Cover-Bild Der Corona-Effekt – Zwischen Shutdown und Neubeginn: Was wir jetzt über uns lernen können
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Themenbereich: Philosophie und Religion - Philosophie
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 128
  • Ersterscheinung: 14.07.2020
  • ISBN: 9783749900930
Christine Eichel

Der Corona-Effekt – Zwischen Shutdown und Neubeginn: Was wir jetzt über uns lernen können

Zwischen Shutdown und Neubeginn: Was wir jetzt über uns lernen können

NICHTS BLEIBT, WIE ES NIE WAR? – Bestsellerautorin Christine Eichel über Fragen, die uns derzeit alle bewegen

Die Corona-Pandemie hat uns einen Spiegel vorgehalten: Wer sind wir, wenn das öffentliche Leben stillsteht? Wie reagieren wir auf den kollektiven Stresstest? Während der Krise haben wir viel über uns gelernt. Unsere Bereitschaft zur Solidarität wuchs ebenso wie unsere Beziehungsfähigkeit unter Extrembedingungen. Doch wir erlebten auch das hässliche Gesicht der Krise: Hamstern, häusliche Gewalt, Verschwörungstheorien.

Kritisch, klug und humorvoll schildert Christine Eichel Erfahrungen, die wir alle gemacht haben, und stellt die entscheidende Frage: War die Corona-Krise ein überfälliger Weckruf für unsere Gesellschaft? Nach dem alptraumhaften Wachkoma des Shutdowns regt sich Sehnsucht nach einer neuen Stunde null. Sowohl unser Lebensstil als auch unsere Definition von Freiheit und Verantwortungsbewusstsein steht jetzt auf dem Prüfstand.

Nie schien ein umfassender gesellschaftlicher Wandel derart greifbar – ausgelöst durch eine Krise, die eine Sinnbeschaffungsmaßnahme für eine bessere Zukunft sein könnte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2020

Achtung: Ansteckend

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Corona. Eine Pandemie, welche Die Welt zum Stillstand aber auch zum gemeinsamen Kampf gegen das Virus zwingt. Doch können wir einfach weitermachen? 


Anders als erwartet, findet man weder flammende Reden ...

Corona. Eine Pandemie, welche Die Welt zum Stillstand aber auch zum gemeinsamen Kampf gegen das Virus zwingt. Doch können wir einfach weitermachen? 


Anders als erwartet, findet man weder flammende Reden zum Kampf gegen das Virus, noch wird staubtrocken auf Zahlen rumgeritten. Auch ein gezieltes Schüren von Ängsten oder gar Panik konnte ich während meiner Lektüre nicht feststellen. Informativ und zugleich sachlich befasst sich der Autor mit einer Thematik, welche aktueller nicht sein könnte. Interessant sind die verschiedenen Denkanstöße, die mehr oder weniger direkt vermittelt werden und zugleich zum Umdenken anregen sollen. Gut gefällt mir auch, dass das Buch nicht allzu dick ist und somit die Chance besteht, dass man während des Lesens nicht das Interesse verliert. Die nüchterne Gestaltung des Buches in seiner Gesamtheit hat mir gut gefallen und passt zugleich zur ernsten Thematik, da Corona alles andere als ein Spaziergang über eine Blumenwiese ist.

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Veröffentlicht am 13.07.2020

Anders als erwartet...

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Der Titel des Buches hat große Erwartungen in mir geweckt: Was können wir aus der Krise mitnehmen, was wird sich ändern? Leider wurden diese aber nicht erfüllt und ich bin inhaltlich sogar ziemlich enttäuscht.

Das ...

Der Titel des Buches hat große Erwartungen in mir geweckt: Was können wir aus der Krise mitnehmen, was wird sich ändern? Leider wurden diese aber nicht erfüllt und ich bin inhaltlich sogar ziemlich enttäuscht.

Das liegt vor allem daran, dass der Zukunftsausblick nur einen sehr kleinen Teil des Buches ausmacht, das in acht Kapitel gegliedert ist. Natürlich muss die Autorin bei Prognosen in die Kristallkugel schauen, weil ja niemand weiß, wie es weitergeht und wann sich unser Leben wieder normalisiert und das würde nicht zum Rest des Buches passen. Denn dieser ist sehr sachlich geschrieben und fundiert mit Zitaten von Wissenschaftlern und Politikern belegt. Das bewerte ich auch sehr positiv. Aber was das im Titel angekündigte "Lernen" jetzt sein soll, kam für mich viel zu kurz.

Inhaltlich habe ich auch nicht wirklich etwas Neues erfahren. Dadurch, dass ich mich seit des Corona-Ausbruchs mit ihm beschäftigt und mich über die Nachrichten etc. informiert habe, hatte ich keine Aha-Momente. Ich denke, das Buch jetzt während der Krise zu lesen macht auch keinen Sinn. Interessanter ist es bestimmt in fünf bis zehn Jahren, wenn man es als eine Art Rückschau betrachtet. Denn hier hat die Autorin diese besondere Zeit wirklich gut dokumentiert.

Was mich auch irritiert hat war, dass das Buch im Präteritum geschrieben wurde. So als ob alles schon vorbei wäre. Dabei sind wird ja noch mittendrin und Corona noch lange nicht verschwunden. Vielleicht wäre es deshalb besser gewesen, das Buch später zu veröffentlichen und dann auch "zu Ende" zu schreiben. Denn dann könnten auch die aktuellen Entwicklungen mit einfließen.

Sprachlich ist das Buch aber sehr gut gelungen. Man kann es gut lesen, auch wenn viele wissenschaftliche Aspekte oder Zahlen erwähnt werden. Passend fand ich auch, dass sie viele Zitate von Wissenschaftlern, Politikern und Co. verwendet und auch immer wieder auf bereits vergangene Epidemien etc. zurückgreift.

Nichtsdestotrotz habe ich mir doch einiges mehr erwartet. Deshalb gebe ich auch nur 2,5 Sterne. Aber wenn mein Tolino noch so lange durchhält, dann werde ich es in einigen Jahren nochmal in die Hand nehmen, um mich zurückzuerinnern, wie es war.

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Veröffentlicht am 06.05.2021

Lockerungen oder Shutdown

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Corona, ein Wort das uns täglich begleitet. An jedem Tag liest man Neues dazu in den Medien, inzwischen ist jeder ein Experte in Sachen Viren, jeder hat seine Meinung, ob ein Shutdown oder eine weitreichende ...

Corona, ein Wort das uns täglich begleitet. An jedem Tag liest man Neues dazu in den Medien, inzwischen ist jeder ein Experte in Sachen Viren, jeder hat seine Meinung, ob ein Shutdown oder eine weitreichende Lockerung das Beste ist. In diesem Sachbuch wird auf die Schwierigkeiten im Umgang mit dem täglichen Leben mit der Covidgefahr eingegangen, wie Beziehungen unter sehr intensiven zusammenhockens leiden, doch auch, wie wir diesen Stillstand als Chance verstehen können. Man sieht es teilweise an der Natur, die sich Räume zurückerobert.
Meiner Meinung nach ist es viel zu früh für einen Ratgeber zu so einem komplexen Thema, zusätzlich ist es langatmig geschrieben.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Wir sind doch noch mittendrin... wenn überhaupt schon so weit...

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Ein Buch über Corona, geschrieben in der Vergangenheitsform - als Rückblick auf diese bewegte Zeit... ich las die letzten Seiten, während ich auf das Ergebnis des Kindergarten-Massentestes wartete; von ...

Ein Buch über Corona, geschrieben in der Vergangenheitsform - als Rückblick auf diese bewegte Zeit... ich las die letzten Seiten, während ich auf das Ergebnis des Kindergarten-Massentestes wartete; von Vergangenheit des Corona-Effektes kann da irgendwie keine Rede sein!
Und überhaupt, dass die zum Auf-der-Couch-sitzenden verdonnerten Menschen nichts besseres zu tun haben, als marie-kondo-mäßig jeden Bereich ihres Lebens aufzuräumen, denn „Jetzt war Zeit auf einmal im überreichen Maße vorhanden“ (S. 45 von 143 im ebook): bin ich die einzige Leserin, die zwischen Homeschooling eines Kindes, Betreuung zwei weiterer Kinder, Homeoffice und Haushalt alles hatte, aber keine Zeit?! Aufregen musste ich mich da streckenweise schon...
Abgesehen von diesen persönlichen Differenzen in der Wahrnehmung des Lockdowns kann ich einiges, was die Autorin wortgewandt beschreibt, nachvollziehen und daher das Buch streckenweise als Grundlage zur Erinnerung an diese besondere Zeit verwenden - die verwendete Sprache ist gehoben und verwendet einige Bildnisse („Rückspiegel der glorifizierenden Erinnerungen“, S. 32 oder „ man mühevoll nach einer Struktur im uferlosen Meer der Zeit suchte“ S. 24)
Doch unter‘m Strich irritiert mich der Erscheinungstermin (so weit) vor dem absehbaren Ende der Pandemie. Da könnten sicher noch so einige Kapitel hinzugefügt werden, bis ein wirklicher Rückblick möglich und sinnvoll ist.

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Veröffentlicht am 28.07.2020

Erwartungen wurden nicht erfüllt

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Grundsätzlich erstmal zu der Thematik: Die derzeitige Situation auf der Welt lädt natürlich ein, ein Buch darüber zu schreiben. Dass dieses sich sehr gut verkaufen wird, ist auf jeden Fall klar. Dennoch ...

Grundsätzlich erstmal zu der Thematik: Die derzeitige Situation auf der Welt lädt natürlich ein, ein Buch darüber zu schreiben. Dass dieses sich sehr gut verkaufen wird, ist auf jeden Fall klar. Dennoch finde ich es auch schwierig. Jeden Tag ändert sich die Situation auf der Welt, immer wieder neue Erkenntnisse gibt es, neue Forschungsergebnisse kommen ans Licht. Wie kann man da ein Buch schreiben, dass auch noch in einer Woche aktuell sein wird.
Ich habe beim Lesen das Gefühl gehabt, dass das Buch aus mehren kleinen Kapiteln zusammen gesetzt und nicht an einem Stück geschrieben worden ist. Das Buch ist erstaunlich schnell durch, besonders bei einem Preis von 10 Euro. Die Zielgruppe scheint für mich Akademiker zu sein - aber warum? Vielleicht möchte die Autorin aber auch selber nur zeigen, dass sie eine gebildete Frau ist. Viele Formulierungen waren mir zu komplex aufgebaut - manche Dinge spricht man im Alltag eben einfacher aus.
Das Buch mit einem Zukunftsausblick anzuteasern, finde ich schon frech. Das Buch wird am Anfang der Pandemie entstanden sein. Da konnte man noch gar nicht wissen, wie der morgige Tag aussehen wird. Auch jetzt kann man nicht wissen, wie die Welt in einem oder fünf Jahren aussehen wird. Dementsprechend wäre ich bei der Formulierung sehr vorsichtig gewesen, denn die Erwartungen konnten nicht erfüllt werden.

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