Cover-Bild Denn das Leben ist eine Reise
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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 30.04.2020
  • ISBN: 9783785726846
  • Empfohlenes Alter: bis 99 Jahre
Hanna Miller

Denn das Leben ist eine Reise

Roman

Einfach alles hinter sich lassen und anderswo frei sein, geht das?

Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes Leben zusammen mit dem Bulli in der Garage eingemottet zu haben. Doch sie hält es nicht mehr aus mit Per, der ihren gemeinsamen Sohn Len ablehnt. Und so tut sie es doch, fährt eines Tages mit Len einfach los - wie früher, als sie mit ihrer Mutter im Wohnmobil lebte.
Im windgepeitschten St. Ives an der Küste Südenglands will Aimée neu anfangen. Doch ihr altes Leben holt sie ein: Auf dem kleinen Zeltplatz über dem Meer steht plötzlich Daniel, ihre Jugendliebe, vor ihr. Aimée muss sich der Vergangenheit stellen - damit sie endlich bei sich selbst ankommen kann.

Eine berührende Geschichte über Familie, die Kraft der Sehnsucht und die große Liebe

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2021

Berührender Roadtrip durchs Leben

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Inhalt:

Aimée lebt als Kind mit ihrer alkoholkranken Mutter in einer Trödlerkommune. Mit dem Restaurieren alter Möbel hält sie beide über Wasser. Ihre einzige Stütze ist ihr ebenfalls dort lebender Freund ...

Inhalt:

Aimée lebt als Kind mit ihrer alkoholkranken Mutter in einer Trödlerkommune. Mit dem Restaurieren alter Möbel hält sie beide über Wasser. Ihre einzige Stütze ist ihr ebenfalls dort lebender Freund Daniel. Als dieser für eine Ausbildung nach England geht, lernt sie den smarten Architekten Per kennen und bekommt Sohn Len. Doch sie kommt nie richtig an in Pers Leben.

Als sie die Benachrichtigung über den Tod von Daniels Mutter erhält, steigt sie mit Len in ihren alten Bulli und fährt nach England. Dort trifft sie nicht nur auf neue Freunde, sondern auch auf Daniel. Können die beiden doch noch alle Hindernisse überwinden und gemeinsam ihr Glück finden?

Meinung:

Das Buch erzählt nicht einfach nur die Geschichte eines Roadtrips, sondern einer Reise durch die Vergangenheit, auf der Suche nach einer neuen Zukunft. Diese wird von der Autorin sehr emotional und atmosphärisch beschrieben, so dass ich mir jeden Ort bildlich vorstellen konnte.

Die Geschehnisse rund um die eindrücklichen Charaktere machen nachdenklich und rühren auch das ein oder andere Mal zu Tränen. Gleichzeitig wird die Handlung aber auch zu jeder Zeit untermalt von der Hoffnung, dass das Leben immer wieder Möglichkeiten bietet glücklich zu werden. Für jeden von uns, so unterschiedlich wir auch sein mögen.

Fazit:

Für mich bereits das zweite Buch von Hanna Miller, das mich sehr bewegt hat. Wer beim Lesen nicht nur an der Oberfläche einer Geschichte bleiben , sondern wirklich Emotionen erleben möchte, der sollte unbedingt zugreifen.

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Veröffentlicht am 15.07.2020

Eine angenehm lockere und leichte Geschichte über das Leben und seine Tücken

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Aimées Leben mit Freund Per ist das komplette Gegenteil von ihrer Vergangenheit in einer ärmlichen Trödlerkommune. Als der Kontrast zu groß wird, hält Aimée es nicht mehr aus, setzt sich kurzerhand in ...

Aimées Leben mit Freund Per ist das komplette Gegenteil von ihrer Vergangenheit in einer ärmlichen Trödlerkommune. Als der Kontrast zu groß wird, hält Aimée es nicht mehr aus, setzt sich kurzerhand in ihren in die Jahre gekommenen alten Bulli und macht sich gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn Len auf den Weg nach St. Ives in England.
Dort möchte sie einen Neuanfang wagen und endlich ein Zuhause zum Wohlfühlen schaffen, doch als sie auf alte Bekannte stößt, die ihre Vergangenheit gehörig aufwirbeln, kommt alles anders als gedacht...

Neugierig gemacht auf diese wundervolle Geschichte haben mich sowohl das Cover, welches mit den sanften Pastelltönen ein angenehmes Urlaubsfeeling vermittelt, als auch der vielversprechende Titel, der auf eine tiefgründige Reisegeschichte hoffen lässt.

Letztendlich war das Buch ein wenig anders, als erwartet. Auf Reisen im wörtlichen Sinne wird eher verzichtet. Stattdessen treten das Leben und seine Tücken in den Fokus, jedoch keinesfalls auf eine erschütternde, philosophische Art und Weise, sondern viel mehr auf eine luftig lockere, die sich optimal zum Abschalten eignet.
Nebenbei lernt man als Leser noch einiges über die Arbeit einer Restauratorin antiker Möbel und England (vom Wetter bis hin zu den Gepflogenheiten sowie das typische Essen ist alles enthalten), was "Denn das Leben ist eine Reise" zum perfekten Urlaubsbuch macht.

Dazu trägt auch der angenehme Schreibstil der Autorin bei. Hanna Miller schreibt so, dass der Leser optimal abschalten und sich der Geschichte voll und ganz hingeben kann.
Ihr Konzept, Einblicke in die Vergangenheit der Protagonistin Aimée durch kurze, aber aussagekräftige Rückblenden zwischen den Kapiteln zu geben, mochte ich sehr gerne. So erhält man Gelegenheit, sie und anderen Nebencharaktere gut kennenlernen zu können, ohne gleich von allem überwältigt zu werden.

Die Charaktere selbst finde ich gut und tiefreichend ausgearbeitet. Allen voran natürlich Aimée, die eine beeindruckende Entwicklung durchmacht und im Laufe der Geschichte immer mehr zu sich selbst findet.
Abgesehen von ihr sind mir vor allem ihr kleiner Sohn Len, welcher unglaublich authentisch und berührend echt war, sowie ihre Freundin Erin ans Herz gewachsen. Einfach zwei wunderbare Menschen!

Alles in einem finde ich dieses Buch sehr gelungen. Ich würde es vor allem Lesern empfehlen, die seichtere und ruhigere Geschichten mögen, die nicht durch einen rasanten Spannungsbogen, dafür aber durch kleine Wohlfühlmomente überzeugen können.
5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.07.2020

Schönes Buch mit vielen süßen kleinen Details

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Aimée ist einfach nur unglücklich mit ihrem Leben. Sie hat keine wirklichen Freunde und die Eltern im Kindergarten, in welchen ihr Sohn Len geht, sind auch schrecklich. Noch dazu lehnt der Vater von Len ...

Aimée ist einfach nur unglücklich mit ihrem Leben. Sie hat keine wirklichen Freunde und die Eltern im Kindergarten, in welchen ihr Sohn Len geht, sind auch schrecklich. Noch dazu lehnt der Vater von Len ihn auch noch ab. Deshalb schnappt sie ein paar Sachen und fährt mit Len in ihrem alten VW-Bus nach England. Dort trifft sie wieder auf ihre alte Liebe Daniel und sie wird stark mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Daneben muss sie sich auch darum kümmern, dass ihre aktuelle Situation endlich besser wird und sie am Ende nicht vor einem großen Scherbenhaufen liegt.

Im Großen und Ganzen war das Buch sehr angenehm und flüssig zu lesen. An manchen Stellen hatte ich allerdings das Problem, dass ich Gedankengänge nicht ganz nachvollziehen konnte, sie waren so Sprunghaft. Oder auch bei Unterhaltungen wird ganz plötzlich über etwas ganz anderes gesprochen. Dadurch wirken diese Gespräche sehr abgehackt und willkürlich aneinandergeknüpft. Allerdings war das auch eher eine Ausnahme! Ganz besonders hat mir gefallen, dass nicht nur die gegenwärtige Geschichte erzählt wird, sondern auch einiges aus der Vergangenheit. Es gibt ganze Kapitel aus einer früheren Zeit und vor jedem Kapitel aus der Gegenwart gibt es einen kleinen passenden Abschnitt aus der früheren Zeit. Dadurch kommen kleine süße Details sehr zur Bedeutung. Gerade am Ende wurden Dinge aus dem ganzen Buch wieder aufgegriffen, die nur eine Kleinigkeit sind, aber so viel mehr ausdrücken. Außerdem merkt man dem ganzen Buch auch an, dass die Autorin viel recherchiert hat. Sie hat vieles wirklich gut und ausführlich (aber nicht zu ausführlich) geschildert und erklärt.

Die Geschichte des Buches fand ich super. Es kamen immer wieder neue Dinge auf, wodurch mir nie der Spaß am Lesen verging. Noch dazu kamen mir die Charaktere so lebhaft vor, wodurch mich die Geschichte noch mehr gepackt hat. Man hat die Zerrissenheit von Marilou gespürt, hat sich Sorgen um die Situation von Len und Aimée gemacht. Man hat sich gewünscht mehr von den Problemen zwischen und Daniel und Zoe zu erfahren, aber das war für Aimée nicht bestimmt, also hat man sie selbst auch nicht erfahren. Aber genau dadurch hat man die Stimmung richtig einfangen können. Ich habe mich so sehr über Per aufgeregt und war wirklich froh, dass er nicht sehr viel vorkam. Insgesamt habe ich wohl alles genau so gefühlt wie Aimée und ich glaube, das war auch genau so gewollt.

Dieses Buch zeigt einem so vieles über den Mut auszubrechen, über familiäre Probleme und wie viel aus der Vergangenheit in einem stecken kann, die einen einfach nicht loslässt. Eine Liebe die auch nach so vielen Jahren nicht vergeht. Der Schmerz über Verluste, die niemals vergehen werden, aber die besser werden, wenn man sie rauslässt.

Ein wunderschönes Buch, das einem sehr viel lehren, zeigen und spüren lassen kann. Ich kann es wirklich wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 05.06.2020

Denn das Leben ist eine Reise

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Als ich das Cover gesehen habe, war ich schon total begeistert, aber als ich dann auch noch den Klappentext gelesen hatte, war es direkt um mich geschehen und ich wusste, dass ich dieses Buch unbedingt ...

Als ich das Cover gesehen habe, war ich schon total begeistert, aber als ich dann auch noch den Klappentext gelesen hatte, war es direkt um mich geschehen und ich wusste, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte.
Und das habe ich dann ja auch ;)
Es geht um Aimée. Sie ist mit ihrer Mutter in einer sehr gelösten Umgebung aufgewachsen. Sie lebten in einem Wohnwagen in einer Siedlung mit anderen. Sie waren alle Trödler und ständig auf Märkten und Co unterwegs. Auch Aimée ist diesem Lebensstil verfallen und hat ihre Leidenschaft für das Restaurieren alter Möbel entdeckt. Und hat sich das dann auch zum Beruf gemacht.
Dadurch hat sie dann auch Per kennengelernt. Der Vater ihres Sohnes.
Die beiden ziehen auch zusammen und es scheint, als wäre alles super und alle Glücklich. Aber nachdem sich Per dann gegen sie und ihren Sohn wendet, setzen die beide sich kurzerhand in ihren Bulli und fahren einfach weg. Weg in ein neues Leben und eine neue Umgebung.

Wie gesagt, liebe ich dieses Cover, es strahlt so viel positive Vipes aus und erinnert an einen schönen Sommertag. Und genauso schön ist auch der Schreibstil der Autorin!
Ich konnte mich richtig fallen lassen und einfach nur entspannen.

Aimée war mir direkt sympatisch. Sie ist eine sehr sehr starke Frau.
Sie musste schon früh lernen alleine klar zu kommen. Sie ist zwar behütet aufgewachsen, aber dennoch hat sie viel durchgemacht. Schön fand ich, dass wir das immer wieder mitbekommen haben. Es gab nämlich immer wieder Zeitsprünge, die aus ihrer Vergangenheit erzählt haben.
Dabei war aber alles immer klar. Also ich war nie verwirrt, weil ein Zeitsprung kam und ich nicht mehr wusste um was es ging oder ähnliches. Das hat die Autorin wirklich super hinbekommen!
Toll fand ich es dann auch, sehr viel von der Beziehung von ihrer Mutter und ihr zu erleben. Ich war immer gespannt wie es weiter geht und musste einfach weiterlesen.
Meine Stimmungen waren super unterschiedlich! Ich habe wirklich alles durchgemacht. Mal habe ich gelacht, weil ich ihren Sohn einfach nur zum Schießen fand, dann war ich auf 180, weil Per einfach ein riesen Idiot war und ich ihn am liebsten gegen die Wand geworfen hätte. Und dann habe ich auch viele Tränen vergossen.
Es war ein Wechselbad der Gefühle und ich habe es wirklich sehr genossen!

Als mich das Paket erreicht hat, war ich total begeistert, dass auch ein Interview mit der Autorin dabei war! Es war super schön und authentisch! Ich finde sie sehr sympathisch!
Außerdem toll waren die Polaroids, die dabei waren. Es hat mich direkt in die passende Stimmung zu diesem Buch gebracht.
Rundum einfach der Wahnsinn! Wer möchte, kann sich dieses Interview auch auf ihrer Autoren Webseite nochmal anschauen. Dort sind auch die Fotos zu den Polaroids.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen! Es ist perfekt für zwischendurch und bringt absolute Sommerstimmung! Es war total entspannend und einfach DAS Buch für schöne Sommertage im Garten!

Von mir gibt es 5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 04.06.2020

Wunderschön und direkt ins Herz...

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Aimée Thaler hat ihr altes Leben in einer Trödlerkommune hinter sich gelassen und lebt jetzt seit acht Jahren mit ihrem Mann Per und ihrem Sohn Len in einem wunderschönen Haus. Doch ihr Leben ist nicht ...

Aimée Thaler hat ihr altes Leben in einer Trödlerkommune hinter sich gelassen und lebt jetzt seit acht Jahren mit ihrem Mann Per und ihrem Sohn Len in einem wunderschönen Haus. Doch ihr Leben ist nicht so einfach und unkompliziert wie es von außen wirkt. Denn Per hat eine Affäre mit einer anderen Frau, er zeigt keinerlei Interesse an seinem Sohn, sondern findet diesen nur seltsam und er gibt vor, Aimées restaurierte Möbelstücke zu verkaufen und lagert sie nur in der Garage ein. Als Aimée es nicht mehr aushält, fährt sie mit ihrem Sohn fort, nach St. Ives an der Atlantikküste. Dort begegnet sie Daniel wieder, ihrer großen Liebe und ihrem besten Freund aus Jugendzeiten und es kommen wieder Erinnerungen hoch, die sie so lange Zeit erfolgreich verdrängt hat...

Hanna Miller hat mit diesem Buch ein Meisterwerk geschaffen. Sie verbindet die Erinnerungen Aimées und Daniels so geschickt mit den Teilen aus der Gegenwart, dass alles perfekt zueinander passt. Außerdem gibt es über jedem Kapitel einen kleinen Text über ein Teil aus der Schatzkiste Aimées, was die liebevolle Gestaltung des Buches noch unterstreicht. Auch der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen, niemals kompliziert oder schwierig zu verstehen.

Das Buch war wunderschön und ich hätte gerne noch weitergelesen!

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