Cover-Bild Schritt ins Licht
Band 1 der Reihe "Die Kinder der Hansens"
(33)
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 19.07.2022
  • ISBN: 9782496711196
Ellin Carsta

Schritt ins Licht

Die aufregende Geschichte der Hansens geht weiter. Spiegel-Bestsellerautorin Ellin Carsta erzählt über die nächste Generation der Familie Hansen.

In ihrer neuen Reihe leben die mittlerweile erwachsenen Kinder der Hansens in aller Welt verstreut und müssen ihren eigenen Weg gehen.

Hamburg 1924: Amala Hansen, die Tochter von Luise und Hamza, will endlich ihre Familie in Deutschland kennenlernen. Georg Hansen ist dankbar für den frischen Wind, den die ehrgeizige junge Frau aus den USA in die alte Villa bringt. Amala möchte Schauspielerin werden, doch sie trifft auf eine Welt voller Vorurteile. Genau wie ihre Mutter denkt sie jedoch nicht daran, aufzugeben, und arbeitet stattdessen nur umso härter an ihrer Karriere. Kann sie alle Widerstände überwinden?

Franz Hansen hat das Kaffeehaus seiner Mutter in Wien übernommen, kann seine Aufgaben aber kaum ausführen. Der einst so frohe junge Mann hat mit seinen Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg zu kämpfen. Gelingt es ihm, sein Trauma aufzuarbeiten und in sein normales Leben zurückzukehren?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2023

Bin trotz Kritik neugierig auf die Folgebände

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Der historische Roman "Schritt ins Licht" von Ellin Carsta ist der Auftaktband der Reihe "Die Kinder der Hansens" und erscheint bei Tinte & Feder.

Dieser Auftaktband baut auf die Geschichte der Hansen-Saga ...

Der historische Roman "Schritt ins Licht" von Ellin Carsta ist der Auftaktband der Reihe "Die Kinder der Hansens" und erscheint bei Tinte & Feder.

Dieser Auftaktband baut auf die Geschichte der Hansen-Saga auf, von der ich allerdings nur den fünften Band "Der mutige Weg" kenne und recht gern gelesen habe.

Zur Vorgeschichte muss man wissen, dass die Hansens ein Kontor in Wien führten, dessen Hauptsitz sich in Hamburg befand und zudem auch eine afrikanische Niederlassung mit Sitz in Kamerun gehörte. 

In der neuen Reihe erzählt Ellin Carsta, wie es mit den Kindern der Hansens weitergeht. Im Mittelpunkt steht Amala Hansen, die farbige Tochter von Luise und Hamza. Sie trifft 1924 bei ihrem Großonkel Georg in Hamburg ein und möchte nicht nur ihre Familie in Europa kennenlernen, sondern auch noch als Schauspielerin groß durchstarten. Damit trifft sie allerdings auf einige Vorurteile, aber sie wäre nicht Luises Tochter, wenn sie nun aufgeben würde und setzt alles daran, die Widerstände mit Tatkraft und guter Leistung als Schauspielerin zu überwinden. Georg ist sehr angetan von Amala und unterstützt sie mit allen Kräften.

Ellin Carsta lässt kapitelweise zehn Personen der drei Familien Steffensen, Hansen und Loising nach- und nebeneinander in Aktion treten und beschreibt damit deren Lebensumfeld und bestimmte Handlungsszenen, die die Figuren zwar näher vorstellen, aber für Neueinsteiger trotzdem von der Anzahl her überfordern. Auch wird durch die vielen Charaktere schier unmöglich, mehr bei jedem einzelnen in die Tiefe zu gehen oder die Charaktere weiter zu entwickeln. Die eingängig erzählte Handlung zu jedem einzelnen liest sich zwar interessant und abwechslungsreich, hat mich zu den vielen Personen auch keine Bindung aufbauen lassen und auf Dauer gestört.

Gut gefallen haben mir die familiären Szenen von Amala im Haus von Georg Hansen, außerdem die Einblicke in die Theaterwelt der 20er Jahre und interessant fand ich auch, wie das Thema Rassismus eingebaut wird und die Ablehnung der farbigen Schauspielerin aufzeigt wird. Für frischen Wind sorgt der charmante Eduard Ahrendsen, der in Berlin als Spirituosenhändler versucht, das Unternehmen vom Vater über Wasser zu halten. Elsa Harris habe ich als starke Frau kennengelernt, die sich endlich bewusst wird, dass sie mit ihrem Mann nicht weiter zusammenleben möchte. Und Franz Hansen hat in Wien das Kaffeehaus seiner Mutter übernommen, leidet aber unter den seelischen Qualen, die ihn seit den Kriegserlebnissen begleiten. Bei diesen Figuren bin ich gespannt auf die Fortsetzungsbände, doch ich hoffe, es geht dann eher um wenige Personen.

 

Der Einstieg in die neue Reihe ist mir schwer gefallen, das Personenaufkommen ist einfach zu umfangreich. Doch der eingängige Schreibstil Ellin Carstas lässt sich wunderbar lesen und ich konnte gut in die Zeit und die Szenerie eintauchen.

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Veröffentlicht am 24.08.2022

Bewertung unter Vorbehalt

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Es ist nicht leicht für mich, dieses Buch zu rezensieren. Es handelt sich um eine neue Reihe der Autorin, die allerdings auf der Hansen-Saga aufbaut und anscheinend nahtlos an diese anknüpft. Diese Buchreihe ...

Es ist nicht leicht für mich, dieses Buch zu rezensieren. Es handelt sich um eine neue Reihe der Autorin, die allerdings auf der Hansen-Saga aufbaut und anscheinend nahtlos an diese anknüpft. Diese Buchreihe hat acht Teile lang viele LeserInnen begeistert. Ich habe die Hansen-Saga nicht gelesen und bin somit total unbedarft in das vorliegende Buch eingetaucht. Die vielen Personen, um die es geht, haben mich etwas überfordert, da half es mir wenig, dass es im Buch einen Familienstammbaum gibt, ohne den ich mich überhaupt nicht zurechtgefunden hätte. Hieraus resultiert, dass ich zu keiner Person einen richtigen Zugang gefunden habe, da ich zu den Generationen davor keine Verbindung aufbauen konnte. Dies ist sehr schade, da die Anmerkungen und Andeutungen zur Vergangenheit auf eine unglaublich komplexe und sehr interessante sowie aufregende Geschichte schließen lassen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich kann mir vorstellen, dass es für Fans der Hansen-Saga ein Vergnügen war, die bekannten Namen und Personen, vereint in einer neuen Geschichte, wieder zu treffen. Ich habe mir die Hansen-Saga auf meinen Wunschzettel gesetzt und möchte diese nun so schnell wie möglich lesen.

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Veröffentlicht am 19.07.2022

Einstieg in eine Saga, am besten für Fans der Hansen-Saga

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Ellin Carsta nimmt die Leserinnen und Leser mit in ein sehr komplexes Familiengeflecht, welches sich aus der Hansen-Saga ergibt. Auf diese aufbauend wird zunächst umfangreich, dicht und nur mit dem angeführten ...

Ellin Carsta nimmt die Leserinnen und Leser mit in ein sehr komplexes Familiengeflecht, welches sich aus der Hansen-Saga ergibt. Auf diese aufbauend wird zunächst umfangreich, dicht und nur mit dem angeführten Stammbaum verständlich der familiäre Hintergrund der handelnden Personen für die Neueinsteiger zusammengefasst bzw. für die Insider wiederholt und weitergestrickt. Wer sich hier gut einfindet, erlebt dann die Fortsetzung der Hansen-Saga auf der Ebene derer Kinder im Jahr 1924, die aber auch als Beginn einer ganz neuen Familiengeschichte betrachtet werden kann. Erzählstränge werden eröffnet und unterbreiten ein weites Fundament für die Fortsetzungen, die unbedingt benötigt werden, um diesem Buch einen Sinn zu geben und es zu vollenden. Dabei werden persönliche Abgründe wie Niedertracht, kriminelle Machenschaften, Affären, aber auch Schicksale wie Schwermut, Rassismus und Diskrimierung zum Gegenstand. Die Sympathie dreht sich dabei vorrangig um die „mokkafarbige“ Amala, die bisher in Amerika lebte und ihren Onkel Georg, der die gute Seele der Hansens in Deutschland darstellt. Zum Teil mit wahren und belegten Tatsachen verwoben erzählt die Autorin in einem flüssigen Schreibtstil mit nachvollziehbaren Perspektiven, welche leicht verständlich und gut geeignet für seichte Lektüre sind. Die Handlung empfand ich zum Teil klischeehaft und platt, was sich bspw. In der Darstellung der schwermütigen Kriegsversehrten zeigt.
Insgesamt ein Buch, das sicher für Fans der Hansen-Saga erwartungserfüllend ist, aber ohne dies oder die Fortsetzung nicht sinnvoll zu lesen ist.

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