Cover-Bild Frühling im Kirschblütencafé
Band 1 der Reihe "Willkommen in Wynbridge - dem Städtchen zum Verlieben!"
(13)
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 12.02.2018
  • ISBN: 9783328101949
Heidi Swain

Frühling im Kirschblütencafé

Roman
Cathrin Claußen (Übersetzer)

Willkommen in Wynbridge – einem Städtchen zum Verlieben!

Lizzie Dixon steht vor einem Scherbenhaufen, als sie von ihrem Freund anstelle des langersehnten Heiratsantrags den Laufpass bekommt. Sie kehrt zurück in ihre Heimatstadt und schlüpft bei ihrer besten Freundin Jemma unter, die gerade das alte Café am Marktplatz gekauft hat. Die Renovierung des kleinen Ladens weckt wunderbare Erinnerungen an ihre Jungend, und so erfüllen die Freundinnen sich einen lang gehegten Traum: Lizzie wird Teilhaberin und bietet im Café Nähkurse an. Doch kann sie ihr altes Leben wirklich hinter sich lassen? Und dann ist da noch Ben, der sie zu Schulzeiten nie eines Blickes gewürdigt hat. Als sie gezwungenermaßen zu Mitbewohnern werden, kribbelt es erneut in Lizzies Bauch …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2022

Leichte Lektüre für Zwischendurch

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Als ihr Freund Lizzie in ein Restaurant einlädt, hofft sie auf den langersehnten Heiratsantrag, doch es kommt ganz anders und er macht mit ihr Schluss. Da sie ihm auf ihrem Arbeitsplatz ständig über den ...

Als ihr Freund Lizzie in ein Restaurant einlädt, hofft sie auf den langersehnten Heiratsantrag, doch es kommt ganz anders und er macht mit ihr Schluss. Da sie ihm auf ihrem Arbeitsplatz ständig über den Weg läuft, bricht sie ihre Zelte dort ab und kehrt in ihre Heimatstadt zurück. Dort hat ihre beste Freundin Jemma gerade ein altes Café gekauft und kann jede Hilfe gebrauchen. Lizzie lenkt sich mit Arbeit ab, die scheinbar kein Ende nimmt. Mit der Renovierung wollen die beiden sich einen Traum erfüllen, Jemma backt für das Café während Lizzie Nähkurse anbietet. So langsam erholt sie sich von ihrem gebrochenen Herzen, doch dann taucht Ben auf, jemanden den sie seit Schulzeiten kennt, aber nie eines Blickes gewürdigt hat. Nun löst Ben‘s Nähe plötzlich ein Kribbeln aus.

„Frühling im Kirschblütencafé“ ist der erste Roman von Heidi Swain und auch das erste Buch das ich von der Autorin lese. Die lockere Geschichte hat mich angesprochen und das schlichte Cover ebenfalls.
Die Geschichte fängt langsam an und ich fand die Idee mit dem Café eigentlich gut. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und ich kam gut voran. Dennoch war es nicht ganz meins. Es gab eine Stelle die in der Zeitlinie hin und her sprang, sodass ich im Kopf sortieren musste, um zu verstehen was passiert.
Die Charaktere blieben ziemlich blass. Zwar wurden mehrmal Lizzie‘s rote Haare erwähnt, aber viel mehr auch nicht. Auch die Männer in dem Buch fand ich ziemlich austauschbar, so dass ich nicht immer wusste wer Jay und wer Ben ist.
Jemma und ihre Tochte Ella mochte ich gerne und auch Lizzies Eltern waren gut beschrieben.
Das Café und die Nähecke fand ich gut beschrieben und konnte mir das Geschäft gut vorstellen.
Das einzige was ich spannend fand und was mir half schneller in der Geschichte voranzukommen, war Ben‘s Geheimnis.
Insgesamt ist es eine nette Geschichte durch die man fast durchfliegt. In meinem Fall bleibt nicht die ganze Geschichte hängen, aber das macht nichts.

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Veröffentlicht am 15.08.2018

ganz okay

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Das Cover dieses Buches ist zuckersüß und hat mich direkt angesprochen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich eine Schwäche für leckere Cover habe.
Als Leser bekommt man auf den ersten Seiten im Buch ein ...

Das Cover dieses Buches ist zuckersüß und hat mich direkt angesprochen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich eine Schwäche für leckere Cover habe.
Als Leser bekommt man auf den ersten Seiten im Buch ein paar Einblicke in das Leben von Lizzie Dixon, die zwar einen stinkreichen Freund hat, aber ihr andere Dinge in ihrer Beziehung verwehrt werden. Alle Charaktere, die einem im Laufe der Geschichte vorgestellt werden, haben einen unterschiedlichen Charakter und machen das Lesevergnügen spannender, da sie sich alle irgendwie verändern.
Über Ben bin ich im gesamten Buch leider nicht schlau geworden, auch nicht am Ende, was mich ein wenig enttäuscht hat. Mir gefiel die Idee von einer unerwiderten Highschool-Liebe aufgrund unausgesprochener Dinge und Missverständnisse, aber die Romantik kommt auf alle Fälle viel, viel zu kurz! Ich hatte mich auf einen (kleinen) Liebesroman gefreut, was der Klappentext eigentlich auch verspricht, aber ich habe lediglich eine ausführliche Geschichte über Lizzie bekommen, die ihrem Ex hinterher trauert, versucht auf eigenen Beinen zu stehen und plötzlich wieder in ihren Schwarm von der Highschool verliebt ist. Außerdem spielt die Freundschaft eine sehr große Rolle in diesem Roman, was mir eigentlich am meisten gefiel. Der Rest war einfach so, naja - vor allem wegen Handlungen und Gedanken, die ich nicht so wirklich nachempfinden konnte.
Ich habe die Idee der Autorin verstanden, sie gefällt mir auch, dennoch konnte sie mich von der "Liebesgeschichte" zwischen Lizzie und Ben nicht überzeugen. Es fehlte das gewisse Etwas, das Knistern zwischen den Beiden.


Fazit:
Die Charaktere waren mir allgemein eher unsympathisch... ehrlich gesagt, gab es keine Ausnahme, was mir sehr leid tut.
Die Handlungen haben mir wie schon gesagt auch nicht so gut gefallen, da ich mich einfach nicht in die Charaktere hineinversetzen konnte.

Veröffentlicht am 13.06.2018

Abbruchrezension - enthält Spoiler!

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Das Schlimmste an diesem Roman ist, dass er genau mein Guilty Pleasure Muster bedient (Café, Neuanfang, Selbstständigkeit in einem kreativen Beruf) und noch nicht einmal wirklich schlecht ist. Gut, die ...

Das Schlimmste an diesem Roman ist, dass er genau mein Guilty Pleasure Muster bedient (Café, Neuanfang, Selbstständigkeit in einem kreativen Beruf) und noch nicht einmal wirklich schlecht ist. Gut, die Protagonistin ist wahnsinnig naiv. Ihre Freunde erinnern an NPC aus Videospielen aber insgesamt ist Frühling im Kirschblütencafé ein toller Sommerroman. Leicht, ohne tiefer zu gehen und wahrscheinlich ein Titel, der sich nebenher gut weglesen lässt. Ich selbst hatte jedoch immer wieder Schwierigkeiten, mich bei (Lese-)laune zu halten. Dieser Umstand ist sicher meinen Erwartungen zu schulden. Ich kenne diese Art von Romanen in- und auswendig. Die Anfänge sind fast und die Enden sind immer identisch. Mir kommt es auf den Weg dahin an. Werden die Figuren die Geschichte tragen? Ist die Reise und die Wandlung der Protagonistin nachvollziehbar? Lassen sich diese Fragen mit ja beantworten, sind unterhaltsame Lesestunden vorprogrammiert.

Bis sich ein stetiger Lesefluss eingestellt hat, wurde Frühling im Kirschblütencafé dann doch auf einmal das, was es sein wollte (sollte?): Ein „Wohlfühlroman“. Mir ist bis heute nicht klar, warum Frauenfiguren in Romanen immer erst von ihrem Freund/Verlobten verlassen oder von ihrem Ehemann betrogen werden müssen, damit sie sich wagen, ihren Träumen nachzujagen. Da dies aber viele solcher Romane betrifft, müssen sich die LeserInnen auch hier wieder einmal mit den Tränen und Hoffnungen der Protagonistin berieseln lassen. Und wenn dann endlich die Tränen getrocknet und die Ärmel hochgekrempelt werden, kommt nicht nur in das brachliegende Café wieder Leben. Lizzies Versuche, das Lokal ihrer Freunde ans Laufen zu bekommen und dabei ihr eigenes kleines Imperium von Nähkursen zu starten war der interessanteste Part der Story. An dieser Stelle hätte es gerne mehr in die Tiefe gehen dürfen. Als der Roman also auch endlich mit erreicht hat, kam der Schlag mit der Abrissbirne. Achtung, ab dem nächsten Absatz werden die angekündigten Spoiler folgen.

Lizzie, die ihren untreuen Exfreund immer noch nicht hinter sich lassen konnte, nähert sich (wer hätte es nicht geahnt) ihrem Jugendschwarm Ben an. Natürlich muss bei einer Rückkehr in das Dorf der Kindheit immer die ehemalige Große Liebe, oder – wie in diesem Fall – der damalige Schwarm anwesend und verfügbar sein. Kurzzeitig sind sich die beiden erst einmal feindselig gegenüber eingestellt, doch auch das legt sich rasch und die beiden merken, dass sie sich in ihrer Jugend relativ anziehend fanden. Dabei schleppt Ben DAS große Geheimnis schlechthin mit sich herum. Bis zum Erbrechen wird die Auflösung immer wieder nach hinten verschoben. Anlässe, es zu erwähnen, gibt es jedoch im Übermaß und so werden die LeserInnen künstlich auf die Folter gespannt. Bens Grund, in die alte Heimat zurück zu kehren und bei Freunden unter zu kommen ist recht banal. Er hat sich von seiner Freundin getrennt. Der Grund ist dann auch die eine Sache, über die Ben vorher nicht sprechen wollte. Seine Exfreundin wurde schwanger. Gesagt hat sie ihm nichts. Aber zum Glück wühlt Ben gerne im Müll herum und findet einen positiven Schwangerschaftstest. Als sie von einer angeblichen Geschäftsreise nach Hause kommt, konfrontiert er sie mit dem Test und sie eröffnet ihm, dass sie in einer Klinik gewesen ist, um die Schwangerschaft abbrechen zu lassen. Dies alles erzählt er Lizzie und die beiden stimmen den Chor der Empörten an.

Vielleicht mag es albern sein, aufgrund dieser einen Stelle den Roman wegzulegen. Allerdings wurde ich bis zu diesem Punkt nur recht dürftig unterhalten. Würde es sich um eine tiefgründigere Geschichte handeln, in dem auf diesen Teil des Plots weiter eingegangen wird, hätte ich mit Sicherheit weiter gelesen. Da dieser Punkt allerdings ausschließlich als Aufhänger dient, Lizzie und Ben zusammen zu bekommen (beide wurden durch die ExpartnerInnen verletzt), ist einfach nur ein Schlag ins Gesicht für alle, die für die Abschaffung von § 219a kämpfen.

„O Gott“, rief ich entsetzt, „wie konnte sie nur? Wie konnte sie das tun?“
– Seite 216

Tja Lizzie, du hättest sie einfach selbst fragen können. Aber absurde Beschuldigungen einer Person die du überhaupt nicht kennst, nur um deinem Love Interest zu gefallen sind sicherlich viel einfacher. Es passt allerdings zu ihrem Charakter, der nicht mehr als ein Fähnchen im Wind ist.

Ob meine Reaktion übertrieben ist, mag dahingestellt sein. Vielleicht wird sogar im weiteren Verlauf noch einmal näher darauf eingegangen. Da der Roman (wie bereits erwähnt) jedoch nicht das Gefühl auslöst, ihn unbedingt beenden zu wollen, war das für mich der Anlass, ihn an dieser Stelle zu beenden. War ich zuvor noch leicht enttäuscht, eine schlechte Auswahl getroffen zu haben, wandelte sich diese Enttäuschung an dieser Stelle in Wut um. An Romanen, die auch dem Genre ChicLit eingeordnet werden können, hat mich schon immer gestört, dass (meist amerikanische) zweifelhafte Wertevorstellungen unbedingt eingearbeitet und vermittelt werden müssen. Dabei reicht die Bandbreite von Bodyshaming über Lookismus bis hin zu Sexismus. Diese Art von Bashing war allerdings tatsächlich mal etwas Neues und es ist mir auch völlig egal, ob es die persönliche Meinung der Autorin darstellt oder nicht. Was soll das denn darstellen? Ein kunterbunter Sommeroman, der „dunkle“ Themen nur anstreift, um eine Begründung für eine Beziehung zu finden? Das ist bei New Adult Romanen schon nervig bis untragbar.

Damit keine Missverständnisse aufkommen. Solche „Hindernisse“ gehören durchaus in Romane. Ich persönlich lese lieber Bücher in denen nicht alles glatt läuft und in denen den Protagonistinnen/Protagonisten einiges zugemutet wird. Miese Charaktereigenschaften zählen ebenso dazu wie Figuren, die dafür geschaffen sind, dass sie gehasst werden sollen. Allerdings zielt hier alles darauf ab, die Protagonistin und ihren Freund-to-be in einem besseren Licht strahlen zu lassen. Es wird direkt klar, die beiden sind die Guten. Die Exfreundin ist das Böse in Person, ohne dass nur ansatzweise hinterfragt wird, was sie zu dieser schwerwiegenden Entscheidung gebracht hat. Oder wie sie sich selbst damit fühlt.

Aus diesem Grund/diesen Gründen gibt es von mir keine Empfehlung für Frühling im Kirschblütencafé. Wenn ihr daran interessiert seid, kann ich euch beizeiten einen Beitrag mit Romanempfehlungen zusammenstellen, in denen die Themen Café, Neuanfänge usw. besser rübergebracht worden sind.

Veröffentlicht am 01.04.2018

Bin leider etwas enttäuscht

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Inhalt:
Als Lizzie wieder einmal von ihrem Freund in ein ganz besonderes Lokal eingeladen wird, ist sie sich ziemlich sicher, dass sie diesmal einen Heiratsantrag bekommt. Doch weit gefehlt, sie wird auf ...

Inhalt:
Als Lizzie wieder einmal von ihrem Freund in ein ganz besonderes Lokal eingeladen wird, ist sie sich ziemlich sicher, dass sie diesmal einen Heiratsantrag bekommt. Doch weit gefehlt, sie wird auf ziemlich uncharmante Art und Weise abserviert. Am Boden zerstört kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück und kann bei ihrer Freundin Jemma wohnen, die zusammen mit ihrem Mann das alte Café am Marktplatz gekauft hat. Lizzie hilft bei der Renovierung und als das Geld knapp wird, kann sie aushelfen und somit eröffnen die drei zusammen das Cafe und Lizzie gibt Nähkurse.

Meine Meinung:
Das wunderschöne Cover, die Thematik und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Ich liebe Romane, in denen es um Cafes und ums Handarbeiten geht, um wahre Freundschaft und man sich seine Träume erfüllt.
Die Geschichte an sich gefiel mir recht gut und auch Lizzie ist eine nette junge Frau, nur dass sie immer wieder dachte, ihr Exfreund möchte sie doch noch zurück, hat mich etwas genervt, denn hier zeigte sie überhaupt keinen Stolz.
Aber ansonsten mochte ich sie und vor allem ihre Freundin Jemma sehr gerne.
Doch leider muß ich sagen, dass mir die Protagonisten irgendwie zu kühl rüberkamen. Lizzie trifft wieder auf Ben, mit dem sie in der Schule schon Schwierigkeiten hatte und er zeigt sich auch hier zunächst sehr abweisend. Als dies sich aber ändert, habe ich ihm das auch nicht so ganz abgenommen.
Ich habe einen direkten Vergleich, weil der Roman den ich vorher gelesen habe, die selbe Thematik hatte und da herrschte soviel Wärme in der Geschichte, die mir gänzlich leider gänzlich gefehlt hat.
So richtig warm wurde ich eigentlich nur mit Jemma, ihrem Mann und ihrer Tochter Ella, die wirklich jeden um den Finger wickelt. Hier konnte man einfach die Liebe zueinander richtig nachvollziehen.
Der Schreibstil war sehr schön flüssig und ich habe die Geschichte trotz meiner Kritik gerne gelesen.

Veröffentlicht am 10.03.2018

Liebe, Freundschaft, Familie und den Mut, seine eigenen, lang gehegten Träume zu verwirklichen-nett, aber es fehlt das Besondere

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Elizabeth Dixon rechnet zu ihrem Geburtstag eigentlich mit einem Heiratsantrag ihres Freundes Giles, wird stattdessen aber eiskalt von ihm abserviert. Da sie in seiner Wohnung und in seiner Firma in London ...

Elizabeth Dixon rechnet zu ihrem Geburtstag eigentlich mit einem Heiratsantrag ihres Freundes Giles, wird stattdessen aber eiskalt von ihm abserviert. Da sie in seiner Wohnung und in seiner Firma in London gearbeitet hat, steht sie nun vor dem Nichts. Gescheitert kehrt sie in ihren Heimatort Wynbridge zurück, wo ihre beste Freundin gerade dabei ist, ein Café zu eröffnen. Lizzies Vater schenkt ihr einen Teil seines Erbes, mit dem sie in das Café einsteigen kann und bezieht sie Wohnung darüber. Sie entdeckt ihre alte Leidenschaft für das Handarbeiten, insbesondere das Nähen wieder, und bietet im Café Kurse an. Sie nutzt geschickt den Trend des Selbermachens und des Upcyclings und kann sich vor interessierten Teilnehmerinnen kaum retten.
In Wynbridge begegnet sie ihrem alten Highschool-Schwarm Ben wieder und fühlt sich nach wie vor zu ihm hingezogen. Dieser scheint jedoch kein Interesse an einer Beziehung zu ihr zu haben, zudem trauert sie noch Giles hinterher und bekommt aus London das Angebot, ein bereits bestehendes, florierendes Nähcafé zu übernehmen. Lizzie ist verunsichert, wo sie ihr Leben neu aufbauen soll.

"Frühling im Kirschblütencafé" ist ein Roman über Liebe, Freundschaft und Familie und den Mut, seine eigenen, lang gehegten Träume zu verwirklichen. Es geht um einen Neuanfang im Leben und darum, sich mit den schwierigen Entscheidungen auseinanderzusetzen, die damit verbunden sind.
Lizzie kommt etwas verschämt und naiv nach Hause zurück, wo sie ohne Vorbehalte liebenswürdig von ihrer besten Freundin und ihrem Ehemann aufgenommen wird. Auch zu ihren Eltern findet sie einen innigeren Zugang, nachdem sich ihre Mutter durch ein aufrüttelndes Erlebnis zu ihrem Besten verändert hat.

Der Roman rund um die Selbstfindung von Lizzie und den Beginn ihrer Selbstständigkeit ist ein wenig kitschig verträumt und der Verlauf der Handlung vorherzusehen.
Lizzies Sehnsucht nach einem Mann an ihrer Seite war zwar allgegenwärtig, die sich abzeichnende Liebesgeschichte war mir allerdings zu emotionslos. Die Gefühle zwischen Ben und Lizzie waren für mich nicht richtig nachvollziehbar. Für mein Empfinden sind zwischen den beiden keine Funken übergesprungen, zumal sie auch als Teenager nie eine Beziehung zu einander hatten.
Die Wirrungen um den Journalisten Jay, den "Bösewicht" der Geschichte, gaben dem Roman zwar neue Impulse, sein Verhalten war allerdings etwas unglaubwürdig.
Das Setting in der fiktiven Kleinstadt und der liebevollen Wiederbelebung eines alten Cafés hat mir jedoch gut gefallen und wirkte authentisch.
"Frühling im Kirschblütencafé" ist ein leicht und schnell zu lesender Roman ohne große Überraschungen, der besonders für Frauen mit Interesse am Selbermachen zu empfehlen ist, mir jedoch nicht länger im Gedächtnis bleiben wird.