Cover-Bild Get Even
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT E-Book
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 01.08.2020
  • ISBN: 9783644007642
Gretchen McNeil

Get Even

Unsere Rache ist süß
Katharina Naumann (Übersetzer)

Für Fans von Riverdale und Pretty Little Liars!
Kitty, Margot, Bree und Olivia gehen auf dieselbe Katholische Schule und haben darüber hinaus nicht viele Gemeinsamkeiten. Niemand käme auf die Idee, dass ausgerechnet diese vier es sind, die hinter der Geheimgruppe „DGM" stecken und an mobbenden Mitschülern Rache üben. Gnadenlos stellen sie diese vor der gesamten Schule bloß – genau wie sie es mit ihren Opfern getan haben. Sie selbst bleiben dabei immer unerkannt. Doch als ihre letzte Zielperson tot aufgefunden wird, mit einer blutverschmierten Visitenkarte der DGM in der Hand, ahnen die vier, dass nun jemand Rache an ihnen üben will. Oder kommt der Mörder aus ihren eigenen Reihen? Es bleibt jedenfalls nicht bloß bei einem Todesfall ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.12.2020

Don‘t get mad! Get even!

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Der Einstieg in ‚Get Even‘ ist mir etwas schwer gefallen, da es so viele Namen gab und so viele Verbindungen untereinander, dass ich mir erstmal wie eine Art Stammbaum zeichnen musste.
Aber kaum war ich ...

Der Einstieg in ‚Get Even‘ ist mir etwas schwer gefallen, da es so viele Namen gab und so viele Verbindungen untereinander, dass ich mir erstmal wie eine Art Stammbaum zeichnen musste.
Aber kaum war ich drin, war ich auch richtig gefangen und habe total mit gerätselt.
Aber zu erst, worum geht es eigentlich:

Kitty, Margot, Bree und Olivia gehen auf dieselbe Katholische Schule, haben aber ansonsten nicht viele Gemeinsamkeiten. Niemand käme auf die Idee, dass ausgerechnet diese Vier hinter der Geheimgruppe „DGM" stecken, die an mobbenden Mitschülern Rache übt. Gnadenlos stellen sie die Bullys vor der gesamten Schule bloß – genau wie diese es mit ihren Opfern getan haben. DGM selbst bleib dabei immer unerkannt. Doch als ihre letzte Zielperson tot aufgefunden wird, mit einer blutverschmierten Visitenkarte der DGM in der Hand, ahnen die Vier, dass nun jemand Rache an ihnen üben will. Oder kommt der Mörder etwa aus ihren eigenen Reihen? Es bleibt jedenfalls nicht bei einem Todesfall ...

Mich hat die Geschichte und der Schreibstil an die Bücher von Sarah Shepard (die Autorin von ‚Pretty Little Liars‘) erinnert.
Nicht nur das ‚Get Even’ super spannend ist und man so viele Verdächtige hat, ist die Story auch aus mehreren Perspektiven erzählt und man bekommt einen super Einblick in die ganzen Intrigen und Geheimnisse an der DuMaine Schule.
Auch wenn ich Anfangsschwierigkeiten hatte war es insgesamt ein tolles Buch und ich muss jetzt dringend Band 2 lesen, denn der Cliffhänger ist echt fies und ich muss endlich erfahren, wer sich gegen „Don‘t Get Mad“ stellt.

Fazit: Für alle Fans von ‚The Perfectionists‘, ‚Secret Game‘, oder ‚Prett Little Liars‘ ein absolutes Muss!
Wer Geheimnisse und Intrigen mag sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 15.11.2020

Schwaches Durcheinander von Namen und Sonstigem

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Ich bin ein wenig überrascht, dass die Druckausgabe hier so ein fetter Schinken ist: Während des Lesens des eBooks kam mir dieser Serienauftakt (ergo: nicht in sich abgeschlossener Roman) sehr viel kürzer ...

Ich bin ein wenig überrascht, dass die Druckausgabe hier so ein fetter Schinken ist: Während des Lesens des eBooks kam mir dieser Serienauftakt (ergo: nicht in sich abgeschlossener Roman) sehr viel kürzer vor, was allerdings nicht daran liegt, dass ich die Geschichte als derart ungemein kurzweilig empfunden haben würde, sondern viel mehr daran, dass, und zwar trotz zweier Todesfälle, nicht wirklich etwas passiert ist (und alles, was geschah, wiederholte sich im Grunde genommen ständig, da Dasselbe immer anderen Figuren widerfuhr) und sich das eBook „mal eben“ weglesen ließ.
Ich hatte mir diesen Jugendthriller sehr viel spannender und intensiver vorgestellt; ich fand die Idee einer Gruppe, die sich für Mobbingopfer einsetzt bzw. diese rächt, auf Anhieb interessant – leider bleibt im Roman relativ unklar, was DGM bisher eigentlich angestellt hat; auf den ersten Seiten werden sie bereits als ein regelrechter Mythos der Schule beschrieben, aber wie genau die unbekannte Gruppierung es zu diesem „Ruhm“ geschafft hat, bleibt unklar: Wer ist bisher wie an wem gerächt worden? Bald wird zwar ein vom Coach getriezter Mitschüler gerächt, aber das Ganze wirkt eher wie ein amüsanter Streich – der Coach wird blamiert, aber ein so krasses Bloßstellen war das nun nicht.
Insgesamt blieb es mir ein wenig rätselhaft, wieso man DGM unbedingt enttarnen wollte und weshalb DGM hier als absolutes Feindbild konstruiert worden war (weil eben an keiner Stelle erwähnt wurde, worin DHMs Wirken zuvor bestanden hatte); auch dass DGM gleich als Mörder in den Fokus rückte, wirkte auf mich an den Haaren herbeigezogen.

Schwierig fand ich auch die vier Protagonistinnen, die nur im DGM-Verborgenen „offiziell“ miteinander zu tun hatten, während sich im Schulalltag ihre privaten Wege doch auch mal kreuzten (so verliebt sich die Eine zum Beispiel in den Ex der Anderen), die im Privatleben aber völlig anders verliefen. Es gibt sehr viel typische Teeniedramen (die Tochter des Senators, die diesem als schwarzes Schaf der Familie gilt; die vormals selbst Gemobbte, die nach einem Suizidversuch von ihren Eltern mit Argusaugen beobachtet und mit einem genauestens durchgetakteten Terminplan belegt wird; die ambitionierte Schauspielerin, deren Mutter selbst vom Schauspielern in den Alkoholismus abgestürzt ist und ihre Karriereziele nun auf die Tochter projiziert…, gepaart mit den ganzen pubertätsüblichen Techtelmechteleien und Eifersuchtsdramen) und die Perspektive wechselt ständig von einer Protagonistin zur nächsten: Ich hatte angesichts all der Namen echt Schwierigkeiten, diese ganzen Figuren auseinanderzuhalten – bis hin zu dem Punkt, an dem ich hoffte, es würde endlich mal die ein oder andere tragende Figur der Geschichte aus dem Weg geräumt werden, um einen besseren Überblick zu erhalten.
Unglücklicherweise erwischte es dann aber doch nur Personen, bei denen es mir völlig egal war, dass sie weg waren: Person 1 war kaum erwähnt worden und hm, Person 2 war ein derartiges arrogantes Ekelpaket gewesen, dass er zudem die einzige Figur war, die definitiv ein Alleinstellungsmerkmal besaß. Dem besseren Durchblick hat es da also auch nicht geholfen.

Tatsächlich fand ich es noch am Interessantesten, wie es den Protagonistinnen in ihren teils prekären Elternhäusern erging und wie sie mit den dortigen Verhältnissen umgingen, was allerdings auch nur schwach beleuchtet wurde: Grundsätzlich ging es eigentlich bloß darum, dass sich DGM bedroht sah und im Grunde genommen fast jedes Mitglied früher oder später mit einem eigenen dunklen Geheimnis konfrontiert wurde, das es verzweifelt geheimzuhalten versuchte.
Wie anfangs gesagt: wirklich viel passiert ist jedoch nicht; nach dem Ende des Buchs bin ich eigentlich genauso schlau wie am Anfang; einerseits würde ich nun zwar schon gerne wissen, wer jetzt eigentlich der ganz große Antagonist ist, der DGM herausfordert, aber andererseits habe ich kein rechtes Interesse daran, die Fortsetzung zu lesen. Da würde es mir vollauf reichen, einfach bloß noch den Namen des Bösewichts genannt zu bekommen.

Veröffentlicht am 04.11.2020

Langweilig

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Da ich sehr gerne Jugendthriller lese, bin ich auch auf "Get Even" neugierig geworden, auch wenn mich die Vergleiche zu Pretty Little Liars und Riverdale schon ein wenig skeptisch gemacht haben. Leider ...

Da ich sehr gerne Jugendthriller lese, bin ich auch auf "Get Even" neugierig geworden, auch wenn mich die Vergleiche zu Pretty Little Liars und Riverdale schon ein wenig skeptisch gemacht haben. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen.

Bereits zu Beginn habe ich mich schwer getan, in die Geschichte reinzukommen. Da zum einen sehr viele Namen in den Raum geworfen werden und die Perspektive sehr sprunghaft zwischen den vier Mädchen wechselt und dies ist auch nicht extra gekennzeichnet. Zudem war die Handlung recht zäh und es passiert nicht allzu viel, obwohl ich die Idee des Rächerinnen Clubs sehr gut und interessant fand. Viel mehr wird der Schulalltag und diverse andere Teenie Probleme behandelt.

Im Laufe des Buches und mit dem Mord an dem Mitschüler wurde es für mich ebenfalls nicht besser und ich habe mehr Ermittlungen und mehr Spannung von dem Mädchen-Club erwartet. Leider blieben die diversen Teenie-Themen im Vordergrund und ich habe mich einfach zu alt für die Geschichte gefühlt.

Ich habe leider immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren und es reizt mich auch nicht, den zweiten zu lesen, auch wenn in diesem erst alles aufgeklärt werden wird.

Veröffentlicht am 14.10.2020

Sofort in den Bann gezogen

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Fange mit dem Besten an: der Handlung. Ich bin einfach froh darüber, dass die Racheakte von DGM nicht alleine im Vordergrund stehen. Ja, Reaktionen auf DGM können nicht ausbleiben, aber DGM hätte auch ...

Fange mit dem Besten an: der Handlung. Ich bin einfach froh darüber, dass die Racheakte von DGM nicht alleine im Vordergrund stehen. Ja, Reaktionen auf DGM können nicht ausbleiben, aber DGM hätte auch einen anderen Weg einschlagen können, zum Beispiel einen moralischeren und schon würde Gretchen McNeil eine andere Geschichte erzählen. Hätte mir auch gefallen, nur bin ich ja begeistert. Ich bin von der ersten Seite an komplett in der Geschichte gewesen.
Für mich ist Pater Ubertis Weise, die Schule zu "leiten", etwas ganz Neues gewesen und ich kann nicht sagen, dass mich diese Zustände an der Schule in jeder Geschichte überzeugt hätten. Das glaube ich absolut nicht.
Kitty, Margot, Bree und Olivia sind ... ja, mit Vorsicht zu genießen, jede von ihnen hat selbstverständlich ihre Ecken und Kanten und ihre Probleme. Sie sind beeindruckend - besonders dann in ihren "schwachen Momenten", denn so erwachsen und sie mir vorkommen, so jung sind sie eben doch noch. Also hat Gretchen McNeil genau die Mitte getroffen.
In seltenen Momenten habe ich die Vier als begriffsstutzig empfunden, denke aber, dass ihre Persönlichkeiten hier dem Spannungsbogen zum Opfer gefallen sind - wofür es einen minimalen Abzug gibt.

- Fazit -
Verdächtigt habe ich einige, beendet habe ich Get Even aber, ohne noch einen blassen Schimmer zu haben. Die Fortsetzung holt mich hoffentlich genauso ab.

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Veröffentlicht am 21.09.2020

Rache an den Rächerinnen

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Vier Mädchen einer Highschool wollen nicht mehr länger zusehen, wie die Bullys und unfairen Lehrer mit ihren Methoden durchkommen und sie schließen sich zu einer Gruppe zusammen, die sich DGM (Don't get ...

Vier Mädchen einer Highschool wollen nicht mehr länger zusehen, wie die Bullys und unfairen Lehrer mit ihren Methoden durchkommen und sie schließen sich zu einer Gruppe zusammen, die sich DGM (Don't get mad) nennt. Immer, wenn sie wieder öffentlich einen Mobber bloßstellen, hinterlassen sie eine Visitenkarte mit den drei Buchstaben. Die ganze Schulleitung ist hinter ihnen her, die sogar eine Art Schülergestapo ins Leben gerufen hat, um DGM zu fangen. Als dann noch einer dieser Jungs, der als nächstes auf der DGM-Liste stand, plötzlich ermordet wird, ist klar, dass es ab jetzt um mehr geht als Gerechtigkeit: Es geht um Rache!

Ich mochte den Anfang und auch die Idee. Dass vier clevere Mädchen auf eine sehr coole Art gegen Mobber losschlagen, gefällt mir gut. Allerdings wurde es mir auf Dauer und vor allem im Mittelteil des Buches einfach zu viel Teeniedrama. Wer liebt wen und warum und überhaupt. Dazu mag ich es nicht, wenn ein Gegner so übermächtig ist, dass er alles weiß und kann und allen anderen um gefühlt zwanzig Schritte voraus ist. Auch unlogisch erscheint mir, dass ein Mädchen völlig vergisst, wie ihr ehemaliger bester Freund aussieht, den sie wohlgemerkt vor drei und nicht dreißig Jahren zum letzten Mal gesehen hat. Der Schluss wurde dann wieder spannender, ärgerte mich dann aber dadurch, dass es sich hier um keinen abgeschlossenen Band handelt, sondern man Teil 2 auch noch lesen muss, wenn man wissen will, wie es ausgeht. So was nervt mich und macht den Eindruck, dass es hier um reine Geldschneiderei geht. Jedenfalls kein Vergleich mit der One-of-us-Reihe.