Cover-Bild Emily Wildes Kompendium der verlorenen Geschichten
Band 3 der Reihe "Emily Wilde"
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Tor
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 25.06.2025
  • ISBN: 9783596711888
Heather Fawcett

Emily Wildes Kompendium der verlorenen Geschichten

Lass dich verzaubern im Reich der Fae. Cozy Fantasy meets Light Academia
Eva Kemper (Übersetzer)

Einmal Königin sein im Reich der Feen – Traum oder Albtraum? Im dritten Band in der Sunday-Times-Bestsellerserie findet die Feenforscherin Emily Wilde es heraus.


Emily Wilde hat ihr Leben dem Studium der Feen gewidmet. Als renommierte Dryadologin hat sie in ihrer Enzyklopädie der Feen Hunderte von Arten dokumentiert. Jetzt steht sie kurz davor, ihr bisher gefährlichstes akademisches Projekt in Angriff zu nehmen: die Erforschung des Innenlebens eines Feenreichs - als dessen Königin.

Zusammen mit ihrem Verlobten, dem exilierten Feenprinzen Wendell Bambleby, beansprucht sie den Thron zu seinem Reich. Für Emily erfüllt sich damit ein Traum: Vor ihr tut sich eine Fülle wissenschaftlicher Schätze auf. Doch der Albtraum folgt auf dem Fuße, denn die beiden werden sofort in die tödlichen Intrigen der Feenwelt hineingezogen.


Für Fans von Deborah Harkness, Travis Baldree und T.J. Klune

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2025

ein toller Abschluss der Reihe

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Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. und letzten Teil der Reihe rund um Emily und Wendell. Endlich haben die beiden einen Weg in Wendells Welt gefunden und dort müssen sie um sein Reih kämpfen. Natürlich ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. und letzten Teil der Reihe rund um Emily und Wendell. Endlich haben die beiden einen Weg in Wendells Welt gefunden und dort müssen sie um sein Reih kämpfen. Natürlich auf ihre Art und Weise also nicht mit dem Schwert, sondern mit der Feder und Worten.

Die Handlung wird wieder in Tagebuchform erzählt mit einigen Fußnoten von Emily. Die Mischung aus cosy Fantasy und wissenschaftlichen Randnotizen mochte ich schon den vorangegangen Büchern und somit auch jetzt wieder. Die Handlung wird eher ruhig erzählt, was ich ebenfalls sehr mochte.

Emily und Wendell haben wieder einiges zu erforschen. Zudem kommt noch hinzu, dass die Feenwelt auch recht gefährlich sein kann. Nachdem die beiden sich ja verlobt haben, geht es natürlich auch um ihre Liebe zueinander und auch um ihre Probleme. Ich mag die Art wie sie miteinander umgehen sehr, finde das richtig zauberhaft.

Alles in allem ein toller Abschlussband, der wieder die volle Punktzahl bekommt.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Guter Abschluss!

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nd damit ist die Reihe leider vorbei… und ich will einfach noch mehr von Emily und Wendell! Eine Novella wäre das Mindeste gewesen.

Die Faerie-Welt in diesem Buch ist wieder absolut fantastisch. Heather ...

nd damit ist die Reihe leider vorbei… und ich will einfach noch mehr von Emily und Wendell! Eine Novella wäre das Mindeste gewesen.

Die Faerie-Welt in diesem Buch ist wieder absolut fantastisch. Heather Fawcett hebt irische Folklore auf ein neues Level – das Worldbuilding ist einfach umwerfend. Ich war durchgehend gefesselt, auch wenn ich zugeben muss: Irgendwie fehlte mir manchmal der kleine Funke, den die ersten beiden Bände hatten.

Emily ist nach wie vor die brillante Heldin, die Faerie wie ein Zielscheibe-Manöver steuert – selbst wenn sie sich manchmal zu menschlich fühlt, um unter ihnen zu leben. Wendell? Wie immer herrlich, charmant, ein bisschen verwöhnt, und komplett um Emily herumgewickelt. Ihre Beziehung ist so wunderbar herzlich und gleichzeitig witzig, dass ich beim Lesen einfach lächeln musste.

Trotzdem… das Finale hat mich nicht komplett abgeholt. Der Plot fühlte sich stellenweise etwas träge an, manche Nebencharaktere blieben blass, und Emily wirkte stellenweise weniger stark als zuvor. Die politischen Verwicklungen hatten nicht die Tiefe, die ich erhofft hatte, und das große Finale war zwar nett, aber nicht ganz so mitreißend wie erwartet. Wendell bleibt der strahlende Star, Emily dagegen wirkte etwas weniger präsent.

Alles in allem ist es ein schöner Abschluss der Serie – perfekt als Comfort Read, charmant und liebenswert, aber eben nicht das absolute Highlight. Ich vergebe 3,5 Sterne: ein guter, gemütlicher Abschluss, aber mit kleinen Momenten, die mich hätten begeistern können.

Als Tipp kann ich das Hörbuch nenne, dass ist wieder sehr gelungen und hat so manche Flaute im Buch besser dastehen lassen.

Veröffentlicht am 25.07.2025

Mitreißend und charmant wie eh und je!

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In Heather Fawcetts Emily Wilde-Reihe musste ich zugegebenermaßen erstmal etwas reinkommen. In Band 1, "Emily Wildes Enzyklopädie der Feen", den ich mir als eines meiner 12 für 2025 Bücher vorgenommen ...

In Heather Fawcetts Emily Wilde-Reihe musste ich zugegebenermaßen erstmal etwas reinkommen. In Band 1, "Emily Wildes Enzyklopädie der Feen", den ich mir als eines meiner 12 für 2025 Bücher vorgenommen hatte, musste ich mit der Erzählweise und der Hauptfigur aber erstmal warmwerden. Spätestens ab Band 2, "Emily Wildes Atlas der Anderswelten" hat mich die Geschichte dann aber mit ihrem exzentrischen Charme um den Finger gewickelt, sodass ich sehr gespannt auf den dritten Band war. In "Emily Wilde´s Compendium of Lost Tales" findet die Geschichte nun mitreißend und charmant wie eh und je ihr Ende, sodass für mich feststeht: ich muss dringend noch mehr von Heather Fawcett lesen!

"And what sort of queen would that make me?" He looked perfectly earnest as he leaned in to kiss my cheek. "Mine".”

Heather Fawcett setzt mit ihrer Handlung im Dezember 1910 an, ein paar Wochen nach Emily und Wendells Verlobungsreise nach Griechenland, die die beiden an ihre Forschungsarbeit in den Alpen angeschlossen haben. Nachdem sie die Tür zu Wendells Königreich gefunden und seine Stiefmutter vergiftet haben, ist es nun an der Zeit für das junge Paar, in das Reich zurückzukehren und den Thron zu besteigen. Allerdings scheint ein gefährlicher Fluch auf dem Land zu liegen, der den beiden ihr Glück vergönnt. Hilfe könnte in dieser verzwickten Lage eine verlorene Geschichte bieten, die Emily für ihr neues Forschungsbuch sammelt...

Erster Satz: "If there is one subject upon which Wendell and I will never agree, it is the wisdom of attempting to drag a cat into Faerie.”

Schon der erste Satz bereitet wieder auf eine exzentrische, aber ganz besondere Geschichte vor. Nachdem ich bei Band 1 zunächst Anfangsschwierigkeiten mit der Erzählweise und dem Erzählton überwinden musste, wusste ich bei Band 2 und nun auch bei Band 3 ja schon, was auf mich zukam. Hier wird ebenfalls wieder in der Form von Tagebucheinträgen in Emilys Forschungstagebuch erzählt, die teils Zeitsprünge enthalten und eher nacherzählen, als szenisch zu schildern. Auch wenn ich mich darauf dieses Mal gut einlassen konnte, bringt die ungewöhnliche Erzählweise genau wie in Band 1 einige Herausforderungen für das Pacing der Handlung mit sich. Genau wie ich es schon beim ersten und zweiten Band kritisiert hatte, benötigt auch dieser dritte Band eine Weile, um wirklich in Schwung zu kommen. Zwar steigen wir gleich recht dynamisch in ein neues Setting ein und es gibt hier nicht dieselbe anfängliche Durststrecke wie bei den vorherigen Büchern, die Haupthandlung beginnt allerdings ebenfalls erst wieder in der Hälfte des Buches. Ebenfalls überschlagen sich später im Buch wiederum die Ereignisse, sodass zentrale Wendepunkte und Schlüsselszenen nur knapp in einem Eintrag abgespeist werden, statt sie wirklich auszukosten. Für dieses Ungleichgewicht im Handlungsaufbau, muss ich leider erneut etwas in der Gesamtbewertung abziehen.

"I have learned there is one thing a person never tires of, no matter how long they live. And that is being in love. All else is ash and ember.”

Was allerdings nach wie vor großartig ist, ist Heather Fawcetts Schreibstil, der von der ersten Seite an die Atmosphäre der Vorgänger anknüpfen kann. Ihre Sprache ist durchzogen von trockenem, eigenwilligem Humor, der durch Emilys nüchterne, wissenschaftlich geprägte Tagebuchstimme getragen wird. Durch den eher distanzierte Erzählton muss man zwar viele Gefühlsbeschreibungen und Beziehungsdynamiken zwischen den Zeilen lesen, dabei hilft aber sehr, dass wir die Figuren alle schon besser kennen und sie sich auch untereinander deutlich näherstehen als zu Beginn der Geschichte. Denn wenn man sich erstmal in Emilys Gedankenwelt eingefunden hat, funktioniert das ganz wunderbar und man bekommt kaum genug von der Geschichte. Da ich die Geschichte dieses Mal auf Originalsprache gelesen habe, hat sich der gesamte Zauber ihres Schreibstils entfaltet, wobei ich rückblickend sagen muss, dass die Übersetzung wirklich sehr gut gelungen war. Auch die zeitlichen Rahmenbedingungen der Geschichte rund um die 1910er Jahre sowie die akademische Welt rund um die Dryadologie konnte ich in diesem Band deutlich besser greifen - alles, was sich in Band 1 noch seltsam und nach Arbeit angefühlt hatte, war nun auf charmante Art und Weise schrullig - und hatte großen Spaß mit dem Setting.

"If Wendell’s stepmother has us slain before I have a chance to contribute to the scholarly debate, I will be very disappointed.”


Wunderbar weiterentwickelt hat die Autorin auch das Setting in Faerie. Mit dem neuen Schauplatz in der irischen Waldwelt Silva Lupi eröffnen sich ganz neue Erzählmöglichkeiten. Zwischen verschlungenen Wälder mit Aufmerksamen Eichen mit tausenden Augenpaaren, riesige Füchse, kleinen Kobolden, verfluchten Inseln, Palastintrigen, magischen Ritualen und einer gefährlichen Zwischenwelt entsteht wieder eine düster-schöne Stimmung, von der man nicht genug bekommen kann. Nach wie vor sehr gelungen sind dabei die atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen, die sich mit den fremdartigen, magisch-düsteren Feenreichen auf kunstvolle Art und Weise vermischen. Dabei zeigt die Autorin wieder sehr viel Kreativität und Gespür für das Unheimliche, womit das Worldbuilding ein wenig an die Geschichten von Holly Black oder S. Jae-Jones erinnern.

"Stories are the architecture of Faerie, more powerful than magic, more powerful than kings."

Denn - und das muss ich hier nochmal ausdrücklich wiederholen - die Einordnung der Reihe als "Cozy Fantasy" ist maximal irreführend. Auch wenn die Geschichte Großteils eher gemütlich vor sich hinplätschert und durchaus ihre herzerwärmenden Momente und Lacher zu bieten hat, ist die Feenwelt weit davon entfernt, süß zu sein. Wer bei Titel und Genrebezeichnung an glitzernde Elfen denkt, die schillernd über bunte Wiesen taumeln, könnte nicht weiter von Heather Fawcetts Version der Feenwelt entfernt sein. Sie zeichnet hier ein exzentrisches Bild der Feenwelt mit komplizierten Regeln, beiläufiger Grausamkeit, verdrehter Schönheit, eiskalter Skrupellosigkeit und gefährlichen Abgründen. Eine faszinierende, wenn auch gewöhnungsbedürftige Mischung, über die man aber gerne noch mehr erfahren möchte.

"You already know more about faerie kingdoms than any mortal." "Stories," I said faintly, drawing my hand back. "I know stories." He gave me an odd look. "And have you ever needed anything else? Have you not shaken a kingdom to its foundations, found a door to a distant otherland, overthrown a queen? Hand you the right storybook, and you are capable of anything.”

Apropos faszinierend, wenn auch gewöhnungsbedürftig: Sprechen wir über die Hauptfigur Emily. Es hat in Band 1 zwar eine ganze Weile gebraucht, bis ich mit ihr warm geworden bin, aber ihre distanzierte, sachliche Art, ihr scharfer Verstand und ihr Hang dazu, sich aus wissenschaftlichem Eifer in Schwierigkeiten zu bringen, machen sie zu einer interessanten Protagonistin, der ich nur zu gerne auf ein zweites und drittes Abenteuer gefolgt bin. Mit ihrer sozialen Inkompetenz und ihren Inselbegabungen könnte sie auf dem Autismus Spektrum liegen und ist damit der diametrale Gegenpart zum charismatischen Love Interest Bambleby Wendell. Die Dynamik zwischen den beiden ist schrullig, aber herzerwärmend, genau wie die Nebenfiguren wie beispielsweise der Brownie Poe, Emilys Begleiter Shadow, ihre Nichte Ariadne oder Margret und Lilja. Auch neue Figuren wie Wendells Schwester Deilah, Lord Taran oder Königin Arna fügen sich in das bunte, ambivalente Geschehen interessant mit ein.

"The dangers looming before us, the trepidation I felt at my decision to venture here, to stay at his side—it was all abruptly subsumed by something much more familiar, which sent my heart skittering with excitement. Scientific curiosity.”

Mit einer abwechslungsreicheren, dichteren Erzählung, der ausführlichen Erkundung eines interessanten, neuen Settings, Cameos aller bekannten Figuren und einem erneuten Kurzausflug in die Welt von Ljösland ist "Emily Wilde's Compendium of Lost Tales" also ein runder und perfekter Abschluss der Reihe. Auch wenn die Geschichte am Ende abgeschlossen ist, fand ich es schade, Emily und ihre Freunde nun wieder verlassen zu müssen und würde mich freuen, wenn es nochmal eine Fortsetzung über Emily oder eine andere Figur geben würde. Genügend Welten zu entdecken, Geschichten zu erzählen und Rätsel zu lösen gäbe es in der Welt der Dryadologie definitiv noch!


Fazit


„Emily Wilde´s Compendium of Lost Tales“ überzeugt erneut mit einem atmosphärisch dichten Setting, originellem Worldbuilding und eigenwilligem Humor. Auch in diesem dritten und letzten Band habe ich mich wieder gerne mit Heather Fawcett auf eine weitere faszinierende Reise in die unheimlich-schöne Welt der Feen begeben und wäre am liebsten gar nicht mehr aufgetaucht

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Veröffentlicht am 10.09.2025

würdiger Abschluss, welcher ab und an zu ausgeschmückt war

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Ein drittes und letztes mal durften wir in Emily Wildes Tagebücher abtauchen und ihre letzten festgehaltenen Abenteuer durchleben.

Leider brauchte ich einige Zeit, bis ich wieder mit der Geschichte warm ...

Ein drittes und letztes mal durften wir in Emily Wildes Tagebücher abtauchen und ihre letzten festgehaltenen Abenteuer durchleben.

Leider brauchte ich einige Zeit, bis ich wieder mit der Geschichte warm geworden bin. Zu Anfang passiert nicht allzu viel, da sich Emily und Wendell gerade zu seinem Königreich aufmachen. Da sprang der Funke von Band 1 und 2 noch nicht ganz über!

Das Besondere im gesamten Verlauf sind Emily's Fußnoten, die wieder einmal interessante Informationen zur Feenwelt vertiefen und der Leserschaft einen guten Einblick in die Feenwelt geben. Emily ist einfach Wissenschaftlerin, was soll man groß dazu sagen. :D Wendell und Emily ergänzen sich nahtlos. Für mich ist Wendell auch eine Green Flag, der wirklich alles für seine Emily tun würde. Die Beziehungen der Charaktere sind alle glaubhaft und für mich auch nachvollziehbar beschrieben.

In dieser Welt sind Feen nicht die putzigen kleinen Wesen, sondern durchtrieben, hinterlistig und mit vielen verschiedenen Facetten. Ich kann Emilys Faszination durchaus verstehen! Mir würde es genauso gehen.

Es ist wieder atmosphärisch gut geschrieben und ich bekam sogar passend Herbstvibes. Wir begegnen alten Charakteren wieder und die Handlungsstränge aus den vergangenen Abenteuern fügen sich zu einem ganzen zusammen. Es wurde sogar richtig abenteuerlich und auch sehr emotional. Die Welt ist so toll konstruiert und entführt die Leserschaft in diese faszinierende Welt. Hier ist Böse nicht gleich Böse, sondern die Charaktere durchleben Entwicklungen.

Auch wenn ich 3/4 des Buches wieder total verschlungen habe, waren mir dieses mal ein paar Dinge zu ausgeschmückt und langgezogen. Es sind halt trotzdem über 400 Seiten "Wissenschaft", hehe.



Fazit

Ein toller Abschlussband mit ein paar Längen. Die Feenwelt ist so faszinierend, dass man Emily gut nachvollziehen kann. Die Welt hat ihre Tücken, doch auch ihren Reiz!

Die komplette Reihe ist sehr zu empfehlen, wenn man gerne eine toll konstruierte Fantasywelt rund um eine Wissenschaftlerin und ihren Erfahrungen mit Feen durchleben möchte.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich liebe die Reihe einfach - aber die vorherigen Bände haben mir besser gefallen

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Achtung: Band 3 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!

Emily und Wendell reisen in sein Feen-Königreich, doch ihr Triumpf währt nur kurz. Sie müssen sich mit intriganten höfischen Feen, Wendells Schwester ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, nicht unabhängig lesbar!

Emily und Wendell reisen in sein Feen-Königreich, doch ihr Triumpf währt nur kurz. Sie müssen sich mit intriganten höfischen Feen, Wendells Schwester und einem Fluch herumschlagen, der droht das gesamte Reich zu vernichten. Doch Emily wäre nicht Emily, wenn sie nicht die Lösung parat hätte: Recherche!
Aber selbst, wenn sie den Fluch brechen können, wird Emily wirklich in einem Feenreich glücklich werden können?


Ich liebe ja die Reihe rund um Emily Wild und deswegen habe ich mich ganz besonders auf den Abschluss der Trilogie gefreut.

Emily ist einfach jemand ganz besonderes. Sie ist eine Gelehrte durch und durch, was man nicht nur an ihren Fußnoten in ihrem eigenen Tagebuch bemerkt, sondern auch an ihrer ganzen Art. Sie sieht den Übertritt in Wendells Reich weniger als Abenteuer an, sondern meint, es der Forschung schuldig zu sein, ihr Happy End mit Wendell dafür zu nutzen, die einzigartigen Einblicke, die sie bekommt, für die Nachwelt festzuhalten.

Während Wendell also damit beschäftigt ist, König zu sein und Verräter aufzuspüren (eher halbherzig), geht Emily voll und ganz in ihrer Aufgabe auf. Doch die Frau an Wendells Seite zu sein verlangt auch ihr einiges ab. So muss sie zum Beispiel feine und unpraktische Kleider tragen und darf niemals Angst zeigen.

Der Fluch, der auf Wendells Reich lastet, ändert alles. Jetzt geht es nicht mehr nur darum, herauszufinden, ob sie als Paar und als Herrscher funktionieren, sondern um das Überleben des gesamten Feenreiches, während die Zeit kontinuierlich gegen sie arbeitet.


Fazit: Ich liebe ja die Trilogie sehr und habe mich daher ganz besonders auf diesen Band gespannt. Es gab wie immer vieles, was mir gefallen hat, aber dieses Mal gibt es auch ein wenig mehr Kritik.

Emily und Wendell waren wie immer richtig toll. Ich mag diese beiden schrulligen Protagonisten total gern. Gerade Emily hat einfach so eine trockene Art an sich, die man mögen muss – und wenn nicht, ist man bestimmt nicht bis Band 3 gekommen.

Emily ist immer noch Emily, analytisch, nüchtern und durch und durch Wissenschaftlerin. Aber sie hat sich entschieden, Wendell in sein Feenreich zu begleiten. Ein Traum für jede Dryadologin. Doch die Feenwelt ist gefährlich für Sterbliche, auch für Emily.

Die Idee mit dem Fluch fand ich sehr interessant, allerdings führte dieser Handlungsstrang teilweise zu ein paar Längen und später zu einigem, was mir viel zu schnell ging. Gegen Ende kam nämlich alles Schlag auf Schlag und mir fehlten da teilweise die Erklärungen. Es war mir zu „einfach“.

Insgesamt mochte ich das Buch aber wieder, deswegen bekommt es von mir 4 Sterne.

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