Berührend, inspirierend und voller Stärke!
„Ein gutes Ende“ erzählt die Lebensgeschichte von Hedwig Courths-Mahler. Trotz Armut, gesellschaftlicher Erwartungen und familiärer Widerstände gab sie ihren Traum vom Schreiben nie auf. Ich kannte ihren ...
„Ein gutes Ende“ erzählt die Lebensgeschichte von Hedwig Courths-Mahler. Trotz Armut, gesellschaftlicher Erwartungen und familiärer Widerstände gab sie ihren Traum vom Schreiben nie auf. Ich kannte ihren Namen bisher nur am Rande und wusste kaum etwas über die Frau hinter den unzähligen Liebesromanen. Genau das hat dieses Buch für mich so spannend gemacht.
Den Autorinnen gelingt es wunderbar, Zeitgeschichte, Emotionen und Frauenpower miteinander zu verbinden. Man spürt Hedwigs Sehnsucht nach einem besseren Leben, ihre Kreativität und ihren Mut, sich nicht mit den ihr zugedachten Rollen zufriedenzugeben. Besonders berührt hat mich, wie sie gegen alle Widerstände weiterschreibt, selbst als ihr eigener Ehemann ihr Talent kleinredet.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und atmosphärisch, sodass man sich leicht in die damalige Zeit hineinversetzen kann. Gleichzeitig bleibt das Buch immer nah an Hedwig als Mensch mit ihren Zweifeln, Hoffnungen und kleinen Momenten des Glücks.
Ich habe diesen Roman mit großem Interesse gelesen und fand ihn nicht nur informativ, sondern auch inspirierend. Er zeigt, wie wichtig es ist, an sich selbst zu glauben, auch wenn es niemand sonst tut. Ein großartiges Porträt einer starken Frau, die mit ihren Geschichten Generationen von Leserinnen bewegt hat.
Fazit: Eine eindrucksvolle Romanbiografie über Mut, Leidenschaft und Selbstbestimmung – und ein wunderbares Plädoyer dafür, nie aufzuhören, an das eigene „gute Ende“ zu glauben.