Cover-Bild Nachmittage
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Luchterhand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 24.08.2022
  • ISBN: 9783630877235
Ferdinand von Schirach

Nachmittage

Nach »Kaffee und Zigaretten« der neue Erzählband von Ferdinand von Schirach.

Ferdinand von Schirach erzählt von milden Frühsommermorgen, verregneten Nachmittagen und schwarzen Nächten. Seine Geschichten spielen in Berlin, Pamplona, Oslo, Tokio, Zürich, New York, Marrakesch, Taipeh und Wien. Es sind kurze Geschichten über die Dinge, die unser Leben verändern, über Zufälle, falsche Entscheidungen und die Flüchtigkeit des Glücks. Schirach erzählt von der Einsamkeit der Menschen, von der Kunst, der Literatur, dem Film und immer auch von der Liebe.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2022

Schirach ist zurück

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Worum geht es?

Ferdinand von Schirach erzählt von milden Frühsommermorgen, verregneten Nachmittagen und schwarzen Nächten. Seine Geschichten spielen in Berlin, Pamplona, Oslo, Tokio, Zürich, New York, ...

Worum geht es?

Ferdinand von Schirach erzählt von milden Frühsommermorgen, verregneten Nachmittagen und schwarzen Nächten. Seine Geschichten spielen in Berlin, Pamplona, Oslo, Tokio, Zürich, New York, Marrakesch, Taipeh und Wien. Es sind kurze Geschichten über die Dinge, die unser Leben verändern, über Zufälle, falsche Entscheidungen und die Flüchtigkeit des Glücks. Schirach erzählt von der Einsamkeit der Menschen, von der Kunst, der Literatur, dem Film und immer auch von der Liebe.

Gestaltung und Schreibstil

Ferdinand von Schirach muss mit keinen großen und pompösen Covern von sich überzeugen. Die Schlichtheit aus weiß und schwarz steht im Kontrast zu der Tragweite seiner Worte. Die Geschichten werde aus der Ich-Perspektive erzählt. Als Lesende nimmt man an, dass man Schirach selbst über den Globus folgt. Sie unterscheiden sich von der Länge her. Mal kürzer, mals länger.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und dennoch packend. Es fällt einem schwer das Buch überhaupt bei Seite zu legen, da man eintaucht.

Mit juristischen Wissen, Menschenkenntnis und Weltoffenheit überzeugt er von der aller ersten Seite.

Meine Meinung

Wenn ich an Ferdinand von Schirach denke, dann assoziiere ich es sofort mit dem ersten Buch, was ich jemals von ihm gelesen habe - Kaffee und Zigaretten. Ich denke an die vielen schockierenden Geständnisse von Menschen. Ich denke an die Schlichtheit seiner Worte und die Tiefe ihrer Bedeutung.

Mit "Nachmittage" hat er eine perfekte Fortführung dieser einmaligen Geschichten geschaffen. Es hat noch mehr zum Nachdenken geschrieben, denn anders kann man seine Bücher nicht bezeichnen. Werke, die darauf warten gelesen und diskutiert zu werden. Wer hat in diesem Moment recht? Warum handeln Menschen, wie sie handeln? Warum werden Menschen von der Gesellschaft ausgegrenzt?

Es sind Geschichten mit Nachwirkung.

Manche Autoren brauchen kennen besonders poetischen Schreibstil oder malerische Erzählungen, sondern die nackte Wahrheit verpackt in bedachten und einfachen Worten. Das ist Ferdinand von Schirach für mich. Ein grandioser Autor, der es weiß mit Worten umzugehen.

5/5 ⭐

[Rezensionsexemplar]

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Veröffentlicht am 01.09.2022

Erstklassig

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Um es gleich vorweg zu nehmen - ich bin begeistert von Ferdinand von Schirachs neuer Lektüre „Nachmittage“!

Wie bereits „Kaffee und Zigaretten“ ist auch das neue Buch ein Erzählband - eine Sammlung aus ...

Um es gleich vorweg zu nehmen - ich bin begeistert von Ferdinand von Schirachs neuer Lektüre „Nachmittage“!

Wie bereits „Kaffee und Zigaretten“ ist auch das neue Buch ein Erzählband - eine Sammlung aus 26 Essays, Notizen, Beobachtungen. Es sind Erzählungen aus dem Leben, aus verschiedenen Städten weltweit.
Manche ganz kurz, andere länger.
Facettenreiche Erzählungen, thematisch breit gefächert, mit oftmals unerwartetem Ende - teilweise erschreckend, verblüffend, manchmal auch ein wenig amüsant.
Ferdinand von Schirach schreibt wie immer mit einer Eleganz, sehr melancholisch. Kein Wort ist zu viel, kein Satz überflüssig.

Einfach brillant und absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 19.09.2022

Ehrengast oder Hofnarr?

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Ferdinand von Schirach hat mit ‚Kaffee und Zigaretten‘ eine sehr lesenswerte Zusammenstellung an Geschichten geschrieben. Der damals noch praktizierende Anwalt, ist heute mit seien 58 Jahren ein gefragter ...

Ferdinand von Schirach hat mit ‚Kaffee und Zigaretten‘ eine sehr lesenswerte Zusammenstellung an Geschichten geschrieben. Der damals noch praktizierende Anwalt, ist heute mit seien 58 Jahren ein gefragter Schriftsteller, bekannt und immer gerne als Gast gesehen. Wer will auch seine eloquente manierliche Art missen wollen! Nun nach ‚Schuld‘, ‚Verbrechen‘, ‚Strafe‘ und wie sie nicht alle hießen, kommt nun eine Weiterführung seiner sehr persönlich geprägten Geschichten in ‚Nachmittage‘. Wobei die 175 Seiten eher wie Fragmente, Anekdoten, Schnipsel einer Vergangenheit wirken, die fiktionalisiert wurden. In 26 Abschnitte, manche gerade mal eine Seite lang, erzählt von Schirach uns melancholisch von der Welt durch die Augen eines Ich-Erzählers, den ich beim Lesen dem Autor gleichgesetzt habe. Er geht auf Begegnungen ein, verwebt sie. Hebt Orte und Personen in einen Rahmen und wie in Gewohnter Manier ist die Pointe, wenn man so sie so nennen dürfte meist anders als erwartet. Der Schreibstil auch ganz seiner treu geblieben, sachlich, klar auf den Punkt, reduziert und ausdrucksstark. Durch die kurze Textform ist es ein wahrlicher Lesegenuss und macht viel Freude ihm förmlich beim Denken zuzuschauen. Auch der unfassbare Reiseschatz aus denen er schöpft von Tokyo über Paris ist grandios. Und doch ist dieser Band ein wenig anders: Melancholisch wie eh und je, aber doch oft der Liebe zugewandt.
Ich habe es gerne gelesen, aber der Aufschlag mit ‚Kaffee und Zigaretten‘ war noch besser. Auf jeden Fall verhilft von Schirach dem Stiefkind „Kurzgeschichte“ eindeutig mehr an Popularität zu gewinnen, was immer begrüßenswert ist!

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