Cover-Bild Kein Wetter für Dachdecker und kleine Gänschen
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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Weitere Themen / Humor, Satire, Kabarett
  • Seitenzahl: 348
  • Ersterscheinung: 07.11.2024
  • ISBN: 9783757887582
Erdmann Gilbeau

Kein Wetter für Dachdecker und kleine Gänschen

Erdmann lebt in dem Teil Deutschlands, der sich dem Aufbau des Sozialismus verschrieben hatte.
Im Jahr 1983 beendete er seine zehnjährige Polytechnische Schulbildung. Im Alter von sechzehn Jahren begann er, nicht ganz seinen persönlichen Wünschen entsprechend, mit gemischten Gefühlen eine Lehre als Dachdecker. Der Direktor seiner Schule hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Erdmanns berufliche Zukunft sorgfältig zu verbauen. Erdmann, der kein stromlinienförmiger sozialistischer Schüler war, verdiente in seinen Augen keine weitere Bildung oder gar die Chance auf eine akademische Laufbahn in der sozialistischen Gesellschaft.
Meister Gebauer und seine Gesellen, die Erdmanns Ausbildung übernommen haben, gehen dabei nicht immer mit Samthandschuhen vor. So wie jedes Dach eine neue Herangehensweise erfordert, so unterschiedlich sind die Gesellen, mit welchen Erdmann es tun bekommt. Glücklicherweise ist Erdmann mit einer großen Portion Humor gesegnet, so dass er dennoch in den meisten Fällen was zu lachen hat.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2025

eine tolle Geschichte

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Kein Wetter für Dachdecker und kleine Gänschen von Erdmann Gilbeau.

Als Leser begleitet man Erdmann´s Alltag. Auch wenn hier kein Mord passiert, ist dieses Buch interessant / spannend. Der Autor hat ...

Kein Wetter für Dachdecker und kleine Gänschen von Erdmann Gilbeau.

Als Leser begleitet man Erdmann´s Alltag. Auch wenn hier kein Mord passiert, ist dieses Buch interessant / spannend. Der Autor hat es durch seinen tollen Schreibstil und der interessanten Geschichte geschafft, dass ich dieses Buch innerhalb von nur wenigen Tagen gelesen hatte.

Man kann sich die einzelnen Szenen bildhaft vorstellen und fühlt sich manchmal so, als ob man vor Ort sei.

Die ganze Zeit über ist man neugierig, wie Erdmann seinen Alltag meistert, was ihm widerfährt und in welche Situationen er kommt. Das Leben in der DDR wird gut beschrieben, sodass man sich in diese Zeit hineinversetzt fühlt.

Nicht nur einmal konnte ich schmunzeln. Manche Szenen sind wirklich lustig, andere hingegen regen zum Nachdenken an.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Dachdeckerlehre mit Humor und Hürden

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„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ – dieser alte Spruch trifft auf Erdmanns Geschichte in vielerlei Hinsicht zu. In „Kein Wetter für Dachdecker und kleine Gänschen“ erzählt der Autor mit einem Augenzwinkern ...

„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ – dieser alte Spruch trifft auf Erdmanns Geschichte in vielerlei Hinsicht zu. In „Kein Wetter für Dachdecker und kleine Gänschen“ erzählt der Autor mit einem Augenzwinkern von seiner Lehrzeit in der DDR, die 1983 beginnt, nachdem ihm der Weg zur höheren Bildung durch einen ideologisch motivierten Schuldirektor verbaut wurde. Was zunächst nach einer Zwangslösung klingt – die Dachdeckerlehre – entwickelt sich zu einem unterhaltsamen und prägenden Lebensabschnitt. Zwischen ruppigen Gesellen, harten Arbeitsbedingungen und dem ein oder anderen Bier auf der Baustelle erlebt Erdmann vieles, was heute kaum vorstellbar wäre. Dabei bleibt er trotz allem humorvoll und reflektiert. Der Schreibstil ist leicht, die Sprache direkt, manchmal schnoddrig, aber immer authentisch. Besonders gefallen haben mir die kleinen Anekdoten, die das damalige Leben greifbar machen – sei es das Improvisieren mit Besteck als Werkzeug oder die kleinen Streiche unter Kollegen. Manches wirkt aus heutiger Sicht befremdlich, anderes wiederum überraschend vertraut. Das Buch ist kein Roman im klassischen Sinne, eher eine Sammlung von Erinnerungen, mal lustig, mal nachdenklich – aber nie weinerlich oder verklärt. Gerade wer selbst Erinnerungen an die DDR hat oder sich für Alltagsgeschichten aus dieser Zeit interessiert, wird hier fündig. Auch Handwerker:innen und Auszubildende dürften sich über manche Parallele oder Kontrast zum heutigen Berufsalltag amüsieren. Fazit: Ein ehrlicher, stellenweise sehr amüsanter Rückblick auf das Leben als Lehrling in der DDR – mit Herz, Humor und einer Portion Selbstironie erzählt.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Von oben betrachtet

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Ein interessantes, amüsantes und kurzweiliges Buch über die Ausbildungszeit eines jungen Dachdeckers vor ungefähr vierzig Jahren in Thüringen ist hiermit gelungen.

Die Dachdeckerlehre war für den jungen ...

Ein interessantes, amüsantes und kurzweiliges Buch über die Ausbildungszeit eines jungen Dachdeckers vor ungefähr vierzig Jahren in Thüringen ist hiermit gelungen.

Die Dachdeckerlehre war für den jungen Erdmann, auch Huro oder Doktor genannt, nicht unbedingt erste Wahl. Trotzdem gelingt es ihm, seine Kollegen und seinen Meister von sich zu überzeugen, indem er fleißig, kollegial, lernbereit und pünktlich ist.

Aus diesen beiden Jahren gibt es manche Anekdote zu berichten. Am Ende ist Erdmann Dachdeckergeselle und froh über seine oft abwechslungsreiche Arbeit mit guten Kollegen.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Lehrling zu DDR Zeiten

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Kein Wetter für Dachdecker und kleine Gänschen von Erdmann Gilbeau

1983 wird Erdmann Dachdecker Lehrling in der ehemaligen DDR. In der Schule hat er es mit einem übereifrigen Schuldirektor vermasselt. ...

Kein Wetter für Dachdecker und kleine Gänschen von Erdmann Gilbeau

1983 wird Erdmann Dachdecker Lehrling in der ehemaligen DDR. In der Schule hat er es mit einem übereifrigen Schuldirektor vermasselt. Somit bleibt Erdmann nichts anderes übrig als eine Dachdecker Lehre zu machen. Seine Eltern waren beide Doktoren was ihm manchmal von seinen Arbeitskollegen den Über Namen Doktor erhalten hat. Er machte das Beste aus seiner Situation und hat sich mit der Lehre als Dachdecker arrangiert. Auf den Baustellen hat er so manches Abenteuer mit seinen Kollegen erlebt. Eine etwas andere Welt als er sich gewohnt war. Seine Arbeitskollegen lernen ihn was es heisst ein Dachdecker zu sein und natürlich treiben sie auch ihre Spässe mit ihm. Er durfte die Lehre in einem der wenigen Privaten Betrieben zu der damaligen Zeit machen.

Das Buch hat sich leicht gelesen und man konnte sicht gut in die verschiedenen Situationen versetzen.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Ein amüsanter Blick zurück

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Erdmann ist Dachdeckerlehrling in der ehemaligen DDR. Als solcher erzählt uns das Buch allerlei Anekdoten aus seinen zwei Lehrjahren. Und das ist es auch - eine Anekdotensammlung, so ein bisschen wie ein ...

Erdmann ist Dachdeckerlehrling in der ehemaligen DDR. Als solcher erzählt uns das Buch allerlei Anekdoten aus seinen zwei Lehrjahren. Und das ist es auch - eine Anekdotensammlung, so ein bisschen wie ein Tagebuch, nur nicht so kleinteilig. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen, denn kein Kapitel baut auf dem anderen auf und man findet sich plötzlich auf einer ganz anderen Baustelle wieder und lernt andere Kollegen und ihre Eigenheiten kennen. Bei den längeren Geschichten kommt man gut mit, bei den kürzeren fragt man sich an mancher Stelle, warum das jetzt gesagt werden musste. Auf jeden Fall lernt man viel über das Dachdecker- (und allgemein Handwerker-) wesen in der ehemaligen DDR. Wer es noch kannte, der wir einige Momente haben und Nostalgie verspüren. Ich war 4 als die Wende kam und hatte so ein paar "Aha" Momente. Am Ende war ich richtig drin und hab mich auf jede neue Baustelle gefreut. Ab und an lockert eine Illustration passend zum Text das Ganze etwas auf.

Letztendlich kann ich sagen, dass ich das Buch mochte, es zeigt einen schönen Einblick auf das Leben damals in der DDR und das der Handwerker noch einmal gesondert. Mir waren es aber doch zu viele Beschreibungen, wie denn nun das Dach gedeckt wird - interessant, aber irgendwann ermüdend. An den Tagebuchcharakter hab ich mich schnell gewöhnt, es ist aber sicherlich nicht für jeden etwas. Mir hat es gefallen, aber ob ich es noch mal lese, weiß ich nicht.

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