Cover-Bild Das Erbe der Wintersteins

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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 31.10.2016
  • ISBN: 9783732529292
Carolin Rath

Das Erbe der Wintersteins

Familiengeheimnis Roman
Zwei Frauen, zwei Jahrhunderte und ein geheimnisvolles Tagebuch, das ihre Schicksale miteinander verbindet.

Ende des 19. Jahrhunderts: Claire wurde als Baby aus einer verunglückten Kutsche gerettet. Seitdem wächst sie auf dem Hof der Wintersteins auf. Unter der strengen Obhut der Bäuerin muss sie die körperlich schwersten Arbeiten verrichten. Doch als ein fremder Mann auf dem Hof auftaucht, erfährt Claire die Geschichte ihrer Herkunft, die sie zutiefst erschüttert ...

Im Jahr 2016: Celine Winterstein liebt die alte Villa ihrer Familie in Meylitz. Doch nun soll das wunderschöne Anwesen, das seit vielen Jahren leer steht, verkauft werden. Schweren Herzens kehrt Celine ein letztes Mal an den Ort ihrer glücklichen Kindheit zurück. In einem Versteck findet sie das alte Tagebuch ihrer Urgroßmutter Claire. Celine ist fasziniert von den Aufzeichnungen ihrer Ahnin - bis sie auf ein düsteres Geheimnis stößt, das ihr Leben für immer verändern wird.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 48 Regalen.
  • 21 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 1 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2016

Das Erbe der Wintersteins

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Die alte Villa an der Ostsee, mit einer wunderschönen parkähnlichen Anlage und einem Bootshaus, soll vor dem endgültigen Verfall bewahrt werden, damit die Familie Winterstein diese nach der abgeschlossenen ...

Die alte Villa an der Ostsee, mit einer wunderschönen parkähnlichen Anlage und einem Bootshaus, soll vor dem endgültigen Verfall bewahrt werden, damit die Familie Winterstein diese nach der abgeschlossenen Renovierung verkaufen kann. Die alte Porzellanmanufaktur der Wintersteins läuft nicht mehr besonders gut und schreibt rote Zahlen. Durch den Verkauf erhofft man sich einen respektablen Geldsegen, der die Firma vor der Pleite bewahren soll. Celine Winterstein, die Tochter des Firmenbesitzers, wird mit der Koordination der Renovierung beauftragt und kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück. Im Bootshaus quartiert sie sich kurz vor Weihnachten ein, wird dort von ihrem Freund Albert, der eigentlich nicht mitkommen sollte, überrascht und trifft sich in den darauffolgenden Tagen mit Architekten, Tischlern und sonstigen Bauarbeitern zur ersten Begehung der Villa. In einem alten Speiseaufzug findet Celine ein Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Claire und versinkt beim Lesen in eine Welt vor 100 Jahren, in das Leben von Claire und stößt auf schicksalhafte Familiengeheimnisse. Doch merkt Celine nicht, dass sie sich damit in Gefahr begibt und genaustens beobachtet wird.

In einer stürmischen und winterlichen Nacht findet ein Krämer vor 100 Jahren ein kleinen Baby in einem verunglückten Zirkuswagen und rettet es, indem er es zum nächstgelegenen Hof bringt. Das kleine Mädchen erhält den Namen Klara und wächst fortan auf dem Gut der Wintersteins auf. Sie wächst zu einem fleißigen Mädchen heran, welches bei Wind und Wetter hart arbeiten muss und nur selten die Schule besuchen kann. Als sich nach Jahren herausstellt wer Klaras Vater ist und das sie eigentlich Claire heißt, ändert sich alles für das junge Mädchen. Sie verlässt den Winterstein-Hof, muss sich diverse Unannehmlichkeiten gefallen lassen, erfährt ihre wahre Herkunft und landet letztendlich auf einem Rummel, der ihrem leiblichen Vater gehört. Dieser hält nur leider wenig von seiner leiblichen Tochter und tritt ihr kaltherzig, aggressiv und streng entgegen.

In dem Buch wechseln sich die Kapitel zwischen Gegenwart (Celine) und der Vergangenheit (Claire) ab. Dies sorgt für eine gute Abwechslung in der Story. Der Schreibstil ist angenehm einfach und somit das Buch auch flüssig zu lesen. Einige Charaktere, wie z.B. Claire, sind auf Anhieb sympathisch, während andere Charaktere (z.B. Celine und Albert) blass, naiv und gar unausstehlich rüberkommen.
Ich war, nachdem ich das Buch beendet hatte, leider zunächst ein wenig enttäuscht, da einfach zu viel vorhersehbar war, dadurch meines Erachtens die Spannung gemildert wurde und ich Celines Verhalten oft hinterfragen musste. Für mich persönlich waren die letzten Kapitel die Schwächsten von allen. Die anderen Abschnitte haben mich viel mehr gefesselt und die Story von Claire hat mir sowieso ein bisschen besser gefallen als die von Celine. Die Geschichte von Claire hatte viel mehr Tiefe und mehr Gefühl. Ich habe bei Celine im Nachhinein nicht das Gefühl, dass ich eine tiefe Bindung zu ihr aufbauen konnte und sie war, für ihr Alter, zu einfältig und kindlich in ihrem Verhalten und Denken.
Vielleicht hätten auch zwei oder drei Kapitel mehr dem Buch ganz gut getan, um diverse noch offene Fragen und Familienverhältnisse zu klären. Im Großen und Ganzen habe ich mich jedoch gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 24.04.2019

Reise in die Vergangenheit (Hörbuch-Version)

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Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt.
Zum einen aus der Perspektive von Claire in der Vergangenheit,Ende des 19. Jahrhunderts,und zum anderen aus der Sicht von Celine Winterstein in der Neuzeit ...

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt.
Zum einen aus der Perspektive von Claire in der Vergangenheit,Ende des 19. Jahrhunderts,und zum anderen aus der Sicht von Celine Winterstein in der Neuzeit (2016).
Eine spannende Reise in die
Vergangenheit ,die sehr realistisch und spannend geschildert wird.
Durch zahlreiche Wendungen ist diese Geschichte nicht langweilig und ich habe es beim Auto fahren gehört.
Die Sprecherin ist etwas gewöhnungsbedürftig,ich hätte besser die Buchform gewählt.Trotzdem
habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 30.06.2018

Eher zäh und wenig spannend

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Inhalt:

Spätes 19. Jahrhundert: Claire kommt als Baby auf den Hof der Familie Winterstein. Ein Krämer hat sie in einem Wagen für Schausteller gefunden. Neben ihr lag eine tote Frau, deren kompletter Körper ...

Inhalt:

Spätes 19. Jahrhundert: Claire kommt als Baby auf den Hof der Familie Winterstein. Ein Krämer hat sie in einem Wagen für Schausteller gefunden. Neben ihr lag eine tote Frau, deren kompletter Körper mit Haaren überzogen war.
Doch anstatt behütet aufzuwachsen lernt Claire schnell, dass sie sich alles hart erarbeiten muss. Als eines Tages eine Einladung von einem Professor für sie auf dem Hof eintrifft, nutzt Claire direkt ihre Chance auf ein freies Leben. Doch leider ist dieses Leben absolut nicht was Claire sich erhofft hat.

2016: Celine Wintersteins Familie gehört eine alt eingesessene Porzellanmanufaktur. Doch die Zeiten sind schlecht und der Familienkonzern hat finanzielle Probleme. Deshalb beschließt Celines Vater die alte Familien-Villa in Meylitz zu renovieren und dann gewinnbringend zu verkaufen. Er schickt Celine dort hin damit sie die Arbeiten überwachen kann.
Doch als Celine das alte Tagebuch von Claire Winterstein entdeckt, stößt sie auf einige Familiengeheimnisse.

Meine Meinung:

Ich bin ja wirklich ein Cover-Käufer. Und dieses Cover hat mir wirklich gut gefallen. Deshalb war klar, ich muss dieses Buch lesen.
Da ich auch sehr gerne Geschichten rund um Familiengeheimnisse lese, hat alles gut gepasst.
Wie meistens bei diesen Büchern spielt die Geschichte in zwei verschiedenen Zeitebenen. Einmal das späte 19. Jahrhundert und einmal 2016.
Jedes Kapitel hat seine eigene Zeitebene und so wechselt es immer zwischen Celine und Claire. Das ist sehr übersichtlich und man bekommt beim Lesen keine Probleme.

Mir persönlich hat die Zeitebene von Claire besser gefallen Irgendwie hat mir dort der Schreibstil und die Erzählweise besser gefallen.
Auch mit Celine bin ich nicht ganz warm geworden. Dafür, dass sie eine erfolgreiche und unabhängige Frau sein soll, ist sie viel zu sehr auf den Mann zu heiraten fixiert.
Irgendwie hat mich ihr Verhalten immer gestört und ich habe mich gefreut wenn nach den Kapiteln von ihr, die Kapitel von Claire auf mich gewartet haben.

Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass mich die Story nicht wirklich umgehauen hat. Eigentlich war alles wirklich sehr vorhersehbar und man wusste die ganze Zeit was passiert. Es hat sich kein wirklicher Spannungsbogen gezeigt und eine ganze Weile dümpelte die Geschichte einfach dahin.
Da habe ich wirklich schon Bücher mit ähnlicher Thematik gelesen die einen wirklich gepackt haben.
Für mich was es leider kein Highlight, deshalb bekommt „Das Erbe der Wintersteins“ von mir 3 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 25.08.2017

Das Erbe der Wintersteins

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Inhalt
Der Geruch nach Karbol, knarzende Dielenböden, fahrende Kuriositäten und ein dunkles Geheimnis ... das ist "Das Erbe der Wintersteins".

"Ihr Vater war kein Mann der langen Umschweife. Sie wusste, ...

Inhalt
Der Geruch nach Karbol, knarzende Dielenböden, fahrende Kuriositäten und ein dunkles Geheimnis ... das ist "Das Erbe der Wintersteins".

"Ihr Vater war kein Mann der langen Umschweife. Sie wusste, er würde gleich zur Sache kommen und das tat er auch. 'Die Firma steckt in Schwierigkeiten. Wir müssen investieren. Ich werde die Winterstein Villa verkaufen!'"

'Nein, das kannst du nicht machen!' Celine stellte ihre Tasse so heftig auf den Tisch, dass der Kaffee überschwappte. 'Nicht die Villa!'"

Spätes 19. Jhdt.: Claire wurde als Baby aus einer verunglückten Kutsche fahrender Schausteller gerettet und kam auf dem Hof der Wintersteins unter. Dort muss sie sich ihre Daseinsberechtigung jedoch durch harte Knochenarbeit verdienen. Als überraschend ein Professor aus der Stadt nach ihr schickt und sie um ein Treffen in seinem Krankenhaus bittet, macht sie sich umgehend auf den Weg. Sie wird in einen dunklen Raum im Keller des Krankhauses geführt. Was sie dort erfährt, erschüttert sie zutiefst und sie weiß nicht mehr, was sie noch glauben soll.

2016: Celine Winterstein liebt die alte Villa in Meylitz, die schon seit Jahren im Besitz der Familie ist und mittlerweile leer steht. Doch weil der Familienkonzern in finanziellen Schwierigkeiten steckt, bleibt ihnen keine Wahl: Die Villa muss renoviert und verkauft werden. Schweren Herzens begibt sie sich ein letztes Mal dorthin, um den Verkauf in die Wege zu leiten. Die Bauarbeiten bringen immer mehr Hinweise auf die Geschichte ihrer Urgroßmutter Claire zum Vorschein, die die Villa damals gekauft hat. Und ein düsteres Geheimnis, das niemand jemals geahnt hätte.

Meinung
Mir hat das sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig und es ist spannend aufgebaut. Besonders gut hat mir gefallen die Sprünge von Kapitel zu Kapitel so das man Celine in der Gegenwart hat und Claire in der Vergangenheit. Es bleibt auch bis zum Ende hin spannend so das man verschiedene Beweggründe der einzelnen Protagonisten nicht herauslesen kann.

Die Autorin Carolin Rath, Jahrgang 1964, studierte Sozialwesen und schreibt seit ihrer Kindheit Geschichten und Romane. Sie sitzt gern in Zeitmaschinen und bereist in ihrer Phantasie die jüngere und weiter zurück liegende Vergangenheit, wobei sie als permanenten Wohnort jedoch die Gegenwart eindeutig vorzieht. Wenn sie nicht gerade schreibt, unterrichtet sie an der Volkshochschule Kurse in kreativer Textilgestaltung oder geht einem ihrer zahlreichen Hobbys nach. Sie besitzt einen kleinen Hund und eine Katze, die ständig unter oder auf dem Schreibtisch hocken und zu glauben scheinen, dass sie für den weiteren Fortgang eines gerade entstehenden Manuskriptes unverzichtbar sind. Carolin wohnt in einem kleinen, alten Fehnhaus in Ostfriesland, umgeben von Eichen, Wallhecken und Feldern und liebt besonders den verwilderten Teil ihres Gartens, in dem sich Eidechsen, Hasen, Füchse und Igel "Gute Nacht!" und hoffentlich auch immer wieder "Guten Morgen!" sagen.

Fazit
Wer Historische Romane mit Sprünge in die Gegenwart mag ist genau hier richtig.

"Das Erbe der Wintersteins " von Carolin Rath ist im heartbeat by bastei entertainment Verlag erschienen. Hat 288 Seiten und gibt es nur als ebook für 6,99€.

Veröffentlicht am 31.05.2017

Wer liebt ist nicht frei

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Das Buchcover sieht sehr herbstlich aus, zieht durch die orangen Blätter sofort den Blick auf sich und passt daher perfekt zur aktuellen Jahreszeit.

Durch den Prolog, hat man einen guten Einstieg in ...

Das Buchcover sieht sehr herbstlich aus, zieht durch die orangen Blätter sofort den Blick auf sich und passt daher perfekt zur aktuellen Jahreszeit.

Durch den Prolog, hat man einen guten Einstieg in die Geschichte, hauptsächlich allerdings in jene von Claire – also in den Handlungsstrang welcher in der Vergangenheit spielt. Er weckt sofort das Interesse und die Lust auf mehr sodass man das Buch, bis man diesen Zeitpunkt in der ‚richtigen‘ Geschichte findet, nicht mehr aus der Hand geben kann!

Die abwechselnden Kapiteln, Vergangenheit (Claire) vs. Gegenwart (Celine) verleihen der Geschichte vor allem ab dem zweiten Drittel Spannung welche im letzten definitiv am größten ist. Das Wechseln zwischen den zwei Erzählsträngen ist der Autorin Carolin Rath gut gelungen. Jedoch muss ich sagen dass mir die Kapitel in der Vergangenheit besser gefallen. Da mich jene in der Gegenwart trotz des Humors der dortigen Personen bis zum Schluss nicht so richtig fesseln konnten, und sie daher getrost weggelassen werden hätten können (zumindest was mich angeht hat sie nicht viel zum eigentlichen Handlungsstrang beigetragen), muss ich leider einen Stern abziehen. Leider, denn die Geschichte in der Vergangenheit fand ich super, die Handlungsstränge mit Claire waren sehr spannend. Die Geschichte ist aufgrund des einfachen Schreibstils leicht und zügig zu lesen, einzig die Kapitel mit Celine haben meinen Lesefluss etwas gebremst.

Die meisten Figuren, unabhängig vom Handlungsstrang (Vergangenheit, Gegenwart), sind gut ausgearbeitet. Einzig Celine war mir zu sprunghaft, von ihr wusste man nie was man erwarten soll. Zeitweise kamen von ihr absolut entgegengesetzte Handlungen. Ich konnte da bis zum Schluss leider keinen ‚fixen‘ Charakter erkennen, sie war mir irgendwie zu abgedreht und viel zu unstet, daher leider noch ein Sternabzug da Celine im Prinzip ja die zweiten Hauptfigur war (und bei den Hauptfiguren geht ein solches entgegengesetztes Verhalten absolut nicht, diese müssen für mich einen klar erkennbaren Charakter haben um entsprechend eingeschätzt werden zu können). Einige der Dinge klären sich am Ende auf. Allerdings kam mir das ‚Ende‘ in der Gegenwart zu abrupt. Mir fehlt zwischen der Vergangenheit und der Jetztzeit zu viel, es gibt zu viele ungeklärte Dinge, zumindest in meinen Augen (mich hätte vor allem interessiert was da noch zwischen den beiden Zeiten mit Claire passiert ist). Deswegen leider noch ein Sternabzug.

Fazit:
Alles in allem aber trotzdem ein gelungenes Buch. Man kann sich ein paar gute Lesestunden damit gönnen.