Cover-Bild Die Beobachterin
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 12.11.2018
  • ISBN: 9783328100430
Caroline Eriksson

Die Beobachterin

Thriller
Nike Karen Müller (Übersetzer)

Ein fesselnder Psychothriller der schwedischen Bestsellerautorin

Elena mietet ein Häuschen in einer schwedischen Kleinstadt, um nach der Trennung von ihrem Mann von vorn anzufangen. Ihre Tage sind leer, die Wohnung verlässt sie kaum. Ablenkung findet sie einzig darin, vom Küchenfenster aus die Menschen im Haus gegenüber zu beobachten: eine ganz normale, glückliche Familie. Doch als im Nachbargebäude plötzlich seltsame Dinge geschehen, ist Elena überzeugt davon, dass hinter den verschlossenen Türen ein Geheimnis lauert. Je besessener sie ihre Nachbarn beobachtet, desto mehr fürchtet sie, dass bald etwas Schreckliches passieren wird – und trifft eine Entscheidung, die sie selbst in tödliche Gefahr bringt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2018

Sehr spannend

1

Inhalt

Elena hat sich von ihren Mann eine Auszeit genommen und lebt nun in einen kleinen Vorort. Die beiden haben sich 3 Monate Zeit gegeben um zu sehen wohin die Beziehung für. Elena verkriecht sich ...

Inhalt

Elena hat sich von ihren Mann eine Auszeit genommen und lebt nun in einen kleinen Vorort. Die beiden haben sich 3 Monate Zeit gegeben um zu sehen wohin die Beziehung für. Elena verkriecht sich in ihren gemieten Häuschen sehr. Ihr einzigster Kontakt ist ihre Schwester, die Elena jeden Freitag zum Lasagne Essen einlädt und der Nachbarsjunge Leo, der Schriftsteller werden will wie Elena. Nach langen überlegen, legt Leo ihr einen Schulaufsatz vor, den sie bewerten soll. Sie ist schockiert was sie dort über Leo seine Mutter Veronica ließt. Sie unterhalten sich und Leo erzählt das seine Mutter ab und zu in die Dunkelheit abdriftet und das Veronica zum Beispiel Ihre Tasche über die Brücke geworfen hat, ohne ersichtlichen Grund oder das sie Leo seine Kaninchen, die er geschenkt bekommen hat über die Balkonbrüstung geworfen hat.
Elena beobachtet durch das Küchenfenster die Familie und verfolgt jeweils die beiden Elternteile, Elena stellt schnell fest das Filip sind Affäre zu eine Frau namens Anna hat und das Victoria sich immer selbstsamer verhält. Elena vermutet das Victoria ihren Mann umbringen will, an einem Freitag. Sie will Filip warnen, ist aber wie gelähmt und wartet ab. Als beide wohl behalten zurück kommen, zweifelt Elena an ihren Verstand und beginnt eine Geschichte zu schreiben. Eine Woche lang war sie nicht erreichbar, bis ihre Schwester eines Tages auftaucht und sie zur Rede stellen will. Als Elena sich gerade öffnen will, sieht sie wie Viktoria eilig Taschen ins Auto verlädt und mit dem Auto davon rast. Plötzlich steht Leo vor der Tür und bitte Elena um Hilfe, da er vermutet das seine Mutter etwas schreckliches vorhat. Ohne zu überlegen nimmt Elena die Verfolgung auf und wird von Viktoria kurzerhand außer Gefecht gesetzt.

Welches Geheimnis verbirgt Viktoria?

Was hat sie vor?

Kann Elena schlimmeres verhindern?



Fazit

Das Cover sowie der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Es verspricht so viel Spannung und man wird definitiv nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist genauso wundervoll. Man liest aus drei Perspektiven. Einmal Elena was sie fühlt, was sie beobachtet, dann die Ansicht vom Ehemann und was die Frau denk. Alles klar und flüssig. Es stiftet keine Verwirrung.
Das Buch ist durchweg spannend. Man will unbedingt wissen weswegen sich Elena und ihr Mann die Auszeit nehmen, man will wissen was bei den Nachbarn passiert, man will wissen was Viktoria plant um sich an die Untreue ihres Mannes zu rechnen.
Und dann kommt es doch ganz anders als erwartet.
Daher ist mein Fazit recht kurz, da ich nicht Spoilern möchte. Das würde die Spannung und das Buch kaputt machen aber ich kann es bloß jeden Thriller Fan ans Herz legen, dieses Buch zu lesen.
⭐️4,5/5⭐️


Veröffentlicht am 31.12.2022

Not my cup of tea

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Nach der Trennung von ihrem Mann möchte Elena von vorn anfangen und mietet in einer schwedischen Kleinstadt ein Häuschen. Die Tage sind voller Trauer, das Haus jedoch ist leer. Sie verlässt dieses kaum, ...

Nach der Trennung von ihrem Mann möchte Elena von vorn anfangen und mietet in einer schwedischen Kleinstadt ein Häuschen. Die Tage sind voller Trauer, das Haus jedoch ist leer. Sie verlässt dieses kaum, findet sich in einer minder schweren Depression wieder und meidet den einzigen Kontakt, den sie zur Außenwelt hat fast komplett. Ablenkung findet sie darin, ihre Nachbarn im Haus gegenüber zu beobachten. Scheinbar eine ganz normale Familie. Bis sie eines Tages etwas Seltsames beobachtet. Eine ungewöhnliche Obsession entwickelt sich und ehe sie es sich versieht, ist Elena besessen und steckt ihre eigenen Bedürfnisse fast vollkommen zurück. Nur, um die Familie im Haus gegenüber zu beobachten. Wenn sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringt.

Die Geschichte ist nicht neu und je mehr ich von dieser Sorte lese, umso mehr habe ich das Gefühl, muss sich die Handlung anstrengen, um rauszustechen. Das tat sie in diesem Fall jedoch nicht. Weder durch besondere Erzählmomente, eine ausgefuchste Protagonistin oder besondere Spannungselemente. Ich würde sogar sagen, dass das Buch das schwächste seiner Art ist und mich eher verstört (nicht im guten Sinne) zurückgelassen hat.

Ich wurde nicht warm mit den Charakteren. Weder mit Elena, für die ich keinerlei Sympathie aufbringen konnte, da sie so irrational handelte, dass ich in keiner einzigen Situation hätte mitfühlen oder geschweige denn nachvollziehen hätte können, was in ihr vor sich geht. Sie stößt der einzigen Person vor den Kopf, der offensichtlich noch etwas an ihr liegt, ihrer Schwester. Auch die ist seltsam distanziert, nicht unbedingt eine Sympathieträgerin, also auch hier niemand, auf den man bauen kann.
Ebenso der Nachbarsjunge, der am Anfang Potenzial zeigt, im weiteren Verlauf aber immer seltsamer wird, wurde von meiner Liste gestrichen.

Ich kann leider nicht genau festmachen, was mich am Schreibstil daran hinderte, ihn als leicht und flüssig wahrzunehmen. Ich vermute jedoch, dass es die gekünstelte Ich-Perspektive ist, die nichts mit der locker, leichten Ich-Perspektive der üblichen Geschichten zu tun hat. Das mag aber auch an der Übersetzung gelegen haben. Eventuell lag es aber auch am Detailgrad, der an vielen Stellen einfach zu explizit gewesen ist und dadurch so ausschweifend gewesen ist, dass ich abschweifte.

Sicherlich ein solider Thriller für Menschen, die mit dem Schreibstil und den Charakteren warm werden, ich wurde es leider nicht. Schade.

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Veröffentlicht am 25.11.2020

Wahrheit oder Einbildung?

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Nach der Trennung von ihrem Mann Peter, zieht Elena in ein Reihenhaus um zur Ruhe zu kommen. Eigentlich arbeitet Elena als Autorin, hält sich aber momentan mit Lesungen und Uebersetzungen über Wasser. ...

Nach der Trennung von ihrem Mann Peter, zieht Elena in ein Reihenhaus um zur Ruhe zu kommen. Eigentlich arbeitet Elena als Autorin, hält sich aber momentan mit Lesungen und Uebersetzungen über Wasser. Die Idee zu einem neuen Buchprojekt fehlt ihr, zu sehr nehmen ihre privaten Probleme sie in Anspruch. Die einzige Abwechslung in Elenas Leben ist das wöchentliche Treffen zum Essen mit ihrer Schwester.

Plötzlich ist sie jedoch da, die Idee für ein neues Buchprojekt. Elena sieht erst per Zufall, dann gezielt, was bei ihren Nachbarn alles schiefläuft. Jeder einzelne der Familie hat Geheimnisse, die vor den anderen Familienmitgliedern verborgen werden.





Der nüchterne und sachliche Schreibstil der Autorin macht es nicht einfach mit der Geschichte mitzugehen. Sehr abgehackt und teilweise eintönig erzählt Caroline Eriksson die Geschichte von Elena. Die von der getrennten Ehefrau zur Stalkerin mutiert und die sich dabei Sachen erlaubt, bei denen ich gedacht habe, dass ich so eine Nachbarin nicht geschenkt haben möchte. Eine Nachbarin, die hinter der Gardine lauert und die Sympathien des halbwüchsigen Sohnes erschleicht. Zudem Grenzüberschreitungen mit haltlosen Ausflüchten begeht und ständig auf der Lauer liegt.



Da die Geschichte die Perspektive regelmässig wechselt, kommt man als Leser in den Genuss, eine Situation mit zweierlei Augen zu sehen und zu erleben. Das macht ganz klar den Reiz dieser Story aus. Irgendwann hat mich nämlich trotz der nüchternen und sachlichen Art, die Geschichte gepackt und ich wollte wissen, ob sich Elena die Dinge im Nachbarhaus nur einbildet, oder ob da wirklich was Kriminelles geschieht?



Das Grundthema bei der Familie auf der anderen Seite des Gartenzauns ist bedrückend. Man kann sich sehr viel zusammenreimen, obwohl die Anzeichen für das gesundheitliche Problem der Mutter eindeutig sind.

Ein Twist gegen Schluss des Buches hat mich überrascht, obwohl ich mir sagen musste, dass ich es hätte kommen sehen müssen. Allerdings lässt mich die ganze Geschichte mit Fragen zurück und die Auflösung war nicht wirklich befriedigend.

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Veröffentlicht am 24.09.2020

Positiv überrascht!

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Anfangs war ich etwas skeptisch, da die Idee mir sehr bekannt vorkam: Die Hauptfigur beobachtet die Nachbarn aus dem Fenster und mit der Zeit geschehen immer mehr merkwürdige Dinge, bis sich ein schlimmer ...

Anfangs war ich etwas skeptisch, da die Idee mir sehr bekannt vorkam: Die Hauptfigur beobachtet die Nachbarn aus dem Fenster und mit der Zeit geschehen immer mehr merkwürdige Dinge, bis sich ein schlimmer Verdacht entwickelt. Diese Idee kennt man nun wirklich aus vielen Filmen, Büchern, etc. Daher hatte ich eine unspektakuläre 0815 Geschichte erwartet. Glücklicherweise habe ich mich getäuscht: Trotz bekannter Idee ist die Umsetzung gelungen und vor allem das überraschende Ende überzeugt!

Während ich das 1. Drittel noch etwas langweilig fand, wurde das 2. Drittel schon mal deutlich besser und das letzte Drittel war ein absoluter Pageturner. Dadurch, dass die einzelnen Kapitel aus immer abwechselnden Perspektiven erzählt werden, blieb dieser Thriller immer abwechslungsreich. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und alles wird anschaulich beschrieben. Die Charaktere wirken authentisch und es wird dem Leser leichtgemacht Empathie, vor allem für die Hauptfigur Elena und dem Nachbarsjungen Leo zu entwickeln. Besonders gefallen hat mir das Ende! Zwar hatte ich hin und wieder mal einen Verdacht, dennoch war die Auflösung überraschend und überzeugend.

Fazit: Idee ist bekannt! Umsetzung trotzdem gelungen! Im letzten Drittel wird dieser Thriller zum spannenden Pageturner mit überraschendem Ende!

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Veröffentlicht am 08.02.2020

Wer beobachtet hier wen?

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In dem Buch lernen wir die Schriftstellerin Elena kennen. Elena macht gerade eine schwere Zeit durch. Ihr Mann Peter und Sie haben eine Ehe Pause eingelegt und sich dazu entschlossen, für 3 Monate erst ...

In dem Buch lernen wir die Schriftstellerin Elena kennen. Elena macht gerade eine schwere Zeit durch. Ihr Mann Peter und Sie haben eine Ehe Pause eingelegt und sich dazu entschlossen, für 3 Monate erst einmal getrennt zu leben. Elena kommt mit dieser Situation gar nicht klar. Sie ist für die Zeit in ein Haus gezogen, was ihre Schwester ihr vermittelt hat. Eines Tages bemerkt sie, dass sie von ihrem Küchenfenster aus sehr gut ihre Nachbarn beobachten kann. Irgendwas geht da mit komischen Dingen zu. Elena will diesem Vorfall auf die Spur gehen.
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Meine Meinung :
Wow, in 3 Tagen habe ich dieses Buch verschlungen. Es war wirklich ein Buch was mich mal wieder gefesselt hat. Ich musste unbedingt wissen wie es mit Elena und ihren Nachbarn weiter geht. Der Schreibstil ist schön flüssig und man fliegt nur so über die Seiten. Die Kapitel sind auch nicht all zu lang, was ich auch immer prima finde 😁. Bis zum Ende war mir nicht klar wie es ausgehen wird und umso überraschend war es für mich. Man merkt auch sehr gut die Verzweiflung von Elena, wegen ihrer Ehe Pause. Ich konnte richtig mit ihr Mitleiden 🙊.
~
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

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