Cover-Bild Vernichtung

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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 26.08.2019
  • ISBN: 9783453271005
David Lagercrantz

Vernichtung

Roman
Susanne Dahmann (Übersetzer)

Ich werde die Jägerin sein und nicht die Gejagte

Ein Obdachloser wird tot auf dem Stockholmer Mariatorget gefunden. In seiner Jackentasche findet sich die Telefonnummer von Mikael Blomkvist. Als eine DNA-Analyse ergibt, dass der Obdachlose ein sogenanntes Super-Gen besaß, das nur in einer bestimmten Ethnie in Nepal vorkommt, wird Blomkvist hellhörig und nimmt die Recherche auf. Lisbeth Salander hält sich unterdessen in Moskau auf, wo sie einen Anschlag auf ihre verhasste Schwester Camilla plant. Blomkvist bittet Salander um Unterstützung, und sie findet heraus, dass der Obdachlose ein Sherpa war, der an einer dramatischen Mount-Everest-Expedition mit tödlichem Ausgang teilgenommen hatte. Blomkvist kontaktiert einen der Überlebenden der Expedition und verschwindet plötzlich spurlos. Salander macht sich sofort auf die Suche nach ihm. Sie spürt, dass Blomkvist in großer Gefahr schwebt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2019

Würdiger Abschluss

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-diese Rezension basiert auf ein Rezensionsexemplar und dafür wurde ich nicht bezahlt-

Titel: "Vernichtung"
Autor: David Lagercrantz
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 432

Cover:
Wie gewohnt, dezent gestaltet, ...

-diese Rezension basiert auf ein Rezensionsexemplar und dafür wurde ich nicht bezahlt-

Titel: "Vernichtung"
Autor: David Lagercrantz
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 432

Cover:
Wie gewohnt, dezent gestaltet, aber dennoch so dass es die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr interessant, flüssig und jugendlich. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, was dem Lesegenuss aber nicht negativ beeinflusst, ganz im Gegenteil. Dadurch taucht man vollkommen in die Welt von Mikael, Liesbeth und Co. ab.

Inhalt:
Ein Obdachloser wird tot auf dem Stockholmer Mariatorget gefunden. In seiner Jackentasche findet sich die Telefonnummer von Mikael Blomkvist. Als eine DNA-Analyse ergibt, dass der Obdachlose ein sogenanntes Super-Gen besaß, das nur in einer bestimmten Ethnie in Nepal vorkommt, wird Blomkvist hellhörig und nimmt die Recherche auf. Lisbeth Salander hält sich unterdessen in Moskau auf, wo sie einen Anschlag auf ihre verhasste Schwester Camilla plant. Blomkvist bittet Salander um Unterstützung, und sie findet heraus, dass der Obdachlose ein Sherpa war, der an einer dramatischen Mount-Everest-Expedition mit tödlichem Ausgang teilgenommen hatte. Blomkvist kontaktiert einen der Überlebenden der Expedition und verschwindet plötzlich spurlos. Salander macht sich sofort auf die Suche nach ihm. Sie spürt, dass Blomkvist in großer Gefahr schwebt.

Meinung:
Ich bin ein sehr großer Fan der Millenium-Triologie und war überrascht das sie fortgesetzt wird, aber nicht von Stieg Larsson, ob das gut geht war mein erster Gedanke damals…aber ja es ging gut, so gar hervorragend und konnte sehr gut an dem Erfolg anknüpfen ohne dass es nach Larsson klingt…er hat seine eigene kleine Trilogie geschaffen.
Ich fand das Buch überwältigend, wieder einmal mit Liesbeth und Mikael auf tour zu gehen. Anfangs hatte ich etwas Startschwierigkeiten, da ich den letzten Teil vor langer Zeit gelesen habe, ich kramte meine Mitschriften raus und dann flutschte es. Es wurde viele Thematiken an- und besprochen zum einem die Sichtweise jüdischer Mitbürger in Stockholm, ich war etwas geschockt, dann wurde ein Gen thematisiert was übertragen werden kann, was einen super stark werden lässt…ich weiß nicht warum, aber ich musste sofort an die Avengers denken. Dann wurde die Korruption, nachsagen von irgendwelchen Gerüchten usw.
Dadurch wird diese wunderschöne Lektüre Interessent, weil die Verstrickungen sich alle mit einander verbinden.
Von Liesbeth hört man Anfang wenig, da sie sich im Urlaub befindet…aber das ändert sich als Mikael ihr Hilfe braucht.
Und auch die Familie lässt Liesbeth nicht in Ruhe, sie ist ihrer Schwester auf den fersen und man bekommt neue Hintergrundinformationen.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, aber man sollte die anderen zwei vorher gelesen haben.
Vielen Dank für den wunderbaren Abschluss einer fantastischen Geschichte.

Veröffentlicht am 27.09.2019

Guter sechster Band, aber schwächer als die vorherigen Bände

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Ich gehöre zu den Lesern, die Stieg Larssons Idee mit der Millennium-Reihe hatte, liebt, auch wie David Lagercrantz diese fortführt.
Die vorherigen Bände habe ich gelesen und geliebt, es ist einfach immer ...

Ich gehöre zu den Lesern, die Stieg Larssons Idee mit der Millennium-Reihe hatte, liebt, auch wie David Lagercrantz diese fortführt.
Die vorherigen Bände habe ich gelesen und geliebt, es ist einfach immer Spannend und interessant, was aber auch an den Charakteren wie Mikael liegt, den ich bereits bei den ersten Seiten des ersten Romans ins Herz geschlossen, was bei Lisbeth natürlich ebenso der Fall war.

Wie immer empfehle ich die Bücher in der Reihenfolge zu lesen und nicht mittendrin anzufangen, um die Handlungen, sowie Entscheidungen besser nachvollziehen zu können.
Die vorherigen Bücher waren bereits sehr komplex und hatten viel Handlung, die jedoch kontrolliert und abgestimmt waren, auch in den sechsten Band ist es so. Es wird einfach nicht langweilig, da jedes mal etwas neues passiert was einen aufhorchen lässt, auch wenn teilweise die Luft raus war, da ich mir das Nächste denken konnte.

Die beiden Charaktere Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander stehen natürlich als Protagonisten im Vordergrund und füllen die Story aus, doch etwas mehr Biss hatten die vorherigen Bände schon, wo man sagen konnte 'ja das konnte mich wirklich im Buch überzeugen'... Auch wenn ich die Thematik sehr aktuell und gut aufgegriffen fand!
Doch eben weil es ein Buch aus der Millennium-Reihe war und ich den Schreibstil sehr gerne mag, wodurch man gut vorran kommt, gibt all das dem Buch keinen Abbruch.

Fazit:
Ich hoffe auf einen weiteren Band und fand das Buch super, weswegen ich es nur empfehlen kann, wie die vorherigen Bände!

Veröffentlicht am 15.09.2019

Neuanfang

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Von Lisbet hat Mikael Blomkvist schon länger nichts gehört und er muss feststellen, dass ihre Wohnung jemand anderem gehört. Fast eine willkommene Ablenkung ist da ein Anruf aus der Gerichtsmedizin. Ein ...

Von Lisbet hat Mikael Blomkvist schon länger nichts gehört und er muss feststellen, dass ihre Wohnung jemand anderem gehört. Fast eine willkommene Ablenkung ist da ein Anruf aus der Gerichtsmedizin. Ein Obdachloser wurde tot aufgefunden, der im Besitz von Mikaels Telefonnummer war. Nach einigen Überlegungen kann sich Blomkvist sogar an den Mann erinnern, der offensichtlich verwirrt war, allem Anschein nach aber doch eine Art Mission hatte. Lisbet Salander hält sich recht weit entfernt von Schweden auf, mal wieder ist sie auf der Jagd nach den losen Enden ihrer eigenen Vergangenheit.

Wie kommt ein obdachloser Mensch, der nach ersten Untersuchungen aus Asien zu stammen scheint, in eine Fußgängerzone in Stockholm. Offensichtlich war der Mann in körperlich und auch psychisch sehr schlechtem Zustand. Doch die die Gerichtsmedizinerin feststellt, ist der bedauernswerte Kranke nicht einfach so gestorben. Es bleiben nur zwei Möglichkeiten, entweder der Mann hat sich selbst getötet oder jemand hat nachgeholfen. Und so ist es die Rechtsmedizinerin Fredrika Nyman, die Mikael Blomkvist kontaktiert. Schnell stellt sich heraus, dass der Tote ein Geheimnis in sich trug und dass es Leute gibt, denen nicht daran gelegen ist, dieses an die Öffentlichkeit zu bringen.

Sehr spannend ist das Geschehen um den unbekannten Toten. Wie und weshalb kam er nach Stockholm? Nicht zu viel soll verraten werden, es macht einfach Spaß gewisse Sachen beim Lesen selbst zu entdecken. Vor diesem packenden Teil der Handlung wirkt Lisbets Part fast etwas nebensächlich. Zwar sind sie und Mikael freundschaftlich verbunden, aber doch sehr entfernt. Kaum einmal kommt es zu einer Zusammenarbeit. Lisbet macht ihren Weg, wenn auch unter Schwierigkeiten, die es in sich haben und in die letztlich auch Mikael hineingezogen wird. Dieser Roman um Mikael Blomkvist und ein wenig Lisbet Salander ist nie langweilig, wobei besonders die Aufklärung der Hintergründe um den toten Obdachlosen hervorgehoben werden können. Diese Geschichte rockt. Und wenn Lisbet Salander neu anfangen will, dann sei ihr alles Gute beschieden.

Veröffentlicht am 09.09.2019

Befriedigender Abschluss der Millennium-Reihe

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Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (26. August 2019)
ISBN-13: 978-3453271005
Originaltitel: Hon som måste dö (Millennium 6)
Übersetzung: Susanne Dahmann
Preis: 22,00 €
auch als E-Book und ...

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (26. August 2019)
ISBN-13: 978-3453271005
Originaltitel: Hon som måste dö (Millennium 6)
Übersetzung: Susanne Dahmann
Preis: 22,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Befriedigender Abschluss der Millennium-Reihe

Inhalt:
In Stockholm kommt ein Bettler zu Tode. In seiner Tasche findet man Mikael Blomkvists Telefonnummer. Der investigative Journalist lässt sich auf weitere Recherchen ein, nicht wissend, in welches Wespennest er da sticht.

Lisbeth Salander plant in Moskau einen Anschlag auf ihre verhasste Schwester Camilla - und wird bald selbst von dieser gejagt.

Meine Meinung:
Sicher kann man dieses Buch notfalls auch ohne Vorkenntnisse lesen. Mehr Sinn macht es aber, wenn man die vorherigen Bände der Millenium-Reihe kennt, um die Handlungsweisen der Protagonisten annähernd nachvollziehen zu können.

Wie gewohnt stehen Mikael und Lisbeth im Mittelpunkt der Handlung. Allerdings fehlt beiden einiges an Biss im Vergleich zu den ersten Bänden der Reihe.

Die Handlung ist in verschiedene Stränge aufgeteilt, die teilweise in die Vergangenheit führen, schließlich aber an einem Punkt zusammenlaufen. Das wirkt ein klein wenig konstruiert und unrealistisch, hat mein Lesevergnügen aber nicht geschmälert. Auch wenn es anfangs etwas gemächlicher zugeht, konnte David Lagercrantz mich mit seinem fesselnden Schreibstil von Anfang an packen. Gebannt habe ich die Ereignisse verfolgt, mich über neue technische und wissenschaftliche Erkenntnisse gefreut und mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Spannung steigt von Seite zu Seite und gipfelt letztendlich in einem furiosen Show down.

Nach all dem Hass und den Grausamkeiten, die in dieser Reihe immer wieder thematisiert werden, wirkt der Ausklang recht versöhnlich.

Die Reihe:
1. Verblendung
2. Verdammnis
3. Vergebung
4. Verschwörung
5. Verfolgung
6. Vernichtung

★★★★☆

Veröffentlicht am 08.09.2019

David Lagercrantz – Vernichtung

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Schon seit Tagen war der obdachlose Alkoholiker in Stockholm negativ aufgefallen und nun ist er tot. Seine Identität ist unbekannt, Papiere konnten nicht bei ihm gefunden werden und offenkundig war er ...

Schon seit Tagen war der obdachlose Alkoholiker in Stockholm negativ aufgefallen und nun ist er tot. Seine Identität ist unbekannt, Papiere konnten nicht bei ihm gefunden werden und offenkundig war er auch eher südostasiatischer denn skandinavischer Herkunft. Einzig eine Telefonnummer hat er bei sich und die führt die untersuchende Gerichtsmedizinerin zu Mikael Blomkvist. Dessen Neugier ist geweckt, vor allem als das genetische Profil des Mannes noch interessanter zu sein scheint als gedacht. Genau das richtige Betätigungsfeld auch für Lisbeth Salander, wo auch immer sie sich aufhält und was sie sonst beschäftigt. Tatsächlich weckt dieser Fall ihre Neugier, aber zu sehr ist sie damit beschäftigt dieses Mal final Rache an ihrer Schwester Camilla zu nehmen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, es ist nur noch eine Frage von Tagen, bis die Schwestern sich gegenüberstehen werden.

Lagercrantz ist nicht Larsson und Salander/Blomkvist gehören dem verstorbenen Journalisten - lange hielten sich die kritischen Stimmen gegenüber der Fortsetzung der Millennium Reihe. Ja, Lagercrantz ist nicht Larsson, aber bei dem nun dritten Band aus seiner Feder muss diese Diskussion nicht mehr geführt werden. Die Figuren leben weiter, der Stil ist ein anderer, aber mich begeistern Lagercrantz‘ Romane genauso wie Larsson das konnte. Er hat für mich nicht ganz den nervenaufreibenden Thrill, den die Trilogie hatte, aber dafür ist die Handlung in „Vernichtung“ komplex, der Spannungsbogen perfekt orchestriert und die bekannten Wesenszüge der Figuren werden glaubwürdig fortgeführt.

Wieder einmal verlaufen zwei Handlungsstränge parallel. Lisbeth ist auf einsamer Rachemission gegen Camilla, um sich endlich von den Kindheitsdämonen zu befreien. Nur am Rande wird sie in Mikael Blomkvists Recherchen um den Sherpa und den mit ihm verwickelten schwedischen Außenminister eingebunden. Die Geschichte um die unglücklich verlaufende Everest Expedition zehn Jahre zuvor und die Machenschaften der Geheimdienste und ihrer Doppelagenten wird häppchenweise und wohldosiert präsentiert und bleibt so durchgängig spannend. Der große Showdown am Ende passend, wenn ich persönlich auch nicht so viel Action bräuchte.

Gelungen sind die Integration von wissenschaftlichen Erkenntnisse um Genanalysen und den Informationen, die die kryptischen Buchstaben- und Zahlenkombinationen verraten, ebenso wie die in vielen westlichen Ländern befürchtete Unterwanderung von Medien und Verwaltungsapparat durch russische Hacker oder den Geheimdienst.

Auch in der sechsten Auflage beste Unterhaltung durch die beiden ungleichen Protagonisten. Ein starker Krimi, der einem sofort packt. Bleibt die Frage, welches Potenzial die Charaktere für weitere Bände haben. David Lagercrantz konnte mich als Autor fraglos überzeugen, doch dürfte es nicht einfach werden, die Geschichte weiterzuspinnen.