Ein geheimnisvoller Mord
Nachdem Meg mehrere Jahre in New York gelebt hat, kehrt sie nun zurück in ihr Zuhause, dem Morrisey-Gebäude.
Die Leute die dort wohnen sind für Meg nicht nur Nachbarn, sie sind Teil ihrer Familie. Viele ...
Nachdem Meg mehrere Jahre in New York gelebt hat, kehrt sie nun zurück in ihr Zuhause, dem Morrisey-Gebäude.
Die Leute die dort wohnen sind für Meg nicht nur Nachbarn, sie sind Teil ihrer Familie. Viele der Bewohner haben Meg aufwachsen sehen und sie liegt ihnen sehr am Herzen.
Insgesamt war das enge Miteinander sofort greifbar.
Daher war es umso schockierender, als dort plötzlich ein Mord stattgefunden hat.
Mr Miller, einer der wenigen zurückgezogenen Mitbewohner, wurde in seiner Wohnung ermordet und niemand weiß warum oder wen es getan haben könnte.
Niemand hat ihn gekannt und sie haben ihn nie zu Gesicht bekommen.
Für Meg ist sofort klar, sie möchte herausfinden was passiert ist und will den Mord aufklären.
Hilfe bekommt sie von ihrem guten Freund Laurie, den sie gerade erst wieder im Morrisey getroffen hat, und von ihrer besten Freundin Ripley, die zufällig ein Geist ist und sich perfekt als verdeckte Ermittlerin macht.
Megs Gabe Geister sehen zu können ist immer wieder Thema und trotzdem ist es eher eine Tatsache, als das dem näher auf den Grund gegangen wird. Sie konnte es einfach schon immer.
Ripley und sie haben eine familiär, freundschaftliche Beziehung zueinander und beiden zusammen ergeben ein tolles Team.
Megs Ermittlungen waren sehr ereignisreich und es hat viele Wendungen gegeben.
Als dann noch ein zweiter Mordfall hinzukommt, wird alles noch verzwickter.
Manchmal war das fast schon frustrierend, weil es immer wieder andere Hauptverdächtige gab und man irgendwann gar nicht mehr wusste, was man noch glauben kann.
Trotzdem hat mir alles was den Fall (oder die Fälle) betroffen hat sehr gefallen.
Manche "Zufälle" wirkten zwar teilweise etwas erzwungen, aber es wurde immer alles plausibel erklärt und so hat es für mich schlussendlich Sinn ergeben.
Was mich eher gestört hat war Megs Verhalten, sobald es um Laurie ging.
Laurie und sie sind zusammen im Morrisey aufgewachsen und waren lange unzertrennlich.
Jedoch ist Meg auch schon sehr lange in ihn verliebt.
Als sie im Buch zum ersten Mal seit Jahren wieder aufeinandertreffen, sind ihre Gefühle sofort wieder da, auch wenn sie sich nicht traut mit ihm darüber zu reden.
Leider haben ihre Gefühle auch dafür gesorgt, dass sie manchmal viel zu obsessiv ihm gegenüber war.
Sobald er mit einer anderen Frau geredet oder etwas geflirtet hat, war die Frau sofort bei ihr unten durch und sie hat eine übertriebene Eifersucht entwickelt.
In meinen Augen hat das zu ihrem Charakter eigentlich nicht gepasst, deswegen fand ich das ziemlich schade.
Ein Mord in 3B ist erst der erste Band einer mehrteiligen Reihe. Auf englisch gibt es bereits sechs Bände und zumindest der zweite Band, wurde auch schon auf deutsch angekündigt und wird im Februar 2026 erscheinen.
Diesen möchte ich ebenfalls lesen, da die Reihe noch viel Potenzial hat für weitere spannende Geschichten.
Fazit: Ein gelungener Reihenauftakt einer neuen Cozy-Mystery-Reihe, der Lust auf mehr macht.