Cover-Bild Todesglut
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 17.05.2022
  • ISBN: 9783499008047
Cathrin Moeller

Todesglut

Ein besonderes Institut, eine grausam verbrannte Leiche, ein krankes Spiel auf Leben und Tod.

«Denkt wie die Mörder!» Das predigt der eigenwillige Kriminologe und Ex-Kommissar Zornik an der «Akademie des Verbrechens», die in einem Gutshaus auf Rügen untergebracht ist. In seinem Kurs lernen die Studierenden an echten, ungelösten Fällen. Dieses Semester: eine grausig verbrannte Leiche in der Stadtbibliothek von Bergen. Der Wettkampf beginnt: Wer ermittelt besser, Zornik oder die Neulinge? Doch aus dem Lehrplan wird gefährlicher Ernst. Als ihm ein brutaler Straftäter von früher das Messer an die Kehle setzt, weiß er: Sie kommen dem Täter oder der Täterin nah – zu nah. Nun muss er alles tun, sein Leben und das der Studierenden zu retten. Denn das grausame Spiel auf Leben und Tod hat gerade erst begonnen.

 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2022

Sehr spannend und ein tolles Setting

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INHALT:
Eine Akademie des Verbrechens auf Rügen. Eine grausig verbrannre Leiche in der Stadtbibliothek von Bergen und niemand kennt ihre Identität. In diesem Semester beginnt der Wettkampf unter den Studierenden. ...


INHALT:
Eine Akademie des Verbrechens auf Rügen. Eine grausig verbrannre Leiche in der Stadtbibliothek von Bergen und niemand kennt ihre Identität. In diesem Semester beginnt der Wettkampf unter den Studierenden. Wer ermittelt besser und wer kann diesen Fall lösen. Zornik, der Dozent oder die Neulinge? Doch aus dem Lehrplan wird für Zornik bitterer ernst. Ein brutaler Straftäter, den er von früher kennt, bedroht ihn und Zornik weiss, sie kommen dem Täter immer näher. Zu nah. Nun muss er alles tun, um sein Leben und das der Studierenden zu retten. Denn das grausame Spiel um Leben und Tod hat gerade erst begonnen.
MEINE MEINUNG:
Schon das Setting des Buches fand ich unheimlich spannend und unbedingt wollte ich es entdecken. Und genauso spannend ging es dann los und ging es im gesamten Thriller weiter. Man braucht nicht lange lesen und befindet sich schon mitten im Geschehen und mitten im Tempo. Der Schreibstil lässt sich fantastisch lesen. Wir sind nah an den Ermittlungen und haben hier ein hohes Tempo. Es gibt ja einige Studierende, die hier versuchen, einen Fall zu lösen. Diese Idee fand ich super. Es entstand ein regelrechtes Wettrennen um die besten Ergebnissen, was das Tempo noch steigerte. Dadurch hat man als Leser Einblick in die Gedankengänge von allen und verfolgt das Geschehen live mit. Der Ehrgeiz, der dadurch enstanden ist fand ich grossartig zu verfolgen. Ich fand auch die Idee mir dieser Akdemie einerseits unheimlich spannend und dann auch wieder sehr bedrückend und diese besondere Atmosphäre hat sich bis zum Ende durch das Buch gezogen und konnte mich immer wieder aufs Neue begeistern.
FAZIT:
Super spannende Atmosphäre, hohes Tempo und ein tolles Setting.

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Veröffentlicht am 31.05.2022

Beste Krimi-Unterhaltung

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Welch ein außergewöhnliches, interessantes Szenario: Eine „Privat-Akademie des Verbrechens“ auf Rügen, deren auserlesene Studenten sich zu Übungszwecken an alten ungelösten Fällen ausprobieren können. ...

Welch ein außergewöhnliches, interessantes Szenario: Eine „Privat-Akademie des Verbrechens“ auf Rügen, deren auserlesene Studenten sich zu Übungszwecken an alten ungelösten Fällen ausprobieren können. Cathrin Moeller hat nun den ersten Fall vorgelegt, einen Kriminalroman, der ihr wunderbar gelungen ist: Über 500 Seiten, die von Anfang bis Ende fesseln und die den Leser immer wieder in die Irre führen. Ein rundum spannendes Lesevergnügen!

Wir lernen den ehemaligen Kommissar Henry Zornik kennen, dessen Aufgabe es ist, als Dozent den Studierenden beizubringen, mit welchem Handwerkszeug man ein erfolgreicher Ermittler wird. „Denkt wie die Mörder!“ Obwohl es dem eigenwilligen Henry sehr schwer fällt, sich im Hörsaal durchzusetzen, entschließt er sich dazu, eine Art von Wettbewerb auszurufen unter den Studierenden, und zwar anhand eines seit Jahren ungelösten Falles, einer scheußlich verbrannten Leiche in der Stadtbibliothek von Bergen. Der Feuereifer, mit dem die Studenten vorangehen, lockt den unbekannten Straftäter von damals aus seiner Reserve, und aus der Theorie wird plötzlich tödlicher Ernst.

Allein schon das ungewöhnliche Szenario und die sehr ausgefeilt und psychologisch nachvollziehbar dargestellten Protagonisten machen den Kriminalroman sehr lesenswert. Gut recherchiertes Fachwissen trägt zur Glaubwürdigkeit bei. Mehrmals kam mir beim Lesen der Gedanke, dass genau diese strukturierte Vorgehensweise der Ermittlungen, wie Henry es den Studierenden im Buch vermitteln will, eine großartige Fortbildung für so manchen Krimi-Autor wäre, damit die leider immer wieder in so manchen Krimis zu findenden unlogischen und irritierenden Sequenzen vermieden werden könnten. Cathrin Moeller legt wie bei einer Schnitzeljagd nach und nach einzelne Köder dem Leser vor Augen. Und immer wenn man glaubt, jetzt der Lösung nahe zu sein, dreht sich die Geschichte um sich selbst, und das Überlegen kann von vorn beginnen. Der erfrischende, lebendige Schreibstil lässt sich leicht und flott lesen, wobei ich mir manchmal eine etwas geschliffenere Sprache gewünscht hätte. Besonders im letzten Drittel wird unzählige Male der Ausruf „Verfluchte!“ eingefügt. Das ist nervig und unnötig und sprachlich arm. Auch hätte ich mir gelegentlich etwas mehr Lokalkolorit erhofft, denn atmosphärisch nachspürbare Schilderungen sind rar gesät. Dennoch bleibt das Gesamtfazit, dass mich dieser Kriminalroman dank seiner ungewöhnlichen Grundidee und seiner raffiniert konstruierten Geschichte durchweg sehr, sehr gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 30.05.2022

Temporeicher Rügen-Krimi mit ungewöhnlichem Plot

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Schon bei der Präsentation in der Frühjahrs-Verlagsvorschau war mir „Todesglut“ aufgefallen. Der Plot klang sehr originell, denn wann ist eine private Akademie für angehende Kriminalisten schon mal Thema ...

Schon bei der Präsentation in der Frühjahrs-Verlagsvorschau war mir „Todesglut“ aufgefallen. Der Plot klang sehr originell, denn wann ist eine private Akademie für angehende Kriminalisten schon mal Thema eines Romans? Allein deswegen war ich unheimlich neugierig auf dieses Buch.

Und ich wurde nicht enttäuscht! Temporeich und clever schlägt Cathrin Moeller in ihrem Krimi immer wieder Haken und schickt die jungen Studierenden und ihre Dozenten wie bei einer Schnitzeljagd von einem Puzzleteil zum nächsten. Doch worum geht es da so richtig?

Der neue Dozent Henry Zornik, ehemaliger Ermittler, muss sich durchsetzen im Hörsaal – was ihm mit den spröden Aufzeichnungen seiner Vorgängerin kaum gelingt. Um bei den Studierenden Interesse zu wecken, kommt ihm eine Idee… gerade hat er von einem unaufgeklärten, aber geschlossenen Fall gehört, der sich vor einigen Jahren im selben Ort ereignete. Kurzerhand versucht er es mit der Strategie „Learning by doing“ und setzt seine Studis auf den Fall an. Wer ihn schneller löst als Henry selbst, muss nicht zur Prüfung. Doch er ahnt nicht, in welches Wespennest er damit sticht.

Denn einerseits versuchen sich die Studierenden nun gegenseitig zu übertreffen und ihren Kommilitonen Ideen abzuluchsen, andererseits bemerkt Henry zu spät, dass der Fall aktueller ist denn je und sie dem Täter so nahe kommen, dass es für alle Beteiligten äußerst gefährlich wird.

Ein erfrischend neuer Ansatz für einen Kriminalroman, der sein Tempo über die beachtliche Länge von 528 Seiten halten konnte. Die Erzählweise regte zum Miträtseln an – und diese Challenge habe ich als Leser gern angenommen. Nach ca. der Hälfte des Buches hatte ich eine Vermutung (die sich dann auch bewahrheitet hat). Aber dadurch hat das Buch für mich nicht an Spannung verloren, denn ich war mir ja keineswegs sicher und wollte natürlich unbedingt wissen, ob ich mit meiner Theorie richtig lag.

Das Ende des Buches muss man fast schon als hollywoodreif bezeichnen – da überschlugen sich die Ereignisse und es ging noch einmal voller Action zur Sache.

Für mich war es ein gelungener Auftakt der „Akademie des Verbrechens“. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass ich am Ende gern ein noch schlüssigeres Motiv bzw. Beweggründe des Täters gehabt hätte. Ohne zuviel verraten zu wollen, wird es aus meiner Sicht ein wenig zu plakativ „abgehandelt“. Mehr kann ich dazu aber, ohne zu spoilern, wirklich nicht sagen.

Was ich aber sagen kann: beim nächsten Fall von Henry Zornik und seinen Studis bin ich gern wieder mit dabei!

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Veröffentlicht am 24.05.2022

Spannend mit unfassbar sympathischen Charakteren! Ich will mehr davon!

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Inhalt
Henry Zornik, ehemals Kommissar und Kriminologe, arbeitet nun an der Akademie des Verbrechens als Dozent und unterrichtet die Studenten nun mit echten, ungelösten Fällen. So versuchen sie den Fall ...

Inhalt
Henry Zornik, ehemals Kommissar und Kriminologe, arbeitet nun an der Akademie des Verbrechens als Dozent und unterrichtet die Studenten nun mit echten, ungelösten Fällen. So versuchen sie den Fall der abgebrannten Stadtbibliothek von Bergen zu lösen. Wer ist für den Brand verantwortlich und wer ist das Opfer?
Aus dem Unterricht entwickelt sich nicht nur ein Wettkampf zwischen den einzelnen Studenten, sondern auch zwischen Zornik und seinen Schützlingen…. doch bald wird daraus ein gefährliches Spiel, bei dem sie dem Täter viel zu nahe kommen…

Erster Satz des Buches
"Das Sanierungsobjekt glich einer hohlen Kulisse.“
- C. Moeller (2022) - Todesglut -

Meine Meinung
Was für ein absolut grandioses Buch. Auch wenn ich zum Zeitpunkt des Buchbeginns gerade ein wenig in einer Leseflaute dümpelte… war es damit ruckzuck vorbei.

Das Buch überzeugt nicht nur mit einem absolut authentischen und sympathischen (Ex?)-Ermittler, sondern auch mit tollen Nebencharakteren, die ich definitiv ins Herz geschlossen habe. Gerade weil der Protagonist eigentlich aus dem aktiven Polizeidienst ausgeschieden ist und doch nicht davon ablassen kann, macht das Lesen so viel Spaß, denn wenn Henry Zornik etwas tut - dann mit vollem Einsatz. Diese Leidenschaft ist auf jeder Seite zu spüren und ich konnte es jeden Abend nach der Arbeit kaum erwarten, das Buch wieder zur Hand zu nehmen.

Der Plot ist nicht nur spannend, sondern die Idee dahinter auch wirklich fesselnd. Zorniks Enthusiasmus für seine Arbeit ist ansteckend und das merken auch seine Studenten, sodass sie gewillt sind, Leib und Leben dafür einzusetzen, um den Fall zu lösen.

Die Auflösung war für mich nicht vorhersehbar und gestaltete sich alles andere als langweilig, gerade weil es gegen Ende so richtig rund geht.

Infos zum Buch
Seitenzahl: 528 Seiten
Verlag: Rowohlt Verlag
ISBN: 978-3-499-00804-7
Erscheinungsdatum: 17.05.2022
Preis: 12,00 € (Taschenbuch) / 4,99 € (Ebook)

Infos zur Autorin
"Cathrin Moeller, Diplomsozialpädagogin, arbeitete unter anderem in Resozialisierungsprojekten. Neben der Arbeit an den eigenen Texten, u. a. dem Spiegel-Bestseller «Wolfgang muss weg», coacht sie kulturelle Bildungsprojekte. Sie wohnt mit ihrem Mann, einem Kriminalhauptkommissar, in der Nähe von Leipzig. «Todesglut» ist der erste Fall der «Akademie des Verbrechens» auf Rügen." (Quelle: Verlagshomepage)

Fazit
Ich bin absolut begeistert und hoffe sehr auf noch mehr Fälle mit und um Henry Zornik und seine Studenten!

Wertung: 5 von 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 19.05.2022

Gelungener Krimi mit tollem Setting

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Hui, was für ein Buch!
Ich bin ja nicht so sehr der Fan von Krimis und Thrillern, aber wenn der Inhalt so gut wie dieser hier klingt, dann muss ich das lesen. Und ich war positiv überrascht, denn der Krimi ...

Hui, was für ein Buch!
Ich bin ja nicht so sehr der Fan von Krimis und Thrillern, aber wenn der Inhalt so gut wie dieser hier klingt, dann muss ich das lesen. Und ich war positiv überrascht, denn der Krimi konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln.

In dem Buch geht es um die Akademie des Verbrechens. Eine Privatschule, ein hartes Aufnahmeverfahren; die Leidenschaft rund um das Thema Kriminologie wird aufs Härteste unter Beweis gestellt. Mittendrin Henry Zornik, Ex-Kommissar vs. Studenten. Ich hätte so gerne selbst diese Akademie besucht und es Herrn Zornik gezeigt.

Tatsächlich habe ich seinen Charakter gemocht. Er ist zwar sehr eigen, aber dennoch kam er authentisch rüber, war sympathisch und hat immer noch richtig was auf dem Kasten. Von ihm kann man bestimmt eine Menge lernen. Henry gibt niemals auf, bis der Täter gefunden ist. Er kann sich richtig in einen Fall verbeißen. Das hat mir sehr imponiert. Dafür nimmt er es mit seinem Privatleben nicht sehr ernst. Naja, des einen Leid ist des anderen Freud. Er ist eben mit seiner Arbeit verheiratet.

Auch die Nebencharaktere bzw. die Studenten fand ich super konzipiert. Hier unter anderem Charlotte, von der wir sogar ein wenig mehr erfahren. Sie ist eine der ehrgeizigsten Studenten und will in allem perfekt sein. Sie ist bei weitem nicht die Beste, doch sie hat die Leidenschaft und das Feuer, welches man zum Ermitteln braucht. Größtenteils sind die Kapitel aus Henrys Sicht verfasst, hin und wieder aus Charlottes, und auch der geheimnisvolle Mörder kommt zu Wort.

Der Schreibstil ist locker und lässig und konnte mich total in seinen Bann ziehen. Genauso wie die Story selbst. Ich ärgere mich immer noch, dass ich erst beinahe zum Ende hin eine Ahnung hatte, wer denn nun der Mörder sein könnte. Die Autorin hatte es so geschickt eingefädelt, dass ich echt lang auf dem Holzweg wandelte. Und das fuchst mich natürlich sehr, mein großes Ego wird dadurch stark angekratzt. Aber genau das macht für mich einen guten Krimi aus. Spannung, unerwartete Wendungen und ein überraschendes Ende.

Fazit: Ein überaus gelungener Krimi mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einer tollen Story. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall für Krimi-Fans weiter und freue mich auf Band 2.

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