Cover-Bild Aristide Ledoux – Meisterdieb wider Willen
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 14.08.2025
  • ISBN: 9783423765947
Frank Maria Reifenberg

Aristide Ledoux – Meisterdieb wider Willen

Eine spannende Meisterdiebgeschichte in einem aufregenden Mix von Text und Illustrationen
Maleek (Illustrator)

Wer ist Aristide Ledoux?

Paris, Anfang des 20. Jahrhunderts: Im Schutz der Dunkelheit wird aus dem Waisenjungen Aristide Ledoux ein Meisterdieb. Kein Tresor ist vor ihm sicher, kein Polizist findig genug, um ihn aufzuhalten. Seine Aufträge bekommt Aristide von einer geheimnisvollen Person – doch als er in dieser Nacht eine Nachricht erhält und in eine Kutsche steigt, gerät er in eine Falle. Aristide sitzt in der Kutsche fest, die Unbekannte in die Seine werfen. Aber er hat Glück und wird vom Taschendieb Julien und dessen Freundin aus gutem Haus, Leontine, gerettet. Doch Aristide hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, dass er der berüchtigtste Meisterdieb von Paris ist, dem jemand nach dem Leben trachtet.

  • Eine spannende Meisterdiebgeschichte in einem kongenialen Mix von Text und Illustrationen
  • Aristide und seine Freunde begeben sich auf Spurensuche in Paris und decken Intrigen und Geheimidentitäten auf


Mit unzähligen begeisterten Rezensionen:

  • »Es gibt sie noch: Bücher die in allen Belangen überraschen und begeistern. Das Einfügen von Comicpassagen in den Fließtext ist dabei ebenso brillant inszeniert wie die gesamte Gestaltung des Buches. Alles aus einem Guss! Ein wahres Buch- und natürlich auch Lesevergnügen!« Rainer Scheer, planet toy
  • »Großartig geschrieben und immer wieder mit Graphic-Novel-artigen Aspekten gespickt, (ver)führt dieser Roman in ein geheimnisvolles Paris voller Abenteuer und undurchdringlichen Machenschaften. Eine große Leseempfehlung.« Fanny Berger, Der kleine Laden, Bonn

  • »Glänzend erzählt und illustriert ist das ein Kinder-Krimi-Fest.« Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur
  • »Ein fesselnder Pageturner, der auch erzählerisch verschiedene Formate einfließen lässt. So überzeugen schummrig-schaurige Illustrationen ebenso wie Comicelemente und eingeflochtene Zeitungsartikel.« Eselsohr
  • »Ein rasantes Abenteuer, das bis zum Schluss super spannend bleibt.« Checky!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2025

Schön gestalteter Kinder-Krimi mit historischem Flair

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Aristitde Ledoux – Meisterdieb wider Willen ist ein Buch, welches sofort ins Auge sticht. Das detaillierte Cover mitsamt Einband ist ein wahrer Eye-Catcher und das Buch fühlt sich, einmal in die Hand genommen, ...

Aristitde Ledoux – Meisterdieb wider Willen ist ein Buch, welches sofort ins Auge sticht. Das detaillierte Cover mitsamt Einband ist ein wahrer Eye-Catcher und das Buch fühlt sich, einmal in die Hand genommen, sehr hochwertig an. Blättert man rein, verstärkt sich der Eindruck, findet man drinnen sogar Farbdruck, was heute schon eine Seltenheit darstellt. Die Kombination aus Bildern, Comicteilen und Text ist sehr gut gelungen. Es macht Spaß nur durchs Buch zu Blättern und die Bilder anzuschauen und gleichzeitig werden junge Leser durch die Textteile auch zum Lesen animiert. Dadurch, dass der Aufbau der einzelnen Kapitel sich ähnelt, wirkt das Buch geordnet und man wird nicht von Bildern erschlagen.

Die Geschichte verknüpft eine Krimi-Geschichte mit historischen und sogar gesellschafts-kritischen Themen. Immer wieder erfährt man etwas über Paris sowie über das Leben im 20. Jahrhundert. Jedoch nicht Oberlehrerhaft, lediglich Bruchstücke die ein Interesse an weiterer Nachforschung und Diskussion wecken können.

Es fehlt auch nicht an Witz, wobei im Vordergrund sicherlich Spannung steht. Streckenweise wird es auch ein wenig unheimlich. Aber nicht zu sehr, die Altersempfehlung ab 10 passt sicherlich.

Die drei Kinder, die die Hauptrolle im Buch spielen sind symphytisch und man fiebert mit ihnen mit. Die Erwachsenen-Figuren hingegen haben alle ihre Schwächen. Nach der Auflösung der Geschichte bekommt der Buchtitel gleich einen anderen Beigeschmack.

Das Ende wirkt auch etwas überhastet. Ja, es wird alles aufgelöst, jedoch bleiben Logik-Löcher. Und ich hätte gerne gewusst wie die Figuren sich weiterentwickeln. Daher hoffe ich auf eine Fortsetzung.

5 Punkte für die Zeichnungen und Gestaltung, 3,5 Punkte für die Geschichte

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Ein Meisterdieb mit Gedächtnislücken

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Zunächst einmal: Der Vor- und Nachsatz mit den Pariser Bildern ist wunderschön geworden, wirklich eine Augenweide. Die reißfesten starken Seiten sind perfekt für Kinderhände.
Schön ist auch, dass ca. jede ...

Zunächst einmal: Der Vor- und Nachsatz mit den Pariser Bildern ist wunderschön geworden, wirklich eine Augenweide. Die reißfesten starken Seiten sind perfekt für Kinderhände.
Schön ist auch, dass ca. jede zweite Seite mit Illustrationen untermalt ist. Manchmal sogar mehr. Das lockert das Buch sehr auf und das Erfolgserlebnis stellt sich schnell ein, da man nur so durch die Seiten fliegt.
Was mich etwas irritiert hat waren die verschiedenen Perspektiven. Ohne Personenregister ist das für Kids meistens ein kleines Hindernis, was man so leicht umgehen könnte.
Dafür haben mich die Zeitungsartikel, die immer mal wieder vor einem Kapitel standen, gefesselt. Das hat die Geschichte etwas lebendiger gemacht.
Und Patou das Äffchen ist mein persönliches Highlight im Buch. Hat mich etwas an Aladin erinnert, auch mit seinem Outfit.
Fazit: Nach dem Titel hätte ich etwas anderes erwartet. Für mich passt Meisterdieb wider Erwarten oder wider Wissen besser. Aber trotzdem fand ich es unterhaltsam! Ein bisschen Verbesserungspotenzial gibt es noch, daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 30.08.2025

Eine spannende Idee mit einer ausgezeichneten Gestaltung, jedoch mit einigen Schwächen.

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Das Buch "Aristide Ledoux – Meisterdieb wider Willen" ist ein Kinderdetektiv, der sich an Leser ab 11 Jahren richtet. Das Cover und die farbenfrohe Gestaltung wecken sofort das Interesse und laden zum ...

Das Buch "Aristide Ledoux – Meisterdieb wider Willen" ist ein Kinderdetektiv, der sich an Leser ab 11 Jahren richtet. Das Cover und die farbenfrohe Gestaltung wecken sofort das Interesse und laden zum Lesen ein. Besonders die regelmäßig eingefügten Comicseiten sorgen für Abwechslung und machen das Lesen noch unterhaltsamer.
Inhalt:
Der Hauptprotagonist Astride Ledoux gerät während seines Diebesausflugs in Schwierigkeiten. Er wird von einer unbekannten Person gefangen genommen, gefesselt und in die Seine geworfen. Nach seiner Rettung muss er feststellen, dass er sein Gedächtnis verloren hat. Von diesem Moment an beginnt sein Kampf, sein früheres Leben zurückzugewinnen.
Eindruck:
Die optische Aufmachung und Gestaltung des Buches gefallen mir sehr gut. Die Comics sind ausdrucksvoll gezeichnet und bereichern die Geschichte. Besonders sympathisch sind einige der Protagonisten, insbesondere der Retter Julien und seine Freundin Leontine. Interessant ist die Freundschaft zwischen den beiden, die trotz ihrer unterschiedlichen sozialen Hintergründe besteht: Leontine aus einem wohlhabenden Haus und Julien als Straßenjunge.
Allerdings war ich von der Umsetzung der Handlung nicht vollständig überzeugt. Die Vorgeschichte von Astride wirkt nicht ganz stimmig. Am Ende passiert viel zu viel, und nicht alles ist nachvollziehbar sowie glaubwürdig. Ich hätte mir eine besser durchdachte Geschichte gewünscht.
Fazit:
Die Idee des Buches ist spannend, und die optische Gestaltung ist hervorragend. Allerdings ist die Umsetzung nicht ganz überzeugend. Die Altersgrenze könnte niedriger angesetzt werden, da meine 10-jährige Tochter zwar nach einigen Begriffen fragte, der Geschichte jedoch problemlos folgen konnte.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Haarsträubende Story im coolen Gewand

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Die Idee des Buches hat mir auf Anhieb gefallen: Diese geniale Kombination von traditioneller Krimigeschichte und Comic. Eine wirklich tolle Mischung, die auch Lesemuffel bei der Stange hält, da die bläulich ...

Die Idee des Buches hat mir auf Anhieb gefallen: Diese geniale Kombination von traditioneller Krimigeschichte und Comic. Eine wirklich tolle Mischung, die auch Lesemuffel bei der Stange hält, da die bläulich gehaltenen Bildsequenzen wie eine wohltuende Pause wirken. Auch die Ausgangshandlung fand ich spannend.

Der Meisterdetektiv Aristide verliert bei einem missglückten Anschlag auf seine Person das Gedächtnis. Aber wie schützt man sich, wenn man nicht einmal weiß, wer man selbst ist oder dass jemand einem nach dem Leben trachtet. Die beiden anderen Hauptcharaktere mochte ich sogar noch mehr. Die toughe Leontine weiß sich zu behaupten und widersetzt sich den für Frauen vorgegebenen Beschränkungen der damaligen Zeit des 19. Jahrhunderts. Während sie und Aristide der gehobenen Klasse zuzuordnen sind, gehört ihr Freund Julien der unteren Schicht an.

Die ersten beiden Drittel der Geschichte sind wirklich interessant und kurzweilig erzählt. Die Protagonisten spielen gut zusammen, insbesondere die selbstbewusste Leontine macht großen Spaß. Allerdings sind mir beim Lesen einige Begriffe aufgefallen, die zwar sprachlich zu der damaligen Zeit passen, für Kinder ab 11 Jahren aber eine Herausforderung darstellen könnten. Ich denke, die wenigsten wissen was Guillotine, Droschke, Livree, Joppe, Harlekin, Landauer usw. bedeutet. Zudem kommen noch einige französische Namen wie Droibeaux hinzu.

Mein Hauptproblem mit dem Buch ist jedoch die völlig an den Haaren herbeigezogene Hintergrundgeschichte. Diese ist so abstrus, dass es regelrecht lächerlich ist. Leider ruiniert das für mich die gesamte Story. Es ergibt einfach keinen Sinn. Das Handeln der Figuren, die angebliche Vorgeschichte sind albern, unrealistisch und unglaubwürdig. Zumal die Geschichte offen endet. Ob es einen weiteren Band geben wird, ist mir bislang nicht bekannt.

Insgesamt mochte ich die optische Aufbereitung des Buches. Der Wechsel zwischen Lesetext und Comic sowie die bläuliche Gestaltung der Bilder war sehr modern, witzig und ansprechend. Die Auflösung der Handlung hat den Band jedoch für mich vollständig ruiniert. Zumal einige Jugendliche sicherlich Schwierigkeiten mit den altmodischen Begriffen haben könnten. Schade!

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Man weiß nie, was passiert!

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Meinung:

Als Erstes ist mir natürlich das Cover aufgefallen, und der Klappentext klang auch gut. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Gerade für lesefaule Kids ist dieses Buch, abwechselnd ...

Meinung:

Als Erstes ist mir natürlich das Cover aufgefallen, und der Klappentext klang auch gut. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Gerade für lesefaule Kids ist dieses Buch, abwechselnd im Comic- und Buchstil, sehr wertvoll. Die Geschichte spielt in Paris und so gibt es auch historische Einblicke, von denen Kinder noch lernen können. Jedes Kapitel fängt mit einem Zeitungsartikel (Le Grand Journal) an, in der es um eine "Katze" geht, die gesucht wird. Aristide ist ein junger Bursche, der Nachts Aufträge von einem Unbekannten bekommt, um Raubüberfälle zu begehen. Dann passiert es: Es tappt in eine Falle und landet in der Seine. Dort findet ihn der Straßenjunge Julien, und die feine Madmoiselle Leontine kommt auch hinzu. Doch Aristide kann sich an nichts mehr erinnern, und so helfen ihm seinen neuen Freunde, dass er sein Gedächtnis wiederbekommt. Ob das klappt? Die einzelnen Szenen konnte man sich gut vorstellen, da haben auch die Comic-Elemente bei geholfen. Das letzte Drittel war mir dann irgendwie zu hanebüchen, zu sehr an den Haare herbeigezogen, sodass ich es nicht als glaubwürdig empfinde. Das Ende wird offengelassen, sodass es bestimmt einen zweiten Band geben wird. Es war ganz unterhaltsam, aber richtig mitgeliefert habe ich leider nicht. Für Kinder ab 10 Jahren geeignet.

Fazit:

Deine Bewertung:

Eine Diebesgeschichte, die anders als erwartet und mir zum Schluss zu haarsträubend war - aber die Illus sind toll geworden!

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