Nicht Georges stärkster Band, aber solide für Fans der Reihe
Ich lese gerade alle Inspektor-Lynley-Romane in Reihenfolge und war bei Asche zu Asche etwas enttäuscht. Die Grundidee des Falls ist spannend und ungewöhnlich, es gibt viele falsche Fährten und interessante ...
Ich lese gerade alle Inspektor-Lynley-Romane in Reihenfolge und war bei Asche zu Asche etwas enttäuscht. Die Grundidee des Falls ist spannend und ungewöhnlich, es gibt viele falsche Fährten und interessante Charaktere. Auch Elizabeth Georges typische, detailreiche Sprache und die psychologische Tiefe ihrer Figuren sind wie gewohnt stark.
Trotzdem zieht sich die Handlung über weite Strecken, die Spannung kommt erst im letzten Drittel richtig auf. Einige Passagen wirkten selbst für mich als langjähriger Fan zu lang und ausschweifend. Das private Drama rund um Lynleys Liebesleben war mir diesmal etwas zu viel.
Als Fan der Reihe und besonders der unkonventionellen Barbara Havers habe ich natürlich bis zum Ende gelesen – auch wenn es sich in meinem Fall um einen Re-Read handelte. Insgesamt kein Highlight, aber solide. Ich weiß: Bessere Bände folgen.