis ein Vorfall mit ihrem Lehrer ihr die Augen öffnet. Erstmals sieht Marin, wie ungerecht Mädchen und Frauen behandelt werden. Und sie beschließt, sich nicht länger an die Spielregeln von anderen zu halten, auch wenn das bedeutet, dass sie sich gegen ihre eigenen Freunde stellen muss.

Von der Autorin von »Sex and The City«!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.12.2020

Seid mutig Mädchen!

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Wie alle Mädchen ist Marin an ihrer Schule mit lauter ausgesprochenen und unausgesprochenen Anforderungen konfrontiert: Schminke dich, aber trag nicht zu viel Make-up. Wird nicht zu dünn, aber auch nicht ...

Wie alle Mädchen ist Marin an ihrer Schule mit lauter ausgesprochenen und unausgesprochenen Anforderungen konfrontiert: Schminke dich, aber trag nicht zu viel Make-up. Wird nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. Sei witzig, aber dränge dich nicht in den Mittelpunkt. Nach einem Vorfall mit ihrem Lehrer, fängt sie an, Dinge zu hinterfragen. Sie beschließt, nicht länger die Spielregeln von anderen einzuhalten, auch wenn das bedeutet, dass sie sich gegen ihre eigenen Freunde stellen muss.

Sehr oft wird man als Mädchen in Schubladen gesteckt und schon immer musste man darum kämpfen, mehr Rechte zu haben. In heutigen Zeiten haben Frauen viel erreicht und dennoch gibt es Kleinigkeiten, wo es Unterschiede gibt.
Marin ist gut im Regeln befolgen, doch nach dem Ereignis mit ihrem Lehrer, öffnet sie die Augen für diese Kleinigkeiten. Auf einmal fallen ihr immer mehr Sachen auf, die sie nerven, die sie ungerecht findet. So kommt es auch zu einem Leitartikel, der diese Ungerechtigkeiten ans Licht bringt.
Gleichzeitig bringt sie den Vorfall mit Bex ans Licht, doch leider nicht mit der erhofften Reaktion. Ich finde sie wahnsinnig mutig, diesen Schritt gegangen zu sein, auch wenn sie vorher nicht mit diesen Schwierigkeiten gerechnet hat. Der Spießrutenlauf beginnt, denn es gibt mehr Leugner, als Wohlgesonnene. Für Marin ist die Zeit nicht einfach, denn ihre Freundin Chloe wendet sich von ihr ab, ständig wird hinter ihrem Rücken getuschelt und fast keiner glaubt ihr. Einzig Gray, den sie durch den neu gegründeten Buchclub besser kennenlernt, glaubt ihr, steht hinter ihr und baut sie auf.
Dieses Buch ist toll für junge Mädchen, die sich viel zu oft in Klischees pressen lassen, um den gewissen Blick fürs Wesentliche zu bekommen. Aber auch Jungs könnten hier ihren Blick verändern.
Es ist erschreckend, wie schnell sich Gerüchte immer weiterverbreiten, die Wahrheit aber immer kleiner wird. Ich fand auch die Auflösung super gewählt und man möchte Marin immer wieder in den Arm nehmen, denn die Autorin, die übrigens auch „Sex and The City“ geschrieben hat, schafft es immer wieder den Leser in die Gefühlswelt von Marin hineinzuziehen, ihre inneren Kämpfe gut darzustellen und einen durch die Seiten fliegen zu lassen.

Wir Frauen sollten uns nicht unterbuttern lassen und auch Kleinigkeiten nicht immer gleich hinnehmen, sondern manche Sachen auch hinterfragen. Das Buch ist perfekt für Mädchen, aber auch Jungs, die mutig sein wollen. Unbedingte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Feministisch, gesellschaftskritisch und absolut fantastisch!

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Ohne schlechtes Gewissen und ohne groß zu überlegen kann ich eindeutig sagen, dass "Rules for being a Girl" eines der besten Bücher ist, was ich dieses Jahr gelesen habe.

Es ist feministisch, es ist ...

Ohne schlechtes Gewissen und ohne groß zu überlegen kann ich eindeutig sagen, dass "Rules for being a Girl" eines der besten Bücher ist, was ich dieses Jahr gelesen habe.

Es ist feministisch, es ist absolut gesellschaftskritisch und es ist einfach nur genial!

Dieses Buch hat mich wütend gemacht, wütend auf die Gesellschaft und wütend auf die Tatsache, dass das, was Marin passiert absolut realistisch ist. Unsere Gesellschaft ist einfach so, dass Frauen im Allgemeinen weniger Wert zugemessen wird. Von Frauen, die nicht weiß sind will ich gar nicht erst anfangen! Und ganz ehrlich, das macht mich wütend! Richtig wütend! Es ist wichtig, dass bereits junge Menschen ein Verständnis dafür bekommen, was Gleichheit ist, dass niemand mehr oder weniger Wert ist als ein anderer.

"Rules for being a girl" ist ein Buch, was zu diesem Verständnis beitragen kann! Ein Buch was Potential hat in die Schulliteratur aufgenommen zu werden. Ein Buch was meiner Meinung nach verfilmt werden sollte!

Ich kann euch diesen Roman wirklich nur ans Herz legen. Er zeigt, dass es sich trotz aller Widrigkeiten lohnt für seine Ansichten einzustehen, dass es immer jemanden geben muss, der zu erst die Stimme erhebt. Und warum sollte dieser jemand nicht du sein?

Du siehst etwas, was dir ungerecht erscheint? Sag es! Steh auf und steh für dich ein! Steh für die ein, die selber vielleicht nicht den Mut haben!

Marin ist eine junge Frau, die vielen ein Vorbild sein kann. Es ist beeindruckend, wie sie sich durchsetzt und für ihre Überzeugungen einsteht. versteht mich nicht falsch, manche Entscheidungen von ihr waren sicherlich nicht korrekt (die Sache mit dem Auto und der Farbe...) aber wer von uns hat nicht schonmal eine Entscheidung in Folge einer Kurzschlussreaktion getroffen, die im Nachhinein nicht wirklich klug war.

Was ich mit all dem sagen will: Lest dieses Buch! Empfehlt es weiter! Sexismus und Diskriminierung oder jegliche andere Herabwürdigung von anderen ist NICHT IN ORDNUNG! Sei der Seitenhieb auch noch so klein!

"Rules for being a Girl" hat mir noch einmal ganz deutlich gezeigt, auf welcher Seite ich stehe und dass ich mich mit ruhigem Gewissen und voller Stolz als Feministin bezeichnen kann!

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Veröffentlicht am 29.10.2020

Literarischer Meilenstein

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Rezension „Rules For Being A Girl“ von Candace Bushnell



Meinung

Sofort stach mir das Cover ins Auge und weckte meine Neugierde. Der Titel mit der großen, teils knalligen Schrift ist nichts alltägliches, ...

Rezension „Rules For Being A Girl“ von Candace Bushnell



Meinung

Sofort stach mir das Cover ins Auge und weckte meine Neugierde. Der Titel mit der großen, teils knalligen Schrift ist nichts alltägliches, wodurch ich unbedingt erfahren wollte worum es bei der Geschichte geht. Nach dem Klappentext ahnte ich schon, dass mir eine wichtige Thematik begegnen würde, doch hatte ich keine Ahnung und wurde somit auf höchstem Niveau von den Autorinnen überrascht.

Marin ist 17 Jahre jung und hält sich immer an Regeln. Doch dann kommt es zu einem Vorfall mit ihrem Lehrer, der ihr nicht nur die Augen öffnet, sondern sie auch erkennen lässt, wie ungerecht Mädchen behandelt werden. Für Marin steht fest, die Regeln nicht mehr zu befolgen.

Gleich zu Anfang wurde ich mit kurzen Kapiteln begrüßt, was ich nicht nur für das empfohlene Lesealter perfekt finde, sondern auch selbst, da es einem immer wieder Zeit gab die teils heftigen, erschütternden, schrecklichen Wahrheiten zu verinnerlichen. Die Geschichte wird aus Marins Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Besonders hier, in solch einem Werk, ließ es mich noch intensiver die Gedanken und Gefühle der Protagonistin Marin verstehen. Mit beinahe schauderhafter Schrecklichkeit rollten die Emotionen über mich hinweg.

Marin ist ein Charakter, mit dem sich viele Mädchen und Frauen werden identifizieren können, was sie in meinen Augen nicht nur glaubhaft, sondern auch Echt, authentisch und Realitätsnah macht. Das Leben konfrontiert uns immer wieder mit Ungleichheiten, was auch ein Punkt ist, den Marin erkennt. Selten war ein Sog stärker, die Protagonistin bei ihrem Kampf um Gleichberechtigung zu begleiten. Die Autorinnen schufen eine konstante Spannung.

Themen wie Pflichten, Vorurteile, aber auch Geschlechter. Das Cover zeigt mit seinen vielen kleinen Aussagen schon eine Menge, doch gehören auch noch andere dazu. Meistens sind es Dinge, die wir selbst heute als normal und alltäglich abtun.

-Trage nicht zu viel Make-Up
-Rasier dir die Beine

Die Autorinnen erzählen nicht bloß eine Jugendbuch Geschichte a la 0815. Denn selten erlebt man solch einen Nachdruck und Nachhall, der auch mich überrascht hat. Es geschah während dem lesen immer wieder, dass ich innehalten und über die Worte und ihre Bedeutung nachdenken musste. Sich zu rasieren, um als „normale Frau“ zu gelten, stellt man doch gar nicht mehr infrage, oder? So viele Kleinigkeiten tun wir einfach, weil es von uns verlangt wird.

Die Wendungen in dieser Geschichte haben mich mit einer enormen, tiefergehenden Wucht getroffen und mein Herz entzwei gerissen. Ebenso wie die Konsequenzen, wenn man sich gegen etwas währt. Zweifelsohne schrieben die Autorinnen eine Geschichte, die von Realität geprägt ist. Niemals solltet ihr etwas einfach so hinnehmen! Nie!

Für mich war „Rules For Being A Girl“ zweifelsohne ein Highlight, dessen Botschaft, Bedeutung, Wichtigkeit viel mehr Leser erreichen sollte. Nicht nur Marin wurden die Augen geöffnet, sondern auch mir.


Fazit

Dieses Werk ist zweifelsohne ein literarischer Meilenstein, der schockiert, die Gedanken anregt und erschreckend reale Wahrheiten enthält. Rules for being a Girl ist nicht nur für junge Mädchen von Bedeutung, sondern auch für alle anderen Menschen. Die Autorinnen gehen auf Themen ein und zerpflücken sie. Hier trifft Jugendbuch auf das wahre Leben und ich bin absolut begeistert, sprachlos und wurde von den Emotionen mitgerissen.


Bewertung 🌹💛🌹💛🌹 5/5 Herzen

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Veröffentlicht am 23.10.2020

Jugendgeschichte, die sich mit wichtigen Themen auseinander setzt

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Marin ist siebzehn Jahre alt und führt ein durchschnittliches Teenagerleben, sie hat eine beste Freundin, geht seit einem Jahr mit Jacob aus und ist in ihrer Schule beliebt und anerkannt. Im Englisch-Leistungskurs ...

Marin ist siebzehn Jahre alt und führt ein durchschnittliches Teenagerleben, sie hat eine beste Freundin, geht seit einem Jahr mit Jacob aus und ist in ihrer Schule beliebt und anerkannt. Im Englisch-Leistungskurs ist sie eine der Besten und ist sicher, nach dem Schulabschluss einen Platz an der gewünschten Eliteuniversität zu bekommen. Als der allseits beliebte Lehrer Bex sie gegen ihren Willen küsst, beginnt Marin gegen all die ungeschriebenen Regeln zu rebellieren und bemerkt immer mehr, wie viel Diskriminierung in ihrem Schulalltag als selbstverständlich hin genommen wird.

"Rules For Being A Girl" von Candace Bushnell und Co-Autorin Katie Cotugno prangert feinfühlig das Thema Diskriminierung im Alltag an, der Leser erlebt an Marins Seite ihre Entwicklung und die Erkenntnisse, die sie im Lauf der Handlung findet. Das Buch habe ich auf den dringenden Wunsch meiner elfjährigen Tochter besorgt, laut Verlagsangabe entspricht sie der empfohlenen Altersgruppe. Nach einer Leseprobe war ich zunächst sehr unsicher, ob die Geschichte wirklich schon für sie geeignet ist, jetzt nachdem ich den Roman zu Ende gelesen habe, glaube ich, dass die Altersempfehlung in Ordnung ist.

Zweifel hatte ich wegen einer Szene am Anfang, in der die Protagonistin mit ihrem Freund "parkt" und sich dabei Gedanken macht, wie weit sie ihn gehen lassen möchte. Doch ich finde dieses Thema wird behutsam formuliert, später rückt eher Marins Auseinandersetzung mit den Regeln, die nirgends aufgeschrieben sind und doch für den Großteil ihrer Mitschüler Gesetz zu sein scheinen, in den Vordergrund. Wenn ich meine Tochter und ihre Freundinnen ansehe, denke ich, genau jetzt befassen sie sich mit ihrer eigenen Entwicklung und der Welt um sich herum, jetzt lernen sie "die Regeln ein Mädchen zu sein" und daher sehe ich genau jetzt den richtigen Zeitpunkt, sich mit dieser Lektüre auseinander zu setzen.

Auch mir selbst hat das Buch einige Denkanstöße gegeben, wie oft nehmen wir im Alltag etwas als Selbstverständlichkeit hin, nur weil es eben immer schon so war. Candace Bushnell ermutigt ihre Leser*innen, Dinge zu hinterfragen und genauer hin zu sehen. Dabei liest sich ihre Geschichte angenehm, wie ich es von einem Jugendbuch erwarte. Für diesen aufrüttelnden Roman gebe ich eine unbedingte Leseempfehlung.

Fazit: Während der flüssig zu lesenden Romanhandlung werden wichtige Themen angesprochen, mit der Protagonistin werden auch dem Leser die Augen für unterschwellige Diskriminierung geöffnet, daher empfehle ich das Buch gern weiter.

Veröffentlicht am 22.10.2020

Schockierende Geschichte, die wahrer nicht sein könnte!

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Der Klappentext verrät nicht annähernd, was für ein großartiger Inhalt im Buch steckt.

Der Vorfall - wie man wohl schon vermuten kann, kam für Marin ohne Vorahnung und war von ihr nicht gewollt. Das hat ...

Der Klappentext verrät nicht annähernd, was für ein großartiger Inhalt im Buch steckt.

Der Vorfall - wie man wohl schon vermuten kann, kam für Marin ohne Vorahnung und war von ihr nicht gewollt. Das hat sie ziemlich geschockt, und plötzlich sieht sie ihre Welt mit anderen Augen. Die Mädchen an ihrer Schule müssen sich mit mehr Regeln auseinander setzen, während die Jungs beim Regelbruch nicht mal angeschaut werden. Besonders eine Szene dazu hat mich zuerst sprachlos, und dann wütend gemacht. Denn anstatt das man der Mitschülerin zur Hilfe kommt, lacht man sie aus. Auch Marin war fassungslos und will etwas ändern. Sie nimmt ihren Mut zusammen und vertraut sich dem Direktor an, doch der nimmt sie im Laufe der Handlung immer weniger für voll.

Der Schreibstil ist klasse, die Kapitel kurz. Ich hatte den Roman innerhalb von 24 Stunden gelesen und war bis zum Schluss begeistert von der Story.

Das Marin nicht geglaubt wurde, dass sie es doch so gewollt hatte, waren nicht die einzigen Dinge, denen sich Marin zugesetzt sah. Dieser Roman ist leider pure Realität und nicht nur für junge Mädchen!

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