Cover-Bild In ewiger Schuld
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 18.02.2019
  • ISBN: 9783442484669
Harlan Coben

In ewiger Schuld

Thriller - Jetzt auch als Netflix-Serie
Gunnar Kwisinski (Übersetzer)

Ab dem 1.Januar 2024 auch als Netflix-Serie.

Maya – Pilotin und nach einem umstrittenen Einsatz aus dem Militär entlassen – blickt fassungslos auf die Bilder ihrer Nanny-Cam: Dort spielt ihre kleine Tochter seelenruhig mit Mayas Ehemann Joe. Doch Joe wurde zwei Wochen zuvor brutal ermordet, und Maya hat tränenblind an seinem Grab gestanden. Kann Maya ihren Augen trauen? Wer würde sie so grausam täuschen? Und was geschah wirklich in der Nacht, als Joe starb? Um Antworten auf ihre Fragen zu finden, muss Maya sich nicht nur ihren eigenen düsteren Geheimnissen stellen. Sie muss auch tief in die Vergangenheit von Joes reicher Familie eintauchen. Doch dort ist sie plötzlich nicht mehr willkommen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2024

Serie besser als das Buch

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Wie man dem Titel entnehmen kann, fande ich die Serie zum Buch besser als das Buch selbst, was nicht oft vorkommt.

Das Ende ist komisch, man bekommt das Gefühl HC wollte ein unerwartetes Ende, das aber ...

Wie man dem Titel entnehmen kann, fande ich die Serie zum Buch besser als das Buch selbst, was nicht oft vorkommt.

Das Ende ist komisch, man bekommt das Gefühl HC wollte ein unerwartetes Ende, das aber zuviel des Guten war und unglaubwürdig erscheint.

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Veröffentlicht am 12.11.2020

Es ging in eine andere Richtung als erwartet

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MEINE MEINUNG

In der Bibliothek bin ich letztens auf dieses Buch gestoßen. Das Cover finde ich nach wie vor wahnsinnig ansprechend und der Klappentext hörte sich interessant an. Leider habe ich mir vom ...

MEINE MEINUNG

In der Bibliothek bin ich letztens auf dieses Buch gestoßen. Das Cover finde ich nach wie vor wahnsinnig ansprechend und der Klappentext hörte sich interessant an. Leider habe ich mir vom Buch mehr versprochen als ich bekommen habe. Was ich damit meine sage ich dir jetzt.

Schreibstil

Der Schreibstil ist anders als ich erwartet hatte. Ich hätte ihn mir um einiges spannender gewünscht. Generell habe ich wohl was anderes von der Geschichte erwartet. Ich habe nicht gedacht das der Krieg so eine zentrale Rolle spielen wird. Ich dachte eher das die Geheimnisse der Burkett Familie und diese aufzudecken mehr Raum einnehmen würde, dies war nicht so. Außerdem waren die Kapitel etwas zu lang für meinen Geschmack. Ansonsten hat mir der Stil von Harlan Coben gefallen. Es gab einige unerwartete Wendungen und auch das Ende konnte mich positiv überraschen.

Handlung

Als Maya mehr oder weniger unehrenhaft aus ihrer Dienstzeit im Krieg zurückkehrt ist vieles nicht mehr wie vorher. Ihre Schwester wurde gefoltert und getötet, der Täter ist noch auf freiem Fuß. Bald darauf wird auch ihr Ehemann vor ihren Augen getötet und der Täter entkommt auch diesmal. Nun ist sie eine alleinerziehende Mutter mit heftigen psychischen Problemen als Mitbringsel aus ihrer Dienstzeit. Die Polizei arbeitet ihr zu langsam, zu schlampig und generell kann sie denen nicht trauen. Das sind Gründe warum sie die Ermittlung in beiden Mordfällen alleine aufnimmt, was der Polizei sauer aufstößt und prompt wird sie genauer unter die Lupe genommen. Bei ihren Recherchen gerät Maya sehr tief in die Familiengeheimnisse ihres verstorbenen Mannes. Sie stößt auf einige dunkle Geheimnisse die nicht an die Öffentlichkeit geraten sollen. Durch das Gewühle in alten Geschichten ist Maya außerdem nicht mehr willkommen bei der Familie ihres Mannes. Wie das alles zusammenhängt musst du selbst rausfinden.

Charaktere

Maya ist unsere Protagonistin. Sie war früher als Pilotin im Krieg bevor sie suspendiert wurde. Die Gründe dafür haben einen großen Wirbel verursacht - obwohl fast alle nur die halbe Wahrheit kennen. Maya hat aus dem Krieg eine heftige posttraumatische Belastungsstörung mitgebracht. Sie vertraut niemanden daher geht sie auch nicht zur Therapie obwohl sie die dringend nötig hat. Maya hat viele Geheimnisse, sie ist kämpferisch und sehr gerissen. Der Tod ihrer Schwester und auch der ihres Mannes hat ihr den Wind aus den Segeln genommen. Sie lebt nur noch für ihre Tochter weiter.

Maya wurde sehr gut ausgearbeitet. Ich kann sie nicht ganz einschätzen und weiß auch nicht ob ich sie sympatisch finden soll aber was sie auf jeden Fall ist, ist mutig und schlau. In meinen Augen gibt sie keine gute Mutter ab weil ich einfach keine Liebe zu ihrer Tochter spüren konnte aber das stand in der Geschichte auch nicht im Vordergrund.

Die Familie Burkett wurde ebenfalls wunderbar ausgearbeitet. Alle haben eine gewisse Tiefe, manche Mitglieder mehr als andere.

Die restlichen Nebenfiguren sind dagegen blass gehalten und mir nicht wirklich in Erinnerung geblieben.

FAZIT

> In ewiger Schuld < hat mir gefallen. Ich habe mir aufgrund des Klappentextes etwas anderes vorgestellt und war etwas enttäuscht als die Geschichte in eine andere Richtung ging. Die Spannung hat mir leider fast gänzlich gefehlt, deshalb würde ich das Buch auch nicht als Thriller einstufen. Die Figuren wurden allerdings super ausgearbeitet. Ich gebe dem Buch daher 3 von 5 Tatzen und eine Leseempfehlung für Leser*innen die es nicht zu hart mögen.

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Veröffentlicht am 03.05.2018

„Der Tod verfolgt dich, Maya….“

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Maya Burkett ist eine sehr selbstbewusste Frau, sie kann so leicht nichts aus der Fassung bringen. Als dann ihre Schwester während eines Einsatzes ermordet wird, ändert sich ihr Verhalten. Sicher hat es ...

Maya Burkett ist eine sehr selbstbewusste Frau, sie kann so leicht nichts aus der Fassung bringen. Als dann ihre Schwester während eines Einsatzes ermordet wird, ändert sich ihr Verhalten. Sicher hat es nicht nur mit dem schweren Verlust zu tun, auch ein umstrittener Einsatz, den sie geleitet hat, taucht immer wieder in ihren Träumen auf. Und als dann ihr Mann vor ihren Augen ermordet wird, bricht ihre ganze Welt zusammen. Wie kann Maya das alles verarbeiten und kann sie trotzdem eine liebende und gute Mutter für ihre kleine Tochter Lily sein?

Ihre posttraumatische Belastungsstörung lässt sie nur ungern behandeln, sie traut niemanden und schon gar nicht den Psychologen. Aber kann sie alles allein bewältigen, ihre Albträume, ihre Flashbacks? Als dann auf ihrer Nanny-Cam das Gesicht ihres ermordeten Mannes auftaucht, glaubt Maya ihren Verstand zu verlieren. Aber kann es sein, dass sie sich so irren kann und ihre Psyche ihr solche Bilder vorgaukelt?

Die Familie ihres Mannes kann ihr dabei nicht helfen. Die sind nur mit sich und ihrem vielen Geld beschäftigt und versuchen, ihre Geheimnisse fein hinter ihrer tollen Fassade zu verstecken.
Da die Polizei im Mordfall ihres Mannes nicht weiterkommt, nimmt Maya kurzentschlossen den Fall selbst in die Hand. Sie ist ja eine sehr erfahrene Exsoldatin und sie liebt den Umgang mit Waffen, von daher kann ihr ja nichts passieren. Aber je tiefer sie gräbt umso gefährlicher wird es für sie.

Fazit:

Der Autor Harlan Coben nimmt uns in seinem Thriller „In ewiger Schuld“ mit in die Psyche von Exsoldatin Maya Burkett. Das gelinkt ihm wirklich gut.

Der Schreibstil ist leicht und recht flüssig lesbar. Schnell ist das Buch ausgelesen und lässt mich doch recht unglaubwürdig zurück. Warum nur? Das erkläre ich in den nächsten Absätzen.

Der Spannungsbogen baut sich recht langsam auf und erreicht immer wieder ein Hoch, das aber nicht lange anhält. Leider gibt es auch einige Längen und die ständigen Wiederholungen, wie toll doch Maya als Soldatin war, konnte schon nerven. Was ich aber noch schlimmer fand, war die Beschreibung wie sie die Waffen liebte und mit ihnen umging. Da fragte ich mich doch schon einige Male, liebt sie ihre Waffen mehr als Lily, denn die hat sie immer recht neutral behandelt, ihr eigenes Kind!!!!! Aber das Ende hat mich dann völlig in Rage versetzt. So theatralisch, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Nein Herr Coben, das passt für mich überhaupt nicht zusammen. Der ganze wahnsinnige Kampf und dann so ein, an den Haaren herbeigezogenes, unglaubwürdiges Ende. Stoff aus dem man Soaps macht ganz sicher, aber das Ende so eines Thrillers, niemals.

Die Charaktere beschreibt der Autor sehr oberflächlich. Leider konnte ich Maya nicht wirklich leiden. Sie war so unnahbar, teilweise schon herablassend und arrogant, dass ich sie unsympathisch fand. Auch die ganze reiche Familie Burkett blieb das ganze Buch über blass und lieblos. Mir gefiel Shane sehr gut, leider erfahren wir nur sehr wenig von ihm, was ich sehr schade fand, denn es war die einzige Figur, die Maya wirklich kannte und uns mehr über sie hätte erzählen können.

Anfangs war ich wirklich begeistert, jetzt endlich mal wieder ein Thriller der mich mitreißt, leider verging diese Euphorie recht schnell. Schade schade, denn aus diesem Stoff hätte man wirklich einen spannenden und interessanten Thriller machen können, wenn der Autor sich nicht immer wieder in diese typisch amerikanische Waffenhysterie hätte abdriften lassen.

Ich vergebe hier 3 Sterne, die Abzüge sind erklärt. Eine Leseempfehlung vergebe ich hier nicht, aber das hier ist ganz allein meine Meinung und es könnte durchaus sein, dass Ihr das ganz anders seht.