Ein wunderbarer und gut recherchierter Elisabeth Büchle Roman
Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert und ich konnte es kaum aus den Händen legen. Es ist eine spannende Spurensuche auf zwei Zeitebenen und beginnt im Jahr 2018 als Josefines Großvater Johannes im ...
Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert und ich konnte es kaum aus den Händen legen. Es ist eine spannende Spurensuche auf zwei Zeitebenen und beginnt im Jahr 2018 als Josefines Großvater Johannes im Sterben liegt, und ihr ehemaliger Schulkollege, Fynn-ehemaliger Mädchenschwarm der Klasse-plötzlich Kontakt zu ihnen sucht.
Fynn ist mittlerweile ein berühmter Schatzsucher und erhofft sich Informationen über den Verbleib des berühmten Bernsteinzimmers von Johannes, dessen Bruder vor dem 2. Weltkrieg Historiker war und laut Gerüchten das Bernsteinzimmer vor den Nazis zu retten versucht hatte, zu bekommen.
Johannes verstirbt, und nun liegt die ganze Hoffnung auf seine Enkelin Josefine, die sich nun an die Geschichten des Großvaters immer mehr und intensiver zu erinnern versucht.
Die zweite Zeitebene beginnt im Kriegsjahr 1941 und erzählt die Geschichte von Josefines Vorfahren, den Brüdern Helmut und Johannes(Josefines Opa), und der Familie ihrer Großmutter Anne.
Beide Zeitebenen sind spannend und mit viel Wissen erzählt. Die Geschichten rund um den Krieg sind erschreckend und sehr real erzählt, einerseits fiebert man mit, andererseits kommen einem die Tränen.
Es ist wieder ein Meisterwerk einer meiner Lieblingsautorinnen und ich freue mich schon auf ein neues Buch von Elisabeth Büchle.