Cover-Bild Die Spur der Vertrauten
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22,90
inkl. MwSt
  • Verlag: rotfuchs
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 640
  • Ersterscheinung: 08.10.2025
  • ISBN: 9783757102227
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Christelle Dabos

Die Spur der Vertrauten

Endlich der neue Roman der Autorin von "Die Spiegelreisende" I Eine Dystopie über verbotene Individualität, Widerstand und Liebe
Amelie Thoma (Übersetzer), Nadine Püschel (Übersetzer)

Der neue Roman von Bestsellerautorin Christelle Dabos («Die Spiegelreisende») über Individualität und erste Liebe in einem dystopischen Setting, das kein «Ich» erlaubt.

Claire und Goliath leben in einer Welt, in der das «Wir» über allem steht. In der jeder Mensch den Instinkt besitzt, dem Allgemeinwohl zu dienen. Individualität existiert nicht. Doch was passiert, wenn sie doch an die Oberfläche kommt?

Goliath bleiben nur noch wenige Wochen, um das Leben eines anderen Menschen zu retten und damit ein «Tugendhafter» zu werden. Claire steht vor ihrem Abschluss an der Schule der Vertrauten. Claire weiß, was sie riskiert, wenn sie von diesem Weg abkommt. Doch dann verschwindet ein Schüler und niemand außer Claire scheint es zu bemerken. Wie soll man im Schatten bleiben, während man ermittelt?
Claire und Goliath tun sich zusammen, um den Vermisstenfällen in ihrem Sektor auf den Grund zu gehen. Doch der Fall ist viel größer, als sie sich beide vorstellen können. Und dann beschäftigt Claire noch ein ganz anderes Geheimnis - eines, das sie in Lebensgefahr bringen könnte ...

  • Brillant und vielschichtig geschrieben: Spannung bis zur letzten Seite
  • Eine bewegende Dystopie und ein wahrer Pageturner für Leser*innen ab 14 Jahren!
  • Für Fans von «Die Tribute von Panem» und «1984»

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2025

Düstere Vision

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Ein Welt in düsteren Zukunft, wo die Leute durch ihre Instinkte gesteuert sind, wo ein Ja existiert nicht nur das Wir zählt, finstere Vision von geordneten Welt wo die obere Spitze den ganzen Gemeinschaft ...

Ein Welt in düsteren Zukunft, wo die Leute durch ihre Instinkte gesteuert sind, wo ein Ja existiert nicht nur das Wir zählt, finstere Vision von geordneten Welt wo die obere Spitze den ganzen Gemeinschaft regiert und die Individuum eliminiert , in diesen Welt Claire, Noah und Goliath müssen sich neu finden, weil die drei bisschen anders sind als der Rest....

Das Buch ist sehr schwierig zum lesen und bestimmt nicht für Leute mit 14 Jahre, ist zu komplex und zu verwirrend, auch der Schreibstil ist nicht auf diese Altersgruppe eingepasst weil zu viel nicht klar und deutlich gesagt ist, sondern der Leser muss sich das selber aus der Inhalt rausdenken , das Buch braucht sehr viel Aufmerksamkeit und kann nicht schnell gelesen sein weil die gesamte Bild von diesen Welt aus kleinen Teilen zusammengesetzt ist, fehlt eine Teil, wird das Bild unklar und unverständlich.

Aber

Das Buch ist sehr interessant, sehr spannend und sehr fesselnd, die Autorin ist gelungen eine komplexe Geschichte zu schreiben wo jeder Teil in die andere passt , wo die Menschen uns fern bleiben , weil emotions- und gefühllos durch Leben gehen, wo die Freiheit geraubt ist, wo alle und alles kontrolliert ist, diese Welt weckt Angst, und der Angst weckt der Neugier, und der Neugier entwickelt ein Sog beim lesen.

Veröffentlicht am 15.10.2025

Herausragender Schreibstil und herausfordernde Story

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Direkt einmal zu Beginn - dieses Buch war wirklich etwas Besonderes! Wer schon die "Spiegelreisende" von Christelle Dabos gelesen hat, kennt bereits ihren einzigartigen Schreibstil, der auch in ähnlicher ...

Direkt einmal zu Beginn - dieses Buch war wirklich etwas Besonderes! Wer schon die "Spiegelreisende" von Christelle Dabos gelesen hat, kennt bereits ihren einzigartigen Schreibstil, der auch in ähnlicher Art und Weise in ihrer neuen Geschichte in "Die Spur der Vertrauten" für eine besondere Note sorgt. Aufgrund gerade dieser ungewöhnlichen Formulierungen und auch teils schwer zu verfolgenden Gedankengänge der einzelnen Charaktere ist dies kein Buch, das man mal eben so nebenher lesen kann. Für mich gehörte es aber definitiv zum Leseerlebnis dazu und ist aus meiner Sicht eher ein Pluspunkt, da die Geschichte so an Tiefe gewinnt.
Das System der Instinke und ihrer Funktion in der vermeintlichen Utopie des Superkontinents haben mir besonders gut gefallen. Hier musste ich tatsächlich auch häufig an "Brave New World" von Aldous Huxley denken und steht eben diesem in nichts nach.
Neben den beiden Protagonisten Goliath und Claire werden auch immer mal wieder einzelne Abschnitte aus der Sicht von anderen Charakteren erzählt, welche dann nach und nach Aufschluss über einzelne Teile der Story geben oder diese ergänzen. Diese Vielschichtigkeit fügt sich trotz der häufigen Wechsel super in den Fluss der Story ein und passt auf jeden Fall zum Gesamtbild/ -charakter des Buches. Auch mag ich, dass wir keine Bilderbuchhelden präsentiert bekommen, sondern eher Normalos, die zu Beginn eigentlich nur versuchen ihr Leben zu leben und dann fortschreitend erst beginnen das System in dem sie leben zu hinterfragen.
Abschließend lässt sich sagen, dass das Buch eine absolut gelunge Mischung aus Witz und (stellenweise sehr trockenem) Humor, aber auch ernsten und gesellschaftskritischen Themen ist. Eine Leseempfehlung für alle, die keine Scheu haben mal etwas Herausforderndes zu lesen. Es lohnt sich!

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Eigenwillig

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Bei manchen Büchern frage ich mich hinterher, was war denn das jetzt?
Dystopisch, schon, ja. Sci-fi? Nicht so richtig. Mystery? Irgendwie schon, zumindest die erste Hälfte. Philosophisch? Im Kern des Themas. ...

Bei manchen Büchern frage ich mich hinterher, was war denn das jetzt?
Dystopisch, schon, ja. Sci-fi? Nicht so richtig. Mystery? Irgendwie schon, zumindest die erste Hälfte. Philosophisch? Im Kern des Themas. Horror, auch, irgendwie, zumindest in der zweiten Hälfte.

"Die Spur der Vertrauten" lässt sich nicht so einfach in eine Schublade stecken. Inhaltlich und im Schreibstil geht die Autorin etwas eigenwillige Wege. Sie macht das handwerklich geschickt. Die sprachlichen Gestaltungselemente schaffen eigentümliche Stimmungen, die sich erst nach und nach explizit inhaltlich erklären. Vieles musste ich mir beim Lesen selber erschließen. Auch wenn die Charaktere und die Art zu erzählen emotional distanziert rüber kommen, schaffen es diese Stimmungen mich sehr zu erfassen und ich war dadurch beim Lesen in klarer Auseinandersetzung mit dem Text. Die Autorin spielt hier meiner Meinung nach auch bewusst damit uns Lesende zu irritieren oder sogar abzustoßen. An manchen Stellen wird der Text dafür sehr graphisch. Diese Art zu Erzählen fordert einiges an Aufmerksamkeit und sich-drauf-ein-lassen, belohnt beides aber auch gut.

Grundsätzlich fand ich, das, doch recht dicke, Buch las sich flüssig und schnell. Die erste Hälfte entsprach gut meinen Erwartungen vom Klappentext und war in sich schlüssig und spannend. In der zweiten Hälfte gab es für mich ein paar Längen, auch, weil ich kein klares Ziel der Handlung mehr ausmachen konnte. Dieser Teil war stärker character-driven. Das Ende wiederum fand ich sehr interessant und passend, für das ganze Buch.

Also, ich würde sagen, es ist eine relativ atmosphärische Erzählung mit immer wieder herausfordernden Themen und Charakteren, die sich anregend liest.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Komplex & tiefgründig

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„Die Spur der Vertrauten“ ist ein dystopischer Roman der Autorin Christelle Dabos.

Claire und Goliath leben in einer Welt, in dem Individualität verboten ist. Alles ist dem WIR untergeordnet. Die Menschen ...

„Die Spur der Vertrauten“ ist ein dystopischer Roman der Autorin Christelle Dabos.

Claire und Goliath leben in einer Welt, in dem Individualität verboten ist. Alles ist dem WIR untergeordnet. Die Menschen werden durch verschiedene Instinkte geleitet, die immer der Allgemeinheit dienen. Wer sich nicht unterordnet oder keinen Instinkt besitzt, lebt gefährlich.

Die Handlung wird im Wechsel aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt. Meist sind es die Protagonisten Goliath und Claire, aber auch andere Charaktere, die ich nicht direkt zuordnen konnte, berichten. Mir fiel es schwer Zugang zu den Charakteren zu finden, sie wirkten auf mich kalt und distanziert. Dies wiederum passte zu einer Gesellschaft, in der alle nur automatisiert ihre Instinkte ausleben.

Unklar blieb für mich in welcher Zeit die Handlung angesiedelt ist. Zwischendurch gab es kleine Hinweise, die allerdings nicht stringent waren. Im Grunde ist das bei einem Fantasy-Roman egal. Da ich mich allerdings in der durchaus spannenden Handlung ein wenig verloren fühlte, hätte ich gerne etwas Greifbares gehabt.

Es ist ein forderndes Buch, das Konzentration benötigt, da zahlreiche Fragen aufgeworfen werden und es einige Zeit dauert, bis man Antworten bekommt. Dass es sich hier um ein Jugendbuch ab 14 Jahren handelt, erscheint mir fragwürdig. Es mag sie geben, aber ich kenne nicht viele 14-jährige, die Spaß an so einem komplexen Buch haben.

Ich muss gestehen, dass ich froh war als ich das Buch beendet hatte. Was zurückbleibt ist aber durchaus positiv. Es regt zum Nachdenken über Individualität, Allgemeinwohl, Gesellschaftssysteme, Kontrolle, Vertrauen, Widerspruch und Freundschaft an. Von daher hat sich das Lesen für mich trotz einiger Kritikpunkte gelohnt.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Allgemeinwohl vs. Individuelle Freiheit

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"Die Spur der Vertrauten" ist ein dystopischer Roman über eine sehr strikte und hierarchische Welt, in der jeder mit einem bestimmten Instinkt geboren wird und das Allgemeinwohl, bzw. Das Wir, über allem ...

"Die Spur der Vertrauten" ist ein dystopischer Roman über eine sehr strikte und hierarchische Welt, in der jeder mit einem bestimmten Instinkt geboren wird und das Allgemeinwohl, bzw. Das Wir, über allem steht. Auf einmal verschwinden immer mehr Schüler ohne Spur und die Protagonisten Claire und Goliath machen sich auf die Suche nach ihnen, wobei sie auf ein noch viel größeres Geheimnis stoßen.

Ein sehr interessanter Roman! Das Worldbuilding hat mir sehr gut gefallen und die Welt ist generell sehr originell und komplex. Die Hauptcharaktere gehen durch eine spannende Charakterentwicklung im Laufe des Buches, besonders Goliath. Das Gesellschaftskonzept des Romans wirft viele interessante philosophische Fragen auf dazu wie Gesellschaft funktioniert, zu dem Verhältnis von Allgemeinwohl und individueller Freiheit sowie von Instinkt und freier Wille. Die ganze Geschichte regt sehr zum Nachdenken an.
Die Handlung generell ist originell, besonders für ein Jugendbuch, und hat mich tatsächlich an vielen Stellen überrascht.

Am Anfang muss man sich erst einmal in die Geschichte und die Welt hineinfinden und durch die vielen Begriffe ist es zu Beginn ein bisschen verwirrend, doch dann wird es schnell spannend.
Leider muss ich sagen, dass mir der erste Teil des Buches sehr viel besser gefallen hat, da es viel spannender und verständlicher war. Dann nimmt das Buch eine unerwartete Wendung und danach hat es ein bisschen nachgelassen und wurde langatmiger, besonders das letzte Drittel des Buches. Das Ende hat leider ein paar Fragen offen gelassen und war ein bisschen verwirrend und nicht so ganz überzeugend für mich. Insofern finde ich, dass das Potenzial der Geschichte nicht ganz ausgeschöpft wurde, denn die Idee ist super.

Ich würde das Buch trotzdem allen empfehlen, die Lust auf eine originelle dystopische Welt haben, die zum Nachdenken anregt und die ein bisschen Geduld mitbringen, um der Handlung zu folgen.

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