Cover-Bild Das Tagebuch von Longdale Manor
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gerth Medien
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 28.07.2025
  • ISBN: 9783986951085
Carrie Turansky

Das Tagebuch von Longdale Manor

Roman
Silvia Lutz (Übersetzer)

Die Kunsthistorikerin Gwen Morris reist in den englischen Lake District, um die Gemälde und Antiquitäten einer alten Familienfreundin zu begutachten. Auf Longdale Manor lernt sie David Bradford kennen, den Enkel der Besitzerin, der das Anwesen in ein exklusives Hotel verwandeln will. Als Gwen das einhundert Jahre alte Tagebuch einer jungen Frau namens Charlotte und einen kunstvoll geschnitzten Hirtenstab entdeckt, den sie schon einmal auf einem Foto ihrer verstorbenen Mutter gesehen hat, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten … Eine faszinierende Geschichte von zwei Frauen auf einer Glaubensreise, die Vergangenheit und Gegenwart auf wundervolle Weise miteinander verwebt.

Ausgezeichnet mit dem „Carol Award 2024“ in der Kategorie „Historische Romane“.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2025

Große Leseempfehlung!

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Für mich ist nach diesem Roman klar: Carrie Turansky gehört nun zu den Autorinnen, wo ich jedes Buch, das erscheint, lesen werde. Ihr Schreibstil ist fesselnd und ihr Erzählstil so bildstark, dass man ...

Für mich ist nach diesem Roman klar: Carrie Turansky gehört nun zu den Autorinnen, wo ich jedes Buch, das erscheint, lesen werde. Ihr Schreibstil ist fesselnd und ihr Erzählstil so bildstark, dass man das Gefühl hat, selbst alles zu erleben, von dem sie erzählt.

Die Geschichte in „Das Tagebuch von Longdale Manor“ ist wunderschön und hat mich – wie viele der christlichen Romane heuer – sehr berührt.

Auf zwei Zeitebenen erzählt, lernen wir einerseits Gwen Morris – eine junge Kunsthistorikerin aus London – und andererseits Charlotte Harper – ebenfalls eine junge Frau, die vor 100 Jahren lebte – kennen.

Zuerst scheint es, als verbünde die zwei Frauen nichts, doch schon bald wird klar, dass dem nicht so ist…

Aber von Anfang an:

Gwen hat einen Fehler bei einer Bewertung eines Gemäldes gemacht und dadurch den Zorn und die Enttäuschung ihres Großvaters und gleichzeitig Arbeitgebers auf sich gezogen. Um die Wogen zu glätten und ihr auch noch mal eine Chance zu geben, sich zu beweisen, wird sie in den englischen Lake District geschickt. Dort soll sie die Gemälde und Antiquitäten einer alten Freundin ihres Großvaters begutachten und für den Verkauf vorbereiten.

Fest entschlossen, ihrem Opa zu zeigen, dass sie eine gute Kunsthistorikerin ist und diesen Job verdient, reist sie sofort ab. Vor Ort trifft sie nicht nur auf die alte Lilly, sondern auch auf deren gutaussehenden Enkel David Bradford. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Anwesen von Longdale Manor zu erhalten und um dies zu erreichen, möchte er es in ein Luxushotel verwandeln.

Anfangs kommen Gwen und David nicht gut miteinander aus und ihre gegensätzlichen Ansichten verursachen eine Spannung zwischen den beiden, die die Arbeit nicht unbedingt leichter macht.

Doch sie arrangieren sich – vor allem um Lillys Willen halber – doch bald schon auch, weil sie anfangen, die Motive des anderen besser zu verstehen. Es dauert nicht lange und die beiden mögen sich immer mehr…

Und wo kommt nun Charlotte Harper ins Spiel?

Diese lernen wir kennen, als Gwen anfängt, in einem alten Tagebuch zu lesen, das sie in einem der Räume auf Longdale Manor gefunden hat. Das Schicksal der jungen Frau berührt sie so sehr, dass sie kaum mehr aufhören kann, die Einträge zu lesen. Doch nicht nur das, sie entdeckt auch noch einen alten Hirtenstab im Haus von Lilly. Einen, der genau so aussieht, wie der, den ihr Vater auf dem Foto mit ihrer Mutter hält. Das einzige Foto übrigens, das sie von ihm hat. Denn Gwen hat ihren Vater nie kennengelernt…
 
Welche Rollen dieser Hirtenstab und das Tagebuch in dem Leben beider Frauen spielen und warum diese für die Geschichte von absoluter Relevanz sind, das müsst ihr dann aber schon selbst herausfinden!

Ich bin von diesem Roman jedenfalls restlos begeistert und kann ihn euch von Herzen empfehlen!

Die Autorin verwebt die Geschichten von Gwen und Charlotte auf wunderbare Weise miteinander und malt ein Bild von Vergebung, der wunderbaren Vaterliebe Gottes und einem Neubeginn – geprägt von Glauben und Annahme.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Fehltritt und Vergebung

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In diesem Roman nimmt Carrie Turansky die Leser mit in die Jahre 1912 und 2012 mit. Abwechselnd erzählt sie von Charlotte und Gwen doch was verbindet sie?

1912 begegnen die Leser Charlotte. Nach dem Tod ...

In diesem Roman nimmt Carrie Turansky die Leser mit in die Jahre 1912 und 2012 mit. Abwechselnd erzählt sie von Charlotte und Gwen doch was verbindet sie?

1912 begegnen die Leser Charlotte. Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt sie ein Familiengeheimnis und gerät in eine Glaubenskrise. Das Vertrauen in eine männliche Person fällt ihr ebenfalls schwer. Da beginnt sie ein Tagebuch zu schreiben und diesem all ihre Gefühle anzuvertrauen.

100 Jahre später im Jahre 2012, entdeckt Gwen, eine Historikerin, dieses Tagebuch. Nach Longdale Manor wurde sie von ihrem Großvater geschickt, um dort historische Gegenstände zu begutachten. Was zunächst auf Gwen wie eine Strafe wirkt, verändert sich, als sie in diesem alten Tagebuch anfängt zu lesen.

Den Schreibstil von Turansky finde ich fließend und angenehm sowie Bildreich. Die Zeitebenen waren klar erkennbar und man wusste direkt zu Kapitelbeginn in welches die Autorin die Leser entführt. Das beschriebene Leben im Jahre 1912 wirkte auf mich authentisch und lebendig. Der christliche Glaube spielt eine zentrale Rolle und prägt die Geschichte. Die Figuren waren glaubwürdig, sympathisch und ihre Gefühle für mich persönlich nachvollziehbar. Die Botschaft des Romans ist den Vätern vergeben, sowie Schuld loslassen und Vertrauen in Gottes Führung finden. Auch wird aufgewiesen dass die Väter verletzen und Fehler machen, Gott jedoch nicht.

Für mich war dies eines der besten Bücher, die ich bisher von Carrie Turansky gelesen hatte. Wer historische Romane mit Gegenwartsbezug und einer starken Glaubensbotschaft mag, wird mit diesem Buch wunderbare Lesestunden erleben.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Vergangenheit und Gegenwart

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Die Kunsthistorikerin Gwen Morris reist in den englischen Lake District, um die Gemälde und Antiquitäten auf Longdale Manor zu bewerten .Dort lernt sie David Bradford kennen, den Enkel der Besitzerin. ...

Die Kunsthistorikerin Gwen Morris reist in den englischen Lake District, um die Gemälde und Antiquitäten auf Longdale Manor zu bewerten .Dort lernt sie David Bradford kennen, den Enkel der Besitzerin. Als Gwen das einhundert Jahre alte Tagebuch einer jungen Frau namens Charlotte entdeckt, erkennt sie Parallelen zu ihrem eigenen Leben.

Dieser Roman handelt auf zwei Zeitebenen . Er verflechtet gekonnt die Lebensgeschichte zweier Frauen, die auf der Suche sind . Beide sind enttäuscht und haben ihr Vertrauen verloren .

Beide erkennen, dass Vergebung für sie der erste Schritt in ein neues Leben ist , das neue Perspektiven eröffnet und von ihrem Glauben geleitet wird. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und die Charakterentwicklung der Hauptpersonen wird glaubhaft in Szene gesetzt. Der Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen gelingt gut. Und Gwen erkennt in Charlotte eine verwandte Seele , deren Erkenntnisse ihr selber weiterhelfen. Die Geschichte hat mich gut unterhalten und der immer wieder eingebundene Glaubensfindungsprozess regt zum Nachdenken an.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Ein berührender Roman über die Herausforderungen des Lebens

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Gwen Morris erhält einen ganz besonderen Auftrag, der sie vor große Herausforderungen stellt.. Sie soll als Kunsthistorikerin den Bestand einer befreundeten Familie begutachten und trotz der freundschaftlichen ...

Gwen Morris erhält einen ganz besonderen Auftrag, der sie vor große Herausforderungen stellt.. Sie soll als Kunsthistorikerin den Bestand einer befreundeten Familie begutachten und trotz der freundschaftlichen Beziehungen Neutralität bewahren. Doch wie soll ihr das gelingen, wenn sie zum einen mit dem gutaussehenden David Bradford immer wieder in Kontakt kommt und zum anderen seine Pläne, die Longdale Manor betreffen, nicht gutheißen kann/will. Und dann ist da auch noch ein uraltes Tagebuch, das von Liebe und Leid erzählt...



"Das Tagebuch von Longdale Manor“ von Carrie Turansky ist ein fesselnder Roman, der die Leser:innen in zwei verschiedene Zeitebenen entführt. Mit einer Mischung aus historischen und zeitgenössischen Elementen behandelt der Roman tiefgründige Themen wie Liebe, Vergebung und Versöhnung. Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig, und obwohl sie Ecken und Kanten haben, sind sie nicht unnahbar, sondern zeigen den Lesenden ihr Herz, ihre Seele und finden Halt im christlichen Glauben. Diese Aspekte machen das Buch zu einer sehr tiefgründigen Lektüre, besonders für Leser:innen, die sich mit den Herausforderungen des Lebens und des Glaubens auseinandersetzen.

Im frühen 20. Jahrhundert steht Charlotte Harper im Zentrum der Geschichte. Nach dem Tod ihres Vaters, der als Prediger sowohl in seiner Gemeinde als auch in seiner Familie gescheitert ist, muss sie sich mit Trauer und Enttäuschung auseinandersetzen. Die Enthüllung seiner geheimen Sünden wirft die Frage auf, wie man mit der Heuchelei eines christlichen Wegweisenden umgeht. Charlotte durchläuft eine bemerkenswerte Entwicklung: Sie lernt, ihrem Vater zu vergeben und neue Beziehungen zu anderen Menschen, wie dem Hirten Ian Storey, aufzubauen. Diese Reise ist nicht nur eine innere, sondern auch eine spirituelle, die sie lehrt, Vertrauen zu fassen und von innen zu heilen.

In der Gegenwart kämpft Gwen Morris mit ähnlichen Herausforderungen. Sie steht vor der Aufgabe, ihre Karriere nach einem Rückschlag neu zu definieren und muss sich gleichzeitig mit familiären Geheimnissen auseinandersetzen. Ihre Freundschaft mit den Bewohnern von Longdale Manor ermöglicht es ihr, nicht nur ihr berufliches Leben wieder aufzubauen, sondern auch persönliche Beziehungen zu vertiefen. Gwens Entwicklung zeigt, dass Vergebung und das Wachstum im Glauben universelle Themen sind, die über Zeit und Raum hinweg relevant bleiben.

Carrie Turansky gelingt es, komplexe Themen in einer klaren und zugänglichen Sprache zu vermitteln. Der Roman ist leicht zu lesen, bleibt aber nicht oberflächlich. Die Mischung aus historischen und modernen Elementen macht das Buch zu einer interessanten Lektüre, die sowohl für Liebhaber:innen von historischem Belletristik als auch für Lesende, die an christlichen Werten interessiert sind, ansprechend ist.

„Das Vermächtnis von Longdale Manor“ ist ein berührender Roman, der die Herausforderungen des Lebens und die Suche nach Vergebung und Liebe thematisiert. Die Charaktere sind sympathisch und glaubwürdig, was die Leserschaft dazu einlädt, sich mit ihren Kämpfen zu identifizieren. Die Botschaften über Vergebung und innere Heilung sind zeitlos und regen zur Reflexion über die eigene Lebenssituation an.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

ein besonderer Roman

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Ein gewaltiges Buch, das mich zutiefst berührt hat und das ich unglaublich gerne gelesen habe. Obwohl ich mehrere Pausen machen musste und dieses Buch nicht in einem Rutsch lesen konnte, hat es mich jedes ...

Ein gewaltiges Buch, das mich zutiefst berührt hat und das ich unglaublich gerne gelesen habe. Obwohl ich mehrere Pausen machen musste und dieses Buch nicht in einem Rutsch lesen konnte, hat es mich jedes Mal sofort wieder gepackt und gefesselt.


Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen im Abstand von etwa 100 Jahren erzählt, die wunderbar miteinander verknüpft wurden.

Die Charaktere sind sympathisch, super ausgearbeitet und dabei authentisch und realistisch.

Es geht um Fehler, Versagen, Schuld, Trauer, Tod, Geheimnisse und Enttäuschungen, aber auch um Vergebung und Neuanfänge.


Beide Erzählstränge waren somit tiefgehend und intensiv, wenn mir auch der historische Teil ein Ticken besser gefallen hat. Doch beide, Gwen und Charlotte, und ihre jeweiligen Geheimnisse haben mir gefallen.


Die Spannung baut sich wunderbar auf, und eine Zeit lang ist nicht klar, wie die Geschichten zusammengehören. Das Ende ging mir in beiden Fällen allerdings etwas zu glatt und zu schnell, obwohl mir das Ergebnis dann doch gut gefallen hat und herzerwärmend war.


Ich sehr angetan von diesem Buch und würde sagen, dass es der beste Turansky ist, den ich bisher gelesen habe und empfehle ihn aus Überzeugung gerne weiter.