Cover-Bild Der größte Spaß, den wir je hatten
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 720
  • Ersterscheinung: 20.09.2019
  • ISBN: 9783423281980
Claire Lombardo

Der größte Spaß, den wir je hatten

Roman – Spiegel-Bestseller
Sylvia Spatz (Übersetzer)

Wie hält man das Glück der eigenen Eltern aus?

Vierzig glückliche Ehejahre: Für die vier erwachsenen Sorenson-Schwestern sind ihre Eltern ein nahezu unerreichbares Vorbild – und eine ständige Provokation! Wendy, früh verwitwet, tröstet sich mit Alkohol und jungen Männern. Violet mutiert von der Prozessanwältin zur Vollzeitmutter. Liza, eine der jüngsten Professorinnen des Landes, bekommt ein Kind, von dem sie nicht weiß, ob sie es will. Und Grace, das Nesthäkchen, bei dem alle Rat suchen, lebt eine Lüge, die niemand ahnt. Was die vier ungleichen Schwestern vereint, ist die Angst, niemals so glücklich zu werden wie die eigenen Eltern. Dann platzt Jonah in ihre Mitte, vor fünfzehn Jahren von Violet zur Adoption freigegeben. Und Glück ist auf einmal das geringste Problem.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2019

Schwere Kost und ein bisschen Gossip

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Ich habe mich sehr auf den Titel und den Inhalt gefreut, jedoch muss ich sagen, dass ich 300 Seiten weniger gebraucht hätte.

Spitzen Thema, gute Charaktere, aber ein sehr zähes Rein- und Ankommen.

Ich ...

Ich habe mich sehr auf den Titel und den Inhalt gefreut, jedoch muss ich sagen, dass ich 300 Seiten weniger gebraucht hätte.

Spitzen Thema, gute Charaktere, aber ein sehr zähes Rein- und Ankommen.

Ich liebe Familiengeschichten und das Drama, aber durch dauerhafte Wiederholungen ist die Spannung nicht ganz zum Zug gekommen.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Familiengeschichte

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"Der größte Spaß, den wir je hatten" von Claire Lombardo,

ist ein Buch, welches die Geschichte einer Familie über viele Jahre aufzeigt, welche stetig wächst und sich verändert. Die Autorin nimmt uns mit ...

"Der größte Spaß, den wir je hatten" von Claire Lombardo,

ist ein Buch, welches die Geschichte einer Familie über viele Jahre aufzeigt, welche stetig wächst und sich verändert. Die Autorin nimmt uns mit in die Gegenwart und in die Ursprünge der Familie, ihre Zeiten dazwischen, lässt uns immer wieder springen. Der Schreibstil ist gut, das Buch hat sich fließend lesen lassen. Gefallen hat mir, wie genau und detailreich, die verschiedenen Leben uns als Leser näher gebracht wurden. Allerdings muss ich sagen das mir bei diesem Buch etwas gefehlt hat. Die Familiengeschichte auf über 700 Seiten aufgedröselt war ermüdend und so hat sich das Buch stark hingezogen. Es gab nur wenige Szenen in welchen wir etwas Aufregung und Spannung erleben durften.
Die Familiengeschichte der Sorensons so (mit) zu erleben ist etwas besonderes, allerdings hatte ich auf mindestens 500 Seiten etwas anderes und wesentlich mehr erwartet, als zu erfahren wie die Kinder gezeugt wurden und aufgewachsen sind. Deshalb kann ich leider nur drei Sterne vergeben. Gut gefallen hat mir aber besonders und das muss ich hier einfach noch einmal extra erwähnen, dass wir als Leser sehen dürfen wie die Familie immer wieder zusammen kommt, egal was passiert ist und wie sich die Familie immer wieder neu formiert, egal wer sie verlässt oder dazu kommt.

Zum Inhalt:
Wir lernen Marilyn und David in jungen Jahren kennen. Mit ihnen nach und nach die Töchter Wendy, Violet, Liza und Grace. Nach und nach auch noch einige andere Familienmitglieder. Wird dürfen mit lesen was mit den Jahren die Töchter durch machen und erleben. So nehmen wir teil an Freude, Leid, Trauer und Neubeginn.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Durchhaltevermögen ist gefragt

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Wendy, Violet, Liza und Grace sind die Töchter der Sorentos. Die Eltern sind mit ihren nun vierzig Ehejahren ein unerreichbares Vorbild. Denn die Töchter haben gewaltige Probleme mit sich selbst. Wendy ...

Wendy, Violet, Liza und Grace sind die Töchter der Sorentos. Die Eltern sind mit ihren nun vierzig Ehejahren ein unerreichbares Vorbild. Denn die Töchter haben gewaltige Probleme mit sich selbst. Wendy ist Alkoholikerin seit sie zur Witwe wurde und weist keinen Mann ab, Violet wird von einer Prozessanwältin zur Vollzeitmutter, Liza, jüngste Professorin des Landes, bekommt ein Kind und weiß nicht, ob sie es will. Grace, der Fels in der Familie, hütet ein Geheimnis. Alle zusammen verbindet die Angst, nicht so ein glückliches Leben zu führen wie ihre Eltern. Doch dies wird zur Nebensache, als Jonah erscheint - Violets Sohn, den sie vor 15 Jahren zur Adoption freigab. Nun müssen alle zusammenrücken.

Bei diesem Buch muß man durchhalten und sich konzentrieren. Bei den vielen Charakteren habe ich des öfteren den Faden verloren. Auch die Handlung schwächelt öfters einmal, so daß von richtiger Spannung nicht gesprochen werden kann. Die Familiengeschichte jedoch lohnt - deshalb bitte unbedingt nicht aufgeben!

Veröffentlicht am 01.09.2019

Was für eine Familie

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„Der größte Spaß den wir je hatten“ ist eine amüsant und empathisch erzählte Familiengeschichte. Marilyn und David sind seit 40 Jahren glücklich verheiratet, sie haben ihre Verliebtheit bewahren können, ...

„Der größte Spaß den wir je hatten“ ist eine amüsant und empathisch erzählte Familiengeschichte. Marilyn und David sind seit 40 Jahren glücklich verheiratet, sie haben ihre Verliebtheit bewahren können, durch Lebenstürme und den unendlichen Alltag. Vier Töchter haben sie bekommen und jede hat einen anderen Charakter.

Wendy, knapp 40, ist seit 3 Jahren Witwe, ihr einziges Kind war eine Totgeburt und sie begegnet ihrer unendlichen Trauer mit Alkohol und jüngeren Verehrern. Von ihren Schwestern ist sie enttäuscht, vielleicht ist da auch ein wenig Neid dabei. Violet hat sich nach einer Tragödie vor 15 Jahren ein Leben als erfolgreiche Anwältin aufgebaut und findet nun als Vollzeitmutter zweier Kinder ihre Erfüllung. An ihre Vergangenheit will sie nicht mehr erinnert werden, doch dann platzt Jonah in ihr Leben, das Kind, das sie damals zur Adoption freigegeben hat. Liza hat eine Karriere als Universitätsprofessorin vor sich und ist schwanger, unsicher ob sie den Mann oder das Kind will. Das Nesthäkchen Gracie hat ihren Weg noch nicht richtig gefunden, sie gaukelt einen erfolgreichen Studienbeginn vor, hat aber von allen Unis nur Absagen kassiert. Aus ihrer Lüge kommt sie einfach nicht mehr raus.

Diese Familiengeschichte bietet genug Stoff für Dramen, Streitereien und große Versöhnungen, wie das Leben eben so spielt. Das alles wird in vielen Rückblenden erzählt und mit jeder Rückschau werden die Figuren lebendiger. Alle Schwestern haben etwas Liebenswertes an sich, an wenn sie sich dessen selbst manchmal nicht bewusst sind. Alle haben auch das harmonische Eheglück ihrer Eltern vor Augen und leiden daran, dass ihnen selbst das nicht so recht gelingen will. Aber sie merken dabei nicht, dass auch sie nur die Oberfläche sehen.

Claire Lombardo hat einen flüssigen, unterhaltsam-heiteren Ton mit der Geschichte getroffen, sie schreibt witzig und kann auch die Dramen ihrer Protagonisten mit einem Augenzwinkern beschreiben. Durch die vielen Rückblenden werden die Ereignisse auch aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und so kann sich der Leser ein eigenes Bild der jeweiligen Wahrheit machen. Dabei bleibt es auch nicht aus, dass sich manches wiederholt. Das hat mich mitunter zum Überfliegen verleitet. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Roman etwas gestraffter mir noch besser gefallen hätte. Zu den vier Töchtern konnte ich wenig Nähe aufbauen, manchmal ging es mir wie ihnen untereinander: sie haben genervt. Aber der unangestrengte Erzählstil der Autorin hat das immer wieder mit einer witzigen Szene abgefedert.

Diese amüsante Familiengeschichte möchte ich mit guten 3 Sternen bewerten.

Veröffentlicht am 15.11.2019

Streben nach Glück

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Vierzig Jahre sind Marylin und David Sorenson inzwischen verheiratet und, wie es für ihre vier Töchter scheint, so glücklich, wie sie nie werden können. Wendy ist früh Witwe geworden und hat den Halt im ...

Vierzig Jahre sind Marylin und David Sorenson inzwischen verheiratet und, wie es für ihre vier Töchter scheint, so glücklich, wie sie nie werden können. Wendy ist früh Witwe geworden und hat den Halt im Leben verloren, sie tröstet sich mit Alkohol und jungen Männern. Violet, eine erfolgreiche Prozessanwältin, hat vor 15 Jahren ihren Sohn Jonah zur Adoption freigegeben und nun steht er vor der Tür während Liza, eine der jüngsten Professorinnen der USA, ungewollt schwanger ist und nicht weiß, ob sie das Kind bekommen möchte. Auch die Jüngste der Schwestern, Grace, hat ihre Probleme.
Allen eint das Streben nach Glück und die Sorge, nie so zu werden wie ihre Eltern. Die Schreibweise, wie auch dieser Glückswunsch sind typisch amerikanisch, schließlich steht das Streben nach Glück sogar in deren Verfassung. Für mich ist das reichlich überzogen.