Cover-Bild In einem Zug
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Der Audio Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 09.01.2025
  • ISBN: 9783742434449
Daniel Glattauer

In einem Zug

Ungekürzte Lesung mit Christian Berkel (1 mp3-CD)
Christian Berkel (Sprecher)

Eduard Brünhofer, ehemals gefeierter Autor von Liebesromanen, sitzt im Zug von Wien nach München. Nicht unbedingt in der Absicht, sich mit der Frau frühen mittleren Alters im Abteil zu unterhalten. Schon gar nicht in der Absicht, mit ihr über seine Bücher zu sinnieren. Erst recht nicht in der Absicht, über seine Ehejahre mit Gina zu reflektieren. Aber Therapeutin Catrin Meyr ist unerbittlich. Sie stellt ungeniert die indiskretesten Fragen, lässt kein gutes Haar an Langzeitbeziehungen, möchte aber alles darüber erfahren. Kurzum: Sie will über die Liebe reden. Und bringt den Autor dabei in ziemliche Bedrängnis.

Ungekürzte Lesung mit Christian Berkel
1 mp3-CD | ca. 5 h 28 min

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2025

Gespräche im Zugabteil

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Ein tolles Hörbuch, ich habe es geliebt!

Zwei Menschen in einem Zugabteil, ein Schriftsteller mit Schreibblockade und eine Physio- und Psychotherapeutin. Er hat eigentlich überhaupt keine Lust, sich zu ...

Ein tolles Hörbuch, ich habe es geliebt!

Zwei Menschen in einem Zugabteil, ein Schriftsteller mit Schreibblockade und eine Physio- und Psychotherapeutin. Er hat eigentlich überhaupt keine Lust, sich zu unterhalten. Wer kennt das nicht? Sie gibt allerdings keine Ruhe und löchert ihn mit immer intimer werdenden Fragen. Glattauer versteht es sehr gut, die Atmosphäre im Abteil während der Fahrt zu beschreiben, Christian Berkel gibt mit seiner Art zu lesen, dem Roman noch etwas besonderes. Die Sprache des Autors hat mir richtig gut gefallen, er transportiert gekonnt Emotionen! Ich konnte mich in den Schriftsteller gut hineinversetzen. Das Schwanken zwischen peinlichem Berührtsein und dem Wunsch, sich zu öffnen... Rotwein lockert schließliich seine Zunge. Witzig fand ich die Kapitelunterteilung nach Haltebahnhöfen,

Absolute Hörempfehlung und 5 Sterne! Ich werde noch mehr Bücher von Daniel Glattauer lesen oder hören!

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Inspirierend und fesselnd

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In einem Zug von Wien nach München sitzt eine attraktive Frau, mittleren Alters dem ehemals gefeierten Autor Eduard Brünhofer gegenüber. Man kommt ins Gespräch. Ein Gespräch, das über die gesamte 4-stündige ...

In einem Zug von Wien nach München sitzt eine attraktive Frau, mittleren Alters dem ehemals gefeierten Autor Eduard Brünhofer gegenüber. Man kommt ins Gespräch. Ein Gespräch, das über die gesamte 4-stündige Fahrt intensiv geführt wird. Eduard Brünhofer gibt in dieser Zeit mehr privates als jemals zuvor preis.
Was geschieht während der Zugfahrt passiert zwischen den Beiden?

Es ist erstaunlich, dass es Daniel Glattauer es immer wieder schafft den Leser, in diesem Fall mich, die skeptisch an dieses Buch rangegangen ist, zu fesseln. Vor einigen Jahren habe ich „Gut gegen Nordwind“ verschlungen, aber nicht geglaubt, dass David Glattauer mich noch einmal mit einem Dialog-Roman einfangen könnte. Die Info, dass Christian Berkel den Roman einliest, hat mich aber doch neugierig gemacht. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Stimmfarbe und Sprechweise von Christian Berkel passt hervorragend zu diesem Text.
Anfänglich hat sich meine Begeisterung in Grenzen gehalten, da meiner Meinung nach Eduard Brünhofer sich zu sehr in seinen Beobachtungen, in die daran anschließenden Assoziationen und vielen Abschweifungen verloren hat. Während des sich langsam entwickelnden Gesprächs fand ich seine Gedankenblitze allerdings wieder sehr erfrischend.
Mit steigender Intensität des Gesprächs wurde ich eingefangen und konnte das Hörbuch nicht mehr ausschalten.
Daniel Glattauer schafft es mit seinen inspirierenden Dialogen bei dem Leser oder Hörer eigene Gedanken sich entwickeln zu lassen. Mit zunehmender Gesprächsdauer stieg auch die Spannung, wohin das Gespräch die Beiden führen wird.
„In einem Zug“ ist inspirierend, spannend und macht Spaß zu hören. Was will man mehr?

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Die Selbstdarstellung eines Autors, geschickt verpackt in einer raffinierten Story!

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Das Cover ist wie ein Gemälde wunderschön gestaltet und passt ganz ausgezeichnet zum Titel des Buches! Denn der berühmte Schriftsteller Eduard Brünhofer reist im Zug von Wien nach München, um einen unerfreulichen ...

Das Cover ist wie ein Gemälde wunderschön gestaltet und passt ganz ausgezeichnet zum Titel des Buches! Denn der berühmte Schriftsteller Eduard Brünhofer reist im Zug von Wien nach München, um einen unerfreulichen Termin in seinem Verlag wahrzunehmen. In seinem Abteil befindet sich eine Frau, die es erstklassig versteht, Brünhofer in ein zunächst ungewolltes, dann aber zunehmend faszinierendes Gespräch zu verwickeln.

Daniel Glattauer inszeniert eine Begegnung zwischen einem erfolgreichen Autor und einer reizenden Frau, die aufgrund der Reisedauer zeitlich begrenzt ist. Brünhofer erzählt selbst und verzettelt sich in Selbstbetrachtungen, die manchmal etwas langatmig und selbstgefällig erscheinen, aber mit zunehmender Gesprächsbereitschaft auch spannender werden. Catrin Meyr zeigt Empathie und Interesse, zufällige Ereignisse sorgen auch für Schmunzelmomente, aber im Fokus bleibt stets das Gespräch der beiden, welches sich immer offener und tiefgründiger gestaltet. Wenn man dann nach Salzburg und Rosenheim schon beinahe vermutet, dass nichts Neues mehr ans Licht kommt, wird man doch von Daniel Glattauer sehr angenehm überrascht. Eine Wendung, die dieser Geschichte noch richtig pepp gibt, überzeugt und hat Klasse.
Christian Berkel aber ist das wahre Highlight in diesem Hörbuch. Er kann unglaublich gut erzählen, ja man denkt eigentlich, er ist selbst Brünhofer, der von egozentrisch bis süffisant jede erdenkliche Stimm- und Stimmungslage hervorragend interpretiert! Chapeau!

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Gute Unterhaltung!

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Über einen Liebesromanautor, der in einem Zug eine jüngere Frau kennenlernt.
Jeder kennt es: Wie wahre ich Distanz zu Mitreisenden, die zufällig auf dem Platz vis-à-vis oder schräg gegenüber sitzen. In ...

Über einen Liebesromanautor, der in einem Zug eine jüngere Frau kennenlernt.
Jeder kennt es: Wie wahre ich Distanz zu Mitreisenden, die zufällig auf dem Platz vis-à-vis oder schräg gegenüber sitzen. In diesem Roman sitzt hier Catrin, Psychologin, die offenbar noch keinen Roman Eduards gelesen hat. Heiter beschreibt Daniel Glattauer dies und später wie sich die Distanz verschiebt anhand der Gedanken und Worte des Protagonisten Eduard, dem bekannten Liebesromanautor.
Mit einem Mal sieht sich Eduard, der sonst Zurückhaltende, über sein Leben erzählen. Es geht um freie Liebe, die Ehe, Liebesangelegenheiten, alles, was ein Autor von Liebesromanen als Profi wissen sollte. Die beiden Catrin und Eduard kommen sich näher auf der Strecke Wien - München. Seine Mitreisende verwickelt ihn in eine angeregte Unterhaltung, so kommen Wahrheiten und Unwahrheiten zutage - man erzählt Fremden oft mehr als Vertrauten – so auch hier. Manches will man als Leser gar nicht wissen, das ist der Moment, wo die Distanz zunimmt und die Geschichte anstrengender und nicht mehr in einem Zug durchgehört wird. Doch es ist kein langes Hörbuch und der Schluss, in dem Catrin eine Wahrheit gesteht, gibt einen spannenderen Ausklang, nicht unbedingt realistisch, doch humorvoll und originell.
Man kann sich dem anfänglichen Gespräch kaum entziehen. Ich bin ein Fan von Daniel Glattauers Romanen und war schon begeistert von „Gut gegen Nordwind“ (auch gelesen u.a.von Christian Berkel), der auch eine Gesprächsdynamik aufzeigte, nur in Form von Emails. Als Leser/in lauscht man auch hier gebannt als „Mäuschen“ und lässt sich gut unterhalten.
Manches plätschert vor sich hin, es darf nicht allzu Tiefgründiges erwartet werden, der Schluss mit den unerwarteten Wendungen gibt dann das gewisse Extra.
Für mich eine gute humorvolle Unterhaltung mit einem wunderbaren
Christian Berkel, der auch dieses Hörbuch sensibel und ergreifend vorträgt, so ist der Protagonist gleich doppelt sympathisch.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

In einem Zug

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Daniel Glattauers Protagonisten haben sich auf ihrer Zugfahrt nach München nach anfänglichem Schweigen so einiges zu erzählen. In diesem Roman passiert eigentlich nichts, sieht man mal von der Unterhaltung ...




Daniel Glattauers Protagonisten haben sich auf ihrer Zugfahrt nach München nach anfänglichem Schweigen so einiges zu erzählen. In diesem Roman passiert eigentlich nichts, sieht man mal von der Unterhaltung zwischen Eduard und Catrin ab. Er, ein ehemals sehr erfolgreicher Schriftsteller von Liebesromanen, sie eine Therapeutin aus Wien, kommen während ihrer Zugfahrt nach München ins Gespräch, welches mit jeder Frage, jeder Antwort immer intimer wird.

Glattauer schafft es den Leser in dieses kleine Universum von Eduard und Catrin hineinzuziehen, in dem er die Weigerung Eduard zu einer Unterhaltung, aber auch Catrins charmante Hartnäckigkeit ein Gespräch in Gang zu setzen klug und mit Witz beschreibt. Sind sie dann erst einmal im Dialog will man als Leser gar nicht mehr „weghören“. Geistreich, tiefgründig und humorvoll ist diese Zugfahrt, die mit einem völlig unerwarteten Ende am Zielbahnhof seinen Abschluss findet.

Fazit: Leseempfehlung.