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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2021

Mehr erwartet

Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen
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Das Buch Bucket List zu lesen, war für mich ein einziges auf und ab. Die ersten Seiten hatten mir noch gefallen, dann wurde es mit jeder Seite irgendwie anstrengender. Nicht nur, dass der Schauplatz in ...

Das Buch Bucket List zu lesen, war für mich ein einziges auf und ab. Die ersten Seiten hatten mir noch gefallen, dann wurde es mit jeder Seite irgendwie anstrengender. Nicht nur, dass der Schauplatz in New York wahnsinnig klischeebehaftet ist, und es auch so dargestellt worden ist, kam für mich auch die Protagonistin sehr klischeehaft rüber. Einige Sympathiepunkte konnte Lacey zwar im Laufe des Buches sammeln, allerdings bin ich mit ihr nicht ganz warm geworden. Oftmals drehte es sich auch vor allem um das "eine". Das ist natürlich absolut okay, aber an den Stellen, wo große Gefühle hätten entstehen können, war die Szene sehr schnell vorbei. Wo es dann erotischer zuging, wurde es künstlich ausgedehnt. Ich habe bei dem Buch mehr Gefühl und auch irgendwie mehr Philosophie erwartet. Ein Buch, wo ich mir für das eigene Leben ein wenig mitnehmen kann. Das konnte es mir leider nicht geben.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das muss ich positiv erwähnen. Er ist einfach zu lesen, ohne lange Sätze oder Fachwörter. Auch das Cover gefällt mir ganz gut und es ist anhand dessen schon klar, worum es geht. Dennoch würde ich das Buch nur bedingt jemand anderen weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2020

Liebe dich selbst

Verlangen
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Man muss nicht jedes Buch mögen und das ist auch völlig in Ordnung so. Jeder Mensch hat einen unterschiedlichen Geschmack. Allerdings ist es schwer, wenn man sich keine Meinung über das Buch bilden kann ...

Man muss nicht jedes Buch mögen und das ist auch völlig in Ordnung so. Jeder Mensch hat einen unterschiedlichen Geschmack. Allerdings ist es schwer, wenn man sich keine Meinung über das Buch bilden kann und das ist bei "Verlangen" der Fall. Zuerst: Das Cover ist wunderwunderwunderschön. Es bleibt direkt im Kopf hängen und passt vor allem wunderbar zu dem Titel des Buches. Man kann dieses Verlangen sofort spüren. Auch der Klappentext gefiel mir wunderbar und hätte ich aufgrund dessen sofort in einer Buchhandlung gekauft. Allerdings hat mich die Geschichte dann doch nicht überzeugt. Ich finde es gut, dass die Autorin und die Protagonistin den selben Namen haben. Irgendwie fühlt man sich als Leser mehr verbunden mit der Geschichte, schließlich gibt es die Autorin wirklich (obgleich es ihre persönliche Geschichte ist oder nicht). Allerdings hat mich der Schreibstil oft irritiert, was dafür gesorgt hat, dass man das Buch sehr angestrengt lesen muss – was ich persönlich nicht mag. So ist das eintauchen oft schwieriger. Auch die Aussage, dass Liebesbeziehungen meist Betrug sind, fand ich nicht gut. Das ist natürlich die objektive Sicht der Protagonistin, aber es macht mich als Leser traurig. Schließlich ist eine Liebesbeziehung nur dann gut, wenn man sich selbst auch liebt. Diese Erkenntnis hat mir hier gefehlt. Für mich ist das Buch eher ein Drama als ein ernstzunehmender Roman,

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2020

Hin und her gerissen

Capitana
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Ich habe den ersten Band mit Lola nicht gelesen. Das hat sich für mich nicht als großes Problem dargestellt. Ich konnte schnell in das Buch hineinfinden und war nach nur wenigen Seiten direkt in der ...



Ich habe den ersten Band mit Lola nicht gelesen. Das hat sich für mich nicht als großes Problem dargestellt. Ich konnte schnell in das Buch hineinfinden und war nach nur wenigen Seiten direkt in der Geschichte drin. Das Buch ist unfassbar spannend geschrieben und ich kann mir Capitana auch als einen Actionfilm sehr gut vorstellen. Man hat Herzklopfen, man fiebert mit und zwischendurch, bringt einem der Roman einfach nur zum schmunzeln. Die perfekte Atmosphäre, meiner Meinung nach.
Allerdings merkt man aber auch, aus welchem Bereich die Autorin kommt. Wenn man ein wenig zu der Scricner recherchiert, merkt man, dass sie aus den typischen Produktionen von CSI kommt. Und da sehe ich auch viele parallelen. Es werden bewusst Plotelemente eingesetzt, die auch in den typischen CSI-Serien gesetzt werden. Das kann vielen Menschen gefallen - mir allerdings nicht so wirklich.
Ein Problem verursacht bei mir jedoch Bauchschmerzen: Lola ist kein moderner Robin Hood. Sie nimmt nicht das Geld und schenkt es an die Armen. Sie dealt mit starken Drogen, die Menschen töten können. Auch wenn Lola an sich als sympathisch dargestellt wird, ändert das nichts an ihrem Beruf. Für mich ist das ein kleiner Haken, der während des gesamten Buches in meinem Kopf herumschwirrte. Auf der anderen Seite wäre dieses Buch nur halb so spannend gewesen, wenn es „nett“ zugegangen wäre. Ich bin also unterm Strich hin und her gerissen, was ich von dem Buch halten soll. Auf der einen Seite ist es wahnsinnig spannend und sehr actiongeladen. Auf der anderen Seite missfällt mir einfach die Art, wie Lola Geld verdient.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2020

Ein Geheimtipp

Abgetaucht
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„Abgetaucht“ ist der zweite Teil der Atlee-Pine-Reihe. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, was man beim Lesen des zweiten Buches nicht großartig gemerkt hat. Es wird alles noch einmal gut verdeutlicht, ...

„Abgetaucht“ ist der zweite Teil der Atlee-Pine-Reihe. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, was man beim Lesen des zweiten Buches nicht großartig gemerkt hat. Es wird alles noch einmal gut verdeutlicht, dass Atlee auf der Suche nach ihrer Zwillingsschwester ist und wie es dazu gekommen ist. Man hat nicht den Eindruck, etwas verpasst zu haben. Dennoch ist es schön, wenn man den ersten Teil bereits im Vorfeld gelesen hat – so lernt man Atlee auch noch ein wenig besser kennen.
Der Schreibstil von David Baldacci gewählt mir sehr gut. Es wundert mich nicht, dass seine Bücher in so viele Sprachen übersetzt worden ist. Die Cliffhanger sind wahnsinnig strategisch gesetzt. Man hat nie das Gefühl, dass das Buch langatmig ist. Man möchte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Gut gefällt es mir auch, dass die Gedankengänge von Atlee mitbedacht worden ist. Wenn ich sehr gerne mag, ist Carol Blum. Ich hätte mir gewünscht, dass sie ein wenig mehr Sendezeit bekommen würde. Die Charaktere sind alle durchgängig ausgearbeitet und man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass es irgendwelche Charakterlücken gibt.
Ich werde definitiv noch einige weitere Bücher von Baldacci lesen. Definitiv ein Autor, den man immer im Hinterkopf behalten sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2020

Gelungenes Buch mit toller Message

Nur wer sichtbar ist, findet auch statt
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Man merkt, dass Tijen Onaran in den letzten Jahren zu einer Marke geworden ist. Selbst die Menschen, die nichts mit Personal Branding zu tun haben, haben irgendwo irgendwie schon einmal diesen Namen gehört. ...

Man merkt, dass Tijen Onaran in den letzten Jahren zu einer Marke geworden ist. Selbst die Menschen, die nichts mit Personal Branding zu tun haben, haben irgendwo irgendwie schon einmal diesen Namen gehört. Da ich die Autorin bereits auf den sozialen Netzwerken folge, war ich ganz gespannt auf die Veröffentlichung des Buches. Onaran erklärt anhand von vielen Beispielen aus ihrem eigenen Leben, wie wichtig Personal Branding ist, um sein Ziel zu erreichen. Gut finde ich auch die Erklärung, dass man eine eigene Marke sein kann, ohne von anderen als egoistisch oder überheblich wahrgenommen zu werden. Das war im Voraus meine Befürchtung gewesen, die das Buch schnell abgewiesen hat. Besonders gut fand ich die Geschichte, wie Onaran für die falschen politischen Themen gestanden hat. Egal ob privat oder beruflich - in so eine Situation ist bestimmt jeder schon einmal gekommen. Und dann hat man doch weiter gemacht, weil der Schritt nach außen dann doch viel zu schwer war. Das Buch hat mir Mut gemacht, für mich und meine Meinung einzustehen. Der Schreibstil hat mir super gefallen und hat mich von der ersten Sekunde an abgeholt. So habe ich das Buch schnell in einem Zug durchgelesen. Ich bin gespannt, was wir noch von Tijen Onaran in der Zukunft hören werden.

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