Cover-Bild Die Assistentin
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Seelenleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 28.08.2025
  • ISBN: 9783839821947
Caroline Wahl

Die Assistentin

Von der preisgekrönten Bestsellerautorin: Eine junge Frau zwischen Selbstverlust und dem Mut zum eigenen Weg
Caroline Wahl (Sprecher)

Eine Karriere als Musikerin – das war eigentlich Charlottes größter Wunsch. Aber jetzt ist es ja eh zu spät, und sie muss sich um einen vernünftigen Job kümmern, schon wegen der Eltern. Sie findet eine Stelle in einem Verlag, auch nicht schlecht, und München ist eine schöne Stadt, vor allem im Sommer.

Im Vorzimmer des Verlegers sitzt Charlotte ganz nah am Zentrum der Macht. Dass der seine Assistentinnen oft auswechselt, kriegt sie schnell mit. Aber sie entwickelt ein gutes Verhältnis zu ihrem Chef, der ihre Stärken erkennt, ihr vertraut. Und dafür muss sie eben viel in Kauf nehmen, sehr viel, vielleicht auch selbst mit harten Bandagen kämpfen, vielleicht ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Vielleicht sogar Bo verlieren, in den sie sich doch gerade erst verliebt hat …

In wunderbar lakonischem Tonfall , mit Humor und Tiefgang erzählt Caroline Wahls neuer Roman von einer jungen Frau, die sich nicht zum Opfer machen lassen will und doch in eine Lage gerät, die viele Menschen kennen: wenn einem der Beruf zur Hölle wird. Eine ganz alltägliche Leidensgeschichte, ein Hörbuch über Resilienz und Überleben.

Covermotiv: Kurth Bruno Victor A. Vekemans, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

(Irr)witzig

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Caroline Wahls dritten Roman kann man durchaus auch als Coming-of-age-Geschichte lesen wie die beiden Vorgänger. Wieder steht eine weibliche, nicht ganz unproblematische, recht eigenwillige Hauptfigur ...

Caroline Wahls dritten Roman kann man durchaus auch als Coming-of-age-Geschichte lesen wie die beiden Vorgänger. Wieder steht eine weibliche, nicht ganz unproblematische, recht eigenwillige Hauptfigur im Mittelpunkt, wieder geht es um den Aufbruch in die Zukunft, um die Ungewissenheit und die Suche nach dem eigenen Weg. Auch hier sind die Familienverhältnisse nicht unbedingt hilfreich. Auch wenn hier der familiäre Hintergrund nicht so bedrückend ist. Allerdings ist der dritte Band keine einfache Neuauflage der ersten beiden, stellt auch keine Fortsetzung dar und mag in diesem Sinne den ein oder anderen in seinen Erwartungen getäuscht haben.
Insbesondere der Tonfall ist ein ganz anderer, wir haben hier häufig eine von Spott triefende Erzählstimme im Hintergrund, die mit dem selbstverliebten, eitlen, neurotischen, egozentrischen und dabei willkürlichen bis hin zum despotischen Verlags- und Kulturbetrieb abrechnet. „Die Assistentin“ ist eine schlecht bezahlte Arbeitskraft, die ins kalte Wasser geworfen wird und von der man erwartet, dass sie von Anfang an alles richtig macht, ohne ihr zu sagen, was denn nun richtig oder falsch ist, weil das letztlich auch gar nicht möglich ist, da der Verleger so launisch und unberechenbar ist, dass man es nur falsch machen kann. Wenig hilfreich dabei sind Verlagsmitarbeiter, die ebenfalls im Dschungel der Launen versuchen, ihre Existenz im Verlag nicht nur zu sichern, sondern auch zu optimieren, und „Zweitassistentinnen“, die übefliegermäßig starten, ausgestattet mit überbordendem Selbstbewusstsein, wenig Reflexionsvermögen und noch weniger Frustrationstoleranz.
Letztlich rechnet Caroline Wahl damit nicht nur mit dem Literaturbetrieb ab, sondern mit dem Teil der Arbeitswelt, der sich die Dienste von Trainees und Praktikanten zu nutze macht, billige Arbeitskräfte auszubeuten und dann fallen zu lassen.
Trotz ihrer Schrullen und Macken ist die Protagonistin für mich eine Figur, der ich meine Sympathie aussprechen kann und der ich gerne gefolgt bin in ihrem Versuch, mit ehrlicher Arbeit und Anstand alles richtig machen und den Ansprüchen der anderen genügen zu wollen. Und die im Beruflichen und wie Privaten mit ihrer Ausdauer und Beharrlichkeit sowie der nötigen Selbstreflexion und Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber doch so etwas wie innere Stärke zu entwickeln, um an den passenden Stellen dann auch einmal „Nein“ sagen zu können.
Nach wie vor nimmt mich Wahls Schreibstil, wie gewohnt, wenn auch hier ganz anders, beißender, (irr)witziger, schonungsloser, gleich mit in die Geschichte und lässt mich nicht mehr los.
Vielleicht muss man diesen Roman besser hören als selbst zu lesen, damit der Ton besser zur Geltung kommt. Auch wenn man sich an Caroline Wahls Art des Vortragens erst gewöhnen muss, ist es insbesondere ihre ausdrucksstarke, bisweilen nervtötende, aber damit hundertprozentig passende Lesart das, was die Lebenswelt, in der die Assistentin aufschlägt, noch einmal besonders stark veranschaulicht. Für mich auf jeden Fall absolut hörenswert!

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Machtspiele und toxisches Arbeitsverhältnis

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Meine Meinung

Ich habe bereits begeistert die Bücher "22 Bahnen" und "Windstärke 17" gelesen (große Empfehlung meinerseits) und habe mich danach auch schon sehr auf "Die Assistentin" gefreut.

Die Story ...

Meine Meinung

Ich habe bereits begeistert die Bücher "22 Bahnen" und "Windstärke 17" gelesen (große Empfehlung meinerseits) und habe mich danach auch schon sehr auf "Die Assistentin" gefreut.

Die Story zeigt eindringlich, wie subtil und toxisch Macht in einem Arbeitsverhältnis wirken und werden kann. Charlottes Chef mit seinen komplett absurden Vorgaben und ständigen Erwartungen ist erschreckend realistisch beschrieben. Gerade die vielen kleinen Details machen klar, wie belastend und gleichzeitig alltäglich so ein Job sein kann. Charlotte selbst bleibt keine perfekte Heldin, sondern jemand, der sich anpasst, Fehler macht und lange zögert, bevor sie sich wehrt. Diese Ambivalenz fand ich glaubwürdig und sie hat mich an vielen Stellen zum Nachdenken gebracht. Man möchte als Leserin /Hörerin die Protagonistin stellenweise schütteln und fragen, warum sie sich das antut. Ihr Ehrgeiz und ihr Durchhaltevermögen ist erschreckend (und) bemerkenswert.


Wahl schreibt frisch und präzise, oft mit einem feinen Humor, der die düsteren Momente auflockert. Viele Bilder und Beobachtungen sind stark und bleiben im Kopf. Manche Nebenstränge wie Charlottes Musikerträume oder die Beziehung zu Bo hätten für mich gerne etwas tiefer ausgearbeitet sein können.

Im Buch fällt mir auf, dass die Autorin manchmal Ereignisse andeutet und damit kurz spoilert, bevor sie sie später ausführlicher erklärt, was der Erzählweise einen unerwarteten und interessanten Reiz verleiht.


Die Autorin liest das Hörbuch selbst. Hier war ich enttäuscht, denn ich habe der Stimme leider nicht so gerne gelauscht. Ihre Stimme wirkt für mich zu monoton und ohne echte Spannung, wirkte teilweise platt (Entschuldigung an die Autorin). Dadurch geht etwas von der Intensität verloren, die der Text eigentlich hat.

Für mich ist "Die Assistentin" ein wirklich gutes Buch, das auch nachwirkt. Es ist klug beobachtet, literarisch ansprechend und gleichzeitig nah an der Realität.

Tipp von mir -> Lest selbst und greift zum Buch :)


Klappentext

Eine Karriere als Musikerin – das war eigentlich Charlottes größter Wunsch. Aber jetzt ist es ja eh zu spät, und sie muss sich um einen vernünftigen Job kümmern, schon wegen der Eltern. Sie findet eine Stelle in einem Verlag, auch nicht schlecht, und München ist eine schöne Stadt, vor allem im Sommer.

Im Vorzimmer des Verlegers sitzt Charlotte ganz nah am Zentrum der Macht. Dass der seine Assistentinnen oft auswechselt, kriegt sie schnell mit. Aber sie entwickelt ein gutes Verhältnis zu ihrem Chef, der ihre Stärken erkennt, ihr vertraut. Und dafür muss sie eben viel in Kauf nehmen, sehr viel, vielleicht auch selbst mit harten Bandagen kämpfen, vielleicht ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Vielleicht sogar Bo verlieren, in den sie sich doch gerade erst verliebt hat …


Über die Autorin

Caroline Wahl, geboren 1995 in Mainz, wuchs in der Nähe von Heidelberg auf. Sie hat Germanistik in Tübingen und Deutsche Literatur in Berlin studiert. Danach arbeitete sie in mehreren Verlagen. 2023 erschien ihr Debütroman 22 Bahnen, für den sie u. a. mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis und dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde 22 Bahnen Lieblingsbuch der Unabhängigen 2023. Auch ihr zweiter Roman Windstärke 17 wurde zum Ereignis und stand monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Caroline Wahl lebt in Kiel.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Neuer Stil mit viel Meta-Ebene

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Zum Hörbuch: Die Autorin erfährt ja unglaublich viel Kritik für ihre Lesung. Stimmen werden von Menschen unterschiedlich empfunden, daher ist hier eine legitime Meinungsäußerung auch völlig okay. Was teilweise ...

Zum Hörbuch: Die Autorin erfährt ja unglaublich viel Kritik für ihre Lesung. Stimmen werden von Menschen unterschiedlich empfunden, daher ist hier eine legitime Meinungsäußerung auch völlig okay. Was teilweise an ableistischer, sexistischer Abwertung passiert, ist selbstredend absolut daneben. Ich empfand ihre Stimme bei Standardgeschwindigkeit auch nicht als angenehm, aber ich höre sowieso nie auf dieser Stufe, weil mir das immer absurd verlangsamt vorkommt. Auf 1.5x oder 1.75x fand ich die Autorin ehrlicherweise sehr passend, zumal es einen netten Touch hat durch all die Meta-Einordnungen ihrerseits. Dass sie keine professionelle Sprecherin ist, merkt mensch allerdings schon an einigen Stellen (kleine Stocker, unterschiedliches Tempo, unnatürliche Pausen). Ich bin daher hin- und hergerissen, was die Lesung angeht. Ich fand sie nicht optimal, aber auch keineswegs so schlimm wie andere.

Zum Buch selbst: Die Erzählerin (Autorin?) begleitet die Protagonistin und gibt durchweg auf Meta-Ebene Kommentare zur Gestaltung der Handlung ab. Ich persönlich mochte diese stilistische Form gern, auch das sehr häufige und wiederholte Foreshadowing hat mir gut gefallen. Das ist aber generell ein Element, das ich schätze. Die Autorin lässt meiner Meinung nach noch genug Raum für Überraschung und außerdem denke ich, dass es vielmehr um die Botschaften zwischen den Zeilen geht als um die Handlung selbst.

Gleichzeitig ist Wahl in ihren Botschaften auch nicht extrem deutlich. Sie hat ihre Protagonistin nicht unbedingt super sympathisch geschrieben und nur mit Spuren von Selbstreflexion, die dann aber auch quasi nie in ein entsprechend angepasstes Verhalten resultieren. Die Autorin seziert ein sich verschlimmerndes Machtverhältnis, die völlige Ausbeutung in der Verlagsbranche und konkurrenzgeprägte Arbeitsumfelder im Allgemeinen. Durch das oben erwähnte Foreshadowing hat sie bei mir angenehmerweise dafür gesorgt, dass ich weniger beklemmt war. Ich verstehe aber auch, dass das von anderen als zu repetitiv und vorwegnehmend empfunden wird.

Als Hörbuch fand ich den Roman durchaus unterhaltsam, kann aber entsprechend nicht sagen, ob er mir in geschriebener Form nicht zu langweilig gewesen wäre. Insgesamt gesehen passiert schon recht wenig auf den 280 Seiten, da hätte mir ein geringerer Umfang auch gereicht.

Nichtsdestotrotz habe ich Charlotte gern begleitet, auch wenn ich sie nicht lieb gewonnen habe. Doch darum sollte es bei der grundlegenden Kritik auch nicht gehen, die besteht unabhängig von Sympathien. Und gleichzeitig hatte ich nicht den Eindruck, dass Wahl ihre Protagonistin kritiklos betrachtet. Denn diese opfert für ihren eigenen Erfolg auch durchaus Kolleginnen und sehnt sich gleichzeitig nach (weiblicher) Solidarität. Diese Ambivalenz fand ich auf Figurenebene pointiert dargestellt.

Caroline Wahl hat sich hier an etwas für sie literarisch Neues gewagt und ich empfinde den Versuch als gut gelungen. Da es eine durchaus gewagte Erzählform ist, wird der Roman sicherlich weiter polarisieren. Sie wird nicht zu meiner Lieblingsautorin werden (schon aus anderen Gründen nicht) und es gibt auch deutlich bessere Romane über Machtmissbrauch, aber mich hat die etwas skurrile Meta-Ebene abgeholt.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

mal was anderes, ich mags

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Der Erzählstil ist sehr eigen und war nicht so 100% mein Fall. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, gelesen von der Autorin selbst, was ich immer sehr besonders finde. Und Caro Wahl hat sich das Buch ...

Der Erzählstil ist sehr eigen und war nicht so 100% mein Fall. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, gelesen von der Autorin selbst, was ich immer sehr besonders finde. Und Caro Wahl hat sich das Buch tatsächlich sehr zu eigen gemacht.

Die eher abgehackte Art den Text zu lesen hat das ganze irgendwas zwischen gehetzt, überfordert und genervt wirken lassen. Passt aber irgendwie. Was mich eher gestört hat, das war der unbeständige Erzählstil voller Wiederholungen, Raffer und „dazu später“. Ich versteh schon, dass das gezielt eingesetzte Elemente sind. Kann man machen, ist aber nicht meins.

Die Einblicke in die Welt des Verlagswesens, Charlottes Arbeitsumgebung und das Verhalten ihres Chefs fand ich durchaus spannend zu verfolgend. Vor allem der Chef hat mich total getriggert, das Buch erzeugt also durchaus Reibung.
Auch das Verhältnis zu den Eltern ist immer wieder Thema und wird auf faszinierende Weise aufgegriffen. Vor allem Charlottes Reaktionen- eine Mischung aus Trotz und überbordenden Ehrgeiz- fand ich super interessant.

Das Buch entwickelt eine sehr eigentümliche Sogwirkung. Ich wollte einfach unbedingt wissen, wie es ausgeht, ob Charlotte es schafft, sich aus diesem zerstörerischen System zu befreien.
War mal was anderes. Trifft erzählerisch nicht 100% meinen Geschmack, aber ich war trotzdem total hooked von der Story, von Charlotte und der Art, wie Caro Wahl liest.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Eine literarische Wahl-Version von der Teufel trägt Prada

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„Die Assistentin“ ist das neue Werk von Caroline Wahl. Die junge Charlotte nimmt auf Wunsch ihrer Eltern eine Stelle als Assistentin in einem Verlag in München an, auch wenn sie sich viel lieber ihrer ...

„Die Assistentin“ ist das neue Werk von Caroline Wahl. Die junge Charlotte nimmt auf Wunsch ihrer Eltern eine Stelle als Assistentin in einem Verlag in München an, auch wenn sie sich viel lieber ihrer Musik widmen würde. Schnell wird deutlich, dass ihr Chef sehr bestimmte Erwartungen hat und dass sie Assistentinnen schnell wechseln. Um ihrem Chef gerecht zu werden, muss Charlotte einiges opfern…
Ein besonderes Werk über Themen wie Machtmissbrauch, Arbeitsbedingungen, Leistungsstreben und Emanzipation. Wenn die Arbeit plötzlich zur Hölle wird - Charlottes Entwicklung, die Abwärtsspirale sowie die Verhältnisse im Verlag und mit den Eltern werden eindrücklich geschildert. Eine zarte Liebesgeschichte ist auch mit dabei. Insgesamt durch die Thematik nicht immer leicht zu lesen/hören - es ist mitunter wie eine literarische Version von der Teufel trägt Prada - aber es sind wichtige Themen. Die Vertonung der Autorin hat meinem Geschmack nach gut zur Figur der Charlotte gepasst - auch wenn ich mich beispielsweise in einige Abkürzungen erst einhören musste.
Mir persönlich hat „Windstärke 17“ von der Autorin noch besser gefallen, dort habe ich noch mehr mitgefiebert mit der Geschichte und ich fand sie noch etwas tiefgründiger. Die nüchterne und direkte Art mit einer gewissen Komik wurde aber auch in diesem Werk der Autorin deutlich, der einzigartige Stil lässt sich in keine Schublade packen.

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